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Holzbretter als Oberfläche

Holzbretter für Teichstege und Brücken: Konstruktiver Holzschutz, Rutschgefahr im Winter und Pflege des Holzes

Holz ist das klassische Material für Stege, hat aber oft ein Haltbarkeitsproblem. Das Video zeigt, warum Holz auf Holz fault, wie konstruktiver Holzschutz hilft und welchen Pflegeaufwand rutschige Oberflächen und Eis bedeuten.

Holz als klassisches Material für Stege

Das klassische Baumaterial für Stege ist Holz. Es ist angenehm zu begehen, nicht so hart wie Stein oder Pflaster, hat eine ausgeglichene Temperatur, ist nachhaltig gewachsen und in großer Menge verfügbar. Die organische Herkunft hat allerdings auch eine Kehrseite: Wenn Bretter auf Holzbalken genagelt werden, bleibt die Stelle dauerhaft feucht. Bakterien und Pilze bauen das Holz ab, es wird morsch und zerfällt.

Feuchtigkeit, Pilze und Fäulnis bei Holz

Oberflächenbehandlungen helfen dagegen nicht unbedingt weiter. Sie dringen meist nur wenige Millimeter tief ein, darunter wird das Holz genauso morsch, als wäre es nie behandelt worden.

Unterschiede bei Holzarten und Tropenholz

Manche Hölzer halten länger, und dafür gibt es gute Gründe:

  • Hölzer mit mehr Harz, das in Harzgallen sitzt. Ist das Holz schlecht sortiert, kann das Harz irgendwann unter den Füßen kleben.
  • Eichen schützen sich durch Gerbstoffe gegen Tiere, die sich davon ernähren.

Bei tropischen Hölzern wird die Lage zunehmend problematisch. Das beliebte Bankirai (Bankirai wird oft auch als Bankierei bezeichnet) stammt nie aus Plantagen, sondern ist immer Raubbau. Inzwischen ist es so selten geworden, dass unter diesem Namen längst ganz andere Hölzer mit deutlich geringerer Haltbarkeit verkauft werden. Ob man dafür irgendwann noch einen Ersatz bekommt, steht in den Sternen. Außerdem ist Bankirai nur ein Sammelbegriff für 20 bis 25 verschiedene Baumarten. Der Raubbau an Tropenwäldern wird zusätzlich oft mit falschen Erwartungen kombiniert.

Konstruktiver Holzschutz bei der Unterkonstruktion

Entscheidend ist, dass das Holz richtig eingebaut wird. Wird Holz auf Holz geschraubt, trocknet es nie wieder richtig ab, egal welche Sorte. Dagegen hilft nur konstruktiver Holzschutz. Bei der NaturaGart Unterkonstruktion liegt das Holz nur auf schmalen Rippen auf. Die Unterseite des Bretts ist dadurch perfekt geschützt. An der Oberseite weht der Wind jedoch Staub in die Rillen. Dort wachsen Bakterien, Pilze und Algen, und es entsteht ein rutschiger Biofilm.

Rutschgefahr durch Biofilm und Holzoberfläche

Die geringe Rutschfestigkeit von Holzstegen hängt auch mit dem relativ kleinen Verdrängungsraum zusammen, also den Hohlräumen unter der Schuhsohle. Hier sind Bretter aus Kunststoff oder Aluminium deutlich überlegen.

Besonders im Winter zeigt sich das Problem: Die Oberfläche vereist sehr schnell, und Holzstege werden dann selbst für Tiere auf vier Beinen unbegehbar. Das Eis bildet sich auf Holz sogar viel früher als auf Pflaster. Die Pflastersteine liegen bei plus 1 Grad, weil sie Anschluss an die Erdwärme haben. Die Bretter haben diesen Anschluss nicht, sie sind bei einer Lufttemperatur von 4 Grad kälter als minus 3 Grad. Wenn sich das Holz mit Wasser vollgesogen hat, vereist es sofort.

Vereisung im Winter

Pflege von Holzflächen

Holzflächen muss man daher pflegen, entweder mit einem Besen oder bei größeren Flächen im NaturaGart-Park mit einer Putzmaschine. Ein Hochdruckreiniger ist eher nicht zu empfehlen: Der Staub wird in das Holz hineingepresst, und der Steg altert noch schneller. Der Biofilm muss entfernt werden, sonst wächst als Nächstes Moos, und die Oberfläche des Holzes wird immer weiter abgebaut.

