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Der beste Platz für die Teichpumpe

Pumpe im Pumpenschacht am Filtergraben: Wassertiere schützen, Verschleiß vermeiden und die Wartung vereinfache

Eine Pumpe am Teichgrund saugt Wassertiere an, wächst mit Biofilm zu und kavitiert, wenn Wasser fehlt. Das Video zeigt, warum der interne Pumpenschacht am Ende des Filtergrabens der bessere Standort ist.

Problem ungeschützter Pumpen am Teichgrund

Viele Pumpen liegen ungeschützt am Grund des Teiches. Das ist ungünstig, denn die Gehäuseöffnungen wachsen im Laufe der Zeit mit einem Biofilm zu. Hinzu kommt: Für Hunderttausende von Molchen und Libellenlarven sind die großen Einströmöffnungen eine tödliche Falle. Die Förderflügel der Pumpe zerhacken die Wassertiere so, wie diese Apfelscheibe zerhackt wird.

Ein Problem ist auch, dass das Stromkabel und der Wasserschlauch im Laufe der Zeit mit den Teichpflanzen verwachsen. Die Pumpen sind dann oft kaum noch zu erkennen. Für die Haltbarkeit der Pumpe ist das schlecht.

Funktionsweise und Kavitation bei Wassermangel

Die Pumpen sehen alle ähnlich aus. Es gibt eine Saugseite, über die das Wasser in das System gelangt. Dort wird es beschleunigt, und auf der Druckseite kommt es wieder heraus.

Wenn man auf der Saugseite das Ansaugen in die Pumpe behindert, zum Beispiel indem die Ansaugoberfläche der Pumpe voller Algen sitzt, passiert etwas sehr Unangenehmes. Das zeige ich euch jetzt.

Dafür muss ich die Pumpe aufmachen. Sie hat vorne ein paar Schrauben. Ich nehme den Pumpenkörper ab, darin sitzt die Laufeinheit. Diese wird hinten von einem Lager gehalten, vorne befindet sich ein zweites Keramiklager.

In dem Augenblick, in dem eine Pumpe nicht genug Wasser bekommt, fängt sie an zu kavitieren, wie man sagt. Sie will saugen, bekommt aber nicht genug, erzeugt ein Vakuum, und dieses Vakuum führt zu Vibrationen innerhalb der Pumpe. Die Laufeinheit beginnt zu vibrieren – ich übertreibe das hier etwas –, und das bedeutet Verschleiß an den Lagern. Das ganze Gerät geht früher oder später kaputt.

Strategisch wichtig ist also: Die Pumpe muss immer genug Wasser bekommen.

Es gibt noch einen weiteren Grund. Arbeitet die Pumpe nicht mehr richtig, muss sie mehr Leistung bringen, um trotz des Vakuums weiter Wasser zu fördern. Bei vielen Pumpen steigt dadurch der Stromverbrauch.

Durch Algen vor den Ansaugkörben erhält man also nicht nur weniger Wasser, sondern verbraucht auch noch mehr Energie, um weniger Wasser zu bekommen. Eine völlig unsinnige Lösung. Abhilfe schafft, die Pumpe so unterzubringen, dass sie jederzeit genug sauberes Wasser zur Verfügung hat.

Vorteile eines Pumpenschachts als Standort

Die beste Lösung ist, die Pumpe gut erreichbar in einem Pumpenschacht aufzustellen. Dann hat die Pumpe jederzeit genug sauberes Wasser.

Hier sehen Sie einen solchen internen Pumpenschacht mit einer Grundfläche von 30 x 40 cm und einer Tiefe von 62 cm. Es gibt ihn auch in halber Höhe. Diese Version ist allerdings nicht überall in Deutschland unbeschränkt frostsicher. Deshalb ist die etwas höhere Version der bessere Pumpenstandort; sie kann im Winter im Teich bleiben, denn so dick wird das Eis normalerweise nicht.

Das Wasser strömt hier hinein. Im internen Pumpenschacht steht die Pumpe völlig lose, verschraubt mit einer Schachtverrohrung. Wenn Sie an die Pumpe möchten, lösen Sie einfach ein paar Verschlüsse, nehmen den Deckel ab und kommen ohne Probleme an die Pumpe.

Saugseite, Vorfilter und Kiesschüttung

Entscheidend ist, was auf der Saugseite passiert. Das Wasser strömt durch eine große Öffnung in den Schacht. Außerhalb des Schachtes liegen verzweigte Rohre mit Vorfilterkörben in einer kleinen Kiesschüttung. Wassertiere kriechen nicht in den Kies und erreichen deshalb nie die Pumpe. So entsteht ein perfekter Schutz.

Ein Einbau irgendwo innerhalb des Teiches würde nur oberflächennahes Wasser ansaugen. Der Schlamm am Teichgrund würde dadurch nicht entfernt.

