Molche, Kröten und Frösche sind auf vernetzte Lebensräume angewiesen. Eine einseitige Agrarpolitik hat jedoch zugelassen, dass die Landschaft ausgeräumt wurde.
Viele Tiere sind nicht besonders mobil, weil sie einen Teil ihres Lebens im Wasser verbringen. Sie schaffen pro Schritt vielleicht nur wenige Millimeter. Das klingt wenig - doch diese Lebensweise hat über 240 Millionen Jahre hinweg funktioniert.
Voraussetzung dafür waren naturnahe Teiche, die über Wälder, Hecken und Feuchtgebiete miteinander verbunden waren. Diese vernetzte Kulturlandschaft bot Lebensraum für Tiere und gleichzeitig eine Grundlage für die Landwirtschaft.
Durch eine einseitige Agrarpolitik wurde diese Struktur vielerorts zerstört. Hecken wurden gerodet, kleine Teiche zugeschüttet und Landschaften ausgeräumt. Die Abstände zwischen den verbliebenen Gewässern wurden immer größer - mit dramatischen Folgen für die Tierwelt.
Tausende von Tier- und Pflanzenarten sind auf solche Lebensräume angewiesen. Während Libellen noch größere Distanzen überwinden können, sind viele andere Arten auf kurze Wege beschränkt. Ihr Lebensraum ist der einzelne Teich - mit einem sehr begrenzten Aktionsradius.
Damit diese Arten überleben können, sind sie auf ein Netzwerk aus Teichen angewiesen. Nur wenn sich Lebensräume miteinander verbinden, ist Austausch und Wanderung möglich.
Das zentrale Stichwort lautet Vernetzung. In vielen Bereichen des Naturschutzes hat dieses Thema bereits hohe Priorität - bei Teichen bleibt es jedoch oft nur Theorie.
Während früher viele kleine Teiche zerstört wurden, wäre es heute möglich, neue anzulegen und so aktiv zum Naturschutz beizutragen. Doch genau das ist in vielen Regionen stark eingeschränkt oder sogar verboten.
Insbesondere im sogenannten Außenbereich gelten strenge Regelungen. Dort ist der Bau von Teichen in vielen Bundesländern untersagt oder wird von Behörden abgelehnt.
Der Biologe Norbert Jorek erklärt die Situation:
Die meisten Menschen leben im Geltungsbereich eines Bebauungsplans. Dieser regelt unter anderem, ob auf einem Grundstück ein Teich gebaut werden darf - in der Regel ist das erlaubt. Im Außenbereich gilt hingegen die Landesbauordnung. In Nordrhein-Westfalen bedeutet das beispielsweise: Teiche dürfen dort nicht gebaut werden. Bauämter lehnen entsprechende Anträge häufig ab.
NaturaGart setzt sich seit vielen Jahren gegen diese Einschränkungen ein. Ziel ist es, die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren und neue Lebensräume für Tiere zu schaffen.
Im eigenen Park zeigt das Unternehmen, wie effektiver Naturschutz praktisch umgesetzt werden kann. In über 40 Jahren wurden einfache und umweltfreundliche Bautechniken entwickelt sowie Konzepte für mehr Natur im eigenen Garten erprobt.
Der Erfolg ist sichtbar: Der NaturaGart Park zählt über 120.000 Besucher pro Jahr und ist eines der bedeutendsten Amphibien-Laichgebiete der Region. Gemeinsam mit Kunden wurden bereits über 50.000 Teiche gebaut - ein wichtiger Beitrag zur Vernetzung von Lebensräumen.
Da der Grundwasserstand vielerorts gesunken ist, werden Teiche häufig mit Folien angelegt. Nur so lässt sich ein stabiler Wasserstand gewährleisten und gleichzeitig verhindern, dass Dünger oder Pestizide in das Gewässer gelangen.
Diese Konzepte funktionieren nicht nur bei Naturteichen, sondern auch bei Schwimm- und Fischteichen. Dabei bleibt stets Raum für natürliche Lebensräume erhalten.
Viele Menschen könnten aktiv zur Verbesserung der Situation beitragen, indem sie neue Teiche anlegen - wenn es rechtlich erlaubt wäre.
Nach jahrelangen Gesprächen mit Politik und Behörden gibt es nun erste positive Entwicklungen. In Nordrhein-Westfalen wurde angekündigt, das bisherige Verbot zu überdenken und aufzuheben.
Dies wäre ein wichtiger Schritt für einen konstruktiven Naturschutz.
Durch neue Teiche kann das Netzwerk von Lebensräumen wieder dichter werden. Molche, Frösche und Libellen finden neue Rückzugsorte und können sich wieder besser ausbreiten.
Gleichzeitig profitieren auch die Menschen: Ein Teich im Garten bedeutet mehr Natur, mehr Erholung und mehr Lebensqualität. Mensch und Natur rücken wieder näher zusammen.
