Übersicht

Konzepte und Arbeitsschritte

Wer neu baut oder das Dach saniert, kann Geld sparen: Abdichtung und Begrünung sind keine getrennten Arbeitsschritte, sondern sollten aufeinander abgestimmt sein.

Beispiel: Dachrand-Gestaltung. Oft gibt es für jeden Funktions-Bereich eine Sonderlösung. Dabei kann man viel einfacher mit einer einzigen Konstruktion gleichzeitig alle Schichten befestigen.

Abdichtung und Wurzelschutz für Dachbegrünung

Kleine Dächer kann man leicht mit 1-2 Personen begrünen. Für große Dächer braucht man mehr Helfer.

NaturaGart-Vorteil bei Abdichtung & Wurzelschutz

Klar definierte Schichtaufbauten statt Flickenteppich
Materialwahl nach Untergrund und Beanspruchung
Praxisgerechter Wurzelschutz statt teurer "Zertifikatsfolien"
Detaillierte Beratung für Sonderfälle

Die Abdichtung für ein begrüntes Dach

Jahrzehntelange Folien-Erfahrung, praxisgerechte Wurzelabwehr und klare Schichtaufbauten
NaturaGart arbeitet seit Jahrzehnten mit Folienabdichtungen in stark belasteten Einsatzbereichen: Teiche, Wasseranlagen, Dachbegrünungen und andere Projekte, bei denen Dichtigkeit und Haltbarkeit entscheidend sind. Diese Erfahrung fließt direkt in die Konzeption der Dachbegrünungs-Systeme ein. So entsteht ein System, das dauerhaft dicht, wirtschaftlich und im Selbstbau realisierbar ist.

Ein Trennvlies unter der Abdichtungsfolie

So verhindert man eine Beschädigung

Auf Holzdächern können beim Trocknen der Bretter scharfe Brettkanten oder spitze Astlöcher entstehen, in die man die Folie beim Begehen hineintreten kann.

Auf Betonflächen können sich Steinsplitter lösen, die zum Risiko für die darüber liegende Abdichtung werden. Sinnvoll ist daher ein Schutz-Vlies unter der Folie. In der Regel reicht die Gewichtsklasse 330 Gramm (Vlies 330). Auf Untergründen wie z.B. sehr rauem Beton empfehlen wir das dickere und festere Vlies 900.

Unter der Abdichtungsfolie liegt ein Vlies als Schutz gegen Holz- oder Steinsplitter. Meist reicht das dünnere Vlies330.
Artikel Nr. 24062
Dachabdichtung
330 g/m², 1,0 Meter breit, Preis pro m²
Vlies zur Trennung verschiedener Folien
Verfügbar:    Lieferzeit ca. 2-6 Arbeitstage
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Eine Folie sorgt für ein regensicheres Dach

Die Folie wird in einem Stück geliefert. Für eine Garage wiegt die Folie nur etwa 30 kg - da reichen dann viel weniger Helfer.
Die Folie wird fertig verschweißt in einem Stück geliefert.

Bei den meisten Dächern braucht man nicht so viele Helfer wie auf dem Foto. Mehrere Materialien sind möglich:

EPDM-Folien sind chemisch sehr robust, allerdings nur schlecht zu verkleben, wenn sich das Dach z.B. um eine Hausecke zieht und auf der Baustelle eine Eckanpassung erforderlich ist.

PVC-Folien sind da deutlich einfacher zu handhaben - sie vertragen allerdings keinen direkten Kontakt mit Bitumen oder klassischer "Dachpappe".

Dachpflanzen kämpfen um das Wasser

An der Oberfläche wirken die Dachstauden eher zierlich und zerbrechlich - doch ihre Wurzeln kämpfen um Bodenfeuchtigkeit.
Pflanzen von trockenen Standorten haben viele Tricks

Typische Dachstauden und die Trocken-Spezialisten, wie Thymian, Quendel etc., vertragen zwar lange Trockenzeiten, haben aber "gelernt, ihre Wurzeln auf die Suche zu schicken". In typische Bitumendächer bohren sich die Wurzeln rein - zumal sie auch noch verwertbare Nährstoffe enthalten: Folien sind wegen der glatten Oberfläche nur schwer zu "knacken" - da setzen die Wurzeln eher an den Nähten an. Aus diesem Grunde deckt man die eigentliche Dichtung noch mit einer Wurzelabwehrbahn ab.

