Rückblick auf das zweite Corona-Jahr

Inhalt des Videos (Transkript)
Verfügbar:    Sofortlieferung bei Direktzahlung per E-Mail.
Mehr Infos Artikel Nr. 80416
80,00 € *

Verfügbar:    Lieferzeit ca. 1-4 Arbeitstage
Mehr Infos Artikel Nr. 16001
9,80 € *

Verfügbar:  Wegen stark schwankender Speditionsengpässe: Lieferzeit 4 - 10 Arbeitstage.
Mehr Infos Artikel Nr. 89053
ab 3.679,27 €

Verfügbar:  Die Lieferung erfolgt innerhalb von wenigen Stunden.
Mehr Infos Artikel Nr. 85191
80,00 € *

Corona-Jahr 2021: Herausforderungen und Anpassungen


2021 war das zweite Corona-Jahr, und bereits im März, lange vor einer gesetzlichen Verpflichtung, begannen wir mit regelmäßigen Tests der Mitarbeiter. Im Laufe des Winters wurden die Arbeitsplätze in der Gärtnerei umgebaut. Dünne Folien trennten die Mitarbeiter, und das Dach kann komplett geöffnet werden, sodass fast Freilandbedingungen herrschen. Damit jeder an seinem Platz bleiben kann, wurde zusätzliche Fördertechnik eingebaut. Das Konzept war so erfolgreich, dass weitere 2000 Quadratmeter Gewächshausfläche für die nächste Saison in Auftrag gegeben wurden.

Homeoffice und Impfungen


Mehrere Mitarbeiter mussten auch 2021 ins Homeoffice wechseln. Glücklicherweise hatten wir die papierlose Auftragsabwicklung schon Jahre zuvor eingeführt, sodass jeder von seinem Arbeitsplatz aus auf alle Unterlagen zugreifen kann. Als die Impfquote in der Republik bei 30% lag, hatte unser Betriebsarzt bereits über 90% der Belegschaft geimpft. Viele Mitarbeiter arbeiten jetzt in Einzelbüros, und wo das nicht möglich ist, sorgen Frischluftklimaanlagen für einen regelmäßigen Luftaustausch. Die Lage im Unternehmen blieb stabil.

Schwierige Zeiten für den Park


Für den Park war die Lage weniger stabil. Obwohl es im Freien kaum ein Infektionsrisiko gibt, blieb der Park auch 2021 weitgehend geschlossen. Eine Pressekampagne und eine Klageandrohung beendeten die Benachteiligung privater Parks gegenüber staatlichen, aber die Öffnung kam zu spät. Ohne das besucherstarke Frühjahr stagnierte die Besucherzahl bei etwa 25.000, ein Rückgang von über 80% im Vergleich zu den Vor-Corona-Zeiten. Auch die NaturaGart-Messe und die Teichbau-Seminare wurden erneut abgesagt.

Online-Service und digitale Angebote


Gerade rechtzeitig zu Corona wurde die technische Basis für den Online-Service freigeschaltet, die 2021 um weitere Funktionen ergänzt wurde. Hinzu kamen etwa sechs Stunden Videos für ein Teichbau-Webinar. So entstand eine komplette digitale Servicekette, vom Erstkontakt über Planung und Bau bis zur Problemdiagnose. Der strategische Vorteil von Naturagart ist das Freilandlabor im eigenen Park, wo regelmäßig getestet und die Systeme weiter perfektioniert werden. Mit ihrem klaren Wasser sind die Parkteiche ein Aushängeschild für das Naturagart-System.

Stabile Entwicklung trotz schwieriger Bedingungen


Das extrem starke Wachstum von 2020 setzte sich 2021 fort, im Gegensatz zur Baumarktbranche. Zwar wurde etwas weniger gebaut, aber es wurde weiterhin intensiv geplant. Heftige Niederschläge setzten jedoch viele Baustellen unter Wasser. Besonders die künstlich angelegte Wasserwildnis sorgte immer wieder für interessante Nachrichten. Zwergtaucher brüteten direkt neben den Besuchern, und die Eisvögel an den Steilwänden begeisterten Hunderte Parkgäste.

Artenschutz und internationale Projekte


Im Aquarium kann man nun einige weitere Störe bestaunen, die aus einem anderen Teich umgesiedelt wurden. Naturagart beteiligt sich auch an internationalen Artenschutzprojekten. Besonders die Querzahnmolche sind die letzten ihrer Art und leben nur noch in wenigen Kooperationsprogrammen von zoologischen Gärten. Beiträge zum Naturschutz sind auch nach über 40 Jahren ein wichtiges Thema bei Naturagart.

Wenige Veranstaltungen, aber ein Sommerfest


2021 gab es aufgrund der Corona-Pandemie nur eine einzige Veranstaltung in der Palmenhalle: eine Unternehmerveranstaltung zum Thema Ökomarketing. Ausgenommen davon war ein Sommerfest für die Naturagart-Mitarbeiter mit leckerem Essen und Livemusik während eines Corona-Tiefs. Für viele war es ein freudiges Wiedersehen nach Monaten im Homeoffice.

Schnuppertauchen und Tauchkurse


Die Tauchbasis blieb 2021 für Sporttaucher geschlossen, aber die Tauchlehrer begleiteten über 300 Schnuppertaucher auf den Grund des Sees - deutlich weniger als in den Vorjahren, aber alle, die es wollten, kamen auf ihre Kosten. Fast wöchentlich fanden zudem Tauchkurse statt. Die großen Störe im Unterwasserpark bleiben für die Taucher ein unvergessliches Erlebnis und unterstreichen die Vielfalt des Parks, die einen wichtigen Teil der Marke Naturagart ausmacht.

Naturagart bleibt eine Qualitätsmarke


Auch in schwierigen Zeiten bleibt Naturagart eine Qualitätsmarke, die weiter an Bedeutung gewinnt. Die Stabilität des Unternehmens und die Vielfalt des Parks haben sich erneut bewährt.