Norbert Jorek

Nach der Zerstörung der Moore sind die Watvögel auf Heideflächen und feuchte Wiese "umgezogen". In einem Referat auf der Tagung der Gesellschaft für Ökologie berichtete Norbert Jorek über die Grundlagenforschung, die Schutzmaßnahmen und das Finanzierungsmodell.

Entwurf eines Management-Konzeptes für großflächige Feuchtgebiete in Westfalen

Brachvögel an ihrem Schlafplatz auf einer Feuchtwiese.

Historische Einordnung

Anfang der 1970er Jahre war der Naturschutz in NRW rein konservativ ausgerichtet. Mit einem Minimal-Budget wurden die letzten Moore um ein paar Quadratmeter erweitert. In Politik, Verwaltungen und der Gesellschaft galt die Devise "Zaun drum und nie wieder betreten". Ein gestaltender Naturschutz war nicht vorstellbar.

Dabei waren zu dem Zeitpunkt die Weichen für die Natur längst ganz anders gestellt.
Die ursprüngliche Naturlandschaft war längst verändert: Die Wälder hatte man abgeholzt, Moore waren abgetorft bis auf den kahlen Sand. Dadurch entstanden (ungewollt) riesige, karge Heidegebiete. Der Regen wäscht unter diesen Bedingungen Eisen- und Manganverbindungen aus dem Sand. Sie sammeln sich in geringer Tiefe und bilden eine wasserstauende Ortsteinschicht. Dadurch blieben die Heidegebiete im Frühjahr lange nass - die niedrige, lückige Vegetationsstruktur der ursprünglichen Moore war an anderer Stelle neu entstanden: für viele Tiere und Pflanzen nur ein geringer Unterschied.

Auch als die Heiden in Wiesen und Weiden umgewandelt wurden, änderte sich an dieser Struktur zunächst nur wenig.
Der Boden blieb lange nass und kalt, das Gras wuchs spät, die Lücken blieben.

Erst die Entwässerung dieser Feuchtwiesen änderte das dramatisch. Die Bestände typischer Wiesenvögel brachen flächendeckend ein.

Im Verständnis der Politiker und Verwaltungen waren diese Ersatzbiotope allerdings Agrarflächen und keine klassischen Bilderbuch-Naturgebiete.
Der Kampf der Naturschützer um die Wiesenvögel wurde daher lange nicht verstanden. Verhandlungsführer auf Seite des Naturschutzes war Norbert Jorek, damals noch Biologie-Student, später der Gründer von NaturaGart.

Um konstruktive Verhandlungen zu ermöglichen, verfügte der damalige Landwirtschaftsminister, dass Norbert Jorek bei allen Flurbereinigungsverfahren mit am Tisch saß, um die Interessen des Naturschutzes zu vertreten.
Das Ergebnis war eine bis dahin unvorstellbare Ausweitung der Naturschutzgebiete.

Auf der Tagung der Gesellschaft für Ökologie in Münster referierte Norbert Jorek 1978 über dieses Artenschutzprojekt.

Redaktionelle Anmerkung

Das Original dieser Dokumentation ist in den Verhandlungen der Gesellschaft für Ökologie (Münster 1978) Band VIl 1979 erschienen (S. 283 - 286). Die ursprünglich gedruckte Version wurde eingescannt und mit OCR-Technik zu digitalem Text umgewandelt. Der wurde geringfügig an die aktuelle Rechtschreibung und Wortwahl angepasst und in das webtaugliche HTML-Format umgewandelt. Zwischenüberschriften wurden als Sprunglinks eingefügt. Einige Fotos wurden zum besseren Verständnis hinzugefügt.
Hochmoor: der ursprüngliche Lebensraum der Wiesenvögel

