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Teich-Sanierung im Herbst

Den Teich jetzt warten spart Arbeit im Frühjahr

Der Herbst ist eine gute Zeit, um sich um die Teichpflege zu kümmern. Oft ist das einfacher als man denkt und man kann recht schnell den gewünschten Zustand herstellen.

Ausgangslage: Ufervegetation und Schwimmteppich

Teiche bleiben oft über viele Jahre unverändert. Am Ufer breitet sich die gewünschte Vegetation aus, in diesem Fall ein niedriger Teichknöterich.

Die dichte Unterwasservegetation kommt bis zur Oberfläche und legt sich dort flach aufs Wasser. Wenn auf diese Blätter Samen geweht werden, können sie dort keimen und wachsen. So entsteht ein Schwimmteppich. In diesem Fall besteht er aus Sumpfziest.

Nicht jeder Schwimmteppich ist schlecht. Dieser besteht aus Brunnenkresse. Die Pflanze kann viel überschüssigen Dünger aus dem Wasser nehmen und wirkt daher sehr gut gegen Algen. In diesem Fall rückt das Ufer jedoch immer weiter vor, und die ursprüngliche Ufervegetation wird verdrängt.

Herbst als Zeitpunkt für die Korrektur

Der Herbst ist eine gute Jahreszeit, das zu ändern, und das geht oft einfacher, als man denkt. Denn eigentlich ist das ja ein Schwimmteppich: Die Wurzeln liegen also frei im Wasser. In kurzer Zeit kann man den kompletten Schwimmteppich entfernen.

Es ist natürlich sehr viel einfacher, wenn man nicht einige Jahre wartet. Im Abstand weniger Monate sollte man prüfen, ob die eigentlich gewollte Vegetation behindert wird. Dann sind es meist nur wenige Handgriffe, um den Zielzustand wiederherzustellen.

Rückschnitt der Unterwasserpflanzen

Im Herbst sollte man die Unterwasserpflanzen bis etwa 20 cm unter den Wasserspiegel zurückschneiden. Alles, was in die Eisplatte einfriert, wird bis zum nächsten Frühjahr in jedem Falle sterben und dann auch noch das Wasser belasten.

Arbeiten im Teich und Vorsicht bei Folie

  • Teich mit Mörtelschicht: Wer seinen Teich mit einer Mörtelschicht gepanzert hat, kann das mit einer Sense in wenigen Minuten erledigen.
  • Offene Folie: Wenn die Folie offen liegt, muss man natürlich sehr viel vorsichtiger sein.
  • Größere Naturteiche: Dort wird man meist auch etwas hineingehen müssen, am besten nicht weiter, als es sein muss.
  • Tiefer Bereich: Diesen vor allem meiden, denn dort wird leicht viel Schlamm aufgewirbelt.
  • Filtergräben: Hier hat man es viel einfacher, da man alle Pflanzen vom Ufer aus erreichen kann.

Ergebnis nach etwa zehn Jahren

Über einen Zeitraum von etwa zehn Jahren ist dieser Naturteich langsam zugewachsen. In wenigen Stunden hat man dann die Wasserfläche wieder auf die ursprüngliche Größe zurückgesetzt.

Kleinere Korrekturen als Empfehlung

Einfacher und naturfreundlicher sind gelegentliche kleinere Korrekturen. Der Herbst ist dafür eine gute Jahreszeit.

Videos von NaturaGart TV


NaturaGart TV ist die Videoredaktion von NaturaGart. Hier entstehen praxisnahe Filme rund um Gartenteiche, Schwimmteiche, Wasserpflanzen und naturnahe Gartengestaltung.

Die Videos zeigen, wie Teiche geplant, gebaut und gepflegt werden - basierend auf über 45 Jahren Erfahrung und mehr als 70.000 realisierten Teichen.

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