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  Freitag, den 05. Juni 2015  |  Kategorie: NaturaGart Aktuell

Ein Gartenteich in einem wundervollen, exotisch anmutenden Umfeld, mit einer mittelgroßen Seerose als Krönung Ein Gartenteich in einem wundervollen, exotisch anmutenden Umfeld, mit einer mittelgroßen Seerose als Krönung

Dieses Beispiel zeigt, wie eine Seerose den Teich auch ersticken kann. Ein Rückschnitt ist keine einfache Aufgabe Dieses Beispiel zeigt, wie eine Seerose den Teich auch ersticken kann. Ein Rückschnitt ist keine einfache Aufgabe

Seerosen sind der Blickfang im Gartenteich. Es sind Schwimmblattpflanzen, die ruhige Gewässer bevorzugen. Ihre Blüten weisen einen großen Formenreichtum auf. Sie leuchten in den unterschiedlichsten Farben und farblichen Nuancen; bevorzugt in Weiß, Gelb, Rosa und Rot.

Damit Sie sich an Ihren Seerosen erfreuen anstatt zu ärgern, hier einige Informationen. Seerosen sind eine wahre Augenweide. Es gibt Pflanzen, bei denen sich die Farbe der Blüte im Laufe der Zeit wandelt und Seerosen, deren Blüten oder auch Blütenblätter unterschiedliche Färbungen aufweisen. Die Blüten sind unterschiedlich groß. Einige erscheinen kugelförmig, andere erinnern an Sterne.

Auch sonst verhalten sich die einzelnen Sorten sehr unterschiedlich. Einige Seerosen blühen nur während der Mittagsstunden, bei anderen Pflanzen erfreut die geöffnete Blüte den Betrachter noch am Abend. Es gibt Seerosen, die blühen nur bei schönstem Sonnenschein, andere bevorzugen Regen. Die Blütezeit der meisten Sorten beschränkt sich auf die Monate Juni und Juli; nichtsdestotrotz halten einige Gewächse bis zum ersten Frost durch.

Die Wahl der richtigen Seerose ist entscheidend

Die Vielfalt der Seerosen verführt. Allerdings muss im Umgang mit ihnen einiges beachtet werden, damit die Pracht im Wasser auch wie gewünscht wächst und gedeiht; denn hier, wie auch sonst im Leben ist es bekanntlich so, dass dort, wo Licht ist, der Schatten nicht fehlt.

Die Rosen an Land haben bekanntlich spitze Dornen, damit man ihnen nicht zu nahe kommt. Die tückische Seite der Seerosen wird erst auf den zweiten Blick sichtbar. Denn wenn man in die Planung der Bepflanzung des Gartenteiches die Ansprüche und Anforderungen der Wasserpflanzen einbezieht, schließt man Fehlentwicklungen und Störfaktoren von vornherein weitgehend aus.

Es gibt eine breite Palette an Seerosensorten. Sie unterscheiden sich nicht nur durch die Größe, Form und Farbe ihrer Blüten oder ihren Anschaffungspreis. Es gibt auch erhebliche Unterschiede in Bezug auf den Umfang und das Tempo ihres Wachstums und den erforderlichen Platzbedarf. Das muss bei der Wahl der Seerose berücksichtigt werden. Im Extremfall kann es sonst passieren, dass eine schnell wachsende, raumgreifende Seerosensorte in wenigen Jahren den Gartenteich zuwuchert und die Kettensäge eingesetzt werden muss, um das Gewässer von den armdicken Wurzeln zu befreien.

Vorauschauende Planung ist wichtig

Bevor man Seerosen ansiedelt, sollte zuvor genau analysieren, was man mit den Pflanzen bezwecken möchte und wie viel Raum dem einzelnen Gewächs eingeräumt werden muss, damit es sich harmonisch in das Gesamtbild einfügt und nicht andere Pflanzen oder auch Tiere bei der Entwicklung behindert. Oftmals ist es so, dass schnell wachsende Seerosen erheblich günstiger angeboten werden, als Gewächse, die auch nach mehreren Jahren gerade mal einen halben Quadratmeter beanspruchen.

Langsam wachsende Pflanzen mögen teurer in der Anschaffung sein, sie ermöglichen aber, dass verschiedene Sorten in einem Gartenteich angepflanzt werden können, was die Palette der Gestaltungsmöglichkeiten erweitert und die optische Strahlkraft des Gewässers erhöht.

Eine gründliche Planung im Vorfeld ist auch deshalb erforderlich, weil Seerosen auf einen Standortwechsel äußerst launisch reagieren. Ein wichtiges Kriterium bei der Pflanzung von Seerosen ist die Wassertiefe. Großwüchsige Sorten lassen sich bequem in einer Tiefe von einem bis anderthalb Metern anpflanzen. Für die kleineren Vertreterinnen sind 30 cm bis 60 cm ideal. Diese Faustregel macht auch deshalb Sinn, weil nährstoffreiches Sediment stets an die tiefsten Stellen des Teiches absinkt. Wenn dort die Sorten mit dem größten Energiebedarf angepflanzt werden, erhalten sie durch die Platzierung einen zusätzlichen Wachstumsschub.

Wenn die Zielvorgabe des Pflanzkonzeptes die Schaffung einer großen Farben- und Formenvielfalt ist, sollte man Pflanzenterrassen in unterschiedlichen Höhen anlegen, um die einzelnen Seerosensorten in der für sie optimalen Wassertiefe platzieren zu können. 2 Seerosen-Körbe erweisen sich dabei als sehr praktisch.

Video: Pflegeleichte Seerosensorten