NaturaGart Nachrichten 13.2.2024
Kapitel (8)
- 0:00 Einleitung und Überblick
- 0:50 Pflanzung von Frühlingsblühern und Kühlphase der Zwiebeln
- 2:19 Schwimmteich und Pool: Systemvergleich
- 3:20 Beluga-Stör und Magensteine
- 4:41 Kormoran im Aquarium
- 5:38 Quellende Holzbretter auf Stegen und Aluminium-Alternative
- 7:00 Schäferhunde Cora und Caro
- 7:50 Verabschiedung
Pool vs. Schwimmteich: Preisvergleich und Neuigkeiten aus dem NaturaGart-Park
Einleitung und Überblick
Hallo, guten Tag, schön, dass Sie bei den NaturaGart-Nachrichten geklickt haben. Wir starten wieder mit einer Übersicht: Frühlingsblüher sind gepflanzt, aber fertig sind wir noch nicht. Neue Beete sind angelegt, wieder eine Baustelle weniger im Park. Weiter geht es mit Schwimmteichen und Pools, Großteichen für Parks und einem Kampf um einen großen Fisch. Außerdem geht es um Fischschwärme in Unterwasserhöhlen, Holzeindeckungen für Stege und einen Neuzugang im Team von NaturaGart.
Pflanzung von Frühlingsblühern und Kühlphase der Zwiebeln
Zentrales Thema ist um diese Jahreszeit die Pflanzung der Frühlingsblüher, also der Tulpen und Narzissen sowie etlicher anderer Arten. Da sind wir spät dran, zugegebenermaßen, aber es geht auch jetzt noch. In den Zwiebeln sind die Blüten und Blätter bereits in der letzten Saison angelegt worden. Sie müssen jetzt nur noch wachsen. Vorher muss allerdings eine Kühlphase eingeschoben werden. Dafür sorgen wir: Bis zur Pflanzung lagern wir die Blumenzwiebeln in kalten Gewächshäusern. Die Kälte ist wichtig, denn sie hebt eine Austriebshemmung auf.
Lagert man die Zwiebeln bei Zimmertemperatur, wartet man vergeblich auf eine Blüte. Manche Tulpen müssen etwa 4 bis 6 Wochen unter 5 Grad Celsius gelagert werden, für andere reichen 9 Grad. Bei Hunderttausenden von Blumenzwiebeln braucht man also einen Plan, was wo gepflanzt werden soll. Ab Mitte März wird der Park dann wieder zu einem Blütenmeer. Die Flächen haben wir noch einmal ausgeweitet.
Schwimmteich und Pool: Systemvergleich
Wenn man sich an die Hitzewellen der letzten Jahre erinnert, träumen sicherlich viele von einem Schwimmteich oder Pool. Wer sich dafür interessiert, dem empfehle ich die Lektüre des NaturaGart-Blogs. Dort gibt es viele lesenswerte Beiträge, zum Beispiel einen relativ neuen über einen Systemvergleich von Schwimmteichen und Pools. Er reicht von Konstruktionsvorschlägen und einem Vergleich der Nutzung bis zu Kostenvergleichen. Wenig überraschend kann man mit einem NaturaGart-Teich etwa 90 % der Kosten im Vergleich zu einem klassischen Swimmingpool sparen.
Neu im Blog ist ein Beitrag über Bau und Wartung größerer Teiche für Parks oder Golfplätze. Bei diesen sorgt schon die große Wassermenge für einige Abweichungen beim Bau.
Beluga-Stör und Magensteine
Wir machten uns Sorgen um einen großen, über zwei Meter langen Beluga-Stör. Er fraß weniger als früher und seine Vitalität wurde langsam schlechter. Fischtierärzte der Uni Hannover untersuchten den Fisch auf Parasiten und machten Ultraschalluntersuchungen, waren letztlich aber ratlos. Auch Antibiotika und Vitaminspritzen blieben erfolglos. Wir haben das Rennen um den Fisch verloren.
