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Vergleich von Teichvliesen

Schutzvlies unter der Teichfolie: Warum Material und Faserdichte zählen und was ein Vlies im Prüflabor aushält

Setzungen, Wurzeln, Steine und Mäuse belasten die Teichfolie von unten. Das Video zeigt im Prüflabor und im Versuch, wie ein dichtes Vlies aus Kunststofffasern Punktlasten verteilt und kleine Leckstellen verschließen kann.

Gefahren für die Teichabdichtung

Schöne Teiche machen Gärten attraktiv. Strategisch wichtig dafür ist eine langlebige Abdichtung.

Gute Teichfolien lassen sich zwar stark dehnen, sie werden dadurch aber zwangsläufig dünner und empfindlicher. Eine Kombination mit einem stabilen Schutzvlies schützt daher die Folie von unten.

Setzungen, Wurzeln und Mäuse als Risiken

Eine Teichgrube mag unveränderlich aussehen, sie ist es aber oft nicht. Aufgeschütteter Boden ist vielleicht nicht überall ideal verdichtet und kann etwas absacken.

Wurzeln können dicker werden, Mäuse können Gänge graben, Steine können hochfrieren und die Folie erreichen. Wer solche Risiken vermeiden will, baut am besten ein Schutzvlies ein.

Aufbau und Herstellung von Schutzvlies

Schutzvliese bestehen aus Kunststofffasern, die in einer Vernadelungsmaschine verdichtet werden. Hunderte von Nadeln verbinden die Vliesfasern miteinander. Die Geschwindigkeit der Maschine, der Vorschub sowie Art und Menge der Fasern lassen zahllose verschiedene Vliesvariationen entstehen.

Entscheidend ist vor allem, aus welchen Materialien das Vlies besteht. Was Sie brauchen, sind sehr langlebige Kunststofffasern.

Materialwahl: Kunststofffasern statt Reststofffasern

Bunte Reststoffvliese enthalten manchmal Baumwollfasern, Schafwollfasern oder sogar Lametta. Solche Vliese brauchen Sie nicht unter einer Folie einzugraben.

Organische Fasern haben im Boden nur eine sehr begrenzte Haltbarkeit. Oft wachsen Wurzeln unter der Folie. Werden sie dicker, dehnen sie die Folie, bis sie so dünn wird, dass sie reißt. Das lässt sich leicht verhindern.

Ein gutes Schutzvlies unter der Folie macht aus einer Punktlast eine Flächenlast. Die Folie wird dann nicht gedehnt. Im Prüflabor von NaturaGart sieht man die Unterschiede.

Punktlast-Test im Prüflabor

Übliche Billigvliese setzen dem Druckstempel kaum nennenswerten Widerstand entgegen. Das NaturaGart-Vlies besteht dagegen aus 900 Gramm Polyesterfasern. Auf einem einzigen Quadratmeter werden 500 Kilometer Fasern verdichtet. Das macht den Unterschied.

Das Billigvlies wird früh durchstoßen, das NaturaGart-Vlies fängt ein Vielfaches dieser Belastung ab. Das dicke NaturaGart-Vlies verteilt die Last gleichmäßig, bei einfacher gebautem Vlies bleibt die Punktlast ein Problem.

Praxisnäher ist folgender Test: Viele spitze, zerbrochene Scherben werden zunächst mit dem NaturaGart-Vlies und dann mit der grünen NaturaGart Folie Premium Plus abgedeckt. Anschließend fährt ein 16 Tonnen schwerer Bagger darüber, etwa 4 Tonnen Last auf jedem Rad.

Das ist eine ungeheure Belastung. Doch Vlies und Folie halten sie aus.

Selbstreparatur bei Leckstellen

Das NaturaGart-Vlies hat außerdem eine besondere Eigenschaft: Es kann etwaige Leckstellen reparieren.

