Kann man in einem Schwimmteich Fische halten?
Das ist besonders bei größeren Fischen ein beeindruckendes Erlebnis. Jährlich kommen Tausende von Tauchern in den NaturaGart-Park und tauchen dort mit über 2 m langen Stören. Das geht natürlich auch im eigenen Schwimmteich – du wirst allerdings etwas mehr Zeit investieren müssen und es gibt auch einige Einschränkungen bei der Nutzung.
Ein Schwimmteich ohne Fische ist besonders pflegeleicht.
Der einfache Grund: Am wenigsten Arbeit machen nährstoffarme Teiche. Da fällt mal Blütenstaub herein und ein paar Blätter, aber das bekommt man gut unter Kontrolle. Das strategische Ziel ist ein nährstoffarmer, ausgehungerter Schwimmteich ohne Sediment am Boden. Wo keine Nährstoffe frei verfügbar sind, da können auch keine Algen wachsen. Richtig angelegte Schwimmteiche können daher relativ einfach fast ganzjährig klares Wasser haben. Insofern sind typische Schwimmteiche die pflegeleichteste Lösung. Du hältst sie einfach in diesem Zustand.Fischfutter bringt Dünger in den Teich
Sobald (größere) Fische im Teich sind, wirst du sie füttern müssen – und damit bringst du zwangsläufig Dünger in den Teich. Dadurch wird im Teich mehr Biomasse produziert. Den gewollten Anteil braucht der Fisch zum Leben und Wachsen. Was übrigbleibt, nutzen im Idealfall die Unterwasserpflanzen für ihr Wachstum – aber ein Teil wird immer auch zu ungeliebten Algen. Du wirst also etwas mehr filtern müssen – abhängig von der Größe und der Lebensweise der Fische. Keine Probleme gibt es mit Stichlingen, Moderlieschen, Lauben und Nasen. Die sind für die Nährstoffsituation unbedeutend bis hilfreich, werden allerdings auch den Nachwuchs von Fröschen, Molchen und Libellen dezimieren. Da muss jeder für sich entscheiden, was ihm wichtiger ist.Größere Fische können bei der Teichreinigung helfen
Alle Karpfentypen brauchen zusätzliches Futter. Dafür werden sie aber auch handzahm – und halten den Teichgrund sauber. Sie wirbeln durch das Gründeln das Sediment immer wieder auf und transportieren es auf diese Weise zu den Ansaugpunkten am Boden. Der Abtransport des Sedimentes funktioniert dadurch auf jeden Fall besser. Wenige Fische reichen dafür aus. Andererseits sorgt die Fütterung dafür, dass auch mehr Sediment anfällt. Wenige werden also helfen, viele werden das eher erschweren.Schwimmteiche mit Fischen brauchen mehr Filter-Kapazität
Das Gründeln der Fische sorgt zwar für mehr Sediment-Transport, die normalerweise relativ großen Flocken werden dadurch allerdings staubfein zerkaut. Das Sediment ist dadurch zwar immer noch schwerer als Wasser, je feiner die Partikel sind, desto langsamer sedimentieren sie jedoch. Die beste Lösung ist ein größerer Filtergraben mit einer längeren Verweildauer des Wassers. Dafür reicht dann aber der Platz auf vielen Grundstücken nicht. Das führt dann dazu, dass nicht mehr 80 – 90% des Sediments im Filtergraben abgelagert wird, sondern z.B. nur noch 60%. Ein Teil wird also in den Schwimmteich zurücktransportiert, verteilt sich dort und düngt die Algen. Nach der Filtergraben-Passage lohnt sich daher fast immer ein feiner Partikelfilter. Das Volumen des Filtergrabens entscheidet dann nur noch über das Wartungsintervall. Für genau diesen Anwendungsfall sind die NaturaGart-Filter konstruiert. Sie reinigen das Wasser um ein Vielfaches besser als die üblichen Trommelfilter.