Teichpanzerung glätten oder rau lassen: Oberfläche, Tiere und Wetter
Die Teichpanzerung lässt sich rau oder glatt gestalten. Das Video, Teil 8 der Serie Teiche dauerhaft bauen, erklärt, wovon die Wahl abhängt und worauf beim Glätten zu achten ist. Hier lesen Sie die wichtigsten Punkte nach.
Verwendungszweck und Oberflächenwahl
Der Verwendungszweck entscheidet über die Oberfläche. Im Naturteich oder in einem Klärteich reicht nach den Angaben im Video eine raue Oberfläche. Beim maschinellen Einsatz von Sackware entsteht sie automatisch, die unregelmäßige Struktur gleicht sich noch etwas aus und erstarrt dann. Für Außenbereiche halten sie die Fachleute von NaturaGart für gut geeignet. Wie die Maschine arbeitet, zeigt das Video Schnellbautechnik.
Schutz vor Tieren und Haustieren
Nach den Angaben im Video muss man damit rechnen, dass Rehe, Hirsche oder Wildschweine durch den Teich laufen und die Folie beschädigen. Auch Kühe und Pferde standen schon in Teichen von Kunden. Häufiger kommen Hunde oder Gänse mit scharfen Krallen im Teich an. Wenn sie versuchen, aus dem Teich zu kommen, ist eine raue Oberfläche nach den Angaben im Video besser.
Glatte und raue Flächen im Vergleich
Schräge Folienflächen sind für Kleintiere wie Mäuse oder Igel nach den Angaben im Video unüberwindbar, sie können im Teich ertrinken. Das gilt auch für sehr glatte Mörtelflächen. Raue Hangflächen schützen dagegen die Folie und entsprechen einem natürlichen Untergrund. Ein weiterer Vorteil: Die Grube ist sofort fertig und kann wenige Tage später gefüllt werden. Mehr zu Hangflächen steht im Video Vermörteln von Hangflächen.
Glätten des Mörtels in Schwimmteichen
Im Schwimmteich ist es anders, besonders wenn Kinder sich im Wasser austoben. Raue Oberflächen sind dann nicht sehr hautfreundlich. Deshalb glättet man den noch feuchten Mörtel. Das gelingt besser, wenn die Mischung etwas angezogen hat und das Wasser bereits fester gebunden ist. Der Untergrund ist unregelmäßiger als eine gemauerte Hauswand, deshalb entstehen am Rand eines normalen Glättblechs leicht Riefen. Das lässt sich vermeiden, indem man die Ecken des Bleches abrundet. Wie sich eine rutschfeste Oberfläche herstellen lässt, zeigt das Video Reparaturspachtel.
Zeitbedarf und Personaleinsatz beim Glätten
Glätten kann jeder, aber nicht von Anfang an gleich schnell. Anfänger unterschätzen das leicht, der Zeitbedarf hängt von Geschicklichkeit und Erfahrung ab. Bei maschinellem Einsatz wird etwa eine Tonne Mörtel pro Stunde in die Grube gepumpt. Für fliesenglatte Oberflächen braucht man deshalb nach den Erfahrungen im Video gleichzeitig drei bis vier Personen zum Glätten.
Einfluss von Sonne, Wind und Abdeckung
Entscheidend ist auch, was während der Erstarrungsphase passiert. Viel Sonne und Wind können dazu führen, dass das Wasser schneller aus der dünnen Schicht verdunstet, als es mit dem Zement reagieren kann. Das führt zu einer geringeren Festigkeit der Panzerung. Das Verdunsten lässt sich zum Beispiel durch das Abdecken mit dünnen Folien verzögern.
Vergleich mit dem Verputzen einer Hauswand
Für die Panzerung gelten nach den Angaben im Video dieselben Regeln wie beim Verputzen einer Hauswand. Auch dort sollte man eine Außentemperatur von 30 Grad möglichst nicht überschreiten, und im Winter sollte man früher mit dem Schutz gegen Austrocknung beginnen. Gebaut wird mit NaturaGart-Teichbau-Mörtel auf der Verbundmatte. Bei Fragen zu Ihrem Teich helfen die Teichberater von NaturaGart.