Ein interessanter Fund gab es dann in der Pathologie: Im Magen des Störs befanden sich Steine. Das Merkwürdige daran: Im Mittelbecken des Aquariums gibt es solche Steine gar nicht. Die einzige Stelle, an der sie vorkommen, ist der Unterwasserpark. Dort hat der Fisch bis vor zehn Jahren gelebt. Den dort heute noch lebenden Stören geht es gut.
Bei Vögeln und einigen wenigen Fischen gibt es Beispiele dafür, dass solche Magensteine dazu dienen, Beute im Magen zu zerkleinern, also Krebse oder Muscheln zu zerquetschen. Das Merkwürdige ist, dass diese Steine sich seit mindestens zehn Jahren im Fisch befinden müssen. Das war uns eine solche Meldung wert.
Kormoran im Aquarium
Bleiben wir bei Fischproblemen. Ein Kormoran konnte bei der Fischmenge im Mittelbecken des Aquariums nicht Nein sagen. Er langte dort kräftig zu, und hunderte Lauben und Moderlieschen versteckten sich im abgetrennten Wrackbereich bei den Karpfen. Hinter den vergitterten Bullaugen sind sie seit fast zwei Monaten sicher.
Der Kormoran hat sich so satt gefressen, dass sein Startgewicht zu groß war. Er musste seine Beute erst wieder auswürgen. Bevor er starten konnte, ist das Becken inzwischen mit einem Netz abgedeckt. Kormorane müssen sich nun etwas anderes suchen, und die Fische können ihren Bunker wieder verlassen.
Einen ähnlichen Effekt hatte man übrigens im Unterwasserpark. Dort haben die Kormorane die Kleinfische ebenfalls in die Höhlen getrieben.
Quellende Holzbretter auf Stegen und Aluminium-Alternative
Die heftigen Niederschläge des letzten Jahres haben dazu geführt, dass sich die Bretter auf den Stegen mit Wasser vollgesogen haben. Normalerweise montieren wir sie mit einem Abstand von 6 bis 8 mm. Der heftige Regen und die lange Durchfeuchtung haben jedoch dazu geführt, dass sie sehr stark gequollen sind. Dazu kommt die Ausdehnung des gefrierenden Wassers. Die Bretter werden dadurch noch breiter. Der Spalt schließt sich nicht nur, sondern die Bretter werden gegeneinander gepresst. Dabei können sie an den Jahresringen brechen.
Seit etwa 25 Jahren haben wir Erfahrung mit solchen Holzbrettern. Das war noch nie so schlimm wie in der letzten Frostperiode. Sie waren aber auch noch nie so durchgeweicht.
Die NaturaGart-Lösung sind Bretter aus beschichtetem Aluminium. Sie saugen sich nicht so voll, sind durch Silikonstreifen extrem rutschfest und liegen seit etlichen Jahren im Freiland, seit wir vor vielen Jahren das Patent angemeldet haben.
Schäferhunde Cora und Caro
Wir haben im Laufe der Jahre hunderte Videos produziert, viele davon sehr aufwendig. Wir freuen uns immer, wenn einige zehntausend Besucher sie sich anschauen. Dann kommt ein Schäferhundmädchen und kassiert mal eben eine Viertelmillion Aufrufe. Die Hündin heißt Cora. Wenn ich ihr gesagt habe, dass sie warten soll, hat sie das getan. Hatte ich es einmal vergessen, hat sie selbst entschieden, mir zu folgen. In weniger als einer Minute hat sie etliche Türen selbst geöffnet und war beeindruckend schnell vor Ort. Ein toller Hund, aber nach drei schweren Operationen mussten wir sie gehen lassen.
Nachfolgerin von Cora ist Caro, gekommen im Alter von zwei Monaten. Jetzt knapp fünf Monate alt, ist sie hochvital und robust wie die fünf Schäferhündinnen vor ihr.
Verabschiedung
Nutzen Sie die nächsten Wochen, um darüber nachzudenken, wie Sie die Lebensqualität in Ihrem Garten weiter verbessern können. Wenn Sie den Eindruck haben, dass wir dabei hilfreich sein können, melden Sie sich gern. Das ist unser Job. Bis dahin, machen Sie es gut. Tschüss.
