Warum Umweltverträglichkeit bei Teichfolien eine Frage der Rezeptur ist

In den Anfangsjahren der Folientechnik hat man sich um Umweltschutz kaum gekümmert. Zum einen wusste man zu wenig über die Nebenwirkungen vieler Bestandteile, zum anderen standen technische und wirtschaftliche Aspekte im Vordergrund.

Erst als konkrete Probleme sichtbar wurden, begann ein Umdenken. NaturaGart hat dabei immer frühzeitig reagiert - lange bevor gesetzliche Verbote in Kraft traten.

Umweltfreundliche Teichfolien

NaturaGart Vorteil

Sicherheit, dass die Teichfolie umweltverträglich ist
Frühzeitige Erkennung von Problemstoffen
Proaktives Ausweichen auf umweltfreundliche Alternativen
Umweltschutz als fester Bestandteil der Firmenpolitik
Jahrzehntelanges Know-how

NaturaGart setzt seit Jahrzehnten Maßstäbe

Bei Cadmium reagierte NaturaGart 25 Jahre früher als der Staat. Beim Weichmacher DOP war NaturaGart 20 Jahre schneller. Und bei phthalatfreien Teichfolien war NaturaGart erneut Vorreiter.

Während problematische Stoffe oft noch jahrzehntelang im Markt bleiben, hat NaturaGart frühzeitig auf umweltverträgliche Alternativen umgestellt.

Artikel Nr. 30731
Beste technische Werte, höchster Umweltstandard: phthalatfreie Teichfolie
Asymmetrische Maße, Preis pro m²
Das asymmetrische Teichfolien-Sondermaß entsteht durch das Verschweißen von Rollenabschnitten mit einer Breite von 2 Metern und unterschiedlicher Länge. Dies setzt ein Messraster voraus.
Lieferhinweis: Teichfolie, PVC, Premium PLUS, asymm. Sondermaß
Verfügbar:    Lieferzeit ca. 3-8 Arbeitstage
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Wie umweltfreundlich sind Teichfolien?

Beim Cadmium-Verbot war NaturaGart 25 Jahre schneller als der Staat

Teichfolien ohne Cadmium

Cadmium wurde früher als Stabilisator eingesetzt. NaturaGart stellte bereits Anfang der 1980er Jahre auf cadmiumfreie Teichfolien um. Gesetzlich verboten wurde Cadmium erst 2011 - in Recycling-Folien darf es bis heute im Kreislauf bleiben.

Beim Verbot von DOP war NaturaGart 20 Jahre schneller als der Staat

Teichfolien ohne DOP

Anfang der 1990er Jahre wurde bekannt, dass der Weichmacher DOP krebserregend ist und das Erbgut verändern kann. NaturaGart bot bereits kurz darauf DOP-freie Teichfolien an.

Ein Verbot für die meisten Folien trat erst 2015 in Kraft.

Welche Unterschiede gibt es bei Weichmachern?

Weichmacher machen bis zu 40 % der Rezeptur einer PVC-Teichfolie aus. Sie bestimmen Preis, Haltbarkeit und Umweltverträglichkeit.

Bei phthalatfreien Weichmachern war NaturaGart wieder die Nummer 1

Weichmacher ohne Phthalate

Phthalate gelten zwar oft als ungiftig, reichern sich jedoch als flüssiges Mikroplastik in der Umwelt und Nahrungskette an.

Das Umweltbundesamt empfiehlt ein Verbot. NaturaGart bietet seit Jahren phthalatfreie Teichfolien an.

NaturaGart: Umweltbewusster als der Staat

Wenn etwas als Problem identifiziert wurde, braucht die Industrie ein Zeitfenster, um bessere Lösungen zu entwickeln. Doch Übergangsfristen von Jahrzehnten verhindern genau das, was sie fördern sollen.

Bessere Produkte sind anfangs teurer: Entwicklungsarbeit kostet Geld, Anlagen müssen umgerüstet werden. Gleichzeitig werden die alten, problematischen Produkte immer billiger, weil die Anlagen längst abgeschrieben sind.

Das Ergebnis: Lange Übergangsfristen verdrängen schlechte Produkte nicht vom Markt - sie verhindern die besseren Lösungen. Umweltbewusste Unternehmen werden benachteiligt, während alte Anlagen mit billigen Rezepturen weiterlaufen.

Der Staat bremst damit Innovationen, anstatt sie zu fördern.