Sedimentfallen und Filtergraben

Viel besser ist daher die Kombination mit Sedimentfallen und einem Filtergraben. Dort werden aufgewirbelte Schlammpartikel am Teichgrund abgesaugt. Sprühdüsen sorgen dafür, dass der Schlamm unter dem Gitterblech gelegentlich aufgewirbelt und abtransportiert wird.

Ein kleiner Schacht mit Schiebern sammelt das Wasser aus mehreren Sedimentfallen und leitet es in einen separaten Teichbereich, den Filtergraben. Dort fließt das Wasser langsamer, und die Partikel setzen sich ab. Auf dem Weg durch den Filtergraben sorgt die dichte Vegetation für eine weitere Verbesserung der Wasserqualität.

Am Ende des Filtergrabens steht der interne Pumpenschacht. Das weitgehend vorgereinigte Wasser sickert durch die dünne Kiesschicht zu den Vorfilterkörben. Sammelrohre bringen es dann in den Schacht zur Kleinspannungspumpe.

Wenn man stärkere 230-Volt-Pumpen verwenden möchte, braucht man einen externen Pumpenschacht außerhalb des Teiches. Dann gibt es am Ende des Filtergrabens eine Foliendurchführung. Direkt davor liegen die Vorfilterrohre innerhalb der Kiesschicht.

Zusammenfassung des NaturaGart-Systems

Das NaturaGart-System löst damit viele Probleme auf einfache Weise. Das Sediment aus schlecht erreichbarer Wassertiefe gelangt in einen gut zugänglichen, flachen Filtergraben. Eine attraktive Vegetation reinigt das Wasser weitgehend. Und der Pumpenschacht bietet der Pumpe die optimalen Betriebs- und Wartungsbedingungen.

Teichpumpe richtig platzieren: Pumpenschacht statt Teichgrund

Viele Teichpumpen liegen einfach am Grund des Teiches. Das ist bequem beim Einbau, bringt aber mit der Zeit Probleme. Das Video erklärt, warum der Standort so wichtig ist und wie das NaturaGart-System mit Pumpenschacht, Sedimentfallen und Filtergraben die Pumpe schützt. Hier lesen Sie die wichtigsten Punkte nach.

Probleme einer ungeschützten Pumpe am Teichgrund

  • Die Gehäuseöffnungen wachsen im Laufe der Zeit mit einem Biofilm zu.
  • Die großen Einströmöffnungen können für Molche, Libellenlarven und andere kleine Wassertiere zur Falle werden.
  • Stromkabel und Wasserschlauch verwachsen mit den Teichpflanzen, die Pumpe ist dann oft kaum noch zu erkennen.
  • Eine Pumpe, die kaum zugänglich ist, wird seltener gewartet. Das schadet ihrer Haltbarkeit.

Kavitation: Was bei Wassermangel passiert

Jede Pumpe hat eine Saugseite, über die das Wasser ins System gelangt, und eine Druckseite, auf der es wieder herauskommt. Wird das Ansaugen behindert, zum Beispiel weil die Ansaugfläche voller Algen sitzt, bekommt die Pumpe nicht genug Wasser. Sie will saugen, erzeugt ein Vakuum und beginnt zu kavitieren. Das Vakuum führt zu Vibrationen der Laufeinheit, und das bedeutet Verschleiß an den Lagern. Das Gerät fällt dadurch früher aus. Hinzu kommt: Arbeitet die Pumpe nicht richtig, muss sie mehr Leistung bringen, um trotz des Vakuums Wasser zu fördern. Bei vielen Pumpen steigt dadurch der Stromverbrauch. Wichtig ist also, dass die Pumpe jederzeit genug sauberes Wasser bekommt.

Die Lösung: Pumpe im Pumpenschacht

Am besten steht die Pumpe gut erreichbar in einem Pumpenschacht. Der internen Pumpenschacht im Video hat eine Grundfläche von 30 x 40 cm und ist 62 cm tief (Pumpenschacht Pi 62). Es gibt ihn auch in halber Höhe als Pi 31. Die niedrigere Version ist nach den Angaben im Video nicht überall in Deutschland unbeschränkt frostsicher, die höhere kann im Winter im Teich bleiben. Im Schacht steht die Pumpe lose, verschraubt mit einer Schachtverrohrung auf der Druckseite. Wer an die Pumpe möchte, löst ein paar Verschlüsse, nimmt den Deckel ab und kommt ohne Probleme heran.

Saugseite: Vorfilter und Kiesschüttung

Entscheidend ist, was auf der Saugseite passiert. Das Wasser strömt durch eine große Öffnung in den Schacht. Außerhalb des Schachtes liegen verzweigte Rohre mit Vorfilter-Körben in einer kleinen Kiesschüttung. Wassertiere kriechen nach den Angaben im Video nicht in den Kies und erreichen die Pumpe deshalb nicht. Ein Einbau irgendwo im Teich würde dagegen nur oberflächennahes Wasser ansaugen, der Schlamm am Teichgrund bliebe liegen.

