Versunkenes Schiff

Versunkene Schiffe stehen auf dem Wunschzettel vieler Taucher ganz weit oben. Und so haben auch wir ein altes Kanalschiff besorgt, das ursprünglich als Generatorschiff für Baustellen eingesetzt wurde. Wir haben den 13 m langen Kahn dann mit einem Steuerhaus versehen und ihm so das Design eines richtigen Schiffes verpaßt. In einer spektakulären Medienaktion haben wir den Kahn dann versenkt. Das war etwas kritischer, als es zunächst den Anschein hatte. Durch den Toilettenraum ist das Schiff asymmetrisch gebaut.

Es war klar, daß es seitlich absacken und sich auf dem Weg nach unten überschlagen würde. Dort wäre es dann vielleicht auf dem Dach gelandet. Nach der erfolgreich medienwirksamen Erstversenkung des Schiffs haben wir den See noch einmal trockengelegt und weitere Baumaßnahmen durchgeführt. Wir haben das Schiff dann wieder abgedichtet, aufschwimmen lassen und, weil es so schön war, ein zweites Mal versenkt.

Hier zeigen wir in Kürze ein 3D Panorama
Auf dem Weg zum See hängt der 9 t-Kahn zwischen Bagger und Radlader.
Dann fährt er zur geplanten Versenkungsstelle.
Viele Medien berichteten über die seltene Veranstaltung.
Der ´Kapitän´ bleibt an Bord: NaturaGart- Chef Norbert Jorek geht mit dem Kahn unter.
Der Versenken beginnt, das Schiff liegt etwas schief.
Das Wasser läuft langsam ein, das Schiff bekommt stärker Schlagseite.
Jetzt wird es ernst: Am Bug wird die Bordwand überströmt.
Das Wasser steigt im Schiff sehr schnell, noch mehr Schlagseite.
10 Sekunden später dringt das erste Wasser durch die Fensterlöcher ins Innere.
Dann rauscht der See wie ein tobender Gebirgsbach durchs Schiff.
Der Kahn dreht sich noch weiter auf die Seite, droht sich zu überschlagen ...
Das sind die entscheidenden Sekunden für die Luftsäcke unter der Kabinendecke.
Der Auftrieb von mehreren Kubikmetrn Luft richtet das Schiff wieder auf.
Mit dem Bug voran gleitet das alte Kanalschiff in die Tiefe ...
... und macht dort 5m tiefer (nahezu) eine Punktlandung
Insgesamt gibt es 3 größere Räume, alle gut belichtet ...
... zusätzlich die inzwischen wohl meistfotografierte Toilette der Republik.
An Bug und Heck findet man die üblichen Aufbauten.
Das Steuerhaus: 3 Notausstiege sorgen für Sicherheit.
Blick auf den Bug: alle Türen und Luken sind verschweißt.
Alle scharfe Kanten sind mit Brettern verkleidet.