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Empfehlungen für Dächer bis ca. 10% Neigung

Dachstauden können wochenlange Trockenheit überstehen. Sie leben in Felsspalten und auf den dünnen Humus-Schichten von Geröllhalden z.B. unterhalb von Felswänden.

An den Wassermangel haben sie sich perfekt angepasst - aber für Staunässe fehlt ihnen jede Erfahrung. Zu viel Wasser bringt sie um. Deshalb ist die Entwässerung des Gründaches unverzichtbar.

Die Entwässerung begrünter Dächer

Dachstauden sind anspruchslos und vertragen wochenlange Trockenheit - doch Staunässe bringt sie um.

NaturaGart-Vorteil bei der Gründach-Entwässerung

Spezielle Drainmatten mit hohem Hohlraumvolumen
Randvlies zur seitlichen Absicherung
Durchdachte Klemmabläufe statt problematischer Klebelösungen
Praktische Lösungen für Erosionsschutz und Dachrinnenanbindung
Beratung für knifflige Fälle

Erprobte Drainagesysteme aus Teichbau & Dachbegrünung

Praxisgerecht für Selbstbauer und Fachbetriebe
NaturaGart entwickelt seit Jahrzehnten Entwässerungs- und Drainagelösungen für stark belastete Situationen - von Teichanlagen bis zu großen Gründächern. Diese Erfahrung steckt im NaturaGart-Gründach-Entwässerungssystem.

So wird die Entwässerung nicht zum Risiko - sondern zu einem wesentlichen Baustein für ein dauerhaft funktionierendes Gründach.

Regenwasser muss auf dem Gründach versickern

Man kann viel Geld für teure Edelsubstrate ausgeben. Es geht aber auch einfacher mit sandigem Mutterboden.
Sandiger Mutterboden leitet das Wasser in die Drainage

Die Pflanzerde für die Dachstauden muss wasserdurchlässig sein. Dafür gibt es aufwendige Spezialsubstrate, die aber nur für besonders aufwendige Begrünungen erforderlich sind. Lehmanteile können die Vliesschicht über der Drainage verstopfen und sollten daher vermieden werden. So testen Sie das: Eine lockere Erdschicht über der Drainmatte auf ca. 5 cm Höhe verdichten, eine 5 mm tiefe Mulde formen und mit etwa 3 mm Wasser füllen. Die Pfütze sollte in 30 Sekunden versickert sein.

Die Drainmatte entwässert das Dach

Die komplette Dachfläche muss entwässert werden. In einer Drainmatte sammelt sich das Wasser und fließt zum Ablauf.
Ein Hohlraum unter der Pflanzendecke sammelt das Wasser

Die Regentropfen sickern durch die Erdschicht und treffen dann auf ein wasserdurchlässiges Vlies. Es verhindert, dass Bodenpartikel in das tiefer liegende Schlingengeflecht eingespült werden können. Es bildet einen 20 mm dicken Hohlraum, in dem das Wasser mit dem Gefälle des Daches zum Ablauf fließt. Bei innen liegenden Abläufen wird der Bereich des Ablaufes aus der Drainmatte ausgeschnitten. Bei Fließstrecken über 10 m und einer Dachneigung unter 1,5 cm/m empfehlen wir Rücksprache mit NaturaGart.

Die seitliche Absicherung der Dach-Entwässerung

Damit seitlich keine Erde in oder unter die Drainmatte gelangen kann, ist dieses Randvlies sinnvoll.
Ein Randvlies verhindert Erdeinspülungen in die Drainmatte

Die 1 m breiten Drainmatten haben seitliche Überlappungsstreifen, wodurch eine gleichmäßig geschlossene Fläche entsteht. Bei allen Dächern muss die Matte auf Maß geschnitten werden - da kann Erde eingespült werden. Und auch wo nicht geschnitten wird muss man verhindern, dass Erde unter die Matte gespült wird. Aus diesem Grund wird ein seitliches Vlies eingebaut. Wo es in die Randbefestigung übergeht, bleibt es meist sichtbar. Die Oberseite des Randvlieses ist daher unauffällig grün.

