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Teichfolie kleben und reparieren

Wann Reparaturen möglich sind - und wann ein Austausch sinnvoller ist

Viele Teichbesitzer merken zu spät, dass sich ungeeignete Teichfolien nicht oder nur sehr eingeschränkt reparieren lassen. Was am Anfang keine Rolle zu spielen scheint, wird im Schadensfall schnell zum Problem.

Manche Folien sind bei einer Beschädigung ein Totalschaden, andere lassen sich auch nach vielen Jahren noch zuverlässig kleben. Auf dieser Seite erklären wir, welche Reparaturen sinnvoll sind, welche Materialien Probleme machen - und wie Sie richtig vorgehen.

NaturaGart-Vorteil:

Qualitätsfolien bleiben deutlich länger reparierbar
PVC-Teichfolien lassen sich auch nach Jahrzehnten noch kleben
Spezialkleber helfen in vielen Fällen auch bei PE- und EPDM-Folien

Kann meine Teichfolie im Schadensfall repariert werden?

Kann meine Teichfolie im Schadensfall repariert werden?

Gute Teichfolie aus PVC

Hochwertige PVC-Teichfolien lassen sich in der Regel sehr gut reparieren. Die Oberfläche wird durch geeignete Kleber angelöst und wieder flüssig. Alte und neue Folie können dadurch dauerhaft miteinander verschmelzen.


Teichfolien aus PE

PE-Teichfolien sind deutlich schwieriger zu reparieren. Zwar lassen sich fabrikneue Folien kurzfristig verschweißen, diese Eigenschaft geht jedoch mit den Jahren verloren. Viele angebotene Klebelösungen sind in der Praxis nicht dauerhaft haltbar.


EPDM-Teichfolien

EPDM-Folien sind in der Praxis nur eingeschränkt reparierbar. Es existieren zahlreiche Varianten mit jeweils eigenen Klebekonzepten, die oft nicht verfügbar oder nur begrenzt lagerfähig sind.

PVC-Folie kleben

PVC-Folie kleben

PVC-Teichfolien sind oft problemlos zu reparieren

So erkennt man PVC-Folien: Schneiden Sie ein kleines Stück ab. PVC schwimmt nicht. Ein seitlicher Einschnitt lässt sich (im Unterschied zu EPDM) kaum weiter aufreißen.
Die Oberfläche von PVC-Folien wird durch den Kleber angelöst und wird auch bei jahrzehntealten Folien wieder flüssig. Alte und neue Folie werden möglichst fest aufeinandergedrückt und verkleben perfekt. Manche PVC-Folien haben so viel Füllstoff, dass sie sich oft schon nach wenigen Monaten nicht mehr verkleben lassen. Wenn die Folie lange im Einsatz war, funktioniert Heißluft-Verschweißen oft nicht mehr. Die Folie hat dann Wasser eingelagert, dass beim Erhitzen verdampft.

PE-Teichfolie kleben

PE-Teichfolie kleben

Reparatur ist (fast) aussichtslos

So erkennt man PE-Folien: Schneiden Sie ein kleines Stück ab. PE schwimmt, alle anderen gehen unter. Fabrikneue PE-Folien haben über mehrere Jahre noch kurzkettige Moleküle. Wenn man die heiß macht, kann man zwei Folien miteinander verbinden. Der Anteil dieser kurzkettigen Komponenten nimmt im Laufe weniger Jahre aber immer mehr ab. Dann wird das Verschweißen immer schwerer. Am Markt werden gelegentlich Klebestreifen aus Butylkautschuk angeboten, die allerdings bei Kälte extrem schrumpfen und sich dann selber abreißen. Auch Super-Kleber wie NaturaGart K1 halten an stark aufgerauten Stellen, lassen sich von Hand aber abreißen.
Hier finden Sie den Alleskleber NaturaGart K1

So erkennen Sie den Folientyp

So erkennen Sie den Folientyp

PVC-Folie

Schneiden Sie ein kleines Stück ab: PVC schwimmt nicht. Ein seitlicher Einschnitt lässt sich kaum weiter aufreißen. Die Oberfläche wird durch Kleber wieder weich und gut verbindbar.


PE-Folie

PE schwimmt auf Wasser. Reparaturen sind meist nicht dauerhaft möglich. Selbst stark haftende Kleber lassen sich oft wieder abziehen.


EPDM-Folie

EPDM lässt sich seitlich sehr leicht weiter aufreißen. Für eine sichere Reparatur ist meist ein hoher Aufwand nötig, und die Klebestelle darf oft lange nicht bewegt werden.

