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Wasserverluste am Ufer des Teichs werden zumeist durch den so genannten Kapillareffekt ausgelöst. Bei diesem auch als Dochteffekt bekannten Phänomen verliert der Gartenteich Wasser an das Umland. Durch den Einbau einer Saugsperre am Teichrand kann man verhindern, dass die Uferzone den Teich leer saugt.

Der Kapillareffekt: Wasserverluste am Teich

Bei falsch gebauten Teichufern kann es passieren, dass das durstige Umland Wasser aus dem Gartenteich heraussaugt. Durch diesen so genannten Kapillareffekt kann ein Gartenteich mit einer Uferlinie von 50 Metern bis zu 3,5 Kubikmeter Wasser pro Tag verlieren. Auch die Pflanzen im Umfeld eines Teiches können ohne Wasser nicht (über-) leben. Wenn die Bäume eine auftretende Feuchtigkeit in ihrer Nähe registrieren, schicken sie ihre Wurzeln dorthin. Das ist für sie ein Leichtes. Vor allem dann, wenn das Teichufer so angelegt wurde, dass die Vegetation den Rand der Teichfolie schnell überwachsen kann. Die Kapillarsperre verhindert, dass der Gartenteich Wasser verliert

Langlebige Gartenteiche brauchen nährstoffarmes Wasser. Das haben sie allerdings nur dann, wenn der Reinigungskreislauf des Teichwassers kontinuierlich verläuft und nicht unterbrochen wird. Wasserverluste sind in dieser Hinsicht Störfaktoren, weil sie den geregelten Ablauf bei der Teichwasseraufbereitung unterbrechen. Denn: im Nachfüllwasser sind in der Regel erheblich mehr Nährstoffe enthalten als im Teichwasser. Das ist bereits viele Male durch das reinigende Unterwasserpflanzendickicht des Filtergrabens gelaufen.

Darum müssen Wasserverluste am Rande des Gartenteichs bereits im Ansatz unterbunden werden. Ein probates Mittel dafür ist die Anlage einer Kapillarsperre. Einer Saugsperre, die sowohl ein unüberwindliches Hindernis für die gierigen Wurzeln der durstigen Pflanzen im näheren Umkreis ist, wie auch Wasserverluste an das Umland durch den Kapillareffekt unterbindet.

Eine effiziente Kapillarsperre ist das NaturaGart Uferband.

Es besteht aus einem flexiblen Aluminiumprofil, das aufgerollt geliefert wird. Im Profil ist eine Gummilippe, die Folie, Teich-Vlies und Ufermatte zusammenhält. An Ufern, wo mehr Zugkräfte zu erwarten sind, kann man diese Konstruktion mit einer Klemmschiene verstärken. Das Uferband wird mit leicht zu schraubenden Erdankern im Untergrund befestigt. Ist der Boden weich, ist es sinnvoll besagte Erdanker mit Mörtel zu fixieren. Eine Wasserwaage hilft beim waagerechten Einbau. Anschließend wird das Uferband von Polsterstauden überwachsen und fällt dann gar nicht mehr auf.