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Teiche dauerhaft bauen, Teil 2

Dieses Video aus der Serie "Teiche dauerhaft bauen" geht in weiteren Details auf die von NaturaGart selbstentwickelte Komponente der Verbundmatte ein. Durch das Aufbringen von Mörtel auf die Verbundmatte entsteht eine stabile Schale.

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Teiche dauerhaft bauen, Teil 2

Ultraviolettes Licht und mechanische Beschädigungen stellen die größte Gefahr für die Teichfolie dar. Durch das so genannte "Panzern" kann man das Herzstück des Gartenteichs gegen diese Risiken absichern. Dazu wird eine dünne Mörtelschicht auf die Oberseite der Folie aufgetragen. Wichtig ist, dass die schützende Mörteldecke elastisch bleibt, denn starre Oberflächen zerbrechen schnell und fallen auseinander. Darum wird die Teichfolie vor dem Mörtelauftrag mit der Verbundmatte beklebt.
weitere Informationen zu der Verbundmatte

Dadurch wird sichergestellt, dass keine Stücke herausbrechen können, wenn Risse in der Mörtelschicht auftreten sollten. Dafür sorgen die zahllosen, vielfach miteinander verflochtenen Kunststofffasern, die in die Mörtelpanzerung hineinragen. Die Verbundmatte eignet sich besonders gut für das Vermörteln der Teichfolie, weil ihre Fasern lückiger aufgebaut sind als die der Ufermatte. Durch die luftige Faseranordnung entstehen viele Hohlräume, in die der Mörtel hineinfließen kann.

In den faserfreien Bereichen auf der Rückseite werden beidseitige Klebestreifen aufgebracht, um die Verbundmatte auf der Teichfolie zu befestigen. Dabei ist die Topographie des jeweiligen Geländes das entscheidende Kriterium für die Zahl der erforderlichen Klebepunkte. Auf ebenen Flächen reichen wenige Klebepunkte pro m² zur Sicherung der Verbundmatte aus, da die Konstruktion dort kaum Lasten ausgesetzt ist. Bei Gefälle hingegen gilt: je steiler die Hangneigung, umso größer die Gefahr, dass der schwere Mörtel die Verbundmatte in die Tiefe zieht. Darum ist dort eine größere Zahl an Klebepunkten erforderlich. Bei senkrechten Flächen müssen Verbundmatte und Folie zusätzlich mit einer sichernden Klemmschiene stabilisiert werden. In solchen Fällen ist der Einbau einer Sicherheits-Stufe empfehlenswert, da dann Folie und Verbundmatte mit Sandsäcken fixiert werden können.

Das Verlegen der Verbundmatte ist einfach

Zum Verlegen der Verbundmatte braucht man keine Vorkenntnisse. Es hat sich aber gezeigt, dass es am sinnvollsten ist, zuerst die Verbundmatte auszulegen, um dann im zweiten Schritt die Klebestellen aufzutragen und die Verbundmatte an die Wand zu drücken. Dabei ist zu empfehlen, die Nahtstelle zwischen zwei Bahnen durch den Einsatz von Heißluft zu schließen, um beide Faserseiten miteinander zu verschmelzen. Bei diesem Arbeitsschritt lassen sich auch Falten ausmerzen, so dass man anschließend die Mörtelmischung auf eine glatte, faltenfreie Fläche auftragen kann. Da eine Vielzahl von Faktoren auf die Panzerung des Teichbodens einwirkt, ist es wichtig, die Angaben in den Anleitungen über das Einbauen der Verbundmatte und das Vermörteln der Teichfolie genau zu befolgen, um ein optimales Arbeitsergebnis zu erzielen.
detaillierte Teichbauanleitung in der Arbeitsmappe Teiche

Mehr Info aus der Videoserie "Teiche dauerhaft bauen":

Teil 1: Ideale Schwimm-, Fisch- und Naturteiche
Teil 3: Schnellbautechnik
Teil 4: Einsatz von Teichbau-Mörtel
Teil 5: Schichtdicken und Druckverhältnisse
Teil 6: Reparaturspachtel
Teil 7: Manuelle Mörtelmischungen
Teil 8: Nachbearbeitung der Teichpanzerung