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NaturaGart Nachrichten 21.6.2024

Eigentlich haben alle unter dem kühlen Wetter gelitten

...bloß die Frühlingsblüher nicht. Die großen farbenprächtigen Flächen mit den Tulpen und Narzissen hielten sich bis etwa Mitte Mai.

Einleitung und Themenübersicht

Nach einer ziemlich desolaten Regenphase melden wir uns heute mit den NaturaGart-Nachrichten zurück. Themen im Überblick:

  • Nach den Frühlingsblühern starten die Sommerblumen.
  • Bei vielen Vögeln gibt es Nachwuchs, teils so viel, dass die Jungen zum benachbarten Kanal wandern müssen.
  • An den Teichufern blühen tausende Orchideen.
  • Die Fläche der Seerosensammlung wurde mehr als verdoppelt.
  • Überall blühen Rosen.
  • Seltene Fische bekommen reichlich Nachwuchs.
  • In Naturteichen wachsen Unterwasserwälder, in Fischteichen herrscht meterweite Sicht.

Frühlingsblüher, Tulpen und Dahlien für die Sommerbepflanzung

Eigentlich haben alle unter dem kalten Wetter gelitten, nur die Frühlingsblüher nicht. Die großen, farbenprächtigen Flächen hielten sich bis etwa Mitte Mai.

Die etwas kleineren Wildtulpen blühen meist früher. Sie bleiben im Boden und blühen meist im nächsten Jahr.

Bei den großblütigen, hohen Gartentulpen sind die neu gebildeten Brutzwiebeln am Ende der Blühphase noch sehr klein und brauchen weitere zwei bis drei Jahre, bis sie blühen würden. So lange können wir im Park nicht warten: Diese Flächen werden nach der Blüte mit dem Bagger gerodet.

In der Zwischenzeit haben wir die Dahlien für die Sommerbepflanzung vorkultiviert. Bereits im letzten Herbst wurden sie nach Größe, Farbe und Form vorsortiert. Sobald die Beete frei werden, bringen wir die Dahlien in den Park. Die ersten blühen dann bereits, und aktuell öffnen sich jeden Tag neue Blüten. Über 8000 Dahlien werden im Laufe des Sommers hier blühen, dazu kommen etliche andere Pflanzen.

Rosen, Orchideen und Seerosensammlung im Park

Am auffälligsten sind derzeit die blühenden Rosen. Sie begleiten die Wege und strukturieren damit den Park.

An den Teichufern blühen tausende Knabenkraut-Orchideen. Die NaturaGart-Bauweise der Teichufer ist für ihr Wachstum optimal.

Auf den Wasserflächen dominieren jetzt die Seerosen. Insgesamt gibt es 250 verschiedene Sorten im Park. Für die Seerosensammlung wurden zwei weitere Schauteiche gebaut, und die Schauflächen insgesamt deutlich erweitert.

Im Park werden nicht einfach nur Teiche gebaut, sondern ganze Landschaftselemente nachgestellt, zum Beispiel eine Grotte. Die beiden Zugänge sind mit Glockenblumen bewachsen. Sie gedeihen in den Lücken zwischen den Natursteinen und überziehen inzwischen fast die gesamte Felsformation.

Grotte, Unterwasserscheiben und Filtertechnik

Ein naturnah gestalteter Gang führt in einen Raum mit Unterwasserscheiben. Dort kann man sehen, was in den Naturteichen gerade unter Wasser passiert: Das Tausendblatt bildet ganze Unterwasserwälder und ist ein idealer Lebensraum für Molche und Libellenlarven. Daneben steht ein Fischteich mit Koikarpfen.

Viele Teichbesitzer leiden jetzt unter grünem, veralgtem Wasser. Das muss nicht sein: 6 bis 10 Meter Sichtweite sind mit der NaturaGart-Filtertechnik sehr einfach und preisgünstig möglich. Das sieht man auch im großen Aquarium.

Aquarium: Störe, Buntbarsche und Querzahnmolche

Den größten Erlebniswert bieten natürlich die spektakulären großen Störe. Interessant sind aber auch die eher unauffälligen Buntbarsche, von denen es weltweit nur noch sieben Tiere gab. Für ein internationales Schutzprogramm produzieren wir gerade in Serie.

Mama Buntbarsch versucht zwar, ihren sprichwörtlichen Sack Flöhe selbst zu hüten, doch die Kleinen ziehen wir lieber in einem getrennten Becken auf. Im Aquarium gibt es inzwischen drei Generationen, insgesamt Hunderte dieser seltenen Buntbarsche. Bald können die ersten wieder ausgewildert werden.