Zusammenspiel mit Sedimentfallen und Filtergraben

Besser ist die Kombination mit Sedimentfallen und einem Filtergraben. Die Sedimentfallen saugen aufgewirbelte Schlammpartikel am Teichgrund ab, Sprühdüsen wirbeln den Schlamm unter dem Gitterblech gelegentlich auf und transportieren ihn ab. Ein kleiner Schacht mit Schiebern sammelt das Wasser aus mehreren Sedimentfallen und leitet es in den Filtergraben. Dort fließt das Wasser langsamer, die Partikel setzen sich ab, und die dichte Vegetation verbessert die Wasserqualität weiter.

  1. Sedimentfallen holen Schlamm vom Teichgrund.
  2. Der Filtergraben beruhigt das Wasser, Partikel setzen sich ab, Pflanzen reinigen weiter.
  3. Am Ende des Filtergrabens sickert das vorgereinigte Wasser durch die dünne Kiesschicht zu den Vorfilterkörben.
  4. Sammelrohre bringen es in den Schacht zur Pumpe.

Kleinspannung oder 230 Volt: interner und externer Schacht

Im internen Schacht arbeitet eine Kleinspannungs-Pumpe. Für stärkere 230-Volt-Pumpen braucht man einen externen Pumpenschacht außerhalb des Teiches. Dann gibt es am Ende des Filtergrabens eine Foliendurchführung, direkt davor liegen die Vorfilterrohre in der Kiesschicht. Mehr dazu im Video Pumpenschacht außerhalb des Teiches und in den Regeln für den Pumpenbetrieb.

Zusammenfassung

Das NaturaGart-System löst damit mehrere Probleme zugleich: Sediment aus schlecht erreichbarer Wassertiefe gelangt in einen gut zugänglichen, flachen Filtergraben, eine dichte Vegetation reinigt das Wasser weitgehend, und der Pumpenschacht bietet der Pumpe gute Betriebs- und Wartungsbedingungen. Ob und in welcher Größe der Schacht zu Ihrem Teich passt, klären die Teichberater von NaturaGart.

Häufige Fragen zum Standort der Teichpumpe

Warum sollte die Teichpumpe nicht am Teichgrund liegen?

Am Teichgrund wachsen die Gehäuseöffnungen mit der Zeit mit einem Biofilm zu, Wassertiere können durch die großen Einströmöffnungen in die Pumpe geraten, und Kabel und Schlauch verwachsen mit den Teichpflanzen. Die Pumpe ist dann schlecht zugänglich.


Was bedeutet Kavitation bei der Teichpumpe?

Bekommt die Pumpe nicht genug Wasser, zum Beispiel weil die Ansaugfläche voller Algen sitzt, entsteht auf der Saugseite ein Vakuum. Die Laufeinheit beginnt zu vibrieren, das bedeutet Verschleiß an den Lagern. Zusätzlich steigt bei vielen Pumpen der Stromverbrauch.


Wo steht die Pumpe am besten?

Am besten steht sie gut erreichbar in einem Pumpenschacht. Beim NaturaGart-System ist das ein interner Pumpenschacht am Ende des Filtergrabens, so hat die Pumpe jederzeit genug sauberes Wasser.


Wie schützt der Pumpenschacht Wassertiere?

Das Wasser gelangt über verzweigte Rohre mit Vorfilterkörben in einer kleinen Kiesschüttung in den Schacht. Nach den Angaben im Video kriechen Wassertiere nicht in den Kies und erreichen die Pumpe deshalb nicht.


Ist ein interner Pumpenschacht frostsicher?

Laut Artikelbeschreibung ist der Pumpenschacht Pi 62 mit 62 cm Höhe frostsicher, die Pumpe kann in der Regel im Schacht überwintern. Die niedrigere Version ist nach den Angaben im Video nicht überall unbeschränkt frostsicher.


Darf eine 230-Volt-Pumpe im Schwimmteich betrieben werden?

Nach den Vorgaben des VDE dürfen bei Bade- und Schwimmteichen keine 230-Volt-Geräte innerhalb der Anlage betrieben werden. Ein interner Schacht ist dort nur mit einer 12-Volt-Pumpe zulässig, stärkere 230-Volt-Pumpen kommen in einen externen Pumpenschacht außerhalb des Teiches.


Warum ist die Kombination mit Sedimentfallen und Filtergraben sinnvoll?

Ein Einbau irgendwo im Teich würde nur oberflächennahes Wasser ansaugen, der Schlamm am Teichgrund würde nicht entfernt. Mit Sedimentfallen und Filtergraben werden aufgewirbelte Schlammpartikel abgesaugt, im Filtergraben setzen sie sich ab, und die Vegetation reinigt das Wasser weiter.


Videos von NaturaGart TV


NaturaGart TV ist die Videoredaktion von NaturaGart. Hier entstehen praxisnahe Filme rund um Gartenteiche, Schwimmteiche, Wasserpflanzen und naturnahe Gartengestaltung.

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