Der Weichmacher ist kein Zusatz, sondern ein Hauptbestandteil
PVC ist von Natur aus hart und spröde. Erst der Weichmacher macht daraus eine Folie, die sich an die Form einer Teichgrube anlegt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung beziffert die dafür nötige Menge auf 30 bis 40 Prozent.
Damit ist der Weichmacher bei einer Teichfolie keine Beigabe, sondern ein Hauptbestandteil - und seine Wahl entscheidet über drei Dinge zugleich: den Preis der Folie, ihre Haltbarkeit und die Frage, wie viel davon im Laufe der Jahrzehnte im Teichwasser landet.
Weichmacher sind chemisch nicht an die PVC-Ketten gebunden. Sie können das Material grundsätzlich verlassen. Wie stark sie das tun, hängt vom Molekül ab.