EPDM und PVC-Folien

Hier ist eine Preisübersicht über Abdichtungsfolien

Wurzelabwehrbahn, 0,5 mm

Bewährt haben sich PE-Folien in einer Dicke von 0,5 mm. Es gibt sie in verschiedenen Breiten, die man passend für das Dach auswählen kann. Bei größeren Dächern werden die PE-Folien 50 cm überlappend verlegt und nicht verschweißt.

Wurzelabwehrbahn, NaturaGart-PE, 0,5 mm, schwarz, Rollenware, 4 m breit€ 4,57 pro m²
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Abdichtung und Wurzelschutz für Dachbegrünung ausführlich erklärt

Wer ein Dach neu baut oder saniert, kann viel Geld und Arbeit sparen, wenn Abdichtung und Begrünung von Anfang an aufeinander abgestimmt werden. Statt für jeden Funktionsbereich (Abdichtung, Wurzelschutz, Drainage, Randbefestigung) eine eigene Insellösung zu wählen, lässt sich mit einem durchdachten Systemaufbau vieles kombinieren:
  • Ein Dachrandprofil kann gleichzeitig Folie, Wurzelabwehrbahn, Drainmatte und Substrat fassen.
  • Ein Trennvlies schützt die Abdichtung und sorgt für Feuchtigkeitsausgleich.
  • Eine zusätzliche Wurzelabwehrbahn entlastet die Abdichtung und macht teure "wurzelfeste" Spezialfolien oft überflüssig.

Diese FAQ erklärt die wichtigsten Konzepte und Arbeitsschritte rund um Abdichtung und Wurzelschutz:
  • Wie Trennvliese die Abdichtung schützen
  • Welche Folientypen sich für begrünten Dächer eignen
  • Warum Dachpflanzen die Dachdichtung angreifen können
  • Wie Wurzelabwehrbahnen funktionieren und verlegt werden
  • Wie mit Bitumendächern, Kiesschichten oder alten Abdichtungen umzugehen ist
  • Wo die Grenzen und Möglichkeiten verschiedener Untergründe liegen

Alle Antworten basieren auf dem langjährig erprobten NaturaGart-System für begrünte Dächer.

FAQ: Abdichtung und Wurzelschutz für Dachbegrünung: Sichere Folien, Trennvliese und Wurzelabwehr

1. Warum ist ein Trennvlies unter der Abdichtungsfolie so wichtig?

Trennvlies schützt die Abdichtung von unten und sorgt für Feuchtigkeitsausgleich.

Auf Holzdächern können beim Trocknen der Bretter

  • scharfe Kanten,
  • Astlöcher und
  • unregelmäßige Spalten entstehen.

Beim Begehen können diese Kanten in die Folie gedrückt werden und sie beschädigen.

Auf Betonflächen können sich Steinsplitter oder kleine Kieskörner lösen, die ebenfalls zur Gefahr für die Folie werden.

Ein Trennvlies:

  • wirkt wie eine Schutzschicht zwischen Untergrund und Folie,
  • fängt punktuelle Belastungen ab,
  • erlaubt unter der Folie einen gewissen Feuchtigkeitsaustausch (Kondenswasser kann zu Fugen wandern),
  • reduziert die Gefahr, dass einzelne Splitter oder Kanten von oben in die Folie getreten werden.

In der Regel reicht ein Vlies mit ca. 330 g/m² (Vlies 330).

Wichtig: Ein zu dickes, weiches Vlies ist nicht sinnvoll - dann liegt die Folie "schwammig" und kann sich beim Begehen stärker bewegen.


2. Welche Rolle spielt die Folie - und welche Materialien kommen infrage?

Die Folie macht das Dach regensicher und ist die eigentliche Dachdichtung.

NaturaGart liefert die Folien in der Regel fertig verschweißt in einem Stück.

