Mitte der 80er Jahre gab es nur grobe Kokos- und Kunststoffmatten. Die einen sind schnell verrottet, die anderen waren zu grob und zu wenig UV-stabil. Die Zeit war damals reif für einen ganz anderen Denkansatz: Die NaturaGart-Ufermatte.
Mit diesem Vegetationsträger hat NaturaGart damals einen ganz neuen Weg vorgezeichnet: Eine Krallschicht, die den Boden und die Wurzeln festhält. Für Gartenteiche eine ideale Ufersicherung, die eine optimale Bepflanzung ermöglicht.
Die NaturaGart-Ufermatte ist ein Vegetationsträger zur Ufersicherung. Sie besteht aus einer Tragschicht (Vlies), in die gröbere Fasern eingearbeitet ("genadelt") sind, die viele Hohlräume bilden. In diese Hohlräume wird ungewaschener Sand mit etwas Lehmanteil eingeschlämmt.
In dieser Sandschicht wachsen später die Wurzeln der Uferpflanzen. So entsteht eine Krallschicht, die Boden und Wurzeln festhält und das Teichufer zuverlässig sichert.
Die Ufermatte schützt den Uferbereich der Teichfolie vor den wichtigsten Belastungen:
Gleichzeitig dient sie als Bepflanzungsgrundlage, auf der Moose, Wildblumen oder andere Uferpflanzen gut anwachsen und das Teichufer dauerhaft begrünen.
Die NaturaGart-Ufermatte:
So entsteht ein stabiler, geschützter und bepflanzbarer Teichrand.
Die Ufermatte darf dabei nicht über die Kapillarsperre bzw. Teichfolie hinausragen, um Kapillarverluste zu vermeiden.
Die Ufermatte wird bis zur Vorderkante einer Uferterrasse verlegt, idealerweise in 10-20 cm Wassertiefe. Damit sie dort nicht aufschwimmt, wird sie:
Je dicker die Kleberschicht, desto länger die Abbindezeit - eine dünne Schicht auf gereinigter Folie ist ausreichend.
Die Ufermatte schwimmt von Natur aus auf und muss deshalb am Untergrund gesichert werden:
So bleibt die Ufermatte dauerhaft an Ort und Stelle und schützt die Folie.
Nein. Die Ufermatte ist keine Kapillarsperre und darf nicht über die Teichfolie oder die Saugsperre hinausführen.
Wird die Ufermatte wirkt wie ein Docht und kann Wasser aus dem Teich ins Umland saugen. Der eingeschlämmte Sand und eine Bepflanzung verstärken den Effekt noch. Deshalb gilt:
Die Ufermatte reicht bis zur Kapillarsperre oder in einen Ufergraben. Wichtig:
Fehlt die obere Uferterrasse und liegen ebene Flächen erst in 30-50 cm Tiefe, wird eine breitere Ufermatte (100 oder 200 cm) eingesetzt.
Wichtige Punkte:
Es gibt mehrere Möglichkeiten:
Frische Ansaaten können zusätzlich mit einem leichten Abdeckvlies vor Starkregen geschützt werden, damit Samen nicht in den Teich gespült werden.
Nein, das ist nicht vorgesehen. Die dunkelgrünen Fasern der Ufermatte sind wie alle Kunststoffe nur begrenzt UV-stabil und können mit der Zeit ausbleichen und altern.
Die Ufermatte ist dafür gedacht, dass sie:
So übernehmen Pflanzen und Sandschicht den Schutz der Teichfolie und der Ufermatte selbst.
Das hängt von den Fischarten ab. Einige Fische können die Fasern der Ufermatte herausziehen und fressen.
Empfehlungen:
Hier verschiedene Alternativen und worauf man beim Bau des Teichufers achten sollte:
NaturaGart empfiehlt als besten Schutz im Uferbereich einen dichten Pflanzenbewuchs auf einem geeigneten Vegetationsträger wie der Ufermatte.
Im Idealfall wählen Sie die Ufermatte bereits in der passenden Breite - dann wird sie einfach ausgerollt und muss nicht zugeschnitten werden. Wenn ein Zuschnitt nötig ist, lässt sich die Ufermatte problemlos mit einem scharfen Messer, Skalpell oder Cutter durchtrennen. Für längere, gerade Schnitte gibt es Werkzeuge mit verdeckten rotierenden Messern, die besonders sauber arbeiten. Auf der Baustelle wird die Ufermatte häufig mit einer Flex getrennt, weil dies bei dicken Faserschichten am einfachsten ist.
Nein. Die Ufermatte darf nicht über die Teichfolie oder die Kapillarsperre hinausgeführt werden. Eine offene, unbepflanzte Ufermatte saugt nur wenig Wasser. Sobald sie aber mit Sand eingeschlämmt und bepflanzt ist, verstärkt sich der Dochteffekt deutlich. Wenn die Ufermatte über das Uferband hinausragt, kann diese Kapillarwirkung zu massiven Wasserverlusten führen. Deshalb wird die Ufermatte immer innerhalb der Saugsperre verlegt und endet vor dem Uferband.