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Manuelle Mörtelmischungen

Mörtel selbst mischen oder Sackware: Mischungsqualität, Entmischung, manueller Einbau und Kosten im Vergleich

Mörtel lässt sich auf vielerlei Weise herstellen, und die Art der Herstellung bestimmt seine Qualität. Das Video vergleicht Mischung vor Ort und Sackware bei Festigkeit, Transport, Einbau und Kosten und zeigt den Schuhtest beim manuellen Einbau.

Einleitung: Mörtel vor Ort oder Sackware

Seit 10.000 Jahren werden Mörtelmischungen von Hand gefertigt. Seit 2000 Jahren ist die 43 Meter hohe Kuppel des Pantheon eines der Wahrzeichen von Rom. Na also, geht doch, allerdings mit einem wichtigen Unterschied.

Vergleich: Mischungsqualität vor Ort und Sackware

Die Mischung, die Sie vor Ort machen, ist nur so gut wie derjenige, der sie macht. Und der hat oft überhaupt keine Chance, weil er nicht weiß, welche Korngrößenverteilung es in dem Sandhaufen gibt, aus dem er die Mischung zusammenmischen will.

Das ist bei der Sackware anders. Da werden die genauen Korngrößenverteilungen ermittelt und dann kommt die passende Zementmenge dazu. Das alles führt mit etlichen anderen Zuschlagstoffen zu einem ganz präzisen Ergebnis. Der Mörtel ist dann immer gleich hart.

Fehlertoleranz und Einfluss von Zement und Wasser

Wenn man sich eine Mischung vor Ort macht, wird das nicht so sein. Der Mörtel ist vielleicht manchmal ein bisschen weicher, aber das ganze Mörtelsystem hat sich seit 2000 Jahren bewährt, eben wegen seiner Fehlertoleranz. Das wird auch irgendwie so funktionieren.

Im Park haben wir alle Varianten. Wir haben die Sackware, das ging prima, das wurde sehr schnell hart, und das ist sehr gut zu verarbeiten. Wir haben aber auch örtliche Mischungen gemacht. Die sahen vielleicht am Anfang nicht ganz so ideal aus, es ist natürlich ein bisschen mehr Arbeit, aber unterm Strich kann man das Endergebnis hinterher nicht mehr unterscheiden.

Die Bestandteile müssen stimmen:

  • Wenn Zement fehlt, wird die Mischung nicht richtig hart.
  • Zu viel Zement kann zu vorübergehenden Ausblühungen führen.
  • Wird nicht das richtige Wasser-Zement-Verhältnis eingehalten, dauert der Abbindeprozess länger.

Festigkeit von Teichbaumörtel im Vergleich

Je präziser die Mischung eingestellt ist, desto schneller und besser funktioniert es. Spezielle Zuschlagstoffe können das noch mehr verbessern. NaturaGart Teichbaumörtel ist daher schon nach 24 Stunden doppelt so fest wie normale Sackware für Zementmörtel und wesentlich fester als jede manuelle Mischung.

Die Verarbeitung von Mörtel ist insgesamt sehr fehlertolerant. Bei einigermaßen sorgfältiger Arbeitsweise kann man das Endergebnis daher kaum unterscheiden.

Transport und Entmischung der Mischung

In der Regel stehen auf privaten Baustellen Mörtelmischer zur Verfügung. Nach drei bis vier Minuten ist eine Mischung fertig. Sie muss dann mit einer Karre in die Baustelle gefahren werden. Bei langen Fahrstrecken wächst das Risiko, dass sich der Karreninhalt wieder entmischt: Der grobe Sand sackt nach unten, der Feinanteil bleibt an der Oberfläche. Zusätzlich entmischt sich das Wasser und schwimmt oben. Vor Ort muss daher noch etwas nachgemischt werden.

Im professionellen Bereich gibt es gelegentlich noch Maschinen, die eine örtliche Mischung in die Baustelle transportieren. Der Mörtel quillt oder fließt dann aus dem Schlauch; es geht in erster Linie um den Transport von der Maschine in die Grube. Das Verarbeitungsverfahren unterscheidet sich daher deutlich vom Verspritzen der Mischung mit Pressluft.

Maschinenverarbeitung und Verstopfungsrisiko

Bei Zementmörtel besteht ständig ein Verstopfungsrisiko, besonders wenn eine Mischung einmal mit etwas zu wenig Wasser angerührt wird. Durch die zunehmende Verbreitung der Sackware haben diese Maschinen nicht mehr den aktuellen Stand der Technik und werden daher vom Markt verschwinden.

Manueller Einbau und Prüfung mit dem Schuh

Bei manuellem Einbau muss die erste Mischung sehr dünnflüssig sein. Nur so dringt der Mörtel zwischen die Fasern und nur so lässt sich die Mischung zum Beispiel mit einem Besen verteilen. Ob das richtig ist, kann man leicht mit den Schuhen testen: Wenn der Mörtel unter dem Schuh klebt, ist er nicht tief genug eingedrungen. Es darf kein Fußabdruck bleiben. So ist es richtig.

