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Regeln für den Pumpenbetrieb

230 Volt Pumpen dürfen nicht in den Teich

Teichpumpen mit 230 Volt müssen außerhalb des Teiches aufgestellt werden. Pumpen mit Sicherheitskleinspannung von 12 Volt hingegen darf man in den Teich einbauen. Das reicht für die meisten Gartenteiche aus.

Einleitung: Pumpen im Teich und Sicherheitsproblem

Viele Pumpen werden einfach in den Teich gelegt, ohne darüber nachzudenken, ob 230 Volt im Wasser eigentlich zulässig sind. Sind sie nämlich nicht. Die Elektroregeln verlangen, dass 230-Volt-Pumpen nicht ungeschützt im Teich liegen dürfen. So also wäre das nicht zulässig.

Elektrische Vorschriften für 230-Volt-Pumpen

Die Motoren der Pumpen sind zwar zur Sicherheit geerdet und würden bei einem Defekt abgeschaltet. Doch die Erdungsleitung kann gestört sein. Wenn dann jemand ins Wasser fasst, fließt der Strom durch seinen Körper mit einem tödlichen Risiko. 230-Volt-Pumpen dürfen daher so nicht eingebaut werden.

Sicherheitskleinspannung mit 12 Volt

Zulässig sind bei dieser Einbauweise nur Pumpen mit Sicherheitskleinspannung, zum Beispiel 12 Volt. Dann steht an Land ein Trafo, der die Pumpe mit 12 Volt versorgt. Für die meisten Teichanlagen reicht diese Leistung völlig aus.

Wo mehr Druck und mehr Wassermenge benötigt wird, braucht man eine 230-Volt-Pumpe. Die steht dann aber zwei Meter außerhalb des Teiches in einem Schacht. Pumpen sollte man also möglichst nicht offen in den Teich stellen.

Pumpen außerhalb des Teichs in einem Schacht

Pumpe und Leitungen verwachsen im Laufe der Zeit mit Algen und Pflanzen. Man kommt dann oft kaum noch ran. Außerdem haben viele Pumpen große Öffnungen:

Gefahr für Wassertiere durch offene Pumpen

  • Molche, Libellen und Käferlarven werden angesaugt oder kriechen durch die Löcher.
  • In der Pumpe werden sie dann zerhackt.

Das darf nicht sein und das lässt sich auch leicht vermeiden.

Nachrüstung mit feinem Vorfilterkorb

Jede Pumpe kann man mit einem feinen Vorfilterkorb nachrüsten und so die Wassertiere schützen. Die beste Lösung dafür ist insgesamt das NaturaGart-System.

NaturaGart-System mit 12-Volt-Pumpe im Pumpenschacht

Eine 12-Volt-Pumpe steht am Ende eines Filtergrabens in einem internen Pumpenschacht. Da kann man sie ganz einfach herausnehmen, Stromkabel und Schlauch können nicht zuwachsen. Das Wasser läuft durch diese Vorfilterrohre in den Schacht. Die Vorfilter sind noch von einer Kiesschüttung umgeben, durch die das Wasser problemlos sickert. Molche und Libellenlarven werden dadurch aber sicher auf Abstand gehalten.

Wasserqualität und Pumpenauswahl

Teiche sind ein Stück Natur. Wer eine bestimmte Wasserqualität erreichen will, wird in der Regel eine Pumpe benötigen. Wählt man sie aber falsch aus oder baut sie falsch ein, erreicht man oft das Gegenteil. Ohne Filter wird zum Beispiel das Sediment angesaugt und dann wieder über den Teich verteilt. Die enthaltenen Nährstoffe düngen dann die Algen. Das darf nicht sein.

Fazit: Investition, Wirkungsgrad und Tierschutz

NaturaGart hat das perfekte Konzept: sehr überschaubare Investition, höchster Wirkungsgrad für die Wasserqualität und ein optimaler Schutz für die Wassertiere.

Teichpumpe richtig betreiben

Eine Pumpe bewegt das Wasser im Teich, und bei der Wahl und dem Einbau gibt es Regeln, die der Sicherheit von Menschen und Tieren dienen. Das Video erklärt, warum 230-Volt-Pumpen nicht in den Teich gehören, was die Pumpe mit 12 Volt leistet und wie sich Molche und Libellenlarven schützen lassen.

Warum 230-Volt-Pumpen nicht in den Teich gehören

Nach den Elektro-Vorschriften (VDE) dürfen 230-Volt-Pumpen nicht ungeschützt im Teich liegen. Die Motoren sind zwar geerdet und würden bei einem Defekt abgeschaltet. Ist die Erdungsleitung aber gestört und fasst jemand ins Wasser, fließt der Strom durch den Körper, mit tödlichem Risiko. Deshalb sind 230-Volt-Pumpen in dieser Einbauweise nicht zulässig.

Pumpen mit 12 Volt im Teich

Zulässig sind Pumpen mit Sicherheitskleinspannung, zum Beispiel Teichpumpen für 12 Volt. Ein Trafo steht an Land und versorgt die Pumpe mit 12 Volt. Für die meisten Teichanlagen reicht diese Leistung völlig aus.