Es kommen vor allem zwei Folientypen zum Einsatz:

  • PVC: gut zu verschweißen, wirtschaftlich, oft mit großen Bahnbreiten (weniger Nähte), gut geeignet für bitumenfreie Neubauten
  • EPDM: sehr elastisch, langlebig, häufig die sichere Wahl bei Bitumen-Altabdichtungen und komplizierteren Dachaufbauten

Grundsatz:

  • Bei Neubauten ohne Bitumen ist PVC oft eine wirtschaftliche Lösung.
  • Bei Bitumen-Altabdichtungen und komplizierteren Dachaufbauten ist EPDM häufig die sicherere Wahl.

3. Warum sind Dachpflanzen eine Belastungsprobe für die Abdichtung?

An der Oberfläche wirken Dachstauden oft zierlich, aber ihre Wurzeln kämpfen intensiv um Wasser - vor allem in trockenen Phasen.

  • Pflanzen von trockenen Standorten (z.B. Sedum, Thymian, Quendel) sind darauf spezialisiert, in Ritzen und Spalten nach Feuchtigkeit zu suchen.
  • In typische Bitumendächer bohren sich Wurzeln hinein, weil die Oberfläche rau ist und Nährstoffe enthält.
  • Glatte Folienoberflächen sind für Wurzeln schwieriger zu knacken - Nähte sind hier die typischen Schwachstellen.

Um die Abdichtung dauerhaft zu schützen, wird sie bei NaturaGart zusätzlich mit einer Wurzelabwehrbahn überdeckt.


4. Was ist eine Wurzelabwehrbahn und wie wird sie eingesetzt?

Für die Wurzelabwehr haben sich PE-Folien mit 0,5 mm Dicke bewährt:

  • glatte Oberfläche → Wurzeln finden kaum Halt
  • hohe mechanische Belastbarkeit
  • in unterschiedlichen Bahnbreiten erhältlich (z.B. 4, 6 oder 8 m)

Auf größeren Dächern wird die PE-Wurzelabwehrbahn:

  • 50 cm überlappend verlegt,
  • nicht verschweißt,
  • an Abläufen einfach mit einem Loch ausgeschnitten und lose unter der Drainmatte geführt (nicht geklemmt).

Sie bildet eine zusätzliche Schutzschicht über der eigentlichen Dachdichtung und entzieht den Wurzeln die Angriffsmöglichkeit an den Nähten.


5. Wie ist der Schichtaufbau von unten nach oben - und in welche Richtung wird verlegt?

Grundaufbau (von unten nach oben):

  1. Trennvlies (Schutzvlies) unter der Abdichtung
    • schützt die Folie vor Kanten/Splittern von unten
  2. Abdichtungsfolie (EPDM oder PVC)
  3. Wurzelabwehrbahn (PE 0,5 mm)
  4. Drainschicht (Drainmatte)
    • verhindert Wasserstau
  5. Substrat und Bepflanzung

Auf ebenen Dächern ist die Verlegerichtung der Folien und Vliese weitgehend egal.
Auf stark geneigten Dächern wird in Richtung der Wasserfließrichtung verlegt, damit die oberen Bereiche befestigt werden können und sich unter Last nichts hangabwärts verschiebt.


6. Muss ein dichtes Dach für eine Dachbegrünung noch einmal neu abgedichtet werden?

Das hängt vom Zustand und der Perspektive des Dachs ab:

  • Wurde die Dachfläche in den letzten Jahren abgedichtet und ist in gutem Zustand, reicht oft eine Wurzelabwehrbahn über der vorhandenen Abdichtung plus der Dachbegrünungsaufbau.
  • Ist die vorhandene Abdichtung bereits deutlich durch UV-Strahlung und Alterung geschädigt, sollten Sie bedenken:
    • Wird das Dach in einigen Jahren undicht, lassen sich Abdichtung und Folie nicht einfach so austauschen.
    • Erde und Pflanzen müssen zuerst sorgfältig abgetragen und später wieder eingebaut werden - das ist aufwendig und teuer.

Grundsatz:

  • Je älter und anfälliger die vorhandene Abdichtung, desto eher lohnt es sich, eine neue, vollwertige Abdichtung (Folie) aufzubringen, bevor die Begrünung erfolgt.