Ein ideales Wasser-Zement-Verhältnis kann man auf diese Weise zwar unmöglich einhalten, das korrigiert sich aber erfahrungsgemäß beim Aufbringen der zweiten Schicht. Ein gewisser Wasserüberschuss wird auch fast immer auf den Grund der Grube fließen. Bei manuellen Mischungen wird also über längere Zeit noch etwas nachsickern. Aus diesem Grund kann man mit örtlichen Mischungen die Teichsohle meist erst später fertigstellen.

Nachsickern und Fertigstellung der Teichsohle

In fertiger Sackware sind solche Wasserverluste die Ausnahme, denn spezielle Quellstoffe speichern dort das Wasser in der Mischung.

Kosten: Profi-Betriebe und private Baustellen

Profi-Betriebe müssen ein optimales Ergebnis garantieren, und jede Arbeitsstunde kostet Geld. Aus diesem Grund benutzen die Profis normalerweise Sackware. Auf privaten Baustellen wird hingegen meistens mit Familienangehörigen oder befreundeten Helfern gearbeitet.

  • Wenn die Arbeitszeit nichts kostet, ist die Mischung vor Ort günstiger. Man muss etwas genauer arbeiten, aber dann ist das Ergebnis ebenfalls gut.
  • Sobald die Arbeitszeit zum Kostenfaktor wird, sind fertige Mischungen sinnvoller.

Mörtel selbst mischen oder Sackware: Qualität, Einbau und Kosten beim Teichbau

Beim Panzerung der Teichfolie kommt eine dünne Mörtelschicht auf die Verbundmatte über der Teichfolie. Dafür kann man den Mörtel vor Ort mischen oder fertige Sackware verwenden. Das Video, Teil 7 der Serie Teiche dauerhaft bauen, vergleicht beides. Hier lesen Sie die wichtigsten Punkte nach.

Mörtel vor Ort oder Sackware

Nach den Angaben im Video werden Mörtelmischungen seit etwa 10.000 Jahren von Hand gefertigt, und die 43 Meter hohe Kuppel des Pantheon in Rom steht seit rund 2000 Jahren. Der Unterschied zu heute liegt in der Mischung.

Mischungsqualität: vor Ort und Sackware

Die Mischung vor Ort ist nur so gut wie derjenige, der sie macht. Er weiß oft nicht, welche Korngrößenverteilung der Sandhaufen hat. Bei Sackware wird die Korngrößenverteilung ermittelt, dazu kommt die passende Zementmenge und etliche Zuschlagstoffe. Der Mörtel ist dann nach den Angaben im Video immer gleich hart.

Fehlertoleranz, Zement und Wasser

Eine Mischung vor Ort ist vielleicht manchmal etwas weicher. Das System Mörtel hat sich aber seit 2000 Jahren wegen seiner Fehlertoleranz bewährt. Im NaturaGart-Park wurden nach den Angaben im Video alle Varianten ausprobiert: Sackware härtete sehr schnell und ließ sich gut verarbeiten, örtliche Mischungen machten etwas mehr Arbeit. Das Endergebnis lässt sich hinterher nicht mehr unterscheiden. Die Bestandteile müssen aber stimmen: Fehlt Zement, wird die Mischung nicht richtig hart. Zu viel Zement kann zu vorübergehenden Ausblühungen führen. Stimmt das Wasser-Zement-Verhältnis nicht, dauert das Abbinden länger.

Festigkeit von Teichbau-Mörtel im Vergleich

Je präziser die Mischung eingestellt ist, desto schneller und besser funktioniert sie, spezielle Zuschlagstoffe können das noch verbessern. Der NaturaGart-Teichbau-Mörtel ist nach den Angaben von NaturaGart nach 24 Stunden doppelt so fest wie normale Sackware für Zementmörtel und wesentlich fester als jede manuelle Mischung. Bei einigermaßen sorgfältiger Arbeit lässt sich das Endergebnis nach den Angaben im Video kaum unterscheiden.

Transport und Entmischung

Auf privaten Baustellen steht in der Regel ein Mörtelmischer zur Verfügung. Nach drei bis vier Minuten ist eine Mischung fertig und wird mit der Karre in die Baustelle gefahren. Bei langen Fahrstrecken wächst das Risiko, dass sich der Inhalt wieder entmischt: Der grobe Sand sackt nach unten, der Feinanteil bleibt oben, das Wasser schwimmt obenauf. Vor Ort muss daher etwas nachgemischt werden. Im professionellen Bereich gibt es gelegentlich noch Maschinen, die eine örtliche Mischung in die Baustelle transportieren. Der Mörtel quillt oder fließt dann aus dem Schlauch, das unterscheidet sich vom Verspritzen mit Druckluft, das in Schnellbautechnik gezeigt wird.

Maschinenverarbeitung und Verstopfungsrisiko

Bei Zementmörtel besteht ständig ein Verstopfungsrisiko, besonders wenn die Mischung einmal mit etwas zu wenig Wasser angerührt wird. Durch die zunehmende Verbreitung von Sackware entsprechen diese Maschinen nach den Angaben im Video nicht mehr dem Stand der Technik. Mehr zum Vergleich steht im Video Einsatz von Teichbau-Mörtel.

