Die VDE-Richtlinien regeln, dass man Pumpen mit der üblichen Stromversorgung von 230-Volt im Teich nur dann einbauen darf, wenn man den Zugang mit einem hohen Zaun verhindert. Daran hält sich kaum jemand. Wir können Ihnen nicht vorschreiben, was Sie tun sollten - aber wir sagen Ihnen, wie man das richtig macht.
Dazu gehört, erst einmal zu prüfen, ob man die hohe Leistungsklasse überhaupt braucht. Meist reicht eine 12-Volt-Pumpe aus und man vermeidet ein unnötiges Risiko. Wo man 230 Volt braucht, baut man die Pumpe am besten in einem getrennten Schacht ein, 2 m vom Teich entfernt. NaturaGart hat dafür das perfekte System.
230-Volt-Teichpumpen sind vor allem dann sinnvoll, wenn Sie:
In vielen Fällen reicht jedoch eine 12-Volt-Sicherheitskleinspannungspumpe völlig aus. NaturaGart prüft deshalb immer zuerst, ob eine 230V-Lösung wirklich notwendig ist - um unnötige Risiken und Mehrkosten zu vermeiden.
Die VDE-Richtlinien sind hier eindeutig: Eine 230-Volt-Pumpe im Teich ist nur zulässig, wenn man den Zugang zum Wasser mit einem hohen Zaun oder ähnlichen Barrieren verhindert.
In der Praxis ist das bei Gartenteichen und Schwimmteichen kaum zu realisieren. Deshalb gilt:
NaturaGart liefert für 230V-Pumpen passende Schacht- und Anschlusskonzepte, die diese Sicherheitsanforderungen erfüllen.
Für rund 80 % der Teiche reicht die Leistung einer modernen 12V-Pumpe aus. Vorteile:
Nur wenn dauerhaft sehr große Wassermengen oder hohe Förderhöhen benötigt werden, ist eine 230V-Pumpe im Schacht die bessere Wahl.
Ein sicheres 230V-Konzept umfasst:
NaturaGart bietet dafür 230V-Pumpen ohne Gehäuse, passende Schächte und alle notwendigen Anschlussmaterialien.
Pumpen ohne Gehäuse (z. B. NG- und NGE-Typen) werden meist direkt im Pumpenschacht eingesetzt:
Gehäusepumpen (MSE/MS-Serien) sind:
Bei Schachtbetrieb kann das Gehäuse meist demontiert werden, wenn stattdessen ein feiner Vorfilter eingesetzt wird.
Einige 230V-Gehäusepumpen (z. B. MSE- und MS-Modelle) sind so konstruiert, dass sie bei korrektem Einbau in einem separaten Pumpenschacht auch an Schwimmteichen eingesetzt werden dürfen.
Voraussetzung dafür ist:
Damit bleibt der Schwimmbereich frei von 230V-Technik, während die Pumpe dennoch genügend Leistung für große Wasserbewegungen liefert.
Beide Pumpenserien sind ohne Gehäuse für den Schachteinbau vorgesehen, unterscheiden sich aber in ihrem Schwerpunkt:
Welche Baureihe optimal ist, hängt vom Zusammenspiel aus Förderhöhe, Wasserbreite und Energieverbrauch ab.
Selbstansaugende Pumpen (z. B. Badu A-Serie) werden oberhalb des Wasserspiegels trocken aufgestellt. Sie eignen sich besonders für:
Wichtig: Diese Pumpen sind für höhere Drücke entwickelt und dürfen nicht bei sehr geringer Förderhöhe betrieben werden, da sonst Vakuumeffekte (Kavitation) die Pumpe beschädigen können.
Entscheidend sind:
Aus diesen Parametern ergibt sich, ob eine NG-, NGE-, MSE/MS- oder Badu-Pumpe sinnvoll ist - und welche Wattzahl zu einem vertretbaren Stromverbrauch führt.
Ja, bei Schachtpumpen ist ein Saug-Vorfilter sehr zu empfehlen:
Bei Betrieb im Teich (z. B. wenn eine 230V-Pumpe ausnahmsweise dort eingesetzt wird) sollte das Gehäuse durch einen feinen Vorfilter ersetzt werden, der gleichzeitig Kleintiere schützt und groben Schmutz zurückhält.
230V-Pumpen decken ein breites Spektrum von 48 Watt bis über 600 Watt ab. Gerade bei Dauerbetrieb über viele Jahre machen sich Effizienzunterschiede deutlich bemerkbar.
Deshalb lohnt sich:
Auch hier gilt: Die scheinbar teurere Pumpe kann durch geringeren Stromverbrauch über Jahre deutlich günstiger sein als eine billige, aber ineffiziente Lösung.