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Herbstlaub und Algenbildung im Teich

Laufzeit 5:20

Aus dem Laub von heute werden die Algen von morgen

Eine riesige Trauerweide zeigt, wie viel Energie und Nährstoffe in den Blättern eines Baumes stecken. Im Video erklären wir, wie aus dem Laub im Teich im Frühjahr die Algen werden und wie ein Netz oder eine Laub-Auffangwand das verhindert.

Die Trauerweide: Wofür ein Baum seine Blätter braucht

Eine riesige Trauerweide im NaturaGart-Park. Ihre gewaltigen Ausmaße verdankt sie Zehntausenden von Blättern. Aus Sonnenlicht und Mineralien produzieren die Blätter Energie. Daraus entstehen meterlange Zweige, dicke Äste und ein Stamm mit fast vier Metern Umfang.

70 bis 80 Prozent der Nährstoffe stecken im Laub

Wo produziert wird, braucht man Rohstoffe. Deshalb werden 70 bis 80 Prozent dieser Vorräte in den Blättern gelagert, da, wo sie verbraucht werden. Und da sind die meisten auch noch im Herbst, wenn sich der Baum von den Blättern trennen muss. Unter der Last von Eis und Schnee würden seine Äste brechen. Mit den Blättern fallen dann auch die Nährstoffvorräte zu Boden, zunächst unerreichbar für den Baum.

Die Laubschicht als Festgeldkonto des Baumes

Für den Baum sind die Blätter wie eine langfristige Kapitalanlage. Er braucht das Geld, seine Reserven, nicht aktuell im nächsten Jahr, sondern vielleicht erst nach zwei oder drei oder fünf Jahren. Aus diesem Grunde sehen Sie diese Nährstoffreserve so, wie Sie Ihr Festgeldkonto oder Ihre Kapitalanlage sehen. Was Sie nicht dringend brauchen, packen Sie nicht unter das Kopfkissen, sondern deponieren es da, wo es sicher ist. Und so machen das die Bäume auch.

Sie können mit dieser Zusatznährstoffreserve oben im Blätterdach nichts anfangen, wenn sie die nicht brauchen. Also packen sie die unten im Boden und holen sich das dann, wenn sie es wieder brauchen. Das hat auch den Vorteil, dass es da mehrere Jahre unangetastet liegen kann, falls mal ein paar schlechte Jahre kommen und man keine neuen Nährstoffreserven anlegen kann.

Wenn der Wind das Laub in den Teich weht

Bäume teilen sich das alles sehr freundschaftlich. Aber es geht auch Nährstoffkapital verloren. Wenn der Wind die Blätter in einen Teich weht, landen dort auch die Nährstoffe, die der Baum eigentlich für sich selbst angespart hat.

Abbau im Winter: Gasblasen und Fadenalgen

Die Blätter sinken zu Boden, viel davon wird bis zum nächsten Frühjahr abgebaut. Gasblasen aus Gärprozessen lassen die Blätter im März und April mehrfach zur Oberfläche steigen und wieder absinken, bis letztlich nur noch die Nährstoffe übrig sind. Und die holen sich dann die Algen. Manchmal als grüne Algensuppe, manchmal als lange Fäden, in denen sich Blasen des produzierten Sauerstoffs verfangen. Dieser Auftrieb zieht die Fadenalgen an die Oberfläche.

Nährstoffbomben im Frühjahr: Warum die Algen gewinnen

Letztlich kein richtig schöner Anblick. Der Grund für dieses Algenwachstum sind die Nährstoffbomben, die mit dem Herbstlaub in den Teich gelangt sind. Die feuern jetzt das Algenwachstum an, weil in diesen Frühjahrsmonaten noch nicht genug Unterwasserpflanzen wachsen können, weil das Wasser noch relativ kalt ist. Den Algen ist das egal, dem Tausendblatt und den Wasserschrauben eher nicht.