Drainmatte und Randvlies

Die innenliegende Dach-Entwässerung

Die Naturagart-Dachabläufe sind geschraubt. Über diesem Ablauf wird das Vlies an der Unterseite der Drainmatte entfernt.
Ein Klemmablauf führt das Wasser durch die Dachabdichtung

Die Dachabdichtung und das Ablaufrohr sind oft miteinander verklebt. Die einzelnen Bauteile dehnen sich aber bei Hitze und Kälte unterschiedlich aus, Spannungs-Risse entstehen, der Ablauf wird oft zum Sanierungsfall. NaturaGart verwendet daher an der Stelle Klemmabläufe, bei denen sich die Verbindung zur Folie leicht mit wenigen Schrauben lösen lässt. Abhängig von der Lage vor Ort Zustand des Daches und der Lage der Entwässerung gibt es mehrere Ablauf-Typen. Über dem Ablauf wird das untere Vlies der Drainmatte entfernt.

Abläufe für Regenwasser

Klein-Ablauf € 25,80
Ablauf 50 mm senkrecht € 89,60

Die Entwässerung in eine Dach-Rinne

Eine Dachrinne ist teurer und pflegeaufwendiger als ein Ablauf innerhalb der Dachfläche. Die Folie reicht dann bis in die Rinne.
Einfachster Fall: Das Wasser tropft einfach am Dachrand ab

In einer solchen Situation steht die Folie so weit über, dass das Wasser sicher vom Dach abgeleitet wird. Es muss eine Art Tropfkante entstehen, damit das Wasser nicht an der Unterseite eines Dachüberstandes zurücklaufen kann. In dem Bereich liegt die Dachfolie ungeschützt in der Sonne. Meist bleibt wegen der "Rastermaße" etwas Folie über, die man in diesem Bereich auf die Dachabdichtung kleben kann. Dann leidet nur diese "Opferfolie" unter dem Sonnenlicht und nicht die eigentliche Dichtung.

So verhindern Sie Erosion in die Dachrinne

Vor einer Schubschwelle bildet sich ein kleiner Wasserstau. Der sorgt dafür, dass das Gras durch Moos ersetzt wird.
Eine einfache Übergangslösung für einen stabilen Dachrand

Damit die Erde nicht durch Starkregen vom Dach gewaschen wird, wird unterhalb der Folie eine Schwelle eingebaut. Sie soll dafür sorgen, dass die Erde etwas Halt bekommt und das Wasser etwa 50 cm weit zurückstaut. Am Boden sticht man dann etwa 20 cm breite Gras -Soden ab, die auf diese Schwelle gelegt werden. Das Gras wird dort nur 1-2 Jahre überleben, diese Zeit reicht aber aus, um das restliche Dach zu bepflanzen. Aufgrund des kleinen Wasserstaus wird das Gras dann durch Moos ersetzt.

Wie funktioniert die Entwässerung begrünter Dächer

Dachstauden sind Spezialisten für extreme Trockenheit: Sie wachsen in Felsspalten, auf Geröllflächen und in dünnen Humusschichten. Wochenlange Regenpausen sind für sie kein Problem - Staunässe dagegen schon.

Genau hier entscheidet sich die Qualität eines Gründach-Systems: Wer die Entwässerung nur "mitlaufen" lässt, riskiert auf Dauer Pflanzenverluste, Erosionsschäden und Probleme an der Dachkonstruktion. Ein begrüntes Dach braucht deshalb:
  • eine wasserdurchlässige Erdschicht,
  • eine leistungsfähige Drainmatte mit Hohlraum zur Ableitung des Wassers,
  • eine seitliche Sicherung durch Randvlies,
  • durchdachte Dachabläufe oder Dachrinnenlösungen.

Diese FAQ konzentriert sich auf das Wichtigste zur Entwässerung begrünter Dächer bis etwa 10 % Neigung - von der Wahl des Substrats bis zur Detailausbildung von Abläufen und Dachrändern.

FAQ: Entwässerung begrünter Dächer: Drainmatten, Dachabläufe, Dachrinnen & Erosionsschutz

1. Warum ist eine funktionierende Entwässerung für begrünte Dächer so wichtig?

Dachstauden können wochenlange Trockenheit problemlos überstehen - sie sind an wassermangelnde Standorte wie Felsspalten und Geröllflächen angepasst.