Natürliche Eigenschaften und Splitterbildung

Holz ist ein Naturprodukt. Dass es unterschiedlich abtrocknet, zeigt schon, dass jedes Brett anders ist. Bei Nässe quellen die Bretter daher unterschiedlich auf, bis sie aneinanderstoßen. Durch den Druck scheren Jahresringe ab. Spannungen im Holz können auch nach vielen Jahren noch aufbrechen. Solche Splitter können manche Holzsorten barfuß unbegehbar machen.

Aufwand der Holzpflege und Materialwahl im Park

Holz bringt als organisches Material fraglos viel Lebensqualität. Man muss aber auch Arbeit investieren, um seine guten Eigenschaften zu erhalten. Wenn man dafür zeitlich nicht die Kapazität hat, wird Holz sehr schnell glatt. Sicherheitstechnisch ist ein solcher Zustand ein K.O.-Kriterium.

Im NaturaGart-Park verwendet man bei Neubauten daher nur noch pflegeleichtere Materialien. Das können Bretter aus Kunststoff oder aus rutschfestem Aluminium sein. Für jede Variante gibt es bei NaturaGart eine gute Lösung.

Holzbretter für Stege und Brücken: Haltbarkeit, Rutschgefahr und Pflege

Holz ist das klassische Material für Stege. Das Video erklärt, welche Vorteile und welche Nachteile Holzbretter auf einem Teichsteg haben und was man für die Haltbarkeit tun kann. Hier lesen Sie die wichtigsten Punkte nach. Einen Überblick über alle Materialien gibt das Video Teichstege und Brücken. Die Seite Holz-Oberfläche zeigt die Holzbeläge von NaturaGart.

Holz als klassisches Material für Stege

Holz ist nach den Angaben im Video angenehm zu begehen, nicht so hart wie Stein oder Pflaster, hat eine ausgeglichene Temperatur und ist in großer Menge verfügbar. Die organische Herkunft hat aber eine Kehrseite: Werden Bretter auf Holzbalken genagelt, bleibt die Stelle dauerhaft feucht. Bakterien und Pilze bauen das Holz ab, es wird morsch und zerfällt.

Feuchtigkeit, Pilze und Fäulnis bei Holz

Oberflächenbehandlungen helfen dagegen nach den Angaben im Video nicht unbedingt weiter. Sie dringen meist nur wenige Millimeter tief ein, darunter wird das Holz genauso morsch, als wäre es nie behandelt worden.

Unterschiede bei Holzarten und Tropenholz

Manche Hölzer halten nach den Angaben im Video länger, zum Beispiel Hölzer mit mehr Harz in Harzgallen. Ist das Holz schlecht sortiert, kann das Harz irgendwann unter den Füßen kleben. Eichen schützen sich durch Gerbstoffe gegen Tiere, die sich davon ernähren. Bei tropischen Hölzern wird die Lage zunehmend problematisch. Das beliebte Bankirai stammt nach den Angaben von NaturaGart nicht aus Plantagen, und unter diesem Namen werden laut Video längst Hölzer mit deutlich geringerer Haltbarkeit verkauft. Bankirai ist außerdem ein Sammelbegriff für 20 bis 25 verschiedene Baumarten. Ob man dafür irgendwann noch einen Ersatz bekommt, ist offen.

Konstruktiver Holzschutz bei der Unterkonstruktion

Entscheidend ist, dass das Holz richtig eingebaut wird. Wird Holz auf Holz geschraubt, trocknet es nach den Angaben im Video nie wieder richtig ab, egal welche Sorte. Dagegen hilft nur konstruktiver Holzschutz. Bei der NaturaGart-Unterkonstruktion liegt das Holz nur auf schmalen Rippen auf, die Unterseite des Bretts ist dadurch gut geschützt (siehe Tragkonstruktionen für Brücken). An der Oberseite weht der Wind jedoch Staub in die Rillen. Dort wachsen Bakterien, Pilze und Algen, und es entsteht ein rutschiger Biofilm.

Rutschgefahr durch Biofilm und Holzoberfläche

Die geringe Rutschfestigkeit von Holzstegen hängt auch mit dem relativ kleinen Verdrängungsraum zusammen, also den Hohlräumen unter der Schuhsohle. Hier sind Bretter aus Kunststoff oder Aluminium nach den Angaben im Video deutlich überlegen (Kunststoff-Oberfläche und Aluminium-Oberfläche).