Rückgang der ursprünglichen Moore um über 99%

Die Ansprüche, die die Watvögel (Limikolen) an ihren Lebensraum stellen, lassen sich summarisch so zusammenfassen, dass sie in der Regel recht niedrige oder aber lückenhafte Vegetation benötigen. Solche Lebensräume finden sie bei uns mit wenigen Ausnahmen nur an den stark vom Wasser beeinflussten Bereichen, weshalb für diese Artengruppe Fließgewässer, Seeufer und Moore von besonderer Bedeutung sind. Gerade diese Bereiche sind aber besonders stark durch "Kulturbaumaßnahmen" verändert worden. Großflächige Sand-, Schlamm- und Schotterbänke sind mit Ausnahme einiger weniger ebenfalls bedrohter Flussmarschen im Küstenbereich praktisch nicht mehr zu finden, und die Moore sind ebenfalls auf Bruchteile ihrer früheren Größe zusammengeschmolzen. Nach einer Übersicht bei OVERBECK (1975) kann davon ausgegangen werden, dass von der ursprünglichen Moorfläche z.B. in Niedersachsen von ca. 6.500 km² nur etwa 0,1 bis 1% in einem ökologisch mehr oder weniger funktionsfähigen Zustand vom Naturschutz gesichert werden konnte - verteilt auf zahlreiche, kaum überlebensfähige Fragmente.

Durch Entwässerung werden in der Regel Flachwasserbereiche am stärksten betroffen, also die Zonen, die für die Watvögel von besonderer Bedeutung sind, wie z.B. flache Hochmoorschlenken, die als erste austrocknen. Hinzu kommt, dass die entwässerten Moore sehr rasch von Birken besiedelt werden, die die bislang offene und für Watvögel geeignete Landschaft grundlegend verändern. Es stellt sich daher die Frage, wie die in den Mooren lebenden Watvögel die Flächenreduktion auf ca. ein Tausendstel der früheren Fläche vertragen haben. Die Analyse der heutigen Verbreitung und der Biotopansprüche dieser Arten ergibt, dass die zu erwartende Bestandsabnahme bei einigen Arten durch neu entstandene Biotope kompensiert werden konnte.
Brachvögel: im Hintergrund das alte Hochmoor, im Vordergrund abgetorft und als feuchte Wiese genutzt.

Heidegebiete als (ungeplante) Ersatzbiotope für Moorvögel

Nach der Abholzung der Wälder sind in weiten Bereichen Heiden entstanden, wobei es auch zu einer entsprechenden Podsolbildung kam. Durch den auf diese Weise entstandenen Ortstein kam es in den Senken zu einem Wasserstau, wodurch die Calluna-Heide durch feuchte Erica-Heide verdrängt wurde. Auf diese feuchten Helden ist nun ein Teil der Moorvögel "umgezogen" - von den Watvögeln blieb allerdings der Bruchwasserläufer dabei auf der Strecke. Die feuchten Heiden sind inzwischen jedoch - ebenso wie die abgetorften Hochmoore und die meisten Niedermoore - in Feuchtwiesen umgewandelt worden. Bel diesem nächsten Schritt fielen Alpenstrandläufer und Goldregenpfeifer aus, die die Umstellung nicht schafften. Beim Großen Brachvogel sowie bei einigen anderen Arten wie Rotschenkel, Bekassine und Kampfläufer gab es diese Schwierigkeiten jedoch nicht. Die Uferschnepfe gar kam um die Zeit der großflächigen Umwandlung in Grünland als neuer Brutvogel hinzu.