Weniger Laub im Herbst, weniger Algen im Frühjahr

Die Lösung für das Problem ist daher ganz einfach. Weniger Blätter im Herbst bedeuten weniger Algen im Frühjahr und im nächsten Sommer. Regelmäßig wird unterschätzt, was da für Mengen zusammenkommen. Das zeigt aber gleichzeitig auch den Lösungsweg auf, wie man Algenwachstum unterbinden kann. Wenn die Blätter im Herbst nicht in den Teich fallen, dann sind keine Blätter und keine Nährstoffe im Teich. Dann werden die nicht abgebaut, dann gibt es für die Algen keine Wachstumsgrundlage.

Es gibt keine Maßnahme im Jahr, die einem Algenwachstum so effektiv vorbeugt, wie die Verhinderung des Laubeintrags im Herbst.

Teichnetz mit Schwimmstütze bis 10 Meter Breite

Teiche bis 10 Meter Breite kann man relativ einfach mit einem Netz überdecken. Eine Schwimmstütze wird am Ufer befestigt. Meist kann man innerhalb weniger Minuten das Netz über die Schwimmstütze ziehen. Man kann das perfekt vorbereiten. Die Stütze hält das Netz dann perfekt über dem Teich. Das Laub wird dann weiter geweht. So überdecken wir im NaturaGart-Park auch größere Teiche.

Laub-Auffangwand mit zwei Stützen und Sandsäcken

Wo es wenig hohe Bäume gibt, kann man das Laub auch mit einem senkrechten Netz auffangen. Zu dieser Laub-Auffangwand gehören zwei Stützen, die sich mit wenigen Handgriffen montieren lassen. Einmal vormontiert, kann man das Netz innerhalb kürzester Zeit einhängen. Mit Hilfe von Sandsäcken kann man die Stützen auch auf befestigten Terrassen sicher aufstellen.

Mehr dazu sehen Sie in weiteren Videos über die Laubschutznetzabdeckungen und die Laub-Auffangwände von NaturaGart, zum Beispiel in Laubschutz in 15 Minuten.

Wie aus Herbstlaub im Frühjahr Algen werden

Eine riesige Trauerweide im NaturaGart-Park verdankt ihre Größe Zehntausenden von Blättern. Was dabei leicht übersehen wird: In diesen Blättern steckt ein großer Teil der Nährstoffe des Baumes. Fällt das Laub in den Teich, wird aus dem Nährstofflager des Baumes das Futter für die Algen.

Das Laub ist das Nährstofflager des Baumes

Nach den Angaben im Video lagert ein Baum 70 bis 80 Prozent seiner Vorräte in den Blättern, dort, wo sie verbraucht werden. Im Herbst muss er das Laub abwerfen, denn unter der Last von Eis und Schnee würden seine Äste brechen. Mit den Blättern fallen die Nährstoffe zu Boden. Für den Baum ist das wie ein Festgeldkonto: Was er nicht dringend braucht, deponiert er dort, wo es sicher ist, und holt es sich nach zwei, drei oder fünf Jahren wieder.

Was passiert, wenn das Laub im Teich landet

Weht der Wind die Blätter in einen Teich, landen dort auch die Nährstoffe, die der Baum für sich angespart hat. Die Blätter sinken zu Boden, und viel davon wird bis zum nächsten Frühjahr abgebaut. Gasblasen aus Gärprozessen lassen die Blätter im März und April mehrfach zur Oberfläche steigen und wieder absinken, bis nur noch die Nährstoffe übrig sind. Die holen sich die Algen, als grüne Algensuppe oder als lange Fadenalgen.

Warum die Algen im Frühjahr gewinnen

Die Nährstoffe aus dem Herbstlaub treiben das Algenwachstum an, weil im Frühjahr noch nicht genug Unterwasserpflanzen wachsen können, solange das Wasser kalt ist. Den Algen ist die Kälte egal, dem Tausendblatt und den Wasserschrauben eher nicht. Regelmäßig wird unterschätzt, welche Mengen an Laub zusammenkommen.