7. Kann ich auf eine Abdichtung verzichten und nur mit Drainmatte, Substrat und Dachstauden arbeiten?

Das ist nur in Ausnahmefällen denkbar:

  • z.B. auf einem wasserundurchlässigen Betondach, das ohnehin keine Feuchtigkeit durchlässt.

Auch in solchen Fällen empfiehlt NaturaGart aber mindestens eine Wurzelabwehrbahn, um:

  • die Betonkonstruktion vor wurzelbedingten Spannungsrissen zu schützen,
  • den Aufbau klar zu strukturieren und später ggf. sanieren zu können.

Für die meisten Dächer ist eine vollwertige Folienabdichtung unter der Begrünung der sichere und langfristig wirtschaftlichere Weg.


8. Reicht eine 0,5 mm Wurzelabwehrbahn als alleinige Dichtung aus?

Das hängt vom Anspruch an die Dauerhaftigkeit ab:

  • Für provisorische Lösungen oder temporäre Installationen kann eine 0,5 mm starke Folie durchaus abdichtend wirken.
  • Für bautechnische, langlebige Abdichtungen beginnen die Anforderungen in der Regel erst ab 1,0 mm Dicke.

NaturaGart setzt die 0,5 mm PE-Folie daher primär als Wurzelabwehrbahn ein - die eigentliche Abdichtung übernimmt eine robustere EPDM- oder PVC-Folie darunter.


9. Warum sind PE-Folien als Abdichtung oft unpraktisch - obwohl sie keine Nähte haben?

PE-Folien sind zwar oft nahtlos in großen Breiten verfügbar, aber:

  • Bahnbreiten von 8-12 m sind möglich (je nach Dicke).
  • Bis etwa 0,5 mm Dicke sind diese Folien noch gut handhabbar.
  • Dickere PE-Folien werden sehr steif und sind für Dachabdichtungen unhandlich.

Alle anderen Folientypen haben Nähte:

  • EPDM: Nähte meist im Abstand von 1,3-1,5 m
  • PVC: Nähte meistens im Abstand von ca. 2 m

10. Welche Bahnbreiten und Nahtabstände sind bei EPDM und PVC üblich?

Typische Größen (kann je nach Hersteller variieren):

  • EPDM: Bahnen häufig ca. 1,3-1,5 m, dadurch entsprechend mehr Nähte
  • PVC: Bahnen oft ca. 2 m, dadurch weniger Nähte

Weniger Nähte reduzieren potenzielle Schwachstellen - dennoch bleiben Nähte und Übergänge die kritischen Bereiche.


11. Warum sind Nähte und Übergänge bei Abdichtungen besonders kritisch?

In der Praxis entstehen Probleme häufig nicht auf der Folienfläche, sondern an Nähten und Übergängen:

  • Schon kleinste Spalten können Wasser durchlassen oder Wurzeln als Einstieg dienen.
  • Mechanische Spannungen konzentrieren sich oft an Nahtbereichen.

Darum empfiehlt NaturaGart bei begrünten Dächern grundsätzlich eine zusätzliche, glatte Schutzschicht darüber.


12. Wie unterscheiden sich die Nähte von PVC- und EPDM-Folien - und warum ist das für Wurzelschutz wichtig?

  • EPDM-Nähte sind oft Werksnähte, manchmal bis zum Rand geschlossen - jedoch nicht in beliebiger Breite verfügbar.
  • PVC- und viele EPDM-Folien werden mit Heißluft oder Heizkeil verschweißt.
    • Technisch reichen ca. 2 cm Nahtbreite für volle Belastbarkeit.
    • Maschinen erzeugen darüber hinaus Sicherheitszonen - die Naht ist aber nicht immer bis zum Rand vollflächig verschweißt.

Für Wurzeln sind Schweißnähte typische Schwachstellen, da kleinste Spalten als Einstieg genutzt werden.
Deshalb empfiehlt NaturaGart grundsätzlich die Überdeckung der Abdichtung mit einer glatten Wurzelabwehrbahn, um:

  • Nähte zu "entschärfen",
  • die Abdichtung dauerhaft zu schützen,
  • das Risiko von Durchwurzelung in Nahtbereichen deutlich zu reduzieren.