Zitat des Umweltbundesamtes: "Phthalate sind chemische Verbindungen, die vor allem als Weichmacher in Kunststoffen wie PVC eingesetzt werden. In den jeweiligen Kunststoffen sind die Phthalate jedoch nicht fest gebunden, sondern können daraus freigesetzt werden. Weil Phthalate in der Vergangenheit in großen Mengen produziert und eingesetzt wurden, kann man sie nahezu überall in der Umwelt und als Verunreinigung (Kontamination) in vielen Lebensmitteln nachweisen. In Studien lassen sich Phthalate und deren Abbauprodukte außerdem regelmäßig in Urinproben feststellen."
Quelle: https://www.bfr.bund.de vom 07.06.2024

Warum gute Weichmacher umweltfreundlicher sind

Hochwertige Weichmacher verhaken sich dauerhaft im PVC-Molekül. Billige Varianten liegen lose darin und wandern mit der Zeit an die Oberfläche.

Links: Gute Weichmacher "verhaken" sich im PVC, schlechte Weichmacher (rechts) liegen "lose" darin und gehen verloren.
Sandkörner lassen sich einfach aus dem Teppich saugen, Kerzenwachs eher nicht
So kann man sich den Wirkungs-Unterschied von guten und schlechten Weichmachern vorstellen. Die guten verbinden sich dauerhafter, die schlechteren wandern durch das Konzentrationsgefälle an die Oberfläche und gelangen in die Umwelt. Problematische Billigtypen werden für Preiskampf-Produkte eingesetzt. Sehr hochwertige, ungiftige Weichmacher sind teurer - das erklärt die höheren Preise und die unterschiedliche Haltbarkeit.
NaturaGart-Folienproduktion: Jeder Zuschlagstoff hat eine bestimmte Funktion, die die Folie besser macht
Beste Weichmacher haben entscheidende Vorteile für die Umwelt
Die neue Generation von Weichmachern kann sogar für Lebensmittelkontakte oder Kinderspielzeug eingesetzt werden. Sie sind phthalatfrei und binden sich sehr dauerhaft an die PVC-Moleküle. Das vermeidet Probleme in der Umwelt und verlängert auch die Haltbarkeit der Folie. Solche umweltfreundliche Weichmacher sind sehr zähflüssig, müssen erwärmt und längere Zeit mit den anderen Rohstoffen gemischt werden. Solche Folien sind zwangsläufig etwas teurer. NaturaGart setzt sie ein für die Folienklasse "Premium PLUS".

Die nachhaltige Teichbau-Lösung

UV-Strahlung zerstört Weichmacher an unbedeckten Teichrändern. Zusätzliche UV-Schutzstoffe verzögern dies nur begrenzt und können andere Eigenschaften verschlechtern.

Die nachhaltigste Lösung ist daher: hochwertige, stabile Weichmacher und ein fachgerechter Einbau mit Abdeckung.

Durch Weichmacherverluste schrumpft die Folie. Ohne Wasserdruck wird sie zu einem kleinen Trampolin.
Einfachere Weichmacher machen Teichfolien billig - sind aber nicht nachhaltig
Durch Weichmacher-Verluste schrumpft die Folie. Wenn sie nicht dauerhaft mit Wasser belastet ist, hebt sie in den Kehlen von Stufen ab. PVC-Teichfolien enthalten bis zu 40% Weichmacher - das bestimmt den Preis.
Kampfpreis-Teichfolien haben Billig-Weichmacher. Sie kosten wenig und lassen sich einfach bei niedrigen Temperaturen vermischen - aber sie diffundieren auch schnell wieder in die Umwelt. Schlechte Qualitäten sind daher Umwelt-Müll und nicht im NaturaGart-Programm. Zu besseren Weichmachern gibt es alle Übergänge.
15 Jahre alte Teichfolie an einem unbedeckten Teichufer: Das UV-Licht der Sonne hat die Wirkstoffe zerstört
Die richtige Teichbau-Lösung: gute Weichmacher und optimaler Einbau
Wenn eine Folie am Ufer nicht bedeckt wird, altert sie durch den Beschuss mit dem ultraviolettem Lichtanteil der Sonnenstrahlen. Ergebnis: die Knickfestigkeit wird schlechter, die Folie wird spröder. Irgendwann wird sie brechen. Durch das Beifügen von UV-Schutzstoffen kann man das für etwa 3000 Sonnenstunden verzögern. Mehr UV-Schutz würde oft die Kältefestigkeit verschlechtern. Die besonders nachhaltige Lösung sind daher langfristig stabile Weichmacher und ein richtiger Einbau. Dafür liefert NaturaGart bestes Baumaterial und passendes Know-how.

Häufige Fragen zu umweltfreundlichen Teichfolien

Warum ist PVC trotz Kunststoff umweltfreundlich einsetzbar?

Entscheidend ist die Rezeptur. Hochwertige, phthalatfreie Weichmacher binden dauerhaft, wandern nicht in die Umwelt und verlängern die Lebensdauer der Folie deutlich.


Warum setzt NaturaGart auf phthalatfreie Weichmacher?

Phthalate sind nicht fest gebunden und reichern sich als flüssiges Mikroplastik an. Phthalatfreie Alternativen sind langlebiger und umweltverträglicher.