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Ein Gartenteich muss nährstoffarm sein, damit er lange Bestand hat. Das gilt auch für die Uferzone am Teich. Die Bepflanzung am Wasserrand darf keine hohen Ansprüche in Bezug auf Nährstoffe haben.

Muttererde hat im Teich nichts zu suchen

Der Rohrkolben marschiert in einen Gartenteich geradezu ein, wenn man ihm die Chance dazu bietet. In großen Gewässern in der freien Natur schafft er große Strecken pro Jahr. Das gelingt ihm dort, weil ihm Nährstoffüberschüsse und die einsetzende Verlandung eine exzellente Wachstumsbasis bieten.

Es reicht allerdings nicht aus, störende Rohrkolben aus der Uferzone am Teich herauszureißen. Denn dann arbeitet man sich bestenfalls an einem Symptom ab. Viel sinnvoller ist es, die Wurzel des Übels zu beseitigen und die Bepflanzung am Teich so zu gestalten, dass sich dem Rohrkolben und anderen Gewächsen erst gar nicht die Möglichkeit zur expansiven Ausdehnung bietet. Das Stichwort dabei lautet: Nährstoffkontrolle. Mutterboden hat im Gartenteich deshalb überhaupt nichts verloren. Er ist sehr nährstoffreich und düngt vorzugsweise die im Gewässer unerwünschte Vegetation. Wer eine opulent wachsende Teichumgebung genießen will, gleichzeitig aber auch ein stabiles Gewässer haben möchte - und dass ohne großen Arbeitsaufwand -, muss subtiler vorgehen. Und wissen, dass sich die Uferzone am Teich aus verschiedenen Abschnitten zusammensetzt. So dass es möglich ist, Pflanzen mit unterschiedlichem Nährstoffbedarf in verschiedenen, hintereinander gestaffelten Bereichen anzusiedeln.

Ufergräben grenzen ab

Ein Teich befindet sich im unteren Bereich einer Landschaft. In ihn fällt alles hinein. Nichts gelangt aus ihm heraus. Alles was nicht auf seinem Grund landet, wurde zuvor an sein Ufer gespült. Wenn ein Gartenteich klares, nährstoffarmes Wasser haben soll, dürfen am Wasserrand nur kleine, anspruchslose Pflanzen wachsen. Denn diese Gewächse kommen mit sehr wenigen Nährstoffen aus. Die üppige Vegetation in der Uferzone am Teich wächst etwas weiter landeinwärts. Im angrenzenden Ufergraben, der durch einen Uferwall vom Wasser getrennt ist. Im Ufergraben kann man ohne Probleme Pflanzen mit hohem Nährstoffbedarf, etwa Sumpfprimeln, auf nährreicher Muttererde ansiedeln. Wenn man will, kann man den Ufergraben sogar mehrere Meter breit anlegen, damit das Blumenmeer genügend Platz hat, um sich zu entfalten.

Der Ufergraben ist kein Filtergraben

Der Ufergraben ist nicht zu verwechseln mit dem Filtergraben, der Regenerationszone am Rand von Schwimm- und Fischteichen, wo ein dichtes Wasserpflanzendickicht dem durchfließenden Teichwasser auf biologische Weise die Nährstoffe entzieht. Da in den Filtergraben schon funktionsbedingt große Mengen an Nährstoffen gelangen, muss man für ihn keine besondere Teicherde kaufen. Einfacher Füllsand oder Bausand reichen völlig aus.

Das Uferband: eine wirksame Saugsperre verhindert Wasserverlust im Teich

Die Ufergestaltung wirkt sich stark auf das im Teich vorhandene Nährstoffvolumen aus. Das betrifft nicht nur den Nährstoffeintrag sondern auch mögliche Wasserverluste. Denn in der Regel ist die Qualität des Nachfüllwassers schlechter als die des bereits vorhandenen und von den Wasserpflanzen im Teich gereinigten Wassers. Dummerweise ist es so, dass der Boden, der an einen Folienteich grenzt, Wasser aus ihm heraussaugen kann, wenn es keine funktionierende Kapillarsperre (Saugsperre) gibt. Mit der Zeit arbeiten sich auch die durstigen Wurzeln der Vegetation im Teichumfeld so weit vor, dass sie sich im Gewässer bedienen können und der Eindruck eines undichten Teiches entsteht.

Dem kann man durch den Einbau einer Kapillarsperre einen Riegel vorschieben. Dabei hat sich das Uferband von NaturaGart bewährt. Es ist eine Saugsperre, die im Boden verankert wird und den Teich wirksam von seiner Umgebung abgrenzt. Das Uferband besteht aus einem Aluminiumprofil mit Gummilippe. An ihm werden Folie, Vlies und Ufermatte so befestigt, dass eine senkrechte, undurchdringliche Barriere entsteht, die eine scharfe Trennung von Teich und Umland bewirkt.