2024 war ein Erfolg für NaturaGart: Der Park erstrahlte mit einer Million Frühlingsblühern, innovativer Filtertechnik und erweiterten Seerosen-Schauteichen. Besucherzahlen stiegen, Veranstaltungen sorgten für mehr Reichweite, und regenerative Energie
2024: Der Park von NaturaGart ist größer, interessanter und bunter als je zuvor. Das spricht sich rum: Die Besucherzahlen wachsen auch 2024 um weiter 10.000 Gäste an. In 2024 waren es damit wieder etwa 50.000 Besucher - noch nicht einmal die Hälfte der 125.000, die vor Corona kamen. Wir rechnen damit, dass die zweijährige Vollsperrung des Parks noch Auswirkungen haben wird bis etwa 2028. Der Grund ist ganz einfach: 2 von 3 Parkbesuchern kommen auf Empfehlung von anderen. Die Sperrung hat da ein Loch gerissen, das uns noch mehrere Jahre behindern wird.
2024 war ein Jahr, in dem wir erneut versucht haben, diesen Prozess zu beschleunigen. Etwa 1 Million Tulpen, Narzissen und andere Frühlingsblüher wurden zusätzlich gepflanzt. Diese Zahl wird nur gelegentlich von einer Bundesgartenschau erreicht. Schon vor etlichen Jahren hat NaturaGart dafür einen Maschinen-Einsatz eingeführt. Ein Bagger entfernt die obersten 10 - 15 cm Boden, dann werden die Zwiebeln passend für Blühtermine, Farben und Höhen ausgelegt und wieder abgedeckt. Ab März startet dann eine grandiose Vielfalt an Farben und Formen. Bis Ende Mai ändert sich das Aussehen der Parklandschaft immer wieder innerhalb weniger Tage. Die Besucher genießen das. Und damit verstärken wir auch einen für den Park lebenswichtigen Aspekt: Weitersagen. Anderen davon erzählen. Mehr Besucher in den Park bringen.
Denn auch in 2024 gilt: Die Eintrittsgelder decken nur etwa die Hälfte der Kosten. Der Rest kommt derzeit aus dem Marketing-Etat. Denn auch das hat sich geändert: Früher hat NaturaGart fast eine Million Euro pro Jahr für Anzeigen und Prospekte ausgegeben. Das wurde abgelöst durch Videos und Nachrichten aus dem Park. Das hat sich als viel wirksamer und preisgünstiger erwiesen als die früheren Anzeigen. Zusätzliche Veranstaltungen sorgen auf allen Web-Kanälen für mehr Reichweite: z.B Meermädchen, deren beeindruckende Schwimmtechnik man bei NaturaGart auch unter Wasser besichtigen kann. Oder Modeaufnahmen in einem perfekten Umfeld, bis zu einzigartigen Trailern für ein Schützenfest. Im NaturaGart-Park war auch 2024 wieder ganz viel möglich.
Doch nach wie vor ist das Kerngeschäft von NaturaGart die Beratung und Materiallieferung für Teiche. Das Wasser spielt daher weiterhin die zentrale Rolle im Park. Fertiggestellt in 2024 wurde die große Berglandschaft. Auch das war früher ein Maisacker. Ein künstlich aufgeschütteter Hügel bringt nicht nur landschaftliche Vielfalt, sondern ermöglicht auch Konstruktionen wie diesen begehbaren Wasserfall. Das Wasser stürzt über 2 m in die Tiefe und verteilt sich dann über etliche kleine Wasserfälle. Die sind unterschiedlich gebaut und geben den Besuchern Anregungen für eigene kleine Gartenbäche. Man kann sehen, wie sich der Wasservorhang ganz unterschiedlich bildet und welchen Klang das fließende Wasser hat. Der Park wird für die Besucher zum Berater. Besser als es ein Verkäufer jemals könnte. Insgesamt bietet der Park ein breites Spektrum an unterschiedlich hohen Wasserfällen. An zwei Stellen auch in Kombination mit einer interessanten Wegeführung. Das gleiche gilt für die Teiche: Bauweise und Wasserqualität zeigt der Park sehr viel besser als ein Baumarkt-Regal. Niemand muss etwas einem Verkäufer glauben - im Park sieht man, dass es funktioniert. Der Park ist Versuchslabor, ist Freizeitlandschaft und Verkaufsberater zugleich.