Übersicht über dieses NaturaGart-Video
Diese Themen werden in den neuen NaturaGart-Nachrichten behandelt:
- Etwa eine halbe Million Frühlingsblüher sind gepflanzt - aber fertig sind wir noch nicht.
- Neue Beete wurden angelegt - wieder eine Baustelle weniger im Park.
- Schwimmteiche und Pools: ein Systemvergleich.
- Große Teiche für Parks: was bei der Bauweise wichtig ist.
- Der Kampf um einen großen Fisch - und eine ungewöhnliche Diagnose.
- Gründe für große Fischschwärme in Unterwasserhöhlen.
- Warum Holzeindeckungen für Stege Probleme machen können.
- Ein Neuzugang im NaturaGart-Team.
Pflanzung der Frühlingsblüher im NaturaGart-Park
Zentrales Thema ist jetzt aber auch immer noch die Pflanzung der Tulpen und Narzissen. Das geht jetzt noch, denn in der Blumenzwiebel sind Blätter und Blüten bereits angelegt und müssen nur noch wachsen. Bis dahin lagern wir sie in kalten Gewächshäusern. Die Kälte ist wichtig, denn sie ist der entscheidende Impuls für den Austrieb. Lagert man die Zwiebeln bei Zimmertemperatur, wird man vergeblich auf eine Blüte warten. Manche Tulpen müssen etwa 4 - 6 Wochen unter 5 Grad gelagert werden, für andere reichen 9 Grad. Die niedrige Temperatur hebt die Hemmung zum Austrieb auf.
Ein Teil der Zwiebeln ist Show und würde erst Jahre später wieder blühen. Da sind die Brutzwiebeln lange Zeit zu klein. Die Wildtulpen-Typen sind schneller, müssen aber auf Beeten stehen, die im Sommer nur wenig Wasser brauchen. Bei Hunderttausenden von Blumenzwiebeln braucht man also einen Plan, was man wo pflanzen will. Ab Mitte März wird der Park wieder zu einem Blütenmeer. Wir haben die Flächen noch einmal ausgeweitet.
Systemvergleich von Schwimmteich und Pool
Wenn man an die Hitzewellen der letzten Jahre denkt, wächst die Sehnsucht nach einem eigenen Schwimmteich oder Pool. Wenn das bei Ihnen auch so ist, ist ein Blick in den NaturaGart-Blog zu empfehlen. Dort finden Sie relativ neu einen Systemvergleich der unterschiedlichen Bautechniken. Das fängt bei Konstruktionsvorschlägen und einem Vergleich der Nutzung an und reicht bis zu Kostenvergleichen. Wenig überraschend: Mit einem NaturaGart-Teich kann man etwa 90% der Kosten sparen.
Mehr dazu → Schwimmteich oder Pool - was Sie vor dem Kauf beachten sollten
Es gibt übrigens etliche lesenswerte Beiträge in diesem Blog. Wichtiges Ziel: Begrenzen Sie Ihren Aufwand und vermeiden Sie unnötige Kosten.
Neu in diesem Blog ist auch ein Beitrag über Bau und Wartung größerer Teiche für Parks oder Golfplätze. Da sorgt schon die große Wassermenge für einige Abweichungen beim Bau → Bautechnik für große Natur- und Parkteiche
Magensteine in einem Stör
Wir machten uns Sorgen um einen über 2 m langen Belugastör. Er fraß weniger als früher, die Vitalität ließ nach.
Fisch-Tierärzte der Uni Hannover untersuchten den Fisch auf Parasiten, machten Ultraschall-Untersuchungen und waren doch letztlich ratlos. Auch Antibiotika und Vitaminspritzen blieben letztlich erfolglos. Wir haben das Rennen um den Fisch verloren.
