Andere Konzepte erfordern ein Loch in der Teichfolie. Solche Bodenabläufe und die Verrohrung unterhalb der Folie stehen dann ständig unter Druck. Um dort eine Undichtigkeit zu beseitigen, muss man meist den halben Teich abreißen.
Das NaturaGart-System saugt den Bodenschlamm auch am Grund - aber oberhalb der Folie ab. Nichts steht unter Druck, nichts kann undicht werden. Armdicke Leitungen führen in einer Rinne von den Sedimentfallen am Boden zum Ufer.
Das Sediment wird direkt am Teichboden abgesaugt. Eine leichte Strömung transportiert die aufgewirbelten Partikel in eine Sedimentfalle.
Von dort gelangt der Mulm über armdicke Leitungen zu einem Schacht (Saugsammler oder Pumpsammler) und dann in den Filtergraben oder zur Filtertechnik.
Die komplette Absaugtechnik liegt oberhalb der Folie. Das System arbeitet nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren. Falls Leitungen beschädigt werden, muss man nicht unter die Teichfolie, um diese zu reparieren.
Der Einbau von Bodenabläufen oder Foliendurchführungen birgt immer das Risiko einer Undichtigkeit. Ein Leck an der tiefsten Stelle des Teiches oder am Grund würde dafür sorgen, dass das gesamte Wasser langsam aus dem Teich entrinnt.
Wird eine Verbindung undicht, muss oft der halbe Teich abgebaut werden. Das NaturaGart-System verhindert dieses Risiko vollständig.
Sie nimmt die durch Schwimmer oder Fische aufgewirbelten Schwebeteilchen und Mulm (Sediment, Schmutz) in einen Hohlraum unter einem Lochblech auf.
Die Sogkraft entsteht nicht durch die Sedimentfalle, sondern durch eine Teichpumpe im Filtergraben. In dem Hohlraum unter der Sedimentfalle wird der Dreck gesammelt und über eine dicke Saugleitung zum Filtergraben transportiert.
Ein eingebautes Sprührohr ermöglicht es, das Sediment in dem Hohlraum unter dem Lochblech regelmäßig aufzuwirbeln, sodass nichts verklebt oder blockiert. Die Fallenkonstruktion bleibt dadurch dauerhaft funktionsfähig.
Solange die Pumpe angeschaltet ist - durchgehend. Theoretisch also 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche.
Wir empfehlen jedoch Pumpenlaufzeiten von ca. 10-12 Stunden pro Tag. Mit einem mechanischen Filtersystem kann die Pumpe 24 Stunden, 7 Tage die Woche laufen. Die Sedimentfalle nimmt automatisch alles auf, was durch Fische oder Schwimmer aufgewirbelt und eingeströmt wird.
In den meisten Fällen nicht. Wo wenig Bewegung ist, kann der Mulm einfach mit einem Besen zur Sedimentfalle geschoben werden.
Die meisten Teiche haben zwei bis drei Sedimentfallen.
Ein ebener Boden lässt sich perfekt sauber halten:
Sie sammeln den Mulm im Hohlraum und transportieren diesen in den Filtergraben. Dafür ist ein ebener Boden, der leicht zu reinigen ist, sehr empfehlenswert.
Sedimentfallen binden die gesamte Bodenabsaugung in die Teichsohle ein.
Sie halten die Bodenfläche sauber und verhindern zusätzlich, dass Fische in die Absaugtechnik oder in den Filtergraben gelangen.
Nein. Im Filtergraben erfolgt nur die Endablage des bereits abgefangenen Sediments.
Dann kommen Saug-Vorfilter zum Einsatz. Der Vorfilter wird in einer Mulde installiert, sammelt Sediment und verhindert, dass größere Tiere oder Partikel die Saugleitung verstopfen.
Es wird eine 20-30 cm breite Mulde angelegt, in der sich Sediment sammelt. Der Vorfilter liegt dort eingebettet und lässt sich leicht reinigen. Gelegentlich sollte man den Bereich mit einer Stange aufwirbeln.
NaturaGart legt deshalb die optimale Leitungsgröße fest.
Die Leitungen liegen unauffällig in einer Bodenrinne. Dort sind sie geschützt, optisch verschwunden (durch Mörtelschicht überdeckt) und bleiben leicht zugänglich für Wartung oder Erweiterung.
Sie bündeln mehrere regelbare Ansaugpunkte und transportieren Sediment oder Oberflächenpartikel entweder:
Er bietet:
Das Wasser sickert durch Kies zum Vorfilter und füllt den Schacht automatisch.
Die Spülleitung transportiert das Wasser zum Sprührohr in der Sedimentfalle. Gelegentlich kann man das Sediment in der Sedimentfalle aufwirbeln, damit sich kein Mulm festsetzt. Sie hält die Sedimentfalle dauerhaft durchlässig.
Wenn mehr als die standardmäßig enthaltenen Schieber benötigt werden - etwa bei mehreren Ansaugpunkten oder Erweiterungen im ZST-System.