Der Unterwasserpark von NaturaGart zeigt, wofür diese Vliese in der heutigen Form entwickelt wurden. Der Teich ist 100 Meter lang, 60 Meter breit und 7 Meter tief. Darin stehen Mauerkonstruktionen, die 15 Tonnen pro Quadratmeter wiegen. Die Foliendichtung darunter ist danach nie wieder zugänglich.

Deshalb suchte NaturaGart nach einem Konzept, mit Hilfe von Fliesen einen Selbstreparaturmechanismus zu installieren. Sollte die Foliendichtung irgendwann undicht werden, sorgen die speziell konstruierten Fliesen dafür, dass trotzdem kein Wasser verloren geht.

Sandwich-Bauweise aus Vlies und Folie

Die Lösung ist eine Sandwich-Bauweise aus Vlies- und Folienlagen. Alle Lagen zusammen haben die Belastbarkeit einer etwa 20 mm dicken Folie.

Fliesen werden oft auf Baustraßen eingesetzt, weil man dann weniger Schotter braucht und ein durchlässiges Vlies Pfützen verhindert. Für Straßen ist das gut, für eine Teichabdichtung jedoch schlecht. Entsteht in der Folie ein Loch, läuft der Teich leer, und ein solches Vlies ändert daran nichts. Auch mitgeführte Schwebstoffe können solche Fliesen nicht verstopfen.

Leckverschluss im Versuch

Das NaturaGart-Vlies ist anders: Mitgeführte Partikel verschließen die winzigen Vliesporen, die Leckstelle schließt sich und der Teich bleibt wasserdicht.

Die Versuchsanlage zeigt das Prinzip. Am Boden des Zylinders ist eine Folie mit einem 5 mm großen Loch eingeklemmt, darunter liegt ein Vlies. Aus etwas Lehm stammen die Schwebstoffe und Sedimentpartikel.

  • Normales Vlies (links): Das Wasser läuft sehr schnell ab.
  • NaturaGart-Vlies (rechts): Es setzt sich sehr schnell zu, das Wasser läuft nur noch tropfenweise.
  • Ergebnis: Das NaturaGart-Vlies hat das Leck erfolgreich verschlossen.

Anforderungen an das Vlies unter der Folie

Ein Vlies unter der Folie ist eine gute Idee, aber nur dann, wenn es

  • haltbar ist,
  • belastbar ist,
  • nicht aus organischen Resten besteht,
  • mit dem Folienmaterial verträglich ist.

Ist das sichergestellt, ist Vlies eine gute Idee, und Sie sollten es einbauen.

Verlegung und Verbindung der Bahnen

Verlegen lässt sich das Vlies sehr leicht. Bei kleineren Teichen liefert NaturaGart 1,2 Meter breite Rollen, die jeweils etwa 30 Kilo wiegen. Bei größeren Teichen sind zwei Meter breite Bahnen sinnvoller, weil man dann weniger Überlappungsverluste hat.

Verbindungsstellen zwischen den Vliesen lassen sich leicht mit Heißluft verschweißen. Das lohnt sich aber nur bei sehr steilen Wänden und bei windigem Wetter.

Fazit: Vlies bei großen Teichen

Je größer der Teich, desto sicherer sollte man ihn bauen. Besonders bei solch großen Anlagen ist das 900 Gramm schwere NaturaGart-Vlies daher eigentlich unverzichtbar.

Teichvlies im Vergleich: Material, Punktlast-Test und Verlegung

Eine Teichfolie wird von unten belastet: durch Setzungen, Wurzeln, hochfrierende Steine und Mäuse. Ein Schutzvlies fängt diese Belastungen ab. Das Video vergleicht Teichvliese und zeigt Versuche im NaturaGart-Prüflabor. Hier lesen Sie die wichtigsten Punkte nach.

