Im NaturaGart-Park: Dahlien sind eingelagert, neue Blumenzwiebeln werden gepflanzt. Die Umstellung auf erneuerbare Energien ist mit der Biomasse-Heizung abgeschlossen. Neue Produkte wie eine Anti-Rutschmatte entstehen. Weihnachtsgutscheine sind erhältlich. Abends nutzen rund 500 Wildgänse den Park als Schlafplatz.
Wenn man solch einen Park betreibt, will man mit möglichst wenig Arbeitseinsatz möglichst viel bieten. Bei Aussaaten kann die Keimfähigkeit stark schwanken - und das Wetter ist oft auch ein Lotteriespiel.
Insofern sind im Sommer Dahlien eine gute Lösung - das klappt immer. Nach der Blüte holen wir die Dahlien vor dem Winter rein, das halten viele Besucher für eine schon fast unmenschliche Anstrengung - ist aber in Wirklichkeit ganz anders.
Das größte Problem die dahinter steckende Organisation. Zunächst müssen alle Dahlien etikettiert werden. Die Farben und Wuchshöhen kann man ihnen im Winter nicht mehr ansehen - also darf man sie beim Transport in die Gewächshäuser nicht vermischen.
Zunächst erfolgt ein Trocknungsprozess, dann werden die Knollen für das Vortreiben im Frühling vorbereitet.
Derzeit erfolgt die Pflanzung der Tulpen und Narzissen mit Hilfe der Bagger. Sie nehmen die obersten 10 - 15 cm Erde weg, dann werden die Zwiebeln gesetzt und das Beet wird wieder mit Ede abgedeckt.
Viele Wildtulpen und Narzissen kommen jedes Jahr wieder, andere Sorten brauchen eine mehrjährige Entwicklung und können nur in einem Jahr genutzt werden.
Wir verwenden dafür Überschussbestände, die wir dann natürlich auch erst relativ spät bekommen. Im letzten Jahr haben hier zumindest etwa 1 Million Frühlingsblüher den Park in ein Blütenmeer verwandelt.
Das Problem mit dem Klimawandel ist ja nicht, dass es wärmer wird - das ist es in Südeuropa immer. Das Problem ist, dass wir darauf nicht vorbereitet sind. Deutschland verursacht weniger als 2 % des weltweiten CO2. Wenn wir die irgendwann eingespart haben werden, ist trotzdem alles so wie vorher. Panik war da ein schlechter Ratgeber.
Wie auch immer: unseren Beitrag haben wir geleistet. Wir produzieren bei Sonne 2-3 x mehr Strom als wir selbst verbrauchen und die Hackschnitzelheizung erzeugt nicht mehr CO2 als von den Pflanzen vorher eingebaut wurde.
Auch für unsere Konstruktions-Profile aus Aluminium setzen wir Öko-Strom und Recycling-Aluminium ein und konnten damit in den letzten Jahren mehrere hundert Tonnen CO2 einsparen.
Der Winter ist eine Ruhezeit im Park. Aber hinter den Kulissen arbeiten wir intensiv an neuen Produkten. Das ist z.B. so etwas:
Treppenstufen in den Schwimmteich können sehr rutschig sein. Ich habe mir dazu überlegt, dass wir spezielle Edelstahl-Platten auf die Stufen kleben können - das geht auch unter Wasser. Oder man kann sie aufschrauben.
Das ist das erste Versuchsmuster einer Anti-Rutsch-Matte, die man ganz einfach mit Magneten dort andocken kann - und schon hat man eine rutschfeste Oberfläche - besonders in Kombination mit einem Edelstahl-Handlauf.
Das ist nichts, was Sie heute kaufen könnten, sondern nur ein Blick hinter die Kulissen - aber das Patent dafür haben wir schon mal sicher .
Halten Sie einfach die nächsten NaturaGart-Nachrichten im Auge - da erfahren Sie mehr.
Dann möchte ich noch in Erinnerung bringen, dass wir im Park ganz tolle Veranstaltungen machen, für die man zu Weihnachten auch Gutscheine verschenken kann.
Ein beeindruckendes Erlebnis ist z.B. das Candle-Light-Dinner im Aquarium in direkter Nachbarschaft großer Fische.Oder das Abendbuffet am See, beides als völlig entspanntes, ruhiges Erlebnis mit leckerem Essen.Wir haben auch Gutscheine für das Schnuppertauchen im Unterwasserpark. In 1:1-Begleitung durch einen Tauchlehrer taucht man zu den großen, zahmen Stören am Grund des Sees. Gutscheine gibt es auch für einen Wochenend-Kurs zu einem international anerkannten Tauchschein.
Und dann gibt es natürlich auch Einkaufsgutscheine für Tausende von Pflanzen und Artikeln. Der Vorteil: Wenn dann jemand z.B. nicht tauchen möchte, kann er stattdessen auch eine andere Leistung wählen.Sie finden Links zu unserer Webseite in den Erläuterungen zu diesem Video.Das geht auch "last minute". Innerhalb weniger Minuten haben Sie ein PDF, dass Sie weiterschicken oder selbst ausdrucken können.
Dann komme ich auch schon zum Ende mit beeindruckenden Bildern aus dem Park. Bei vielen Wasservögeln hat es sich wohl herumgesprochen, dass man hier ungestört schlafen kann. Mit einbrechender Dämmerung kommen zunächst etwa 80 Kormorane, eine viertel Stunde später folgen etwa ein Dutzend weiße Silberreiher. Nach einer Pause kommen etwa 50 Kanadagänse und wenn es schon fast dunkel ist, folgen etwa 500 Graugänse.Dann wird es noch einmal richtig laut im Park, bis sich die Schlafgesellschaft beruhigt.Wenn am Morgen die ersten Sonnenstrahlen kommen, ist die Wasserfläche bedeckt mit Gänsen. Sie starten meist in kleineren Trupps von 20 bis 50 Gänsen und beginnen den Tag mit lauten Rufen. Jeden Tag ein tolles Erlebnis - auch wenn die Haupt-Startrampe nur wenige Meter über mein Bett führt.Wie auch immer - das war der Zweck des Parks: Wir wollten zeigen, wie man selbst einen naturfernen Maisacker zu einem überregional wichtigen Naturgebiet umbauen kann. Unsere Techniken, mit denen das geht, funktionieren auch in Ihrem Garten. Nicht unbedingt mit 500 Gänsen, dafür aber mit vielen Libellen, Molchen und anderen Wassertieren.
Denken Sie drüber nach, schauen Sie sich unsere Videos und Anleitungen an, sprechen Sie mit uns. Nutzen Sie etwa 50 Jahre Erfahrung mit über 70.000 Teichen.NaturaGart bringt mehr Natur in Ihren Garten.