Holz am Wasser wirkt warm und natürlich, ist aber im Teichbereich immer ein Risiko: Holzbretter, die direkt auf Holzbalken liegen, trocknen an den Kontaktstellen kaum ab. In der feuchten Luft über dem Wasser bildet sich schnell Biofilm, Pilze und Bakterien greifen das Holz an - die Konstruktion wird rutschig und morsch. Tropenholz löst das Problem nicht, im Gegenteil: Es ist ökologisch problematisch, schwer zu ersetzen und in der Praxis oft ganz anders, als die Handelsbezeichnung verspricht.
NaturaGart setzt deshalb seit über 20 Jahren auf eine andere Kombination: Tragkonstruktionen aus Aluminium, darauf Holzbretter mit konstruktivem Holzschutz. Die Bretter liegen nur auf schmalen Rippen auf, sind gut hinterlüftet und können nachgespannt oder einzeln ausgetauscht werden. Im NaturaGart-Park laufen seit Jahrzehnten mehrere Millionen Besucher über diese Konstruktionen - viele Eindeckungen sind immer noch im Einsatz. Wer Holzoptik möchte, bekommt mit diesem System eine deutlich haltbarere Lösung und hat mit Aluminium- oder PE-Brettern zudem robuste Alternativen.
Konstruktiver Holzschutz: Die Holzbretter liegen nur auf schmalen Stegen auf und sind immer gut hinterlüftet.
Häufige Fragen zu Holzbelägen im NaturaGart-System
Nein, aber ungeeignete Konstruktionen sind es. Holz direkt auf Holz ohne Hinterlüftung fault im Teichumfeld sehr schnell. Mit Aluminium-Trägern, konstruktivem Holzschutz und regelmäßiger Reinigung kann eine Holzeindeckung deutlich länger halten - man muss sich aber bewusst sein, dass Holz immer pflegeintensiver ist als PE oder Aluminium.
NaturaGart liefert bewusst die Tragkonstruktionen aus Aluminium und passendes Zubehör, aber kein Holz. Das hat zwei Gründe: Holz ist ein stark schwankendes Naturprodukt, und viele Kunden möchten Farbe und Maserung vor Ort selbst auswählen. Die Profile und Klemmtechniken von NaturaGart sind darauf ausgelegt, lokal gekauftes Holz sicher und haltbar zu befestigen.
Empfohlen wird meist Sibirische Lärche, weil sie härter ist als viele mitteleuropäische Standardhölzer und sich im Außenbereich bewährt hat. Eiche etwa kann das Wasser unschön verfärben, weiche Nadelhölzer sind im Teichklima schnell am Ende. Tropenhölzer wie Bangkirai oder Massaranduba lehnt NaturaGart aus ökologischen und praktischen Gründen ab.
Das hängt von Lage, Nutzung und Umgebung ab. Im NaturaGart-Park werden stark belastete Holzflächen bei Bedarf etwa alle ein bis zwei Monate kräftig gebürstet, um Staub, Biofilm und Algen zu entfernen. Wichtig ist, dass sich die glitschige Schicht gar nicht erst dauerhaft aufbauen kann. Sobald es glatt wirkt, ist Reinigung fällig.
Konstruktiver Holzschutz bedeutet, das Holz so einzubauen, dass Feuchtigkeit schnell wieder verschwinden kann: Hinterlüftete Auflager, keine stehenden Wasserflächen, definierte Fugen, kein dauernder Kontakt "Holz auf Holz". Bei den NaturaGart-Profilen liegen die Bretter nur auf Rippen, Unterseiten können abtrocknen - die Lebensdauer steigt deutlich.
Ja. Durch die Klemmtechnik mit Edelstahl-Schraube und Klemmstück im Träger können Bretter einzeln gelöst und ersetzt werden. Es ist nicht notwendig, alle nachfolgenden Bretter zu demontieren, wie es bei vielen einfachen Holzsystemen der Fall ist. Das erleichtert Reparaturen erheblich.
Sie sind möglich, aber nicht ideal. Gerade dort, wo viel barfuß gelaufen wird, sind Holzrisse, Splitter und schnelle Vereisung problematisch. Für Badestege sind PE- oder Aluminium-Bretter mit rutschhemmendem Profil oder Silikonrippen meist die sicherere und langfristig pflegeleichtere Wahl.
PE- und Alu-Bretter verrotten nicht, nehmen kaum Wasser auf und sind mit den richtigen Profilen sehr rutschfest. Sie vereisen langsamer als poröses Holz, lassen sich leicht reinigen und haben sich im NaturaGart-Park über viele Jahre unter hoher Belastung bewährt. Wer den Pflegeaufwand minimieren möchte, sollte diese Alternativen ernsthaft in Betracht ziehen.
Zunächst hilft nur konsequente Reinigung: kräftig schrubben, Biofilm entfernen, Fugen freilegen. Mittelfristig können einzelne Bretter durch neue ersetzt werden; langfristig ist es sinnvoll, die Unterkonstruktion auf einen haltbaren Aluminiumträger umzustellen und über PE- oder Alu-Bretter nachzudenken. So bleibt die Optik hochwertig, während die Konstruktion auch in 10 oder 20 Jahren noch sicher begehbar ist.