Gute Zuchterfolge gibt es auch bei den merkwürdigen Querzahnmolchen. Auch sie legen fleißig Eier, und die Jungen wachsen gut geschützt im Technikraum des Aquariums heran.

Nachwuchs bei Vögeln und Gänsen im Park

Auch bei vielen anderen Tieren gibt es Nachwuchs im Park. Manchmal müssen einzelne Wege gesperrt werden, wenn etwa ein relativ seltener Vogel beschlossen hat, direkt neben einem Weg zu brüten. Bei den hübschen Reiherenten ist das gerade so. Andere sind weniger empfindlich.

In der 1500 Quadratmeter großen Palmenhalle leben einige Vogelarten ganzjährig, zum Beispiel diese Zaunkönige. Die großen Palmen bieten ihnen alles, was sie für die Aufzucht der Jungen brauchen. Im Tempel brüten jetzt auch wieder die Schwalben. Sie haben sich auch durch die dreiwöchige Ausstellung von afrikanischer Kunst nicht stören lassen.

Probleme macht hingegen die Vermehrung der Gänse. Im Park brüten etliche Kanada-Grau- und Nilgänse. Die Kleinen sind nett und eine viel bestaunte Attraktion. Der Nachteil: Sie vernichten die Vegetation, die für andere Arten wichtig ist.

In den meisten Jahren führen die Gänse ihren Nachwuchs selbst zum benachbarten Dortmund-Ems-Kanal. In diesem Jahr mussten wir allerdings bei insgesamt sechs Gänsefamilien nachhelfen. Nach einer etwa 100 Meter langen Wanderung ist das Ziel erreicht.

Die großen Wiesen am Kanal halten die Gänsebeweidung besser aus als die Orchideenufer im Park.

Entwicklung der Landschaft und Artenvielfalt

Als das Parkprojekt vor etwas über 30 Jahren begann, war hier alles ein Maisacker. Davon gibt es praktisch nichts mehr. Die extrem vielfältige Landschaft spiegelt sich auch in den Tieren und Pflanzen wider, die hier leben:

  • 30 verschiedene Libellenarten sind im Park nachgewiesen.
  • An den Teichen wachsen tausende Knabenkrautorchideen.
  • Nachts fliegen elf verschiedene Fledermausarten herum.

Hinweise für den eigenen Garten und Schluss

Dies und viele andere Beispiele zeigen: Das funktioniert auch in Ihrem Garten. Sie werden vielleicht Fragen haben, aber fragen Sie uns. Wir machen das seit 45 Jahren, haben alles schon erlebt und haben für fast alles eine funktionierende, preisgünstige Lösung. Sie können Ihr Leben relativ einfach besser machen. Das lohnt sich. Probieren Sie es aus, gern auch mit NaturaGart.

Auf 1 Million Tulpen und Narzissen folgen über 8000 Dahlien

Die etwas kleineren Wildtulpen blühen meist früher. Sie bleiben im Boden und blühen meist im nächsten Jahr. Bei den großblütigen, hohen Gartentulpen sind die neu gebildeten Brutzwiebeln am Ende der Blühphase noch sehr klein und brauchen weitere 2 - 3 Jahre bis sie blühen.

So lange kann der Park nicht warten. Diese Flächen werden nach der Blüte mit dem Bagger gerodet.

In der Zwischenzeit wurden die Dahlien für die Sommerbepflanzung in den Gewächshäusern vorkultiviert. Sie wurden bereits im letzten Herbst nach Größe, Farbe und Form vorsortiert. So wie die Beete frei werden, werden die Dahlien im Park gepflanzt. Die ersten blühen dann bereits und täglich öffnen sich mehr Blüten. Über 8.000 Dahlien werden im Laufe des Sommers blühen.

Hinzu kommen Gladiolen, Cannas und etliche andere Pflanzen. Am auffälligsten sind derzeit die blühenden Rosen. Sie begleiten die Wege und strukturieren damit den Park.

Mehr Schauflächen: 250 Seerosen-Sorten im Park

Auf den Wasserflächen dominieren jetzt die Seerosen. Insgesamt gibt es 250 verschiedene Sorten im Park. Inzwischen wurden zwei weitere Schauteiche für die Naturagart-Seerosen-Sammlung gebaut. Insgesamt sind die Schauflächen noch einmal deutlich erweitert worden.

→ Video: Seerosen im NaturaGart-Park

Neue Biotope im Park

Der Park versucht, einzelne Lebensraum-Typen zu bauen, z.B. eine Grotte, die vor etwa 25 Jahren entstanden ist.

