Teichsteg oder Brücke: Unterkonstruktion und Rutschfestigkeit der Bretter
Wer nah am Wasser stehen will, braucht einen Teichsteg oder eine Teichbrücke. Das Video gibt einen Überblick, worauf es bei Unterkonstruktion und Brettern ankommt. Hier lesen Sie die wichtigsten Punkte nach. Was NaturaGart im Bereich Stege und Brücken anbietet, steht auf den Seiten dazu.
Stege und Brücken als direkter Wasserzugang
Stege und Brücken schaffen den direkten Kontakt zum Wasser. Direkt am Ufer kann man nach den Angaben im Video nur schlecht stehen, denn dort muss die Folie befestigt werden.
Nachteile gemauerter Ufer und Trittplatten
Gemauerte Ufer sind nach den Angaben von NaturaGart zwar besser zu betreten, aber für die Natur schlecht. Wackelige Trittplatten auf der Folie sind ebenfalls keine Lösung. Besser ist ein richtiger Steg oder eine Brücke über den Teich: Man ist dann nah bei den Fischen oder in Augenhöhe mit den Fröschen. Die Auswahl zwischen den Formen erleichtert die Seite Steg, Brücke oder Plattform.
Feuchtigkeit und Fäulnis bei Holzkonstruktionen
Werden Holzbretter auf Holzbalken genagelt, bleibt die Kontaktstelle nach den Angaben im Video dauerhaft feucht und wird morsch. Das früher beliebte Bankirai ist ein Tropenholz, unter diesem Namen werden laut Video längst auch weniger haltbare Hölzer verkauft. Oft lässt sich dann nicht einmal mehr ein einzelnes Brett ersetzen. Mehr zur Holz-Oberfläche und im Video Holzbretter als Oberfläche.
Aluminiumprofile als Unterkonstruktion
Als bessere Lösung nennt NaturaGart extrem belastbare Aluminiumprofile. Das Holz liegt dort nur auf schmalen Rippen auf. Holzoberflächen bilden allerdings einen rutschigen Biofilm, den man immer wieder entfernen muss. Deutlich rutschfester sind nach den Angaben im Video Bretter aus Kunststoff oder Aluminium, die nicht verrotten. Wie die Tragkonstruktion einer Brücke aufgebaut ist und montiert wird, zeigen die Videos Tragkonstruktionen für Brücken und Montage einer Teich-Brücke.
Rutschfestigkeit von Kunststoff- und Aluminiumbrettern
Glatten Flächen fehlt nach den Angaben im Video der sogenannte Verdrängungsraum. Stegbretter haben deshalb Riffelungen: Schnee, Raureif oder Wasser werden in diese Vertiefungen gedrückt, so wird auch der Aquaplaning-Effekt bei Regen vermieden. Je größer die Kontaktfläche, desto kleiner wird der tiefer liegende Verdrängungsraum. Macht man bei Holz die Rippen kleiner, nutzen sie sich allerdings schneller ab. Kontaktfläche und Verdrängungsraum bestimmen also entscheidend die Rutschfestigkeit.
Vergleich der Rutschfestigkeit nach Material
Umgerechnet auf den Standard von 100 Quadratzentimetern schneidet Holz nach den Angaben im Video am schlechtesten ab, weil es die größte Oberfläche und den kleinsten Verdrängungsraum hat. Am rutschfestesten und standsichersten sind danach die Aluminiumbretter, Bretter aus Polyethylen liegen dazwischen. Die Oberflächen im Einzelnen: Kunststoff-Oberfläche (Video Bretter aus Kunststoff) und Aluminium-Oberfläche (Video Bretter aus Aluminium).
Biofilm-Resistenz von Kunststoff und Aluminium
Bretter aus Kunststoff oder Aluminium sind nach den Angaben im Video für Bakterien und Pilze nicht verwertbar. Dort bildet sich kein Biofilm, der Holz zusätzlich rutschig macht.
Erfahrung von NaturaGart mit Brücken und Stegen
NaturaGart hat zahlreiche Brücken und Stege im eigenen Park. Bei Fragen zu Ihrem Teich helfen die Teichberater von NaturaGart.