Weniger Laub im Herbst, weniger Algen im Frühjahr

Wenn die Blätter im Herbst nicht in den Teich fallen, gibt es dort keine zusätzlichen Nährstoffe und damit keine Wachstumsgrundlage für die Algen. Laut NaturaGart gibt es keine Maßnahme im Jahr, die Algenwachstum so effektiv vorbeugt wie die Verhinderung des Laubeintrags im Herbst.

Netz oder Laub-Auffangwand

Teiche bis 10 Meter Breite lassen sich relativ einfach mit einem Laubschutznetz überdecken. Eine Schwimmstütze am Ufer hält das Netz über dem Teich, sodass das Laub weitergeweht wird. Im NaturaGart-Park werden so auch größere Teiche abgedeckt. Wo es wenig hohe Bäume gibt, fängt eine Laub-Auffangwand mit zwei Stützen das Laub mit einem senkrechten Netz auf, auf befestigten Terrassen mit Sandsäcken als Fuß.

Wie ein Teich in rund 15 Minuten abgedeckt ist, zeigt das Video Laubschutz in 15 Minuten. Warum Herbstlaub im Teich die Algen düngt, erklärt auch das Video Herbstlaub im Teich vermeiden.

Häufige Fragen zu Herbstlaub und Algenbildung im Teich

Wie viele Nährstoffe stecken im Laub eines Baumes?

Nach den Angaben im Video lagert ein Baum 70 bis 80 Prozent seiner Nährstoffvorräte in den Blättern, dort, wo sie verbraucht werden. Mit dem Laub fallen diese Vorräte im Herbst zu Boden.


Warum wirft ein Baum im Herbst seine Blätter ab?

Unter der Last von Eis und Schnee würden seine Äste brechen. Die Nährstoffe in den Blättern gehen dabei nicht verloren: Sie liegen im Boden wie eine Reserve, die sich der Baum nach zwei, drei oder fünf Jahren wieder holt.


Warum entstehen im Frühjahr Algen, wenn im Herbst Laub in den Teich gefallen ist?

Die Blätter sinken auf den Teichgrund, und viel davon wird bis zum nächsten Frühjahr abgebaut. Gasblasen aus Gärprozessen lassen die Blätter im März und April mehrfach auftauchen und wieder absinken, bis nur noch die Nährstoffe übrig sind. Die holen sich die Algen, als grüne Algensuppe oder als lange Fadenalgen.


Warum gewinnen die Algen im Frühjahr gegen die Unterwasserpflanzen?

Im Frühjahr ist das Wasser noch kalt, und es können noch nicht genug Unterwasserpflanzen wachsen. Den Algen ist die Kälte egal, dem Tausendblatt und den Wasserschrauben eher nicht. Die Nährstoffe aus dem Herbstlaub treiben deshalb das Algenwachstum an.


Was hilft gegen Algen, die vom Herbstlaub im Teich kommen?

Das Laub gar nicht erst in den Teich lassen. Wenn die Blätter im Herbst nicht ins Wasser fallen, gibt es dort keine zusätzlichen Nährstoffe und für die Algen keine Wachstumsgrundlage. Laut NaturaGart gibt es keine Maßnahme im Jahr, die Algenwachstum so effektiv vorbeugt wie die Verhinderung des Laubeintrags im Herbst.


Bis zu welcher Breite lässt sich ein Teich mit einem Netz überdecken?

Teiche bis 10 Meter Breite lassen sich relativ einfach mit einem Netz überdecken. Eine Schwimmstütze wird am Ufer befestigt, und meist lässt sich das Netz innerhalb weniger Minuten über die Stütze ziehen. Im NaturaGart-Park werden auf diese Weise auch größere Teiche abgedeckt.


Wann eignet sich eine Laub-Auffangwand?

Wo es wenig hohe Bäume gibt und das Laub eher vom Wind herangeweht wird. Zur Laub-Auffangwand gehören zwei Stützen, die sich mit wenigen Handgriffen montieren lassen, und ein senkrechtes Netz, das sich vormontiert schnell einhängen lässt. Mit Sandsäcken stehen die Stützen auch auf befestigten Terrassen sicher.