Die Zugänge sind mit Glockenblumen wunderschön bewachsen. Sie wachsen in den Lücken zwischen den Natursteinen und überziehen inzwischen fast die gesamte Felsformation. Ein naturnah gestalteter Gang führt in einem Raum mit Unterwasserscheiben. Da kann man sehen, was in Naturteichen unter Wasser passiert:

Das Tausendblatt bildet ganze Unterwasserwälder und ist idealer Lebensraum für Molche und Libellenlarven.

Etliche Meter Sichtweite mit NaturaGart-Filtern

Daneben ein Fischteich mit Koi-Karpfen. Viele Teichbesitzer leiden jetzt unter grünem, veralgtem Wasser. Das muss nicht sein. 6 - 10 m Sichtweite ist mit der NaturaGart-Filtertechnik sehr einfach und preisgünstig möglich. Das sieht man auch im Aquarium: Da sorgen natürlich die spektakulären großen Störe für den größten Erlebniswert.

Vermehrungsprogramm für seltene Tiere

Aber interessant sind auch z.B. Buntbarsche, von denen es weltweit nur noch 7 Tiere gab. Für ein internationales Schutzprogramm produziert NaturaGart diese Seltenheiten gerade "in Serie". Weil "Mama Buntbarsch" ihren sprichwörtlichen "Sack Flöhe" nicht gut hüten kann, werden die Kleinen lieber in einem getrennten Becken aufgezogen. Im Aquarium gibt es inzwischen drei Generationen - bald können die ersten wieder ausgewildert werden.

Gute Zuchterfolge gibt es auch bei diesen merkwürdigen Querzahnmolchen - auch sie sind die letzten ihrer Art. Auch sie legen fleißig Eier und die Jungen wachsen gut geschützt im Technik-Raum des Aquariums heran.

Jungvögel im NaturaGart-Park

Auch bei vielen anderen Tieren gibt es Nachwuchs im Park. Derzeit gibt es auch eine Wegsperrung, wenn sich ein seltenerer Vogel für einen Brutplatz direkt neben einem Weg entschieden hat. Bei den hübschen Reiherenten ist das gerade so. Andere sind da weniger empfindlich: In der 1500 m² großen Palmenhalle leben einige Vogelarten ganzjährig, z.B. Zaunkönige. Die großen Palmen bieten Ihnen alles, was sie für die Aufzucht der Jungen brauchen.

Im Tempel brüten wieder die Schwalben. Sie haben sich auch durch die 3-wöchige Ausstellung von afrikanischer Kunst nicht stören lassen. Probleme macht hingegen die Vermehrung der Gänse. Im Park brüten etliche Kanada-, Grau- und Nilgänse.

Die Kleinen sind nett und eine vielbestaunte Attraktion. Der Nachteil: Sie vernichten die Vegetation, die für andere Arten wichtig ist. In den meisten Jahren führen die Gänse selbst ihren Nachwuchs zum benachbarten Dortmund-Ems-Kanal. In diesem Jahr mussten NaturaGart-Mitarbeiter bei insgesamt 6 Gänsefamilien nachhelfen. Nach etwa 100 m ist das Ziel erreicht: Die großen Wiesen am Kanal halten die Gänsebeweidung besser aus als die Orchideen-Ufer im Park.

NaturaGart-Park: maximale Diversität neu angelegt

Als das Parkprojekt vor 33 Jahren gestartet wurde, war die heutige Parkfläche ein Maisacker. Davon gibt es nichts mehr. Gebaut wurden unterschiedlich große Teiche und eine extrem vielfältige Landschaft. Der Park wurde für die Natur optimiert. Das Ergebnis: 30 verschiedene Libellenarten leben an den Teichen, etliche tausend Knabenkraut-Orchideen wachsen an den Ufern und nachts sind 11 verschiedene Fledermausarten unterwegs.

Dies und viele andere Beispiele zeigen: Mehr Vielfalt funktioniert auch in Ihrem Garten. Denken Sie darüber nach, schauen Sie die Videos und die vielen Ideen und Hilfestellungen von NaturaGart.

Videos von NaturaGart TV


NaturaGart TV ist die Videoredaktion von NaturaGart. Hier entstehen praxisnahe Filme rund um Gartenteiche, Schwimmteiche, Wasserpflanzen und naturnahe Gartengestaltung.

Die Videos zeigen, wie Teiche geplant, gebaut und gepflegt werden - basierend auf über 45 Jahren Erfahrung und mehr als 70.000 realisierten Teichen.

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