Einen interessanten Fund gab es dann in der Pathologie: Dabei wurden mehrere Steine im Magen des Störs gefunden. Das Merkwürdige: Im Mittelbecken des Aquariums gibt es solche Steine gar nicht. Die einzige Stelle ist der Unterwasserpark, in dem der Fisch bis vor 10 Jahren gelebt hat. Den dort lebenden Stören geht es gut.
Es gibt bei Vögeln und wenigen Fischen Beispiele dafür, dass Magensteine bei der Zerkleinerung von Nahrung helfen. Merkwürdig ist: Diese Steine sind rundgeschliffen und müssen sich seit mindestens 10 Jahren in dem Fisch befinden. Es bleibt also weiterhin ein Rätsel, ob die Steine für den Fisch eine Hilfe oder ein Problem waren.
Fisch-Probleme durch Kormorane
Ein Kormoran hatte sich in das Mittelbecken des Aquariums verirrt. Hunderte von Lauben und Moderlieschen sind von dort in den abgetrennten Wrackbereich zu den Karpfen geflüchtet. Hinter den vergitterten Bullaugen sind sie sicher und verstecken sich da seit jetzt 2 Monaten.
Der Kormoran hat sich übrigens so satt gefressen, dass sein Startgewicht zu groß war. Er musste seine Beute erst wieder auswürgen, bevor er starten konnte. Inzwischen ist das Becken mit einem Netz abgedeckt. Die Kormorane müssen sich was anderes suchen und die Fische können ihren Bunker verlassen. Einen ähnlichen Effekt hatten wir im Unterwasserpark. Da haben die Kormorane die Kleinfische auch in die Höhlen getrieben.
Mögliche Probleme bei Holzstegen
Normalerweise haben die Stegbretter einen Abstand von 6 - 8 mm. In den regenreichen Monaten des letzten Jahres haben sich die Stegbretter jedoch extrem vollgesogen. Zum Aufquellen kommt dann noch die Ausdehnung des gefrierenden Wassers. Die Bretter werden noch breiter, der Spalt schließt sich, die Bretter werden gegeneinandergepresst. Dabei können sie an den Jahresringen brechen. Seit etwa 25 Jahren haben wir Erfahrung mit solchen Holzbrettern - das war noch nie so schlimm wie in der letzten Frostperiode - sie waren aber auch noch nie so durchgeweicht.
Mehr über Holz-Eindeckungen → Holz-Oberfläche
Die NaturaGart-Lösung sind Bretter aus beschichtetem Aluminium. Die saugen sich nicht voll und liegen schon seit etlichen Jahren im Freiland, seit wir vor vielen Jahren das Patent angemeldet haben → Aluminium-Oberfläche
Neuzugang im NaturaGart-Team
Wir haben im Laufe der Jahre sehr viele aufwendige Videos gedreht und freuen uns immer, wenn es einige 10.000 Klicks gibt. Und dann kommt ein Schäferhund-Mädchen und kassiert mal eben eine Viertelmillion Aufrufe.
Wenn ich Cora gesagt habe, dass sie warten soll, dann hat sie das getan. Wenn ich das mal vergessen habe, hat sie selbst entschieden, mir zu folgen. In weniger als einer Minute hat sie etliche Türen selbst geöffnet und war beeindruckend schnell vor Ort. Ein toller Hund - aber nach 3 schweren Operationen mussten wir sie gehen lassen.
Hier das Video → Schlaue Cora
Nachfolgerin von Cora ist Caro, gekommen im Alter von 2 Monaten, jetzt knapp 5 Monate alt. Hochvital und robust wie die 5 Schäferhündinnen vor ihr.
Weiterführende Informationen zu den Themen der Nachrichten
Videos von NaturaGart TV
NaturaGart TV ist die Videoredaktion von NaturaGart. Hier entstehen praxisnahe Filme rund um Gartenteiche, Schwimmteiche, Wasserpflanzen und naturnahe Gartengestaltung.
Die Videos zeigen, wie Teiche geplant, gebaut und gepflegt werden - basierend auf über 45 Jahren Erfahrung und mehr als 70.000 realisierten Teichen.