NaturaGart Premium Plus - umwweltfreundliche PVC Teichfolie

Teichfolie verlängern - ein unterschätztes Problem

Alte Folien sind häufig ungleichmäßig gedehnt. Diese Dehnungen gehen nicht mehr vollständig zurück. Wird eine neue Folie angesetzt, entstehen in der Nahtzone Falten, die später zu Undichtigkeiten führen können.

Solche Falten lassen sich theoretisch mit großen Flicken absichern, sind in der Praxis aber schwer zuverlässig zu beheben.

EPDM-Folie kleben

EPDM-Folie kleben

Bei Kautschuk in der Praxis schwierig

So erkennt man Kautschuk-Folien: Falls ein kleines Stück beim Schwimmtest untergeht: Seitlich etwas einschneiden - Sie können den Riß meist mit wenig Kraft verlängern (der Weiterreiß-Widerstand ist sehr gering).
Das Problem: Es gibt zahlreiche Varianten - und jede hat ihr eigenes Klebekonzept. Weil der Original-Kleber oft nur begrenzte Zeit lagerfähig ist, wollen sich die meisten Händler das nicht ins Regal legen.
Sie müssen die Folie sehr sorgfältig anschleifen, die Klebestelle darf dann meist auch einen Tag lang nicht bewegt werden.
Viele Kunden behelfen sich mit NaturaGart K1 - für eine Lecksicherung reicht das in der Regel aus - hat aber auch mindestens einen Tag Wartezeit.
Hier finden Sie den Alleskleber NaturaGart K1

Teichfolie verlängern

Teichfolie verlängern

Ein oft unterschätztes Problem

Wenn eine Teichfolie längere Zeit in der Grube gelegen hat, ist sie an einzelnen Stellen sehr unregelmäßig gedehnt worden. Diese Dehnungen gehen nicht mehr auf die Original-Länge zurück. Wenn man das Folienende auf ein Brett legt, wirkt die Folie wellig. Sie ist dann auf einem Meter Luftlinie z.B. 5 cm länger. Das Problem entsteht dann, wenn man dort eine werkneue Folie ankleben will. Die ist auf einem Meter Luftlinie auch einen Meter lang. Im Ergebnis bildet die alte, längere Folie in der Klebenaht Falten. Die kann man natürlich aufschneiden und von beiden Seiten mit größeren Flicken verkleben. Das kann man aber besser sagen als machen…

Restwert prüfen - lohnt sich der Aufwand?

Restwert prüfen - lohnt sich der Aufwand?

Alte Folien sind oft steifer und durch UV-Strahlung vorgeschädigt. Ein einfacher Test: Legen Sie ein Folienstück in die Tiefkühltruhe und prüfen Sie, ob beim Knicken Risse entstehen.

Treten Risse bereits bei Raumtemperatur auf, ist ein Austausch meist sinnvoller als eine Reparatur.

Neustart prüfen

Neustart prüfen

Oft gibt es heute viel bessere Lösungen als früher

Oft gibt es heute deutlich bessere Lösungen als zum Zeitpunkt des ursprünglichen Teichbaus. Bevor in wenigen Jahren erneut repariert werden muss, kann ein dauerhafter Neubau sinnvoller sein.

Viele Teichbesitzer nutzen diese Gelegenheit, um den Teich an neue Lebenssituationen anzupassen. Hier gibt es ein paar Ideen für den Neustart.

Teichfolie verkleben

Teichfolie richtig verkleben

Kleben mit Klebe-Gel

Das Klebe-Gel löst die Folienoberfläche an. Beide Seiten werden zähflüssig und verschmelzen beim Andrücken miteinander. Wichtig ist ein vorheriges Anschleifen und Reinigen der Klebestelle.


Klebe-Test

Testen Sie die Klebung an kleinen Mustern. Je nach Temperatur ist die Verbindung nach wenigen Minuten belastbar.


Folienverklebung mit Heißluft

Mit Heißluft lässt sich die Oberfläche lokal aufschmelzen. Die Temperatur muss hoch, die Einwirkzeit aber sehr kurz sein. Diese Methode funktioniert nicht bei allen Folien dauerhaft.

So wird geklebt

Am einfachsten geht das mit einem Klebe-Gel: Der Kleber löst die Oberflächen der beiden Folien an. Sie werden dadurch zähflüssig. Wenn man sie dann zusammendrückt, verschmelzen die beiden Folien miteinander. Typisches Beispiel: Die Folie hat ein Loch. Man schleift die beschädigte Stelle und den Flicken an, trägt das Klebegel auf und drückt die beiden Seiten aufeinander. Wenn Sie unsicher sind, können Sie ja auch noch die Rückseite verkleben. Wenn Sie für Folienzuschnitte einen Cutter verwenden, schieben Sie die Klinge nie ganz raus, sondern immer nur so weit, wie Sie das zum Schneiden brauchen. Und wenn der Schnitt fertig ist: die Klinge immer wieder zurückziehen.