Für Staunässe fehlen ihnen dagegen sämtliche "Erfahrungen":

  • Steht Wasser längere Zeit im Wurzelbereich, faulen Wurzeln und Rhizome.
  • Die Pflanzen werden geschwächt, lückenhaft oder sterben vollständig ab.

Darum ist Entwässerung beim Gründach kein Zusatzdetail, sondern unverzichtbare Grundfunktion .

Gleichzeitig gilt: Regenwasser soll nicht "weg", sondern kontrolliert geführt werden - ein Teil darf gespeichert werden, ein Teil muss sicher abfließen.


2. Wie muss Regenwasser auf dem Gründach versickern?

Auf einem normalen Gartenboden versickert Regenwasser nach unten. Beim Gründach funktioniert das anders:

  • Substrat kann Wasser aufnehmen, aber nicht unbegrenzt.
  • Bei Starkregen wird die Substratschicht schnell gesättigt.
  • Dann muss das Wasser seitlich abgeführt werden.

Das geschieht über eine Drainage-Schicht, die unter dem Substrat liegt und das Wasser kontrolliert Richtung Ablauf, Dachrinne oder Randbereich leitet.


3. Was ist eine Drainmatte - und welche Aufgabe hat sie im Gründach-System?

Eine Drainmatte ist die Drainschicht unter dem Substrat. Sie sorgt dafür, dass überschüssiges Wasser seitlich ablaufen kann.

Wichtige Aufgaben:

  • Verhindert Staunässe im Substrat.
  • Schützt die Abdichtung vor dauerhafter Wasserbelastung.
  • Sorgt für sichere Wasserführung zu Abläufen oder Dachrändern.

Ohne funktionierende Drainage kann das Substrat verschlammen, Pflanzen faulen und die Dachabdichtung wird unnötig belastet.


4. Welche Drainage-Varianten gibt es - und warum setzt NaturaGart auf Drainmatten?

Es gibt unterschiedliche Entwässerungsprinzipien:

  • Kiesdrainagen (früher häufig): Entwässerung durch Hohlräume im Kies.
  • Kassettensysteme: Kunststoff-Elemente, die Wasser speichern und ableiten.
  • Drainmatten: flächige Drainschicht, die Wasser unter dem Substrat abführt.

NaturaGart setzt auf Drainmatten, weil sie:

  • flächig zuverlässig funktionieren,
  • auch bei teilweiser Verschlammung noch Wasser führen,
  • sich gut mit Profilen, Gully-Manschetten und Randlösungen kombinieren lassen.

5. Wie werden Dachabläufe bei einer Dachbegrünung dauerhaft funktionsfähig gehalten?

Dachabläufe sind kritische Punkte: Sie müssen Wasser zuverlässig abführen - dürfen aber nicht durch Substrat, Laub oder Pflanzenreste verstopfen.

Wichtig ist:

  • Abläufe müssen zugänglich bleiben.
  • Es braucht eine klare Trennung zwischen Substratbereich und Ablaufzone.
  • Die Abdichtung am Ablauf muss dauerhaft dicht bleiben.

Im NaturaGart-System wird das über passende Randprofile und Gully-Manschetten gelöst, sodass Ablaufbereiche kontrollierbar und wartungsfreundlich bleiben.


6. Was ist eine Gully-Manschette - und wofür wird sie eingesetzt?

Eine Gully-Manschette ist ein Anschluss- und Dichtungselement für Dachabläufe.

Sie sorgt dafür, dass:

  • die Abdichtung rund um den Ablauf dauerhaft dicht bleibt,
  • die Folie sauber an den Ablauf angeschlossen werden kann,
  • spätere Wartung möglich bleibt.

Gerade bei Gründächern ist das wichtig, weil Abdichtung, Wurzelschutz, Drainage und Substrat hier zusammentreffen.


7. Wie verhindert man, dass Substrat in Dachabläufe gespült wird?

Wenn Substrat in Ablaufbereiche gelangt, kann es:

  • den Ablauf verstopfen,
  • die Drainage verschlammen,
  • zu Staunässe und Schäden führen.

Darum braucht es:

  • einen abgetrennten Ablaufbereich (z.B. Kiesfang/Servicezone),
  • Randprofile oder Abgrenzungen,
  • eine wartungsfreundliche Konstruktion, die Laub und Sedimente kontrollierbar macht.

