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Seerosenwelt

Unter einem Blätterdach

Der Spaltenhang geht über in eine Felswand mit zahlreichen Durchbrüchen. Am westlichen Rand haben wir mit Mauern mehrere Räume abgeteilt, die durch Wandlöcher miteinander verbunden sind. Man gelangt auf diese Weise leicht von einem Raum in den anderen. Wir wollten dort bewusst eine Landschaft bauen, die es „draußen“ nicht gibt. Auf den Mauern wachsen Seerosen, deren Blätter sich von allen Seiten über diese Räume schieben und eine „biologische Decke“ bilden.
Das Licht scheint durch die Blattlücken und es entsteht eine „Bilderbuch-Beobachtungsposition“: Der Taucher befindet sich noch unterhalb der Seerosenwurzeln und kann von dort aus das Stengel- und Blattgewirr sowie größere Fischbestände beobachten. Aus einer ganz ungewohnten, einmaligen Perspektive. Die ganze Szenerie ist eher für ruhige Naturbeobachter gebaut und weniger für Hochleistungsschwimmer.
Seerosenwelt
Hier zeigen wir in Kürze ein 3D Panorama

Von oben wirkt die Landschaft wie einzelne Zimmer.

Die einzelnen Räume sind durch zahlreiche Löcher verbunden.

Auf den Mauerkronen gibt es Rinnen, in denen Seerosen wachsen.

Von der Blütenpracht über Wasser sehen die Taucher nichts.

Von unten sieht man nur den Blatt-Teppich auf der Oberfläche ...

... und die Kleinfische, die sich gern in dem Stengelgewirr aufhalten.

Die Seerosenwelt liegt hinter einer lückigen Felswand oberhalb des Spaltenhangs.

Manche Wandbereiche wirken wie verfallene Ruinen.

Andere erinnern eher an ein unübersichtliches Labyrinth.

Hinzu kommt die Dreidimensionalität des Hanges.

In der Bauphase war die Seerosenwelt ein unglaubliches Drahtgewirr ...

... in das dann zusätzlich die Rohre für das Filtersystem eingebaut wurden