Ein dichtes Netz von kleinen Teichen kompensierte Biotopverluste

Feuchte Heiden und Feuchtwiesen konnten also einen Teil der Brutvogelverluste ausgleichen. Vor allem für die ziehenden Limikolen ergab sich noch ein weiterer Aspekt: Überall war in der Vergangenheit ein dichtes Kleingewässernetz entstanden, das von den Landwirten für Viehtränken oder Feuerlöschteiche angelegt worden ist. Jeder einzelne dieser Teiche war vielleicht relativ bedeutungslos, aber die vielen tausend Gewässer, die auf diese Weise neu entstanden waren, dürften doch einen erheblichen Effekt gehabt haben. Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass die Ausfälle bei den Watvögeln, gemessen an dem, was an ursprünglichem Lebensraum vernichtet worden ist, noch relativ gering sind. Die Funktion der zerstörten Moorgebiete und Fließgewässer ist durch neu entstandene Feuchtwiesengebiete zum größten Teil ersetzt worden.

Verstärkte Schutz- und Reparaturarbeiten in den noch verbliebenen Moorresten sowie ein "Einfrieren" der beschriebenen Situation wären also für den Artenschutz ein akzeptabler Weg - doch leider kommt es derzeit zu erheblichen Komplikationen: Nach weitgehendem Ausbau der Ems als wichtigstem "Vorfluter" dieses Raumes wird im Rahmen von Flurbereinigungsverfahren eine Art Generalangriff auf Feuchtwiesengebiete durchgeführt. Es ist damit zu rechnen, dass ohne Ausnahme alle einigermaßen bedeutenden Feuchtwiesengebiete in den nächsten Jahren entwässert werden.
Zwischen dem Wollgras der Moore gibt es Laufwege für Brachvogel-Küken.
Im dichten Gras und Löwenzahl der intensiver genutzten Wiesen bleiben die Jungvögel stecken.

Großer Brachvogel: nur 70 Küken statt über 1000

Für die Brutvögel bedeutet das, dass nach dem Kampfläufer auch noch Rotschenkel, Bekassine und Uferschnepfe verschwinden werden. Beim Großen Brachvogel ist der Aussterbevorgang, bedingt durch die hohe Lebenserwartung und die extreme Brutplatztreue etwas komplizierter. Immer wieder trifft man heute Vögel an, die in völlig trockenen Gebieten brüten, wo die Vögel nach den Untersuchungen von Kipp (1977) praktisch keine Möglichkelt zur Jungenaufzucht mehr haben.
Im Jahr 1975 hätten beispielsweise etwa 1.000 bis 1.500 Brachvogelküken flügge werden können - es waren jedoch lediglich 70. Der Rest war in der zu früh und zu dicht wachsenden Vegetation steckengeblieben oder von den in den entwässerten Gebieten viel zahlreicheren Prädatoren getötet worden.
Auch beim Großen Brachvogel, den man lange Zelt für einen Kulturfolger hielt, ist der Zusammenbruch der Population vorprogrammiert.

Risiko für Zugvögel: Konzentration an wenigen Stellen

Wenden wir uns kurz den Zugvögeln zu: Außer dem zu erwartenden Verlust der Feuchtwiesen und Heiden, in denen diese Arten in großer Zahl rasteten, fällt auch noch das Kleingewässernetz weg. In einem Messtischblatt-Bereich nahm nach Untersuchungen von Knüwer (mündl.) die Anzahl der Kleingewässer in der Zeit von 1957 bis Frühjahr 1978 von 556 auf 85 ab, also ein Rückgang von 848 innerhalb weniger Jahre. Vom Frühjahr bis zum Herbst 1978 verschwanden davon wiederum 17%. Bei den Watvögeln und auch bei verschiedenen Entenarten ist es jedoch durch einen weiteren, relativ neu entstandenen Biotoptyp zu einer Kompensation gekommen, die allerdings aus ökologischer Sicht als außerordentlich bedenklich angesehen werden muss: Gemeint sind extrem nährstoffreiche Gewässer, an denen es im Binnenland zu früher ungewohnten Konzentrationen kommt (JOREK 1977a, b). Beispiele dafür sind die Rieselfelder der Stadt Münster, wo sich früher an Spitzentagen bis zu 1500 Kampfläufer 4000 Bekassinen und zahllose andere Watvögel auf relativ engem Raum zusammengedrängt haben.