Vereisung im Winter

Im Winter zeigt sich das Problem besonders: Die Oberfläche vereist nach den Angaben im Video sehr schnell, und Holzstege werden dann selbst für Tiere auf vier Beinen unbegehbar. Das Eis bildet sich auf Holz früher als auf Pflaster, weil Pflastersteine Anschluss an die Erdwärme haben, die Bretter nicht. Wenn sich das Holz mit Wasser vollgesogen hat, vereist es sofort. Hinweise zur Sicherheit am Teich auf der Seite Sicherer Teich-Zugang.

Pflege von Holzflächen

Holzflächen muss man deshalb pflegen, entweder mit einem Besen oder bei größeren Flächen im NaturaGart-Park mit einer Putzmaschine. Ein Hochdruckreiniger ist nach den Angaben im Video eher nicht zu empfehlen: Der Staub wird in das Holz hineingepresst, und der Steg altert noch schneller. Der Biofilm muss entfernt werden, sonst wächst als Nächstes Moos, und die Oberfläche des Holzes wird immer weiter abgebaut.

Natürliche Eigenschaften und Splitterbildung

Holz ist ein Naturprodukt, jedes Brett trocknet unterschiedlich ab. Bei Nässe quellen die Bretter daher unterschiedlich auf, bis sie aneinanderstoßen, durch den Druck scheren Jahresringe ab. Spannungen im Holz können auch nach vielen Jahren noch aufbrechen. Solche Splitter können manche Holzsorten barfuß unbegehbar machen.

Aufwand der Holzpflege und Materialwahl im Park

Holz bringt als organisches Material nach den Angaben von NaturaGart viel Lebensqualität, man muss aber Arbeit investieren, um die guten Eigenschaften zu erhalten. Fehlt dafür die Zeit, wird Holz sehr schnell glatt. Im NaturaGart-Park verwendet man bei Neubauten daher nur noch pflegeleichtere Materialien, nämlich Bretter aus Kunststoff oder rutschfestem Aluminium (Videos Bretter aus Kunststoff und Bretter aus Aluminium). Weitere Informationen im Bereich Stege und Brücken, bei Fragen helfen die Teichberater von NaturaGart.

Häufige Fragen zu Holzbrettern auf Stegen und Brücken

Warum faulen Holzbretter auf Stegen?

Werden Bretter auf Holzbalken genagelt, bleibt die Stelle nach den Angaben von NaturaGart dauerhaft feucht. Bakterien und Pilze bauen das Holz ab, es wird morsch und zerfällt.


Hilft eine Oberflächenbehandlung gegen Fäulnis?

Nach den Angaben im Video nicht unbedingt. Sie dringt meist nur wenige Millimeter tief ein, darunter wird das Holz genauso morsch, als wäre es nie behandelt worden.


Was ist konstruktiver Holzschutz?

Das Holz liegt nur auf schmalen Rippen auf und kann dadurch abtrocknen. Wird Holz auf Holz geschraubt, trocknet es nach den Angaben im Video nie wieder richtig ab, egal welche Sorte.


Warum werden Holzstege rutschig?

An der Oberseite weht der Wind Staub in die Rillen, dort wachsen Bakterien, Pilze und Algen, und es entsteht ein rutschiger Biofilm. Hinzu kommt der relativ kleine Verdrängungsraum unter der Schuhsohle.


Warum vereisen Holzstege im Winter früher als Pflaster?

Pflastersteine haben nach den Angaben im Video Anschluss an die Erdwärme, Bretter nicht. Hat sich das Holz mit Wasser vollgesogen, vereist es sofort.


Wie pflegt man Holzflächen auf einem Steg?

Mit einem Besen, bei größeren Flächen mit einer Putzmaschine. Ein Hochdruckreiniger ist nach den Angaben von NaturaGart eher nicht zu empfehlen, weil der Staub in das Holz gepresst wird.


Welche Bretter verwendet NaturaGart bei Neubauten im Park?

Im NaturaGart-Park verwendet man bei Neubauten nur noch pflegeleichtere Materialien, nämlich Bretter aus Kunststoff oder aus rutschfestem Aluminium.


Videos von NaturaGart TV


NaturaGart TV ist die Videoredaktion von NaturaGart. Hier entstehen praxisnahe Filme rund um Gartenteiche, Schwimmteiche, Wasserpflanzen und naturnahe Gartengestaltung.

Die Videos zeigen, wie Teiche geplant, gebaut und gepflegt werden - basierend auf über 45 Jahren Erfahrung und mehr als 70.000 realisierten Teichen.

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