Steingarten im NaturaGart Park
Seerosen im NaturaGart Park
Orchidee im NaturaGart Park
Kaltwasseraquarium Eingang
Trommelfilter am Kaltwasseraquarium
Uferband NaturaGart
Pumpenschacht NaturaGart
Der Blütenrausch des April/Mai ist Geschichte, nur noch einige Lauchsorten haben jetzt besonders bizarre Blüten. Wie in jedem Jahr wird der Park für die Sommergäste vorbereitet. Die Tulpen und Narzissen müssen den Platz für die vorkultivierten Sommerblumen opfern. Weil der Winter so elend lang war, rutschen natürlich auch diese Termine alle nach hinten.
Die aktuelle Blühlücke wird geschlossen von den Steingartenpflanzen die in den zahlreichen Natursteinmauern wachsen. Hinzu kommen größere Gehölze wie der Goldregen - aber auch die neuen Blauregen-Sorten blühen unglaublich intensiv.
Was bei der Saisonbepflanzung noch an Blüte fehlt, kompensieren jetzt die Seerosen. Nachdem die ersten Blüten bereits Anfang Mai zu sehen waren, ist jetzt der Höhepunkt. Die meisten Sorten blühen zwar bis zum Frost – aber nie wieder werden so viele Blüten gleichzeitig geöffnet sein.
Zu den Highlights im Park gehören auch die Orchideen. Uferwall, Ufergraben und die NaturaGart Ufermatte bilden ideale Voraussetzungen. Im letzten Jahr wurden 350 Knabenkräuter und andere Orchideen gezählt – in diesem Jahr sind es noch einmal deutlich mehr geworden.
Das Aquarium ist jetzt ganztägig für die Parkbesucher geöffnet. Aufwendig sind noch einmal die restlichen Deko-Arbeiten im Eingangsbereich. Die Steinformationen werden später Teil einer komplexen Wasserfall-Anlage sein.
Einer der großen Trommelfilter hat inzwischen seinen Betrieb aufgenommen. Dieser Filtertyp ist weitgehend wartungsfrei. Mit der Fadenalgenblüte im großen Mittelbecken ist der Filter innerhalb weniger Tage fertig geworden. Inzwischen liegt die Sichtweite bei etwa 5 Metern und man kann sehr schön die atlantischen Störe sehen. Die anderen viel größeren Störe sind wegen der Hitzeperiode noch nicht umgezogen.
Eingetroffen sind inzwischen auch die Löffelstöre, die im Aquarium ein eigenes Becken bekommen haben. Sie leben eigentlich in veralgten amerikanischen Flüssen und ernähren sich von Plankton. Wenn man sie in das klare Teichwasser setzt, muss man sie auf eine ganz andere Ernährungsweise umstellen. Diese sind bereits unter solchen Bedingungen aufgewachsen – verlernen das aber sehr schnell wieder. Die Fische werden über einen Meter lang und haben ein Maul wie ein Planktonnetz.
Die Aquarienteiche sind inzwischen am Rand mit dem neuen Uferband befestigt worden. Viele Teichbauer haben Probleme mit diesem definitiven äußeren Ende der Teichanlage. Das geht künftig ganz einfach: Die Aluminiumprofile lassen sich biegen und dem Uferverlauf anpassen. Außerhalb der Teichfolie wird ein kleines Loch mit Mörtel gefüllt. Dort wird der Erdanker eingesteckt. Teich-Vlies und Teichfolie werden passend abgeschnitten, dann wird eine Gummilippe eingezogen, die alles exakt festhält. Das Ergebnis ist ein exakt und ganz einfach gebauter Teichrand ohne Wasserverluste ins Umland.
Deutliche Verbesserungen gibt es auch bei den Pumpenschächten. Die rostfreien Aluminiumprofile lassen sich ganz einfach verschrauben, in die Seiten werden dann unverrottbare Kunststoffprofile eingesteckt. So entsteht ein Pumpenschacht, den man mit Brettern oder Gehwegplatten abdecken kann.
Begleitet wird all dies vom Konzert der Wasserfrösche. Hunderte wandern derzeit von einem Teich zum nächsten und geben dort ihr Konzert. Die Balz ist durch die Kältephasen immer wieder unterbrochen worden und dauert dieses Jahr besonders lange. Anders bei den Grasfröschen. Die laichen so früh, dass jetzt schon Wege gesperrt werden mussten, weil der Nachwuchs gerade massenhaft das Wasser verlässt.