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Wie dieser Prozess abläuft, können Sie in diesem Video, moderiert von Norbert Jorek, dem Geschäftsführer von NaturaGart, sehen.

Aus dem Video „Filtergraben für Schwimmteiche und Fischteiche“

Norbert Jorek: „Herzlich willkommen bei einem weiteren Teichtechnik-Video von NaturaGart. Heute geht es um Wasserreinigung nach dem Vorbild der Natur. Wir haben schon in den 80er Jahren angefangen, die Filtergraben-Technologie zu entwickeln. Es geht dabei um eine unvermeidbare Fragestellung: Wie bekommt man einen Nährstoff-Überschuss aus dem Teich, damit das Wasser so klar bleibt wie bei diesem Mini-Schwimmteich?“

Unterwasserpflanzen gegen Algen

Selbst in geschlossenen Räumen muss man Staub wischen, weil so viel in der Luft herumfliegt. Draußen landen noch viel mehr Blütenstaub und Blätter auf der Oberfläche des Teiches. Vieles sinkt zu Boden, anderes löst sich im Wasser auf und wirkt wie Dünger für die Algen. Viele haben davon gehört, dass Wasserpflanzen den Teich reinigen sollen und pflanzen z.B. Schilf ans Ufer. Was aber sollen ein paar Zentimeter Pflanzenstängel mit einem Wassertropfen in 5 m Entfernung machen? Auch die dünnen Stängel der Seerosen spielen für den Nährstoffgehalt des Teichwassers keine Rolle, denn die Wurzeln der Wasserpflanze versorgen die Blätter aus dem Boden. Nur die völlig untergetaucht lebenden Unterwasserpflanzen nehmen ihren Dünger aus dem Wasser. Damit sind sie Konkurrenten der Algen. Was die Unterwasserpflanzen speichern, steht den Algen nicht mehr zur Verfügung. So bleibt das Wasser im Teich klar und die Teichreinigung funktioniert. Gleichzeitig versorgen die Unterwasserpflanzen das Wasser mit Sauerstoff.

Filtergraben mit Wasserpflanzen

Norbert Jorek: „In vielen Teichen haben Unterwasserpflanzen keine Chance. In Fischteichen werden sie oft gefressen, in Schwimmteichen will man die Unterwasserpflanzen nicht zwischen den Beinen haben. Wenn man die natürliche Wasserreinigung nutzen will, das aber im Teich nicht geht, muss man die Wasserpflanzen in einen getrennten Teich setzen und das Wasser zu den Pflanzen bringen.

“ Norbert Jorek weiter: „So sieht ein guter Filtergraben aus: Er ist komplett mit Unterwasserpflanzen bewachsen. Welche Wasserpflanze in welcher Phase dominiert – das kann sehr unterschiedlich sein. Entscheidend ist, dass sich das Wasser auf seinem Weg durch den Filtergraben durch ein Pflanzengewirr schlängeln muss. Dabei entziehen die Wasserpflanzen dem Wasser die Nährstoffe. Ein anderes Thema sind die Wasserpflanzen, die aus dem Wasser herauswachsen. Die leben in erster Linie von den Sedimenten, die vom Teichboden abgesaugt werden und sich im Filtergraben absetzen. Wie gut das Verfahren funktioniert, sieht man hier im Einlaufbereich: Die Wasserpflanzen sind höher, die Blätter sind tiefdunkelgrün. Am Ende des Filtergrabens sind die Wasserpflanzen kleiner, die Blätter sind eher gelblich.“

Fischteich oder Schwimmteich bestimmen die Größe des Filtergrabens

Die sinnvolle Größe des Filtergrabens hängt von mehreren Faktoren ab. Wichtig ist die Größe des Teiches und die Art der Nutzung: Fischteiche, in denen viel gefüttert wird, müssen intensiver und häufiger gefiltert werden – da sollte der Filtergraben größer sein. Filtergräben von Fischteichen sind wegen des zusätzlichen Nährstoffeintrages bald schon viel dichter bewachsen als ein Schwimmteich-Filtergraben. Im Laufe der Jahre gleicht sich das allerdings an. Bei vielen Schwimmteichen kommt man in eine Größenordnung von 20 – 30 % der Fläche - abhängig auch davon, ob die Randbereiche des Teiches ebenfalls für eine Bepflanzung genutzt werden.

Teichreinigung am Beispiel eines Schwimmteichs

Norbert Jorek: „Sehen wir uns zum Schluss noch beispielhaft diesen Mini-Schwimmteich aus unserem Park an. Da gibt es den eigentlichen Teich und den benachbarten Filtergraben. Verbunden sind die beiden unter dieser kleinen Brücke. Die Pumpe steht am Ende des Grabens und transportiert das Wasser über einen kleinen Bachlauf zurück in den Teich.

“ Wenn die Pumpe anfängt zu arbeiten, transportiert sie Wasser aus dem Filtergraben. In einer Zeitrafferaufnahme sieht man, wie der Wasserspiegel des Filtergrabens dadurch absinkt. Teich und Filtergraben sind durch ein Leitungssystem verbunden. Wenn der Filtergraben absinkt, strömt automatisch Wasser nach. Mit der NaturaGart-Zielsaugtechnik kann man regeln, wie viel Wasser an welcher Stelle angesaugt wird. Die Sediment-Partikel werden durch den Zielsaugtechnik-Schacht gesaugt und strömen in den Filtergraben. Dort fließt das Wasser langsamer und die Partikel setzen sich ab.

Norbert Jorek: „Das Wasser strömt also durch den Filtergraben, läuft dann bereits sehr sauber durch eine UV-Anlage und den NaturaGart-Standardfilter und über den Bach wieder zurück in den Teich.“

Optimale Sichtweite im Schwimmteich

Diese zusätzliche, einfache Filtertechnik sorgt für eine eher überoptimale Sichtweite. Der Wartungsaufwand ist gering, weil der Filtergraben meistens über 80% der Reinigungsleistung übernimmt. Die dekorative und intensiv blühende Filtergraben-Vegetation passt zudem ideal in das Teich-Umfeld. Der Filter muss nur alle 3-4 Wochen einmal gereinigt werden, der Filtergraben nur alle 5 – 10 Jahre. Wenn man das gesamte Konzept so umsetzt, hat man kaum Arbeit und das Wasser ist ganzjährig so klar. Aus diesem Grunde spielen Filtergräben in dem NaturaGart-Teichbausystem eine zentrale Rolle. Denn genau so funktioniert die Wasserreinigung in der Natur: Sedimentpartikel werden aus dem Wasser entfernt, wassergelöste Nährstoffe werden von Unterwasserpflanzen eingebaut. Das Ergebnis ist klares Wasser in Schwimmteichen und Fischteichen. Mit der Filtergraben-Technik von NaturaGart.

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