Ansonsten beginnt eine Folienklebung damit, dass man die Oberfläche etwas anschleift. Manche Folien haben eine hauchdünne unsichtbare Silikonschicht. Die sorgt dafür, dass sich die Bahnen leichter von einer Rolle abziehen lassen. Aus diesem Grund müssen auch beide Seiten der Verbindungsstelle angeschliffen werden. Wichtig ist das auch bei älteren Folien, die oft schon viele Jahre unter Wasser gelegen haben. Die müssen vor dem Anschleifen erst sorgfältig gereinigt werden, damit der Biofilm beim Schleifen nicht in die Folie gerieben wird.

Klebe-Test

Das NaturaGart-Klebegel ist für die meisten PVC-Verbindungen geeignet - also sowohl für Folien als auch für harte Rohre. Es wird flächendeckend im Verbindungsbereich aufgebracht. Wie schnell die Klebung wirkt, hängt in erster Linie von der Temperatur ab. Damit man die Klebestelle nicht zu früh belastet, macht man sich am besten erst 2 kleine Muster. Am ersten kann man nach 2-3 Minuten testen, ob die Klebestelle schon fest genug ist. Falls nicht kann man es ein paar Minuten später an dem zweiten Muster testen. Der Kleber wird auf einer Seite der Klebestelle aufgebracht. Beide Seiten werden rasch zusammengedrückt. Bereits nach wenigen Minuten gibt es eine belastbare Verbindung. Nicht jede PVC-Folie lässt sich derart problemlos verkleben. Das kann daran liegen, dass die Rezeptur nicht stabil genug ist: Die Oberfläche kann sich chemisch verändern - bei manchen Folien durch das UV-Licht der Sonne schon innerhalb weniger Tage. Der Kleber löst sie dann nicht mehr an. Das kann aber auch daran liegen, dass die Folien viele Füllstoffe enthalten. Kleben kann man ja nur PVC auf PVC - aber nicht Füllstoff auf Füllstoff. Der Kleber wirkt dann nur an wenigen Kontaktstellen - solche Klebestellen sind dann weniger belastbar.

Folienverklebung durch Heißluft

Es gibt übrigens auch noch einen anderen Weg, die Folien zu verkleben - und zwar mit Heißluft. Auch günstige Baumarktgeräte reichen aus, wenn man eine sehr schmale Düse wählt. Man muss sehr schnell etwa 400 Grad Celsius erreichen. Dann wird die Oberfläche der Folie flüssig. Wenn die Hitze zu lange einwirkt, wird die ganze Folie flüssig und man brennt Löcher in das Material. Das Ziel: Hohe Temperatur konzentriert auf kleinen Raum, dann wird nur die Kontaktzone der Folien heiß und weich. Das funktioniert bei den meisten neuen Folien ganz gut - auch bei PE und PP. Die Heißluft-Verbindung ist aber oft nur begrenzte Zeit möglich. Manche Folien nehmen Wasser auf, das beim Erhitzen verdampft und eine stabile Naht verhindert. In anderen Fällen verlängern sich spezielle kurzkettige Moleküle zu längeren Ketten, die sich mit Hitze nicht mehr öffnen lassen. Es lohnt sich also, die Reparaturfähigkeit schon beim Kauf zu berücksichtigen. Die NaturaGart-PVC-Teichfolie kann man auch nach 30 Jahren noch mit dem NaturaGart-Kleber sicher reparieren.

Produkte für die Reparatur von Teichfolien

Häufige Fragen zur Reparatur von Teichfolien

Kann jede Teichfolie repariert werden?

Nein. Hochwertige PVC-Teichfolien lassen sich meist gut reparieren. PE- und EPDM-Folien sind dagegen oft nur eingeschränkt oder gar nicht dauerhaft klebbar.


Wann lohnt sich eine Reparatur nicht mehr?

Wenn die Folie stark versprödet ist, bereits bei leichtem Knicken reißt oder großflächig UV-geschädigt ist, ist ein Austausch meist sinnvoller.


Kann ich alte und neue Folie miteinander verkleben?

Das ist problematisch, da alte Folien oft ungleichmäßig gedehnt sind. In der Nahtzone entstehen Falten, die sich nur schwer dauerhaft abdichten lassen.


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