Warum die Teichfolie ein Vlies braucht

Gute Teichfolien lassen sich stark dehnen, werden dadurch aber zwangsläufig dünner und empfindlicher. Eine Teichgrube mag unveränderlich aussehen, ist es aber oft nicht: Aufgeschütteter Boden ist nicht überall ideal verdichtet und kann etwas absacken, Wurzeln werden dicker, Mäuse graben Gänge, und Steine frieren hoch und erreichen die Folie. Ein stabiles Schutzvlies unter der NaturaGart-Teichfolie macht aus einer Punktlast eine Flächenlast, die Folie wird dann nicht gedehnt.

Worauf es beim Material ankommt

Schutzvliese bestehen aus Kunststofffasern, die in einer Vernadelungsmaschine verdichtet werden. Hunderte Nadeln verbinden die Fasern miteinander. Geschwindigkeit, Vorschub sowie Art und Menge der Fasern lassen zahllose Vliesvarianten entstehen. Entscheidend ist vor allem das Material: Gebraucht werden sehr langlebige Kunststofffasern. Bunte Reststoffvliese enthalten dagegen manchmal Baumwoll- oder Schafwollfasern. Organische Fasern haben im Boden nur eine begrenzte Haltbarkeit und sind unter einer eingegrabenen Folie nicht sinnvoll.

Punktlast-Test im Prüflabor

Im Prüflabor von NaturaGart setzt ein Druckstempel Punktlasten auf verschiedene Vliese. Nach den Angaben im Video wird ein übliches Billigvlies früh durchstoßen, während das NaturaGart Teichvlies V900 aus 900 Gramm Polyesterfasern je Quadratmeter ein Vielfaches dieser Belastung abfängt. Auf einem Quadratmeter werden dafür rund 500 Kilometer Fasern verdichtet. Im Praxistest wurden spitze Glasscherben mit dem Vlies und danach mit der grünen NaturaGart-Folie Premium PLUS abgedeckt. Anschließend fuhr ein 16 Tonnen schwerer Bagger darüber, mit etwa 4 Tonnen Last auf jedem Rad. Vlies und Folie hielten die Belastung nach den Angaben im Video aus.

Selbstreparatur bei Leckstellen

Nach den Angaben von NaturaGart kann das NaturaGart-Vlies Leckstellen verschließen: Mitgeführte Partikel setzen die winzigen Vliesporen zu, die Leckstelle schließt sich. Im Versuch war am Boden eines Zylinders eine Folie mit einem 5 mm großen Loch eingeklemmt, darunter lag ein Vlies, im Wasser war etwas Lehm. Bei normalem Vlies lief das Wasser sehr schnell ab, beim NaturaGart-Vlies setzte es sich schnell zu und das Wasser lief nur noch tropfenweise. Entwickelt wurde diese Bauweise für den Unterwasserpark im NaturaGart-Park, dessen Foliendichtung unter schweren Mauerkonstruktionen nicht mehr zugänglich ist. Dort besteht die Abdichtung aus einer Sandwich-Bauweise aus Vlies- und Folienlagen. Ein durchlässiges Baustellenvlies, wie es auf Baustraßen eingesetzt wird, ist dafür ungeeignet: Entsteht ein Loch in der Folie, läuft der Teich leer, und das Vlies ändert daran nichts.

Welches Vlies wofür?

  • Vlies V330: fixiert Steine unter einer Sandschicht und schützt vor kleinen, scharfkantigen Steinen. Es bietet laut Artikelbeschreibung keinen Durchwurzelungsschutz und verstopft nicht bei einer Beschädigung der Folie.
  • NaturaGart Teichvlies V900: für steinige Böden, Sandböden und gut drainierende Böden. Die Dichtfasern quellen bei Feuchtigkeit auf und machen das Vlies laut Artikelbeschreibung weitgehend wasserdicht.
  • Vlies V1400: eine robuste Bautenschutzmatte aus Polypropylen für sehr kritische Untergründe und Mauern oder Steine über der Folie.