Mehr Druck und mehr Wasser: die Pumpe im externen Schacht

Wo mehr Druck oder eine größere Wassermenge gebraucht wird, braucht man eine 230-Volt-Pumpe. Sie steht dann nicht im Teich, sondern im externen Pumpenschacht außerhalb des Teiches, mit Abstand nach VDE (2,50 Meter). Der Schacht ist vom Teich baulich getrennt, die Pumpe steht dort trocken, und die Rohre führen über Flansche zur Pumpe.

Warum Pumpen nicht offen im Teich stehen sollten

Pumpe und Leitungen verwachsen im Laufe der Zeit mit Algen und Pflanzen, sodass man kaum noch herankommt. Außerdem haben viele Pumpen große Öffnungen:

  • Molche, Libellenlarven und Käferlarven werden angesaugt oder kriechen durch die Löcher.
  • In der Pumpe werden sie verletzt, meist tödlich.

Das lässt sich vermeiden.

Jede Pumpe lässt sich nachrüsten

Mit einem feinen Vorfilterkorb, zum Beispiel dem Saug-Vorfilter, fein, mit Innengewinde, lässt sich jede Pumpe nachrüsten, und die Wassertiere sind geschützt.

Das NaturaGart-System: 12-Volt-Pumpe im internen Pumpenschacht

Im NaturaGart-System steht eine 12-Volt-Pumpe am Ende des Filtergrabens in einem internen Pumpenschacht. Dort lässt sie sich ganz einfach herausnehmen, Stromkabel und Schlauch können nicht zuwachsen. Das Wasser läuft durch Vorfilterrohre in den Schacht. Die Vorfilter liegen in einer Kiesschüttung, durch die das Wasser problemlos sickert. Molche und Libellenlarven bleiben so auf Abstand.

Pumpe und Wasserqualität

Teiche sind ein Stück Natur. Wer eine bestimmte Wasserqualität erreichen will, braucht in der Regel eine Pumpe. Wählt man sie falsch aus oder baut sie falsch ein, erreicht man oft das Gegenteil: Ohne Filter wird zum Beispiel das Sediment angesaugt und wieder über den Teich verteilt, und die enthaltenen Nährstoffe düngen die Algen. Wie man die passende Pumpe findet, zeigt das Video Video: Pumpenauswahl für Teich und Wasserfall.

FAQ zu Regeln für den Pumpenbetrieb

Dürfen 230-Volt-Pumpen im Teich liegen?

Nein. Nach den Elektro-Vorschriften (VDE) dürfen 230-Volt-Pumpen nicht ungeschützt im Teich liegen. Bei gestörter Erdungsleitung kann der Strom durch den Körper fließen, wenn jemand ins Wasser fasst. Das Risiko ist tödlich.


Was ist eine 12-Volt-Pumpe und reicht sie aus?

Eine 12-Volt-Pumpe arbeitet mit Sicherheitskleinspannung. An Land steht ein Trafo, der die Pumpe versorgt. Diese Leistung reicht für die meisten Teichanlagen völlig aus, und die Pumpe darf in den Teich.


Was tun, wenn ich mehr Druck oder Wasser brauche?

Dann braucht man eine 230-Volt-Pumpe. Sie steht nicht im Teich, sondern in einem externen Pumpenschacht außerhalb des Teiches, mit Abstand nach VDE (2,50 Meter). Der Schacht ist vom Teich getrennt, die Pumpe steht dort trocken.


Warum sollten Pumpen nicht offen im Teich stehen?

Pumpe und Leitungen verwachsen im Laufe der Zeit mit Algen und Pflanzen, sodass man kaum noch herankommt. Dazu saugen Pumpen mit großen Öffnungen Molche, Libellenlarven und Käferlarven an, die dabei meist tödlich verletzt werden.


Wie schütze ich Wassertiere vor der Pumpe?

Jede Pumpe lässt sich mit einem feinen Vorfilterkorb nachrüsten. Im NaturaGart-System steht die 12-Volt-Pumpe in einem internen Pumpenschacht am Ende des Filtergrabens. Das Wasser läuft durch Vorfilterrohre in einer Kiesschüttung, Molche und Libellenlarven bleiben auf Abstand.


Braucht ein Teich eine Pumpe?

Für eine bestimmte Wasserqualität braucht man in der Regel eine Pumpe. Sie muss aber richtig ausgewählt und eingebaut werden, sonst erreicht man oft das Gegenteil. Ohne Filter wird zum Beispiel Sediment angesaugt und wieder verteilt, und die Nährstoffe düngen die Algen.


Videos von NaturaGart TV


NaturaGart TV ist die Videoredaktion von NaturaGart. Hier entstehen praxisnahe Filme rund um Gartenteiche, Schwimmteiche, Wasserpflanzen und naturnahe Gartengestaltung.

Die Videos zeigen, wie Teiche geplant, gebaut und gepflegt werden - basierend auf über 45 Jahren Erfahrung und mehr als 70.000 realisierten Teichen.

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