Ein Teichbelüfter ist ein unverzichtbares Gerät für jeden Gartenteich, insbesondere für Fischteiche, während des Winterbetriebs. Die Teichbelüftung gewährleistet einen ausreichenden Gasaustausch und hilft den Fischen, genügend Sauerstoff zum Atmen zu haben.
Während des Winters kann der Gartenteich in eine gefährliche Umgebung für Fische werden. Durch das Gefrieren der Oberfläche bildet sich eine Eisschicht, die den Gasaustausch behindert. Ebenso können neu angelegte Teiche mit CO2 versorgt werden, sodass eine Verpanzerung mit Teichbaumörtel besser abbinden kann und Pflanzen schneller anwachsen können.
Ein Teichbelüfter sorgt für zusätzlichen Sauerstoff und einen geregelten Gasaustausch. Das ist vor allem wichtig, wenn:
Der Belüfter ist damit mehr als ein Notfallgerät - er stabilisiert das gesamte Teichsystem.
In gut etablierten, naturnah gebauten Teichen ist Sauerstoffmangel eher selten, weil Wasserpflanzen und Algen über die Photosynthese Sauerstoff produzieren. Kritisch wird es, wenn:
In diesen Situationen ist eine zusätzliche Teichbelüftung ein wichtiger Sicherheitsfaktor.
Alle Organismen im Teich benötigen Sauerstoff:
Bei länger anhaltend aneroben Bedingungen (zu wenig Sauerstoff) entstehen Faulgase, Fische werden träge, taumeln und können sterben. Ein Belüfter beugt solchen Mangelsituationen vor.
Typische Einsatzsituationen:
Hier ist der Belüfter die "erste Hilfe" im Notfall-Management.
Fontänen und Wasserspiele sehen attraktiv aus, sind aber zur gezielten Sauerstoffversorgung nicht immer geeignet:
Empfehlung: Fontänen eher als Gestaltungselement nutzen, Belüfter als technische Absicherung für Sauerstoff und Gasaustausch.
Die benötigte Leistung hängt vor allem von der Teichgröße ab. Als Faustregel gilt:
Es ist sinnvoller, einen etwas stärker dimensionierten Belüfter zu wählen und ihn bei Bedarf über Querschnittsverminderung zu drosseln, als ein zu kleines Gerät mit kaum messbarem Effekt zu betreiben.
Für einen sicheren und langlebigen Betrieb sollte der Belüfter:
Von dort führen ein oder mehrere Luftschläuche zu den Ausströmern im Wasser. Optional können Luftverteiler und zusätzliche transparente Luftschläuche die Reichweite erhöhen.
Die optimale Tiefe hängt von der Jahreszeit ab:
Generell sollten die Ausströmer bis etwa 1,5 m Tiefe eingesetzt werden. In größeren Tiefen löst sich der Sauerstoff schlechter im Wasser, der Effekt wird kleiner.
Empfehlung:
Über Luftverteiler und Querschnittsänderungen kann die Belüftungsintensität an Saison und Teichzustand angepasst werden.
NaturaGart bietet abgestufte Belüfter für unterschiedliche Teichgrößen und Anforderungen, z. B.:
Über Luftverteiler, zusätzliche Ausströmer und Schläuche lässt sich die Belüftung individuell auf Ihren Gartenteich verteilen.
Ja, bei neu angelegten Teichen kann über die Belüftung der Gasaustausch so gesteuert werden, dass:
Damit übernimmt die Teichbelüftung nicht nur eine Schutzfunktion, sondern unterstützt auch den Start des gesamten Teichsystems.