Übersicht

Einfache Lösungen für die Randbefestigung

Es gibt die unterschiedlichsten Konstruktionen, um eine Dachabdichtung am Rand zu befestigen. In diesem Bereich wird gern geklebt. Nachteil: Die Kleber werden im Laufe der Jahre spröde.

Die unterschiedlichen Material-Ausdehnungen können die Kleber irgendwann nicht mehr ausgleichen. Deshalb bevorzugt NaturaGart eindeutig eine Klemmtechnik mit Verschraubungen. Das kann man problemlos wieder lösen und neu befestigen.

Die Randbefestigung begrünter Dächer

Das NaturaGart Dachrand-Profil ist eine einfache Lösung für eine dauerhafte Dachrand-Gestaltung.

NaturaGart-Vorteil bei Dachrand & Randbefestigung

Klemmtechnik statt Kleber
Unverrottbare Aluminium-Systeme
Praxislösungen für fast jede Ausgangslage
Sorgfältige Segmentierung der Profile

Mechanische Klemmtechnik, langlebige Aluminiumprofile und praxisgerechte Details

Während bei vielen Dachkonstruktionen der Randbereich vor allem verklebt wird, setzt NaturaGart seit vielen Jahren konsequent auf mechanisch verschraubte Lösungen.

So wird der Dachrand nicht zur Schwachstelle, sondern zum robusten Rahmen eines funktionierenden Gründachs.

Dach-Abdichtung: besser Klemmen als Kleben

Wandanschlüsse, Dachrand-Profile, Dachabläufe: Was man schraubt kann man auch leicht wieder lösen.
NaturaGart-Lösungen für eine nachhaltige Dachbegrünung

Bei der konventionellen Dachabdichtung wird am Dachrand und bei den Abläufen sehr viel geklebt. Nachteil: Die Kleber werden im Laufe der Jahre spröde und können die unterschiedlichen Material-Ausdehnungen irgendwann nicht mehr ausgleichen. Deshalb bevorzugt NaturaGart eindeutig eine Klemmtechnik. Wenn man z.B. auf eine etwaige Undichtigkeit prüft, kann man ein paar Schrauben lösen und später wieder neu einklemmen. Klebestellen muss man aufbrechen und hinterher komplett neu bauen.

Höhe des Dachrandes bei einer Dachbegrünung

Viele Dachrand-Konstruktionen sind zu hoch: Von unten kann man die niedrigen Pflanzen dann kaum noch sehen.
Eine zu hohe Aufkantung versperrt die Sicht

Abdichtung und Drainmatte erreichen zusammen eine Höhe von etwa 25 mm. Die Oberkante der Erdschicht liegt also bei etwa 8 cm.

10 cm ist also eine sinnvolle Höhe für die Aufkantung bei niedrigen Bauwerken. Bis auf diese Höhe sollte dann auch die Abdichtung eingebaut werden. Bei den zunehmenden Starkniederschlägen kann das Dach sonst überfließen. Bei Sanierungen sind manche Aufkantungen zu hoch, andere sind zu niedrig. Für alle Fälle gibt es Lösungen.

Der NaturaGart-Dachrand aus Aluminium

NaturaGart-Aluminium-Produkte sind nachhaltig, weil sie mit Ökostrom produziert werden und "ewig" halten.
Unverrottbar, mit Ökostrom produziert, viele Farben

Das ist die einfachste Variante: Die Gestaltung des Dachrandes erfolgt mit einem Aluminium-Profil. Auf der Innenseite des Daches werden mit viel Reserve das Trennvlies sowie die Folien für Dachabdichtung und Wurzelabwehr hochgeführt und mit einem flexiblen Kautschuk-Profil geklemmt.

Aluminium kann sich bei den Extremtemperaturen stark ausdehnen. Wir liefern daher immer Segmente bis 1,75 m Länge, die durch später kaum sichtbare Fugenbleche verbunden werden.

