In den Anfangsjahren der Folientechnik hat man sich um Umweltschutz kaum gekümmert. Zum einen wusste man zu wenig über die Nebenwirkungen vieler Bestandteile, zum anderen standen technische und wirtschaftliche Aspekte im Vordergrund.
Erst als konkrete Probleme sichtbar wurden, begann ein Umdenken. NaturaGart hat dabei immer frühzeitig reagiert - lange bevor gesetzliche Verbote in Kraft traten.
Bei Cadmium reagierte NaturaGart 25 Jahre früher als der Staat. Beim Weichmacher DOP war NaturaGart 20 Jahre schneller. Und bei phthalatfreien Teichfolien war NaturaGart erneut Vorreiter.
Während problematische Stoffe oft noch jahrzehntelang im Markt bleiben, hat NaturaGart frühzeitig auf umweltverträgliche Alternativen umgestellt.
Cadmium wurde früher als Stabilisator eingesetzt. NaturaGart stellte bereits Anfang der 1980er Jahre auf cadmiumfreie Teichfolien um. Gesetzlich verboten wurde Cadmium erst 2011 - in Recycling-Folien darf es bis heute im Kreislauf bleiben.
Anfang der 1990er Jahre wurde bekannt, dass der Weichmacher DOP krebserregend ist und das Erbgut verändern kann. NaturaGart bot bereits kurz darauf DOP-freie Teichfolien an.
Ein Verbot für die meisten Folien trat erst 2015 in Kraft.
Weichmacher machen bis zu 40 % der Rezeptur einer PVC-Teichfolie aus. Sie bestimmen Preis, Haltbarkeit und Umweltverträglichkeit.
Phthalate gelten zwar oft als ungiftig, reichern sich jedoch als flüssiges Mikroplastik in der Umwelt und Nahrungskette an.
Das Umweltbundesamt empfiehlt ein Verbot. NaturaGart bietet seit Jahren phthalatfreie Teichfolien an.
Wenn etwas als Problem identifiziert wurde, braucht die Industrie ein Zeitfenster, um bessere Lösungen zu entwickeln. Doch Übergangsfristen von Jahrzehnten verhindern genau das, was sie fördern sollen.
Bessere Produkte sind anfangs teurer: Entwicklungsarbeit kostet Geld, Anlagen müssen umgerüstet werden. Gleichzeitig werden die alten, problematischen Produkte immer billiger, weil die Anlagen längst abgeschrieben sind.
Das Ergebnis: Lange Übergangsfristen verdrängen schlechte Produkte nicht vom Markt - sie verhindern die besseren Lösungen. Umweltbewusste Unternehmen werden benachteiligt, während alte Anlagen mit billigen Rezepturen weiterlaufen.
Der Staat bremst damit Innovationen, anstatt sie zu fördern.
Hochwertige Weichmacher verhaken sich dauerhaft im PVC-Molekül. Billige Varianten liegen lose darin und wandern mit der Zeit an die Oberfläche.
UV-Strahlung zerstört Weichmacher an unbedeckten Teichrändern. Zusätzliche UV-Schutzstoffe verzögern dies nur begrenzt und können andere Eigenschaften verschlechtern.
Die nachhaltigste Lösung ist daher: hochwertige, stabile Weichmacher und ein fachgerechter Einbau mit Abdeckung.
Entscheidend ist die Rezeptur. Hochwertige, phthalatfreie Weichmacher binden dauerhaft, wandern nicht in die Umwelt und verlängern die Lebensdauer der Folie deutlich.
Phthalate sind nicht fest gebunden und reichern sich als flüssiges Mikroplastik an. Phthalatfreie Alternativen sind langlebiger und umweltverträglicher.