Teichpumpe richtig pflegen und entkalken
Eine Pumpe, die keinen Mucks mehr macht, ist nicht immer kaputt. In vielen Fällen ist sie verkalkt, und das lässt sich beheben. Das Video zeigt, was man tun muss, damit die Pumpe betriebsbereit bleibt.
Eine verkalkte Pumpe zieht viel Strom
Ein Beispiel aus dem Video: Eine Pumpe, die keinen Mucks mehr macht, zieht an der Steckdose noch 250 Watt, obwohl sie im Normalbetrieb nur etwa 140 Watt bräuchte. Sie verbraucht etwa das Doppelte an Strom, ohne Arbeit zu leisten, und heizt nur den Teich. Bei einer zweiten Pumpe mit 135 Watt auf dem Etikett werden über 400 Watt gemessen. Man hört schon am Ton, dass etwas nicht stimmt.
Pumpe aufschrauben
Meistens muss man nur drei bis vier Schrauben lösen. Bei den NaturaGart-Pumpen bleibt man damit im elektrofreien Bereich und kommt ohne Weiteres an die Laufeinheit. Ist die Verkalkung nicht zu stark, lässt sie sich vorsichtig herausnehmen.
Kalk erkennen und seine Folgen
Kalk sieht im Pumpeninneren aus wie Puderzucker oder wie eine graue Kruste. Oft zeigt sich schon von außen eine Kalkschicht, und auch weiße Spuren am Gehäuse oder eine schwergängige Laufeinheit sind Hinweise. Kalkkristalle wirken wie Schleifpapier: Sie können die Laufeinheit und das Spaltrohr irreparabel zerstören. Mit zunehmender Reibung steigt der Stromverbrauch, und die Pumpleistung sinkt.
Das Entkalkungsbad
Die Pumpe wird in ein Entkalkungsbad gelegt: Wasser, dem ein Entkalkungskonzentrat zugegeben wird, zum Beispiel der NaturaGart Entkalker Hochkonzentrat. Es bildet sich sofort Schaum, und der Kalk löst sich. Bei schwachem Kalk ist nach wenigen Minuten alles erledigt, dicke Schichten brauchen länger. Nach der Entkalkung hat die Pumpe wieder den geringen Stromverbrauch, der auf dem Etikett steht. Essig ist nicht mehr Stand der Technik, weil er die Metallteile und den Magneten angreift. Gute Entkalker enthalten einen Wirkstoff, der die Metallteile schützt. Weitere Teile finden Sie unter Ersatzteile und Pflegemittel für Teichpumpen.
Warum Pumpen verkalken
Das Kalkproblem gab es schon immer, es hat sich aber durch die energiesparenden Pumpen verstärkt: Der Spalt zwischen dem Magnetfeld des Motors und der Laufeinheit ist schmaler geworden, das behindert den Wasseraustausch und fördert die Kalkbildung. Wie schnell eine Pumpe verkalkt, hat nach den Erfahrungen von NaturaGart relativ wenig mit der Wasserhärte zu tun. Entscheidend ist vor allem, wie gut der Kalk gelöst ist, und das hängt vom Kohlensäuregehalt im Wasser ab. Im Video wird ein kahler Folienteich mit 15 Härtegraden gezeigt, in dem Pumpen schon nach zwei bis drei Wochen so verkalkten, dass ihre Kontur nicht mehr zu erkennen war. Mehr zu Wasserwerten zeigt das Video zu Wasserwerten im Gartenteich.
Wartung: So oft und so einfach
Bei einem neu angelegten Teich sollte man nach zwei bis drei Wochen nachsehen, wie die Pumpe von innen aussieht. Danach empfiehlt NaturaGart, die Pumpe etwa einmal pro Jahr auseinanderzunehmen und zu entkalken. Ein bisschen Kalk setzt sich immer an. Wer den Stromverbrauch laufend mit einem Messgerät oder Steuergerät überwacht, sieht frühzeitig, ob der Verbrauch ansteigt. Zur Auswahl der passenden Pumpe siehe Teichpumpen von NaturaGart und das Video Video: Teichpumpe, Leistung. Bei Fragen hilft die Teichberatung.