Nur begrenzte Haltbarkeit: Dachrand aus Holz

Wenn Rand-Aufkantungen aus Holz gebaut werden, muss man den Kontakt mit dem feuchten Boden vermeiden.
Gründach-Ränder mit Kanthölzern und Brettverkleidungen

Am Dachrand kann man ein Kantholz aufschrauben, an dessen Innenseite die Folie hochgeführt wird. Das Holz darf keinen Kontakt mit der Erde haben, sonst bleibt es dauerfeucht und wird rasch verrotten. Wir empfehlen daher, das Randvlies in eine Falte zu legen. Damit ist dann die Innenseite des Kantholzes und die Oberseite gegen Feuchtigkeit geschützt. Die Ober- und Außenseiten können dann mit Brettern verkleidet werden. Erfahrungsgemäß hält das Holz dann aber nicht viel länger als 10 - 15 Jahre.

Dach-Abdichtung an Mauern befestigen

An Mauern kann man die Dachabdichtung sehr einfach befestigen. Ein Kiesstreifen verhindert, dass Erde bei Regen an die Wand spritzt.
Wenn die Dachbegrünung an eine Hauswand grenzt

Die Lösung ist vergleichsweise einfach: Trennvlies, Abdichtungsfolie und Wurzelabwehrbahn werden an der Wand meist 15 - 20 cm hochgezogen. Mit einem Wandprofil werden die Folien vor die Wand gedrückt. Wo mit Schlagregen zu rechnen ist und das Wasser an der Wand herunterlaufen wird, kann man die Oberkante der Klemmschiene z.B. mit K1 versiegeln. In der Anwachsphase der Vegetation können Regentropfen Erde an die Hauswand spritzen. Das kann man durch einen schmalen Kiesstreifen verhindern.

Dachabdichtung an einer Beton-Aufkantung

Beton-Aufkantungen sind oft sehr unterschiedlich hoch. Auch da kann man ein Aluminium-Profil zur Befestigung verwenden.
Auch hier liegt das Randvlies in einer Folienfalte

Ohne die Falte kann Feuchtigkeit aus dem Erdreich transportiert werden. Das Randvlies wirkt dann wie ein Docht, saugt das Wasser an und es kann an der Außenwand des Gebäudes heruntertropfen. Zur Verkleidung kann man einen größeren Aluminiumwinkel verwenden. Es gibt bei NaturaGart aber auch Aluminium-Bretter, die echtem Holz zum Verwechseln ähnlich sehen. Damit kann man die Beton-Aufkantung verkleiden. Alternativ kann man das NaturaGart-Dachrandprofil auf die Aufkantung schrauben.

Folienbefestigung an einer bestehenden Abdeckung

Oft benutzt: Zinkbleche als Randabschluss

Bei Neuanlagen verzichtet man besser auf diese kostentreibenden Aufkantungen - da ist das NaturaGart-Aluminium-Profil viel einfacher und preisgünstiger. Bei Sanierungen findet man eine Vielzahl von Abdeckvarianten: Das Verkleidungsblech (=Attika-Abdeckung) wurde im besten Fall mit federnden Halterungen befestigt, meistens wurde es jedoch verklebt oder verschraubt. Prüfen Sie, ob Sie die neuen Folienschichten unter die Abdeckung schieben können - ansonsten kann man oft auch neue Befestigungen anbringen.

Den Dachrand von Gründächern planen

Die Randbefestigung ist einer der kritischsten Bereiche eines begrünten Dachs. Hier treffen oft unterschiedliche Materialien aufeinander, Wasser sammelt sich, Windlast greift an - und genau hier wird in der Praxis häufig zu viel geklebt und zu wenig geschraubt.

Spröde gewordene Kleber, abgelöste Abdeckungen und undichte Anschlüsse gehören zu den typischen Schadensbildern klassischer Dachränder. Für Gründächer ist das doppelt problematisch: Die Dachabdichtung liegt unter Erde, Pflanzen und Drainage - spätere Reparaturen sind deutlich aufwendiger.

NaturaGart verfolgt deshalb einen anderen Ansatz:
  • Klemmen statt kleben,
  • langlebige Aluminium-Dachrandprofile,
  • klar definierte Höhen für den Dachrand,
  • durchdachte Lösungen für Holzränder, Beton-Aufkantungen, Wandanschlüsse und vorhandene Blechabdeckungen.

Diese FAQ erklärt, wie Sie den Dachrand so planen, dass Ihr Gründach dauerhaft dicht bleibt, optisch ansprechend wirkt und später auch noch einfach zu warten oder anzupassen ist.

