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Vergleich: Pflege von Naturteichen und Schwimmteichen

Erfahren Sie, warum sich die Pflege unterscheidet

Warum bleiben Schwimmteiche oft klarer als Naturteiche? Der entscheidende Unterschied liegt nicht in der Biologie, sondern in Bauweise, Pflanzenbestand und der richtigen Pflege.

Vergleich: Pflege von Naturteichen und Schwimmteichen

Auf die Oberfläche aller Teiche fallen Staub und Blätter.

Sie sinken im Laufe der Zeit zu Boden. Es entsteht eine Sedimentschicht, die von Mikroorganismen abgebaut wird. Aus Blättern entsteht Schlamm.

Dabei entstehen auch Faulgase, die nur teilweise abgebaute Bestandteile zur Oberfläche ziehen. Einen attraktiven Schwimmteich stellt man sich anders vor.

Die biologischen Regeln für das, was am Teichgrund abläuft, sind in allen Teichtypen gleich.

Entscheidend sind lediglich die Rahmenbedingungen, die unterschiedlich sind.

Schwimmteiche lassen sich leichter sauber halten

In Schwimmteichen ist zumindest der mittlere Teichbereich vegetationsfrei und kann mit einem Schlammsauger oder Teichroboter ganz einfach sauber gehalten werden.

Was auf den Boden fällt, verschwindet, bevor es zu Schlamm werden kann.

Ein harter, kahler Boden bietet dafür ideale Voraussetzungen.

Naturteiche haben andere Pflegebedingungen

Naturteiche hingegen sind meist dicht bewachsen. Dort landen Staub und Blätter zwischen den Pflanzen.

Diesen Bereich kann man nicht so leicht sauber halten. Dann passiert ganz unvermeidlich der normale Abbauprozess: Sedimentreste steigen zur Oberfläche, die darin enthaltenen Nährstoffe düngen gleichzeitig auch die Algen.

Ein Verzicht auf Unterwasserpflanzen ist keine Lösung. Dann werden die Nährstoffe nicht aufgenommen und die Algen explodieren.

Unterwasserpflanzen gezielt pflegen

Sinnvoll ist in vielen Teichen ein gezieltes Management der Unterwasserpflanzen.

Was man am sinnvollsten macht, hängt von den Pflanzen und vom Teichzustand ab.

Im NaturaGart-Unterwasserpark mähen wir einen beträchtlichen Teil der Unterwasserpflanzen ab und exportieren damit die Nährstoffe, die in der letzten Saison eingesammelt worden sind.

Etwa 3 Tonnen Wasserpflanzen entnehmen wir pro Jahr aus diesem riesigen Gartenteich - und damit eine Stickstoffmenge von etwa 8 kg.

Das entspricht etwa 70 kg Blaukorndünger oder etwa 100 kg Störfutter.

Damit stabilisieren wir den Tauchteich bei einer Sichtweite von meist 3 bis 5 m - ein Wert, von dem viele private Teichbesitzer nur träumen.

Filtergraben für Naturteich und Schwimmteich

In Natur- und Schwimmteichen wird natürlich weniger Fischfutter und Dünger importiert. Da reicht in der Regel ein Filtergraben aus.

Der Wassertransport durch den Pflanzenbestand führt dann bereits zu einer deutlichen Verbesserung der Wasserqualität.

In Naturteichen befindet sich ein großer Teil des Pflanzenbestandes nicht im Filtergraben, sondern im Teich.

Wir erleben gelegentlich, dass sich die Funktionen dann umkehren: Dann wird der Teich zum überdimensionierten Regenerationsbereich des Filtergrabens.

Auch da hilft ein Rückschnitt und das Ausspülen oder Absaugen des Sedimentes zwischen den Unterwasserpflanzen.

Wo das Sediment fehlt, gibt es auch keine Schwimmschichten an der Oberfläche.

Fazit: Naturteich und Schwimmteich unterscheiden sich vor allem in der Pflege

In pflanzenreichen Naturteichen bleibt mehr Sediment im Spiel. Sie sind dadurch nicht ganzjährig so klar wie Schwimmteiche.

Die Pflege in den Pflanzenbeständen des Naturteiches lässt sich auch nicht so automatisieren wie in Schwimmteichen.

Für alle Teichtypen - egal ob Schwimmteich, Fischteich oder Naturteich - empfehlen wir einen Filtergraben.

Die unerwünschten Sedimenteffekte fallen im Pflanzengewirr des Filtergrabens nicht so auf wie auf einer freien Wasserfläche.

Naturteich oder Schwimmteich: Warum die Pflege unterschiedlich ist

Naturteiche und Schwimmteiche folgen denselben biologischen Regeln: Staub, Blätter und andere organische Bestandteile sinken ab, werden von Mikroorganismen zersetzt und bilden mit der Zeit Sediment. Der entscheidende Unterschied liegt nicht in der Biologie, sondern in der Bauweise und Pflege.