Heute liegen die wichtigsten Rastgebiete für Watvögel, was die dort anzutreffenden Bestandszahlen betrifft, primär lm Bereich von Rieselfeldern, Klärschlammdeponien etc. Dieser Trend beschränkt sich nicht allein auf Limikolen auch bei verschiedenen Entenarten wird diese Entwicklung deutlich. Ein sehr wichtiger Rast- und Mauserplatz für verschiedene Tauchentenarten ist beispielsweise das Kläranlagenspeicherbecken bei Ismaning, wo enorm hohe Konzentrationen an Tafel- und Reiherenten erreicht werden. Als weiteres Beispiel sei noch der stark eutrophierte Bodensee angeführt. Die Tendenz dieser Entwicklung ist unübersehbar: Von der früher extrem breiten Streuung der Rastgebiete ist es mehr und mehr zu einer Bündelung des Vogelzuges an einigen wenigen Stellen gekommen, die über ein besonders hohes Nährstoffangebot verfügen. Eine solche Entwicklung ist vielleicht einigen Politikern willkommen, da man mit relativ geringem Aufwand Schutzmaßnahmen für eine relativ hohe Individuenzahl bewirken kann. Ökologisch ist das jedoch ziemlich bedenklich da man solche teilweise polytrophen Gebiete nur relativ schlecht "im Griff" behalten kann. Dies betrifft nicht nur die sich rasch ausbreitende Verlandungsvegetation, sondern auch veterinärmedizinische Aspekte. Wo so viele Tiere auf engem Raum zusammenleben, ist die Seuchengefahr akut. Das Ismaninger Speicherbecken hat bereits mehrere Botulismus-Ausbrüche erlebt - die Rieselfelder von Münster bisher zwar erst einen, aber die Zahl der bekanntgewordenen Ausbrüche in den Niederlanden und in Belgien hat in den letzten Jahren ständig zugenommen (HAAGSMA et al. 1976). Es sei daher davor gewarnt, sich bei längerfristigen Schutzkonzepten von hohen Bestandszahlen täuschen zu lassen (erinnert sei hier nur an die Kriterien für die "Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung" im Zusammenhang mit der RAMSAR-Konvention).

Management-Konzept für großflächige Feuchtgebiete

Eine Regeneration der ursprünglichen Biotope dürfte innerhalb überschaubarer Zelträume nicht realisierbar sein. Die Hochmoore sind auf so geringe Restbestände zusammengeschmolzen, dass sie nicht mehr die Kapazität haben, den noch vorhandenen Bestand aufzunehmen. Gleiches gilt für die Niedermoore, in denen auch noch einige Arten sich in teilweise suboptimalen Biotopen gehalten haben.

Wenn wir davon ausgehen, dass wir mittel- bis langfristig relativ ursprüngliche Biotope für einen lebensfähigen Mindestbestand regenerieren oder völlig neu schaffen können, so kommt es in dieser Zwischenphase vor allem darauf an, ein ausreichend hohes genetisches Potential zu behalten, mit dessen Hilfe die Wiederbesiedlung solcher Gebiete erfolgen kann.
Wir können uns also nicht nur darauf beschränken, Endziele anzustreben, deren Erreichbarkeit in den nächsten 10 bis 20 Jahren als unwahrscheinlich angesehen werden muss, sondern wir müssen nach Zwischenlösungen suchen, die es uns gestatten, einen akzeptablen Mindestbestand zu halten. Es ergibt sich so folgende Zwischenlösung:

Kosten und Finanzierungsmodell für optimale Biotope

Benötigt werden einige Reservate in einer Größenordnung von mindestens 100 ha, die großflächig die Struktur von Feuchtwiesengebieten aufweisen sollten und in denen ein Flachwasseranteil von 10 bis 30 % - verteilt auf mehrere Gewässer - anzustreben ist. Die Feuchtwiesen werden in der heute üblichen Form landwirtschaftlich genutzt, wobei sich lediglich in einigen Bereichen zeitliche Einschränkungen ergeben.
Nach dem 1. Schnitt ist Beweidung vorzusehen. An den Wasserflächen wird teilweise Niedermoorvegetation zugelassen, teilweise werden vegetationsarme Flachwasserbereiche angestrebt. An einzelnen Stellen sollte die Anlage feuchter Heiden versucht werden. Abschließend stellt sich die Frage nach den erforderlichen Größenordnungen eines solchen Projektes. Wir gehen dabei davon aus, dass wir nur 30% der heute noch in unserem Lande vorhandenen Watvögeln artgemäße Brutplätze zuweisen können, die mehr als nur eine Zwischenlösung darstellen. Dadurch werden nicht nur Watvögel gefördert, sondern darüber hinaus ein breites Spektrum anderer Arten von Amphibien bis zu verschiedensten Insekten und Pflanzen.

Für den Kauf solcher Gebiete muss man zu den heutigen Preisen (1978) mittel- bis langfristig (spätestens Anfang des nächsten Jahrtausends) etwa 80 bis 100 Millionen DM veranschlagen (umgerechnet 40 - 50 Millionen Euro). Als Zwischenlösung sind unter der Prämisse des Kaufes in den nächsten 10 bis 15 Jahren etwa 25 Millionen DM erforderlich, wobei dieser Betrag durch eine Finanzierungshilfe aus der Flurbereinigung auf etwa 5 bis 10 Millionen DM reduziert werden könnte. Mit dem für diesen Großraum vorhandenen Naturschutzetat wäre ein solches Projekt problemlos zu bewältigen.

Zum Abschluss sei nochmals folgendes unterstrichen, da es öfter und manchmal sogar gern fehlinterpretiert worden ist: Es geht bei diesem Schutzprojekt nicht nur um den Großen Brachvogel oder um ein paar andere Vogelarten. Es geht um die Fauna und Flora von Niedermooren und Hochmooren und nahverwandten Biotopen, und es geht trotz dieser Geldsummen nur um ein Drittel dessen, was wir heute noch haben.

Summary

In Westphalia moorland has been severely affected by agricultural use so that only a few percent of the original area could be preserved for nature conservancy purpose. Many blrds, however, originally occurring in moorland habltats are stlll existing as they were able to tolerate the change from moorland to the new created wet grassland areas. Additionally new habitats became more and more attractlve: heathland, areas on ortstern altered from a dry to a wet habitat due to the impermeable ortstein. This wet heathland, however, which covered large areas in the flrst decades of this century, has nearly completely been transformed to grassland whlch is especially in spring extremely we. Most wader specles were able to accept thls artificial habitat - only golden plover and wood sandpiper died out.'Extenslve dralnage and rapld change from moist meadows to arable land, which accelerated in the last twenty years, however, destroys the habitats for most breeding and roosting waders so that a special wetland acquisition program has been established to preserve at least 30% of todays wader population. The costs will be about I00.000.000 DM in the next 20 years, only in westphalia.

Literatur

HAAGSMA J., DE REUS-SCHWARZ A., TER LAAK E.A., 1976: Bijzondere aspecten bij het optreden van botulismus bij watervogels in 1975. - het Vogeljaar 24, 61-65.
JOREK N., 1977a: Das Wasservogelreservat Münster. Bund Natur- u. Umweltschutz Bonn.
- 1977 b: Biotopentwicklungsplanung am Beispiel der Rieselfelder der Stadt Münster. - Angew. Orn. 5(2): 57-107
KIPP M., 1977: Artenschutzprojekt Brachvogel. - Ber. Deut. Sekt. Int. Rat f. Vogelschutz. Greven (Kilda).
O\/ERBECK F., 1975 Botanisch-Geologische Moorkunde. - Neumünster (Wachholz).