13. Was muss ich bei Trapezblechdächern beachten?

Trapezblechdächer haben Vertiefungen und Kanten - dadurch entstehen besondere Anforderungen an Schutz und Verlegung.

Besonderheiten:

  • Die Folie muss allen Vertiefungen der Bleche folgen → etwas mehr Materialbedarf.
  • Unebene Oberflächen erfordern besondere Sorgfalt beim Verlegen von Vlies und Folie.

Mit dem richtigen Schichtaufbau (Trennvlies, Abdichtung, Wurzelabwehr, Drainage) sind solche Dächer gut zu begrünen.


14. Kann ich eine Folie einfach über eine vorhandene Kiesschicht legen?

Davon ist dringend abzuraten:

  • Beim Begehen würden die Kiesel und Steinsplitter durch die Folie gedrückt.
  • Beschädigungen wären kaum kontrollierbar.

Vor der Folienverlegung muss die Kiesschicht daher entfernt oder so bearbeitet werden, dass keine punktuellen Belastungsspitzen durch Steinchen mehr auftreten.


15. Was ist zu beachten, wenn ich eine Folie nur zur Abdichtung - aber nicht zur Begrünung - einsetzen will?

Auf unbeschwerten, nicht begrünten Folienflächen können Windlasten problematisch sein:

  • Durch den Wind entsteht ein Sog, der die Folie anheben oder sogar abheben kann.

Sie müssen die Folie daher entweder:

  • vollflächig verkleben, oder
  • mit ausreichend Last (z.B. Kies/Platten) beschweren und sicher fixieren.

Für dauerhaft belastbare Dachabdichtungen ist eine fachgerechte Ausführung der Anschlüsse und Fixierungen entscheidend.


16. Woran erkenne ich "wurzelfeste" Folien - und worauf sollte ich achten?

"Wurzelfestigkeit" wird teils über Prüfungen und Zertifikate nachgewiesen, häufig durch:

  • Langzeittests über mehrere Jahre:
    • Innenseite eines Kübels wird mit Folie ausgekleidet,
    • stark wurzelnde Gehölze (z.B. Sanddorn) wachsen darin,
    • insbesondere Bitumenabdichtungen werden dabei oft durchwurzelt.

In der Praxis zeigt sich:

  • Problematischer sind oft die Nähte als die Folienfläche.
  • Teure, "wurzelfest zertifizierte" Folien erhöhen die Sicherheit häufig weniger als eine zusätzliche, glatte Wurzelabwehrbahn.

Zudem werden manche Dachabdichtungen mit Kupfer oder Pflanzengiften ausgerüstet, um Wurzeln fernzuhalten - diese Folien sind für den Einsatz in Teichen oder naturnahen Wasseranlagen ungeeignet.


17. Wozu brauche ich zusätzlich zur Abdichtung eine Wurzelabwehrbahn?

Praxis-Erfahrung:

  • Die meisten Probleme entstehen nicht durch die Folienfläche, sondern durch Nahtbereiche und Übergänge.
  • Wurzeln finden dort Spalten, wachsen hinein und üben Druck aus - die Verbindung wird gedehnt und kann im Extremfall durchdrungen werden.

Deshalb gibt es die bautechnische Empfehlung, die Dachdichtung mit einer separaten Folie abzudecken. Ursprünglich auch, um die Gewerke von Dachdecker und Gärtner zu trennen.

NaturaGart nutzt dafür eine 0,5 mm glatte PE-Folie als Wurzelabwehrbahn:

  • Sie wird praktisch nie durchwurzelt.
  • Selbst im Ausnahmefall müsste eine Wurzel dann immer noch eine Naht finden und überwinden.
  • Sie ist meist preisgünstiger und sicherer als aufwendig zertifizierte "wurzelfeste" Dachfolien.

Für Wohngebäude können "wurzelfeste" Folien aus architektenrechtlichen Gründen vorgeschrieben sein.
Für Nebengebäude ist die Kombination aus einer normalen Abdichtung plus Wurzelabwehrbahn oft die wirtschaftlichere und sicherere Lösung.


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