Ein Schwimmteich hat meist einen freien, vegetationsarmen Schwimmbereich. Dort lassen sich Ablagerungen mit Schlammsauger oder Teichroboter relativ einfach entfernen, bevor daraus größere Schlamm- und Nährstoffdepots entstehen. Ein harter, kahler Boden erleichtert diese Pflege zusätzlich.

Im Naturteich ist die Situation anders. Dort befinden sich viele Unterwasserpflanzen direkt im Teich. Zwischen diesen Pflanzen sammeln sich Blätter, Staub und Sedimente. Diese Bereiche lassen sich nicht so einfach reinigen. Deshalb bleiben in Naturteichen meist mehr Nährstoffe im System. Das kann zu Schwimmschichten, Trübungen und stärkerem Algenwachstum führen.

Unterwasserpflanzen sind trotzdem wichtig. Sie nehmen Nährstoffe auf und stabilisieren das biologische Gleichgewicht. Entscheidend ist deshalb nicht der Verzicht auf Pflanzen, sondern ein gezieltes Pflanzenmanagement. Durch Rückschnitt und das Entfernen von Pflanzenmasse werden gebundene Nährstoffe aus dem Teich exportiert.

Ein Filtergraben unterstützt diesen Prozess. Er schafft einen eigenen Bereich für Pflanzenwachstum, Sedimentablagerung und biologische Wasserverbesserung. Deshalb empfiehlt NaturaGart für Naturteiche, Schwimmteiche und Fischteiche grundsätzlich einen Filtergraben.

Das Fazit: Schwimmteiche lassen sich durch freie Bodenflächen leichter automatisiert pflegen. Naturteiche sind naturnäher und pflanzenreicher, brauchen aber ein gezieltes Management von Sedimenten und Unterwasserpflanzen. Wer diese Unterschiede kennt, kann die Wasserqualität deutlich besser stabilisieren.

FAQ: Pflege von Naturteichen und Schwimmteichen

Warum entsteht Schlamm im Teich?

Auf die Oberfläche aller Teiche fallen Staub und Blätter. Sie sinken im Laufe der Zeit zu Boden. Dort entsteht eine Sedimentschicht, die von Mikroorganismen abgebaut wird - aus Blättern entsteht Schlamm.


Warum steigen Sedimentreste an die Oberfläche?

Beim Abbau organischer Bestandteile entstehen Faulgase. Diese können teilweise abgebaute Bestandteile zur Oberfläche ziehen.


Warum lassen sich Schwimmteiche leichter sauber halten?

In Schwimmteichen ist zumindest der mittlere Teichbereich vegetationsfrei. Dieser Bereich kann mit einem Schlammsauger oder Teichroboter einfach sauber gehalten werden. Was auf den Boden fällt, verschwindet, bevor es zu Schlamm werden kann.


Warum ist die Pflege in Naturteichen schwieriger?

Naturteiche sind meist dicht bewachsen. Staub und Blätter landen zwischen den Pflanzen. Diese Bereiche kann man nicht so leicht sauber halten, deshalb läuft dort der normale Abbauprozess weiter.


Warum sind Unterwasserpflanzen im Naturteich wichtig?

Ein Verzicht auf Unterwasserpflanzen ist keine Lösung. Dann werden die Nährstoffe nicht aufgenommen und die Algen explodieren.


Warum sollte man Unterwasserpflanzen gezielt pflegen?

Sinnvoll ist in vielen Teichen ein gezieltes Management der Unterwasserpflanzen. Was man am sinnvollsten macht, hängt von den Pflanzen und dem Teichzustand ab.


Welche Wirkung hat das Mähen von Unterwasserpflanzen?

Im NaturaGart-Unterwasserpark wird ein beträchtlicher Teil der Unterwasserpflanzen abgemäht. Damit werden die Nährstoffe exportiert, die in der letzten Saison eingesammelt worden sind.


Welche Rolle spielt der Filtergraben?

In Natur- und Schwimmteichen reicht in der Regel ein Filtergraben aus. Der Wassertransport durch den Pflanzenbestand führt bereits zu einer deutlichen Verbesserung der Wasserqualität.


Warum bleiben Naturteiche nicht ganzjährig so klar wie Schwimmteiche?

In pflanzenreichen Naturteichen bleibt mehr Sediment im Spiel. Sie sind dadurch nicht ganzjährig so klar wie Schwimmteiche.


Für welche Teichtypen empfiehlt NaturaGart einen Filtergraben?

Für alle Teichtypen - egal ob Schwimmteich, Fischteich oder Naturteich - empfiehlt NaturaGart einen Filtergraben.