Molche, Kröten und Frösche sind auf vernetzte Lebensräume angewiesen. Doch durch eine einseitige Agrarpolitik wurden viele dieser Strukturen zerstört. Während es lange Zeit erlaubt war, kleine Teiche zuzuschütten, ist der Bau neuer Teiche im Außenbereich in vielen Regionen eingeschränkt oder verboten.
In den vergangenen Jahrzehnten entstanden große landwirtschaftliche Flächen - oft auf Kosten von Hecken, Wäldern und kleinen Gewässern. Damit verschwanden wichtige Lebensräume für zahlreiche Tierarten.
Für Amphibien wie Frösche und Molche ist das ein großes Problem: Sie können nur kurze Strecken zurücklegen und sind auf nahegelegene Gewässer angewiesen. Fehlen diese Verbindungen, wird ihr Überleben erschwert.
Ein Netzwerk aus vielen kleinen, miteinander verbundenen Teichen ist daher entscheidend, um den Fortbestand dieser Arten zu sichern.
Ob ein Teich gebaut werden darf, hängt stark von der rechtlichen Einordnung eines Grundstücks ab. Innerhalb eines Bebauungsplans ist der Bau meist möglich. Im sogenannten Außenbereich gelten jedoch strengere Regelungen.
In vielen Bundesländern ist der Bau von Teichen dort nicht erlaubt oder wird von Behörden abgelehnt. Dadurch wird es erschwert, neue Lebensräume für Tiere zu schaffen und bestehende Lücken im Netzwerk zu schließen.
NaturaGart setzt sich seit vielen Jahren für eine Änderung dieser Regelungen ein. Ziel ist es, die Anlage von Teichen im Außenbereich zu ermöglichen und so aktiv zum Artenschutz beizutragen.
Das Unternehmen hat in über 40 Jahren mehr als 50.000 Teiche gebaut und einfache, umweltfreundliche Bauweisen entwickelt. Diese Teiche können die Grundlage für ein flächendeckendes Netzwerk von Lebensräumen bilden.
Der NaturaGart Park in Ibbenbüren zeigt, wie solche Konzepte praktisch umgesetzt werden können. Mit über 120.000 Besuchern pro Jahr ist er nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel, sondern auch ein bedeutendes Amphibien-Laichgebiet.
In vielen Regionen ist der Grundwasserspiegel gesunken. Daher werden Teiche häufig mit Folien abgedichtet, um einen stabilen Wasserstand zu gewährleisten.
Diese Technik verhindert gleichzeitig, dass Dünger und Pestizide in die Gewässer gelangen, und trägt so zum Schutz der Wasserqualität bei.
Nach Jahren der Diskussion gibt es erste positive Entwicklungen. In Nordrhein-Westfalen wurde angekündigt, das Verbot für Teichbau im Außenbereich zu überdenken.
Das eröffnet neue Chancen für einen aktiven Naturschutz. Durch zusätzliche Teiche kann das Netzwerk von Lebensräumen dichter werden - und damit bessere Bedingungen für Tiere und Pflanzen entstehen.
Ob ein Teich im Außenbereich gebaut werden darf, hängt von den rechtlichen Vorgaben des jeweiligen Bundeslands ab. In vielen Regionen ist der Teichbau im Außenbereich eingeschränkt, genehmigungspflichtig oder wurde in der Vergangenheit von Behörden abgelehnt.
Teiche sind wichtige Lebensräume für viele Tierarten wie Frösche, Molche, Kröten und Libellen. Sie bieten Raum für Fortpflanzung, Nahrung und Rückzug und tragen dazu bei, die Artenvielfalt in der Landschaft zu erhalten.
Viele Tiere an und in Teichen können nur kurze Strecken zurücklegen. Deshalb brauchen sie mehrere nahe beieinanderliegende Gewässer als Lebensraum und Zwischenstation. Nur durch ein vernetztes System aus Teichen können sie wandern, sich austauschen und langfristig überleben.
Neue Teiche schaffen wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen und verbessern gleichzeitig die Lebensqualität der Menschen. Sie bringen mehr Natur in den Garten oder in die Landschaft, fördern die Erholung und leisten einen aktiven Beitrag zum Naturschutz.
Erfahren Sie mehr über Naturschutz, Lebensräume und nachhaltige Gartengestaltung bei NaturaGart:
→ Lebensräume für Tiere schaffen - Teiche und Naturschutz → Nachhaltigkeit und Verantwortung im Teichbau
NaturaGart TV ist die Videoredaktion von NaturaGart. Hier entstehen praxisnahe Filme rund um Gartenteiche, Schwimmteiche, Wasserpflanzen und naturnahe Gartengestaltung.
Die Videos zeigen, wie Teiche geplant, gebaut und gepflegt werden - basierend auf über 40 Jahren Erfahrung und mehr als 70.000 realisierten Teichen.
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