8. Wie wird Wasser bei Starkregen sicher abgeleitet?

Bei Starkregen kann das Substrat nicht alles aufnehmen. Dann muss Wasser schnell seitlich abgeführt werden.

Wichtig ist:

  • ausreichende Drainageleistung,
  • freie Wasserwege zur Ablaufstelle,
  • keine Engstellen oder verstopfungsanfällige Bereiche.

Drainmatten sorgen dafür, dass Wasser unter dem Substrat ablaufen kann - auch dann, wenn die Oberfläche bereits gesättigt ist.


9. Wie funktioniert Entwässerung bei Dächern ohne Dachablauf - z.B. über Dachrinnen?

Viele Dächer (z.B. Carports, Garagen, Gartenhäuser) entwässern nicht über Gullys, sondern über Dachrinnen.

Dann muss das Wasser:

  • unter dem Substrat zur Dachkante geführt werden,
  • kontrolliert austreten können,
  • ohne Substrat auszuspülen.

Dazu sind Randprofile wichtig, die den Austrittsbereich stabil halten und Erosion verhindern.


10. Was bedeutet Erosionsschutz bei Dachbegrünung?

Erosion bedeutet: Wasser spült Substrat weg - besonders an Kanten, Abläufen oder bei Gefälle.

Typische Folgen:

  • Substrat wird ausgedünnt.
  • Pflanzen verlieren Halt und trocknen aus.
  • Abläufe können verschlammen oder verstopfen.

Erosionsschutz bedeutet daher: Wasserführung so gestalten, dass Substrat im Dach bleibt - auch bei Starkregen.


11. Warum sind Dachränder bei Gründächern besonders gefährdet?

Am Dachrand treffen mehrere Belastungen zusammen:

  • Wasser tritt aus und kann Substrat mitreißen.
  • Wind kann Substrat und Pflanzen austrocknen oder verwehen.
  • Mechanische Belastungen entstehen durch Wartung/Begehen.

Darum braucht der Dachrand:

  • stabile Randprofile,
  • klar definierte Abgrenzungen,
  • eine Konstruktion, die langfristig wartungsfreundlich bleibt.

12. Wie wird der Dachrand im NaturaGart-System konstruiert?

NaturaGart arbeitet mit langlebigen Aluminium-Profilen, die verschraubt werden.

Vorteile:

  • kein Verkleben am Rand,
  • kontrollierbare, lösbare Verbindungen,
  • saubere Abschlüsse und klare Wasserführung.

Gerade am Rand ist das wichtig, weil Klebestellen mit der Zeit altern und Reparaturen erschweren können.


13. Welche Rolle spielt die Dachneigung bei der Entwässerung?

Je stärker das Dach geneigt ist, desto stärker wirkt Wasser als "Transportkraft":

  • Wasser fließt schneller ab.
  • Erosionsgefahr steigt.
  • Substrat kann abrutschen oder ausgespült werden.

Bei geneigten Dächern braucht es daher:

  • zusätzliche Sicherungsprofile,
  • stabilere Rand- und Haltekonstruktionen,
  • eine besonders sichere Wasserführung.

14. Was passiert, wenn Drainage fehlt oder falsch eingebaut ist?

Ohne funktionierende Drainage entstehen typische Schäden:

  • Staunässe ? Pflanzen faulen und sterben ab.
  • Substrat verschlammt und verliert Struktur.
  • Wasser bleibt dauerhaft auf der Abdichtung stehen.
  • Schäden werden oft erst spät sichtbar, sind dann aber aufwendig zu beheben.

Darum sollte Drainage nicht als "Option", sondern als Grundbestandteil betrachtet werden.


15. Wie verhindert man, dass Drainage und Abläufe verschlammen?

Verschlammung entsteht, wenn feine Substratbestandteile in die Drainage gespült werden.

Wichtig ist:

  • passender Aufbau mit Trenn- und Schutzlagen,
  • Substratqualität (nicht zu fein, nicht "erdeartig"),
  • definierte Kies- oder Servicezonen an Abläufen und Rändern,
  • regelmäßige Kontrolle und Reinigung der Ablaufbereiche.

16. Welche Rolle spielt ein Vlies bei der Entwässerung?

Vlieslagen können unterschiedliche Aufgaben haben:

  • Schutz der Folie vor mechanischer Belastung,
  • Trennung von Schichten, damit Substrat nicht in die Drainage wandert,
  • gleichmäßige Wasserverteilung und Filterwirkung.