Ende Mai wurden dann viele der Frühlingsbeete geräumt. Wildtulpen und Narzissen bleiben im Boden und werden im nächsten Jahr wieder blühen. Viele Schau-Tulpen haben zu dem Zeitpunkt aber nur kleine Brutzwiebeln. Deren weitere Entwicklung würde noch monatelang die Beete blockieren. Das geht nicht - der Park muss attraktiv bleiben. Und so wurden die Dahlien und andere Sommerblumen seit März in den Gewächshäusern vorgetrieben. Ende Mai bilden sich schon die ersten Blüten. Etwa 8000 werden aus den Gewächshäusern zu den Parkbeeten gefahren und dort gepflanzt. Im Laufe der nächsten Wochen entsteht daraus eine ungeheure Farbenpracht.
An anderer Stelle sind die Schauteiche für Seerosen erweitert. Die vorhandenen Bestände haben sich gut entwickelt und wurden auf mehr Abstand gesetzt. Insgesamt gibt es jetzt etwa 250 Sorten im Park. Nicht alle neuen Seerosen-Sorten erfüllen noch nach einigen Jahren die Erwartungen der Züchter. In solchen Sammlungen kann man testen, wie sie sich längerfristig entwickeln.
In der Nähe: die Baustelle einer neuen Hackschnitzel-Heizung für das Fernwärmenetz im Park. Zusammen mit den bestehenden Photovoltaik-Flächen produzieren wir den größten Teil unseres Energiebedarfs dann selbst.
Baustellen auch im südlichen Parkbereich: Da ist ein neuer Schlammfang für den Unterwasserpark entstanden. Dort setzt sich das Sediment ab, das die Service-Taucher im See absaugen. Direkt daneben entsteht ein neuer fast 1 km langer Weg um die Wasserwildnis. Inzwischen wurde ein Teil des Weges bepflanzt. Etliche Kilometer Kabel und Leerrohre wurden verlegt. Von dort aus wird es auch noch weitere Möglichkeiten zur Beobachtung der Wasservögel geben.
Die Filtertechnik und die Pflegekonzepte wurden weiter perfektioniert. Im Unterwasserpark waren die Sichtweiten besser als je zuvor. Neue Kameratechnik sorgte für beeindruckende Aufnahmen. Auch im Aquarium gab es immer Sichtweiten zwischen 6 und 15 Metern.
Im Artenschutzbereich des Aquariums vermehren wir Amphibien und Fische, von denen es nur noch wenige Tiere auf der Erde gab. Inzwischen haben wir z.B. Hunderte dieser Madagaskar-Buntbarsche nachgezüchtet und inzwischen auch an andere Zoos abgegeben. Aber über 90% des Weltbestands dürfte im NaturaGart-Park leben. Ein anderes Becken beherbergt Edelkrebse. In den Freilandgewässern werden viele blind. Das ist eine Pilzerkrankung die mit resistenten amerikanischen Krebsen eingeschleppt wurde. Die meisten Freilandgewässer sind bereits verseucht. Einer der Seen im NaturaGart Park ist jedoch noch in einem sehr ursprünglichen Zustand - ohne diese eingeschleppten Krebse. Dort haben wir junge Edelkrebse aus Nachzuchten eingesetzt - in der Hoffnung, dass irgendwann resistente Bestände entstehen.
Der Park schafft eine klassische win-win-win-win-Situation: Für solche Käfer, für seltene Fische, für bedrohte Vögel, für Naturerlebnisse, für Besucher, die einen Urlaubstag unter Palmen genießen. Und natürlich auch für Naturagart: Vieles wurde hier entwickelt und gebaut. Mit jedem Teich und jedem Bauwerk wächst das Vertrauen in die NaturaGart-Produkte. Mit jedem Video der Woche zeigt NaturaGart, was möglich ist. Mit jedem Nachrichten-Video liefert NaturaGart glaubhafte Informationen. Von neuer Planungstechnik, über hochwertige Folien, bis zur Bepflanzung aus der eigenen Gärtnerei, und bis zu dauerhaftem Brückenbau aus einer umweltfreundlichem Aluminium-Variante. Aus einer Vielzahl von Ideen entsteht eine Vielfalt von Produkten und Dienstleistungen. Es gibt die Liebe zum Detail, aber auch die Bereitschaft, etwas ganz, ganz groß zu denken. Und dabei weltweit Einmaliges zu schaffen, für Tausende von Kunden in ganz Europa und die vielen Besucher im Park.