FAQ: Randbefestigung bei Dachbegrünung: Sichere Dachränder, Aluminium-Profile und Klemmschienen

1. Warum ist Klemmen besser als Kleben bei der Dachrandbefestigung?

Bei konventionellen Dachabdichtungen wird am Rand und an Abläufen oft viel geklebt.
Das ist langfristig problematisch:

  • Klebstoffe altern, verlieren Weichmacher, werden spröde. Unterschiedliche Materialien arbeiten (Temperatur, Feuchte) - Klebestellen werden dadurch zur Schwachstelle.
  • Wenn eine Klebestelle undicht wird, ist sie oft schwer zu reparieren: Man muss aufbrechen und komplett neu aufbauen.

Die NaturaGart-Lösung: Klemmtechnik mit Verschraubungen

  • Wandanschlüsse, Dachrandprofile und Dachabläufe werden mit Schrauben geklemmt statt geklebt.
  • Die Folie bleibt kontrollierbar, Verbindungen sind lösbar und damit wartungsfreundlich.

Fazit:
Klemmen ist langlebiger, sicherer und reparaturfreundlicher als Kleben - besonders bei Gründächern.


2. Was ist eine Klemmschiene - und wofür wird sie eingesetzt?

Eine Klemmschiene ist ein Profil (meist Aluminium), das Folien und Vliese am Dachrand oder an Anschlüssen mechanisch fixiert.

Typische Einsatzbereiche:

  • Dachrandabschluss (Traufe, Attika)
  • Wandanschlüsse
  • Übergänge/Anschlüsse an Dachrinnen
  • Bereiche um Durchdringungen und Abläufe

Sie wird verschraubt und klemmt die Schichten so, dass keine Verklebung notwendig ist.


3. Welche Vorteile haben Aluminium-Profile am Dachrand?

Aluminium-Profile sind für Gründächer besonders geeignet, weil sie:

  • unverrottbar und langlebig sind,
  • eine stabile, saubere Kante bilden,
  • Wasserführung und Erosionsschutz am Rand erleichtern,
  • verschraubt statt verklebt werden (lösbar, kontrollierbar),
  • auch nach Jahren noch wartungsfreundlich bleiben.

Gerade Dachränder sind stark beanspruchte Zonen (Wasser, Wind, Wartung) - stabile Profile reduzieren hier Risiken deutlich.


4. Warum sind Dachränder bei Gründächern besonders kritisch?

Am Dachrand treffen mehrere Belastungen zusammen:

  • Wasser tritt aus und kann Substrat ausspülen (Erosion).
  • Wind kann Substrat verwehen und Pflanzen austrocknen.
  • Mechanische Belastungen entstehen durch Begehen/Wartung.

Darum braucht der Rand eine stabile Konstruktion, die Substrat hält, Wasser kontrolliert abführt und langfristig wartungsfreundlich bleibt.


5. Wie verhindert man, dass Substrat am Dachrand ausgespült wird?

Wasser kann an Kanten Substrat mitreißen - besonders bei Starkregen oder Gefälle.

Wichtig sind daher:

  • stabile Randprofile, die das Substrat zurückhalten,
  • definierte Austrittsbereiche für Wasser,
  • ggf. Service-/Kieszonen oder Abgrenzungen, die Wasser durchlassen, aber Substrat stoppen.

So bleibt das Substrat auf dem Dach - und die Entwässerung bleibt funktionsfähig.


6. Wie wird der Dachrand im NaturaGart-System grundsätzlich aufgebaut?

Im NaturaGart-System werden Randbereiche so konstruiert, dass:

  • die Abdichtung (Folie) mechanisch geklemmt/verschraubt wird,
  • Trennvliese, Wurzelschutz und Drainage sauber geführt werden,
  • Wasser kontrolliert austreten kann,
  • keine dauerhaften Klebestellen am Rand nötig sind.

Das Ziel ist ein robuster Randabschluss mit klarer Wasserführung und einfacher Wartung.


7. Welche Rand-Varianten gibt es bei Gründächern?

Je nach Dachform und vorhandenen Bauteilen gibt es verschiedene Randlösungen, z.B.:

  • Holz-Konstruktion am Rand (Kantholz), Folie an der Innenseite hochgeführt
  • Aluminium-Dachrandprofile als Klemmsystem
  • Nutzung vorhandener Zink- oder Blechabdeckungen (Attika-Abdeckungen) mit neuer Klemm-/Anschlusslösung

Für Neuanlagen ist in der Regel ein Aluminium-Dachrandprofil die einfachste und dauerhafteste Lösung.


