Hunderte von Gästen besichtigen hier täglich 15.000 Dahlien. Die bedecken die Berglandschaft, die wir im Umfeld der Wasserfälle neu angelegt haben.
Es sind Hunderte verschiedener Sorten.
Wenn man eine solche Fläche neu in Kultur nimmt, gibt es dort ungeheure Mengen von Wildkräuter-Samen, die einem das Leben schwer machen. Das erste Jahr ist immer das schwerste. Im Mai und Juni keimen die Samen der einjährigen Pflanzen, im Park ist das vor allem Melde und Knöterich. Die mehrjährigen Stauden treiben aus oft kräftigen Wurzeln neu aus. Die sind schwer zu kontrollieren.
Doch bereits nach einem Jahr bessert sich die Lage. Dabei helfen auch die Dahlien. Sie wachsen so dicht, dass sie unerwünschten Aufwuchs unterdrücken.
Perspektivisch werden wir einen größer werdenden Anteil mit Stauden und Gehölzen bepflanzen. Aktuell sind die Dahlien allerdings die pflegeleichteste Lösung.
Damit man von den Fischen überhaupt etwas sieht, müssen die Scheiben regelmäßig gereinigt werden.
Dafür gibt es auf der Wasserseite einen Magneten mit Kunststoff-Schneiden. und auf der Landseite einen weiteren Magneten.
Weil die extrem stark sind, ziehen die sich auch durch eine 6 cm dicke Scheibe an. Von innen wird der äußere Magnet mit der Schneide geführt. So wird der dünne Algenrasen regelmäßig abgeschabt.
Etwa 40 dieser großen Scheiben gibt es im Park, hinzu kommen noch die kleineren Becken. In einigen wachsen derzeit verschiedene Wildfische heran, andere beherbergen extrem seltene Arten, die hier weiter vermehrt werden.
Die Scheiben sind demnächst auch wieder die Kulisse für ein Candle-Light-Dinner im Aquarium. Wegen weil die Plätze sehr schnell ausgebucht waren, bieten wir einen weiteren Termin am 12. September an.
Am Samstag vorher, am 6. September gibt es noch ein Abendbuffet in der Palmenbucht. Das sind dann auch die letzten Abendveranstaltungen in diesem Jahr.
Wer einen Teich bauen will, stellt sich oft die Frage, ob man dafür eine Baugenehmigung braucht. Früher war das außerhalb der Bebauungsplan-Gebiete grundsätzlich verboten. Wir haben hier dann Besprechungen mit Landtagsabgeordneten organisiert und eine Initiative gestartet, damit das auch im Außenbereich möglich war.
Das war erfolgreich: das Baurecht wurde geändert.Weil das dann aber immer noch nicht passte, haben wir noch einmal nachgesetzt und die zweite Änderung der Bauordnung brachte das dann ins Ziel. Details finden Sie in den Dokumentationen auf unserer Webseite und in einem weiteren Video, dass wir jetzt aktuell dazu gemacht haben.
Die seit 5 Jahren bestehende Rechtslage ist nämlich noch nicht in allen Bauverwaltungen angekommen. NaturaGart hat daher deren Argumentation an einem konkreten Beispiel einmal auseinandergenommen. Wer einen Teich hat, sollte sich das anschauen. Die gute Botschaft ist: Fast alles geht - zumindest in NRW. Aber in anderen Bundesländern ist man da auch schon eher weiter.