Aluminium rostet nicht, wird nicht morsch und ist ideal für stark beanspruchte Stege und Brücken. Lange war allerdings klar: Erst wenn eine belastbare, dekorative Oberfläche mit Holzoptik verfügbar ist, lohnt sich ein echtes Aluminium-Stegbrett. Mit neuen Beschichtungstechniken konnte NaturaGart genau diese Lösung entwickeln - Aluminium-Bretter, die aussehen wie Holz, aber wesentlich rutschfester, haltbarer und pflegeleichter sind.
Die Alu-Oberflächen von NaturaGart werden im eigenen System mit Silikon-Profilen kombiniert. Man läuft nicht direkt auf Metall, sondern auf elastischen Silikon-Schnüren, die den Tritt dämpfen und die Oberfläche dauerhaft schonen. Im NaturaGart-Park werden diese Dielen seit Jahren auf langen Laufstrecken intensiv getestet - deutlich stärker, als es in einem Privatgarten jemals vorkommt. So fließen die Erfahrungen aus dem Park direkt in jede neue Steganlage bei Kunden ein.
Häufige Fragen zu Alu-Dielen im NaturaGart-System
In der Praxis läuft man nicht direkt auf Metall, sondern überwiegend auf den Silikon-Schnüren, die in den Oberflächenkanälen liegen. Diese bilden die eigentliche Trittfläche und sorgen dafür, dass der Belag gerade bei Nässe sehr rutschfest bleibt. Gleichzeitig schützen sie die dekorative Beschichtung des Aluminium-Bretts.
Im Unterschied zu Holz quillt und schrumpft Aluminium kaum, verrottet nicht und ist unempfindlich gegen dauerhafte Feuchtigkeit. Im Vergleich zu WPC oder anderen Mischstoffen gibt es keine Holzanteile, die Wasser aufnehmen und später verrotten könnten. Die Kombination aus Alu-Schale und Silikon-Profilen hat sich auf langen Laufstrecken im NaturaGart-Park als sehr robust, rutschfest und pflegearm erwiesen.
Das System ist so ausgelegt, dass sich Dielen mit Längen bis etwa 6 m ohne Verzug sinnvoll einsetzen lassen. Die tatsächliche Länge ergibt sich aus der jeweiligen Planung und der verwendeten Unterkonstruktion. Da Aluminium nicht "arbeitet" wie Holz, bleibt der Belag auch bei größeren Längen formstabil.
Ja. Für vorhandene Stegträger stehen passende Klemmstücke und Umrüstprofile zur Verfügung. Die Unterschale des Alu-Bretts wird auf den bestehenden Aluminium-Träger geschraubt; die Oberschale wird anschließend aufgerastet. So lassen sich ältere Holzbeläge Schritt für Schritt gegen Aluminium-Dielen austauschen, ohne die gesamte Tragkonstruktion zu ersetzen.
Die Montage folgt einem einfachen Schema: Unterschale aufschrauben, Silikon-Profilstücke einsetzen, Oberschale aufdrücken, Silikon-Schnüre in die oberen Kanäle und Zwischenräume einlegen - fertig. Spezielle Kenntnisse sind nicht erforderlich, handwerkliche Sorgfalt genügt. Die Profile sind als System für Bauherren gedacht, die Stege oder Brücken selbst montieren möchten.
Im Vergleich zu Holz ist der Pflegeaufwand deutlich geringer. Es gibt keine poröse Oberfläche, die Wasser aufsaugt und dann verrottet. Je nach Umgebung genügt es, Schmutz, Staub und organische Reste gelegentlich zu entfernen, damit die Silikon-Schnüre und die Oberfläche sauber bleiben. Eine regelmäßige intensive mechanische Bearbeitung wie bei Holz (Schrubben gegen Biofilm) ist normalerweise nicht nötig.
Die tatsächliche Temperatur hängt von Farbe, Ausrichtung und Sonneneinstrahlung ab. In der Praxis steht man jedoch auf Silikon-Schnüren, nicht direkt auf blankem Metall. Helle Holzdekore nehmen weniger Wärme auf als dunkle Oberflächen, der weiche Tritt auf den Silikonprofilen bleibt dabei erhalten.
Ja, gerade dort spielen diese ihre Vorteile aus: keine Splitter, keine verrottenden Holzfasern, sehr gute Rutschfestigkeit durch Silikon-Schnüre und eine geschlossene, leicht zu reinigende Oberfläche. Im NaturaGart-Park werden Alu-Beläge auch an stark frequentierten Bereichen eingesetzt, in denen Barfuß-Betrieb üblich ist.
Die verwendeten Aluminium-Profile stammen aus einer zertifizierten, ressourcenschonenden Produktion. In Verbindung mit Ökostrom und einem internen Produkt-Recycling-Konzept (Oberschalen können später als Unterschalen weitergenutzt werden) ergibt sich eine langfristig nutzbare Lösung. Zusätzlich werden keine Bäume gefällt, um eine "Holzoptik" zu erreichen - die Optik entsteht durch die Beschichtung, nicht durch den Rohstoff.
Ja. Die Oberschale ist bewusst als eigenständiges Bauteil konzipiert. Wenn sich nach vielen Jahren die Anforderungen ändern oder eine andere Optik gewünscht ist, können Oberschalen gelöst und ersetzt werden. Die alten Oberschalen lassen sich als Unterschalen in weniger beanspruchten Bereichen weiterverwenden - das ist Teil des Recycling-Konzeptes des Systems.