8. Was muss man bei Wandanschlüssen beachten?

Wandanschlüsse sind besonders dichtheitsrelevant, weil hier Abdichtung und Baukörper zusammentreffen.

Wichtig ist:

  • Folie sauber hochführen,
  • Anschluss mechanisch sichern (Klemmschiene/Profil),
  • keine unkontrollierbaren Klebenähte als alleinige Sicherung.

So bleibt der Anschluss dauerhaft dicht und im Schadensfall reparierbar.


9. Wie wird die Folie am Rand befestigt - ohne Verklebung?

Die Folie wird im NaturaGart-Prinzip am Rand:

  • hochgeführt,
  • unter Profilen/Klemmschienen geführt,
  • verschraubt geklemmt,
  • und damit mechanisch fixiert.

Dadurch bleibt die Abdichtung stabil und kontrollierbar - ohne Klebstellen, die altern.


10. Welche Rolle spielen Innen- und Außenecken am Dachrand?

Ecken sind typische Schwachstellen, weil hier:

  • mehr Materiallagen zusammentreffen,
  • Wasserwege eng werden können,
  • mechanische Spannungen konzentriert auftreten.

Darum müssen Ecken sauber mit passenden Profilteilen gelöst werden, damit Abdichtung und Wasserführung zuverlässig bleiben.


11. Was ist bei Dachrinnen und Traufbereichen besonders wichtig?

Am Traufbereich (Dachkante mit Dachrinne) tritt Wasser aus dem Dachaufbau aus.

Ohne Schutz kann das:

  • Substrat ausspülen,
  • die Dachrinne verschlammen,
  • zu Verstopfungen führen.

Darum sollten Traufbereiche:

  • klar abgegrenzt sein,
  • wartungsfreundlich bleiben,
  • mit Profilen stabilisiert werden.

12. Wie wird verhindert, dass Wind Substrat und Pflanzen am Rand abträgt?

Wind wirkt am Rand besonders stark. Schutzmaßnahmen sind:

  • stabile Randprofile als Begrenzung,
  • ausreichende Substrathöhe und geschlossene Vegetationsdecke,
  • ggf. Rand-/Servicezonen, die weniger erosionsanfällig sind.

Eine saubere Randkonstruktion reduziert Austrocknung und Abtrag deutlich.


13. Welche Rolle spielt die Dachneigung bei der Randbefestigung?

Je stärker das Dach geneigt ist, desto höher sind:

  • Rutsch- und Abrutschkräfte im Substrat,
  • Erosionsgefahr,
  • Belastungen auf Rand- und Halteprofile.

Bei geneigten Dächern braucht es daher:

  • zusätzliche Sicherungsprofile,
  • stabilere Haltekonstruktionen,
  • eine besonders sichere Wasserführung.

14. Warum sind Klebeverbindungen am Dachrand langfristig problematisch?

Klebeverbindungen verändern sich im Laufe der Jahre:

  • Klebstoff altert,
  • Temperaturwechsel erzeugen Spannungen,
  • Materialien arbeiten unterschiedlich.

Wenn eine Klebestelle versagt, sind Reparaturen oft schwierig, weil man den Randbereich öffnen und neu aufbauen muss.

Schraub- und Klemmverbindungen sind dagegen kontrollierbar, lösbar und deutlich wartungsfreundlicher.


15. Was sind typische Fehler bei Randbefestigungen - und wie kann man sie vermeiden?

Häufige Fehler sind:

  • Randbereiche verkleben statt mechanisch sichern.
  • Keine klare Abgrenzung von Substrat- und Entwässerungszonen.
  • Fehlender Erosionsschutz an Austrittsbereichen.
  • Profile so setzen, dass Wasserwege blockiert werden.

Ein abgestimmtes Profil- und Klemm-System reduziert diese Risiken deutlich.


16. Welche Randlösung ist für Neuanlagen am sinnvollsten?

Für Neuanlagen ist in der Regel ein Aluminium-Dachrandprofil die einfachste und sicherste Lösung, weil:

  • es langlebig und unverrottbar ist,
  • mechanisch geklemmt/verschraubt wird,
  • saubere Abschlüsse und klare Wasserführung ermöglicht,
  • wartungsfreundlich bleibt.

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