Je mehr Fische auf relativ engem Raum gehalten werden, desto mehr steigt der Aufwand. Ein Wert von 1 kg Fisch pro Kubikmeter lässt sich noch vergleichsweise gut handhaben.
Auch das NaturaGart-Aquarium orientiert sich an diesem Wert.
Dazu muss man allerdings wissen, dass sich ausserhalb der Anlage noch ein Filtergraben für die Regeneration des Wassers befindet.

Technik im Aquarium

Filtergraben außerhalb des Gebäudes.

NaturaGart-Vorteil: Eigene Filter-Technik
  • Sedimentfallen am Teichboden vermeiden Sediment
  • Trommelfilter im Außenbereich für die Vorreinigung
  • Filtergraben sorgt für beste Wasserqualität
In den Teichen zu sehen: Lochblech mit darunter liegender Absaugung

Die Sedimentfallen

Alles, was ins Wasser fällt, sinkt auf den Boden, sammelt sich dort an und wird zum Problem. NaturaGart hat dafür Sedimentfallen entwickelt, bei denen die Partikel durch ein Siebblech fallen und abgesaugt werden. Ein Wasserstrahl wirbelt es gelegentlich dort auf.
Trommelfilter mit einem extrem feinen Filtergewebe.

Die Trommelfilter

Das unter den Sedimentfallen abgesaugte Wasser gelangt als erstes in zwei große Trommelfilter, die jeweils eine Kapazität bis etwa 300 m³/h haben. Feine Siebe entfernen alle Sedimentpartikel die größer sind als 0,04 mm sind. Trommelfilter sind selbstreinigend – aber aufwendig.
Filtergraben (Bauphase): Das Wasser wird langsam hindurchströmen

Der Filtergraben

Der 35 m lange und 3,5 m breite Graben enthält weitere 60 m³ Wasser. Der Graben ist dicht mit Unterwasserpflanzen besetzt, die die wasserlöslichen Bestandteile als Dünger verwenden. So befindet sich immer ein großer Teil des Wassers in einem Regenerationsbereich.
Aufwendige Technik: links die isolierten Rückseiten der Aquarien.

Der Technik-Bereich

Der langgestreckte Raum liegt hinter kleineren Themenaquarien und ermöglicht auch dort eine naturnahe Filterung des Wassers.Der Raum ist von außen durch eine Glasscheibe in der Tür einsehbar. Für Gruppen können Führungen vereinbart werden.
Die Lüftungsanlage steuert Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

Die Gebäudetechnik

Besonders im Frühjahr kann die Luft wärmer als das Wasser sein. Dann bildet sich Kondensat auf den Scheiben und die ganze Anlage würde in wenigen Jahren verrotten. Die Lüftungsanlage wälzt pro Stunde bis zu 4000m³ Luft um und sorgt immer für beste Bedingungen.
Es ist im gesamten Gebäude ein umfangreiches EDV-Netzwerk installiert.

Die Steuerung

Das ganze Gebäude ist an Computersysteme angeschlossen und lässt sich darüber steuern. Auch die Funktionsweise von Pumpen und Filtern wird zentral überwacht.Darüber hinaus gibt es Medientechnik für Video-Präsentationen und Beleuchtung.