Mehr dazu unter Teich-Vlies.

Das sollte ein Vlies unter der Folie können

  • haltbar sein
  • belastbar sein
  • nicht aus organischen Resten bestehen
  • mit dem Folienmaterial verträglich sein

Sind diese Punkte erfüllt, ist ein Vlies unter der Folie eine gute Idee.

Vlies verlegen

Vlies lässt sich leicht verlegen, mehr dazu unter Teichfolie verlegen. Nach den Angaben im Video gibt es bei kleineren Teichen Rollen von 1,2 Metern Breite, die etwa 30 Kilo wiegen, bei größeren Teichen sind zwei Meter breite Bahnen sinnvoller, weil weniger Überlappungsverluste entstehen. Verbindungsstellen lassen sich mit Heißluft verschweißen. Das lohnt sich nur bei sehr steilen Wänden und bei windigem Wetter. Die aktuell lieferbaren Bahnbreiten stehen bei den Artikeln.

Fazit: Vlies bei großen Teichen

Je größer der Teich, desto sicherer sollte man ihn bauen. Besonders bei großen Anlagen empfiehlt NaturaGart das 900 Gramm schwere NaturaGart-Vlies. Wer die Folie anschließend panzern möchte, findet Hinweise unter Teichfolie panzern. Die Teichberater von NaturaGart helfen bei der Auswahl.

Häufige Fragen zum Teichvlies

Wozu braucht man ein Vlies unter der Teichfolie?

Das Vlies schützt die Folie von unten vor Setzungen, Wurzeln, hochfrierenden Steinen und Mäusen. Es macht aus einer Punktlast eine Flächenlast, die Folie wird dann nicht gedehnt und dadurch nicht dünner.


Aus welchem Material sollte ein Teichvlies bestehen?

Aus sehr langlebigen Kunststofffasern. Vliese mit organischen Fasern wie Baumwolle oder Schafwolle haben im Boden nur eine begrenzte Haltbarkeit und sollten nicht unter einer Folie eingegraben werden.


Was unterscheidet das Vlies V900 von anderen Vliesen?

Nach den Angaben im Video besteht das NaturaGart-Vlies aus 900 Gramm Polyesterfasern je Quadratmeter, auf einem Quadratmeter werden etwa 500 Kilometer Fasern verdichtet. Im Punktlast-Test im Prüflabor fing es nach den Angaben von NaturaGart ein Vielfaches der Belastung eines Billigvlieses ab.


Kann ein Vlies Leckstellen in der Folie verschließen?

Nach den Angaben von NaturaGart ja: Mitgeführte Partikel verschließen die winzigen Vliesporen, die Leckstelle schließt sich. Im Versuch mit einem 5 mm großen Loch lief das Wasser durch das NaturaGart-Vlies nur noch tropfenweise ab.


Wann reicht ein dünnes Vlies wie das V330?

Das Vlies V330 fixiert Steine unter einer Sandschicht und schützt vor kleinen, scharfkantigen Steinen. Laut Artikelbeschreibung bietet es keinen Durchwurzelungsschutz und verstopft nicht bei einer Beschädigung der Folie, für die Selbstreparatur ist es daher zu dünn.


Wofür ist das Vlies V1400 gedacht?

Das Vlies V1400 ist eine extrem robuste Bautenschutzmatte aus Polypropylen für sehr kritische Untergründe oder extreme Lasten, meist für Mauern und Steine über der Teichfolie. Wer über der Teichfolie betonieren oder mauern will, muss dort laut Artikelbeschreibung immer ein Teichvlies einbauen.


Wie werden Vliesbahnen verlegt und verbunden?

Vlies lässt sich leicht verlegen. Die Verbindungsstellen kann man mit Heißluft verschweißen, das lohnt sich nach den Angaben im Video nur bei sehr steilen Wänden und windigem Wetter.


Videos von NaturaGart TV


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