Manueller Einbau und Prüfung mit dem Schuh

Beim manuellen Einbau muss die erste Mischung sehr dünnflüssig sein. Nur so dringt der Mörtel zwischen die Fasern, und nur so lässt er sich zum Beispiel mit einem Besen verteilen. Ob das stimmt, lässt sich mit dem Schuh testen: Klebt der Mörtel unter dem Schuh, ist er nicht tief genug eingedrungen. Es darf kein Fußabdruck bleiben. Ein ideales Wasser-Zement-Verhältnis lässt sich so nicht einhalten, das korrigiert sich nach den Erfahrungen im Video aber beim Aufbringen der zweiten Schicht. Welche Schichtdicken gelten, steht im Video Schichtdicken und Druckverhältnisse.

Nachsickern und Fertigstellung der Teichsohle

Ein gewisser Wasserüberschuss fließt fast immer auf den Grund der Grube, bei manuellen Mischungen sickert deshalb über längere Zeit noch Wasser nach. Die Teichsohle lässt sich mit örtlichen Mischungen meist erst später fertigstellen. In fertiger Sackware sind solche Wasserverluste die Ausnahme, denn spezielle Quellstoffe speichern das Wasser in der Mischung.

Kosten: Profi-Betriebe und private Baustellen

Profi-Betriebe müssen ein optimales Ergebnis garantieren, und jede Arbeitsstunde kostet Geld. Deshalb benutzen sie normalerweise Sackware. Auf privaten Baustellen arbeitet man meist mit Familienangehörigen oder befreundeten Helfern. Wenn die Arbeitszeit nichts kostet, ist die Mischung vor Ort nach den Angaben im Video günstiger. Man muss etwas genauer arbeiten, dann ist das Ergebnis ebenfalls gut. Sobald die Arbeitszeit ein Kostenfaktor ist, sind fertige Mischungen sinnvoller. Nachbesserungen an trockenem Mörtel zeigt das Video Reparaturspachtel. Bei Fragen zu Ihrem Teich helfen die Teichberater von NaturaGart.

Häufige Fragen zu manuellen Mörtelmischungen

Kann man Mörtel für den Teich selbst mischen?

Ja. Nach den Angaben im Video funktioniert das System Mörtel wegen seiner Fehlertoleranz auch mit örtlichen Mischungen. Die Bestandteile müssen aber stimmen, und man muss etwas genauer arbeiten.


Worin unterscheidet sich Sackware von einer Mischung vor Ort?

Bei Sackware wird die Korngrößenverteilung ermittelt und die passende Zementmenge mit Zuschlagstoffen kombiniert. Der Mörtel ist dann nach den Angaben von NaturaGart immer gleich hart. Bei einer Mischung vor Ort kennt man die Verteilung im Sandhaufen oft nicht.


Was passiert, wenn Zement oder Wasser nicht stimmen?

Fehlt Zement, wird die Mischung nicht richtig hart. Zu viel Zement kann zu vorübergehenden Ausblühungen führen. Stimmt das Wasser-Zement-Verhältnis nicht, dauert das Abbinden länger.


Warum entmischt sich Mörtel beim Transport?

Bei langen Fahrstrecken sackt der grobe Sand nach unten, der Feinanteil bleibt an der Oberfläche, und das Wasser schwimmt oben. Vor Ort muss deshalb noch etwas nachgemischt werden.


Wie prüft man beim manuellen Einbau, ob der Mörtel richtig eingedrungen ist?

Mit dem Schuh: Klebt der Mörtel unter dem Schuh, ist er nicht tief genug zwischen die Fasern gedrungen. Es darf kein Fußabdruck bleiben. Die erste Mischung muss dafür sehr dünnflüssig sein.


Warum dauert die Fertigstellung der Teichsohle bei örtlichen Mischungen länger?

Ein Wasserüberschuss fließt fast immer auf den Grund der Grube, bei manuellen Mischungen sickert deshalb noch etwas nach. In Sackware speichern spezielle Quellstoffe das Wasser in der Mischung.


Was ist günstiger: Mörtel vor Ort mischen oder Sackware?

Wenn die Arbeitszeit nichts kostet, ist die Mischung vor Ort nach den Angaben im Video günstiger. Sobald die Arbeitszeit zum Kostenfaktor wird, sind fertige Mischungen sinnvoller. Profi-Betriebe benutzen normalerweise Sackware.


Videos von NaturaGart TV


NaturaGart TV ist die Videoredaktion von NaturaGart. Hier entstehen praxisnahe Filme rund um Gartenteiche, Schwimmteiche, Wasserpflanzen und naturnahe Gartengestaltung.

Die Videos zeigen, wie Teiche geplant, gebaut und gepflegt werden - basierend auf über 45 Jahren Erfahrung und mehr als 70.000 realisierten Teichen.

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