Wichtig ist, dass das Vlies zur Systemschicht passt - zu dichte Vliese können Wasser stauen, zu offene Vliese lassen Feinteile durch.


17. Was muss man bei Dachrinnen und Traufbereichen beachten?

Am Traufbereich (Dachkante mit Dachrinne) tritt Wasser aus dem Dachaufbau aus. Ohne Schutz kann das:

  • Substrat ausspülen,
  • die Dachrinne verschlammen,
  • zu Verstopfungen führen.

Darum sollten Traufbereiche:

  • klar abgegrenzt sein,
  • wartungsfreundlich bleiben,
  • mit Profilen stabilisiert werden.

18. Wie oft muss man die Entwässerung eines Gründachs kontrollieren?

Auch pflegearme Dächer brauchen Kontrolle - besonders an den Entwässerungspunkten.

Empfehlung:

  • mindestens 1-2× jährlich Ablaufbereiche prüfen,
  • Laub, Sedimente und Fremdbewuchs entfernen,
  • nach Starkregen gelegentlich Sichtkontrolle, ob Wasser sicher abläuft.

19. Was sind typische Fehler bei der Entwässerung von Gründächern?

Häufige Fehler sind:

  • Drainage weglassen oder zu schwach dimensionieren.
  • Abläufe nicht zugänglich machen.
  • Substrat bis an den Ablauf führen (Verstopfungsgefahr).
  • Randbereiche ohne Erosionsschutz ausführen.
  • billige Systeme einsetzen, die sich verziehen oder verschlammen.

Ein abgestimmtes System reduziert diese Risiken deutlich.


20. Wie beeinflusst Entwässerung die Lebensdauer der Abdichtung?

Wenn Wasser dauerhaft auf der Abdichtung steht, steigt die Belastung:

  • Materialalterung kann schneller voranschreiten.
  • Fehler an Nähten/Übergängen wirken sich stärker aus.
  • Bei Frost können Spannungen entstehen.

Eine zuverlässige Entwässerung sorgt dafür, dass die Abdichtung nicht dauerhaft "unter Wasser" steht - das erhöht die Sicherheit und Lebensdauer.


21. Was ist bei innenliegenden Abläufen im Gründach besonders wichtig?

Innenliegende Abläufe sind besonders kritisch, weil:

  • bei Verstopfung Wasser auf der Dachfläche stehen bleibt,
  • Schäden nicht sofort sichtbar werden,
  • im Extremfall große Wassermengen aufgestaut werden können.

Darum ist hier besonders wichtig:

  • leicht zugängliche Ablaufzonen,
  • dauerhaft dichte Anschlüsse (Manschetten),
  • regelmäßige Kontrolle.

22. Wie werden Ecken und Übergänge im Randbereich entwässert?

In Ecken und Übergängen entstehen oft Wasser-Sammelstellen oder Engstellen.

Wichtig ist:

  • Profile so ausführen, dass Wasserwege nicht blockiert werden.
  • Abgrenzungen so gestalten, dass kein Substrat in Sammelbereiche gespült wird.
  • Bei Bedarf gezielte Öffnungen/Wege zur Wasserführung vorsehen.

23. Kann Wasser kontrolliert am Dachrand austreten - ohne Substrat auszuspülen?

Ja, wenn der Austrittsbereich stabil gestaltet ist.

Wichtig ist:

  • ein definierter Randbereich, der Substrat hält,
  • eine stabile Kante (Profile),
  • ggf. eine Service- oder Kieszone, die Wasser durchlässt, aber Substrat zurückhält.

24. Was tun, wenn Abläufe sehr klein oder schwer zugänglich sind?

Wenn Abläufe klein oder schwer erreichbar sind, steigt das Risiko von Verstopfungen.

Dann helfen:

  • größere, klar abgegrenzte Ablaufzonen,
  • wartungsfreundliche Konstruktionen (z.B. Servicebereiche),
  • regelmäßige Kontrollen, besonders im Herbst (Laub).

Grundsatz: Je kritischer der Ablauf, desto wichtiger ist eine Konstruktion, die Kontrolle und Reinigung wirklich ermöglicht.


Produkte für die Entwässerung von begrünten Dächern

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