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Teichpumpe richtig pflegen und entkalken

Steigender Stromverbrauch bei verkalkten Pumpen

Eine verkalkte Teichpumpe läuft oft noch, verbraucht aber viel zu viel Strom. Das Video zeigt, wie man Kalk erkennt, die Pumpe aufschraubt, im Entkalkungsbad reinigt und wie oft man sie warten sollte.

Einleitung: Ausgediente Pumpen oft noch funktionsfähig

Jedes Jahr werden sicherlich Zehntausende Pumpen weggeworfen, weil man vermutet, dass sie kaputt sind. In vielen Fällen sind sie das aber gar nicht.

Stromverbrauch einer verkalkten Pumpe

Was Sie tun müssen, um Ihre Pumpe vernünftig betriebsbereit zu halten, zeige ich Ihnen in diesem Video.

Hier habe ich so ein Herzchen, das sagt keinen Mucks mehr. Steckt man den Stecker in die Dose und misst den Stromverbrauch, sieht man, dass eine solche Pumpe immer noch gewaltig Strom zieht. In diesem konkreten Fall sind es noch 250 Watt, obwohl sie im Normalbetrieb nur etwa 140 Watt bräuchte. Sie verbraucht also etwa das Doppelte an Strom, ohne überhaupt Arbeitsleistung abzuliefern. Sie funktioniert nicht und heizt im Grunde nur den Teich.

Demontage der Pumpe

Ich schraube diese Pumpe jetzt einfach auf. Meistens muss man nur drei bis vier Schrauben lösen. Bei den NaturaGart-Pumpen bleibt man damit immer im elektrofreien Bereich. Viele andere Pumpen lassen sich dagegen nicht so einfach demontieren. Dann liegt das Innenleben des Motors frei, und das Problem ist, hinterher alles wieder wasserdicht zu verschrauben. Das ist selbst für Elektriker nicht ganz einfach.

Bei den NaturaGart-Pumpen lässt sich das Pumpengehäuse aber ganz einfach abnehmen, und man kommt zur sogenannten Laufeinheit. Bei dieser Pumpe hat sie sich völlig festgefressen. Ist die Verkalkung noch nicht so stark, kann man die Laufeinheit wie bei dieser Pumpe noch vorsichtig herausnehmen.

Kalkablagerungen im Pumpeninnern

Das Weiße ist alles Kalk. So sieht das Innenleben der Pumpe normalerweise aus. Der Kalk wirkt wie eine Schicht aus Puderzucker. Oft kann man schon von außen erkennen, dass sich eine Kalkschicht bildet. In anderen Fällen kann der Kalk wie eine graue Kruste aussehen.

Die Kalkkristalle wirken wie Schleifpapier. Sie können die Laufeinheit und das sogenannte Spaltrohr irreparabel zerstören. Der Totalverlust der Pumpe ist eine Sache, aber der Weg dorthin kann richtig teuer werden. Denn wenn die Reibung in der Pumpe zunimmt, verbraucht die Pumpe zunächst einmal mehr Strom, und das kann erheblich sein.

Folgen von Reibung und erhöhtem Stromverbrauch

Untersuchung einer zweiten Pumpe

Hier habe ich noch eine Pumpe, die eigentlich noch funktioniert, sie läuft zumindest noch. Ich mache sie an, und man hört schon am Ton, dass hier etwas nicht in Ordnung ist. Auf dem Etikett stehen 135 Watt, doch beim Blick auf den Stromverbrauch sind es über 400 Watt, die diese Pumpe im Augenblick verbraucht.

Die Pumpe sieht noch nicht einmal so furchtbar schlecht aus. Man sieht die Riefen darin und abgeplattete Stellen. Deswegen eiert das Teil in der Pumpe, und sie verbraucht dadurch nicht die 135 Watt vom Etikett, sondern über 400 Watt. Eine solche Pumpe läuft so wochen-, monate- unter Umständen jahrelang weiter, wenn man sie nicht kontrolliert. Dann ist es eigentlich keine Pumpe mehr, sondern nur ein Tauchsieder, der Ihren Teich aufheizt, und diese Stromkosten braucht niemand.

Garden Control und Entkalkungsbad

Dafür haben wir den NaturaGart Garden Control entwickelt. Damit können Sie jederzeit sehen, welchen Stromverbrauch Ihre Pumpe hat.

Eine solche Pumpe zu entkalken ist ganz einfach. Legen Sie die Pumpe dafür einfach in ein Entkalkungsbad. Lässt sich die Pumpe so einfach zerlegen wie die NaturaGart-Pumpen, geht das natürlich viel einfacher und schneller. Hauptbestandteil ist Wasser, dem das Entkalkungskonzentrat beigefügt wird.

Es bildet sich sofort Schaum, und der Kalk löst sich auf. Bei schwach verkalkten Pumpen kann nach wenigen Minuten alles erledigt sein. Dickere Schichten brauchen länger. Manchmal lösen sich ganze Kalkflächen ab.

Ursachen der Verkalkung und Entkalkungsmittel

Das Verkalkungsproblem gab es schon immer. Es hat sich jedoch durch die neuen energiesparenden Pumpen verstärkt. Der Spalt zwischen dem Magnetfeld des Motors und der Laufeinheit ist im Laufe der Jahre immer schmaler geworden. Das behindert den Wasseraustausch und fördert die Kalkbildung. Der Kalk lässt sich jedoch sehr leicht auflösen.

Der früher oft benutzte Essig ist allerdings nicht mehr Stand der Technik, weil dadurch auch die Metallteile und der Magnet angegriffen werden. Gute Entkalker wie dieses NaturaGart-Produkt enthalten daher einen Wirkstoff, der die Metallteile schützt.

Eine solche Entkalkung kostet nicht mehr als sinnlose Stromkosten für eine einzige Woche. Vorbeugende Wartung ist daher auch beim Pumpenbetrieb ein wichtiges Thema. Nach der Entkalkung sieht alles wieder wie neu aus, und die Pumpe hat wieder den geringen Stromverbrauch, der auf dem Etikett steht.

Wirkung der Entkalkung und vorbeugende Wartung

Klares Wasser durch optimale Filtertechnik, ganz einfach und ohne Mehrkosten, kombiniert mit dem beruhigenden Plätschern des Baches. Dafür braucht man langlebige, energiesparende Pumpentechnik. Dazu gehört aber auch, dass man gelegentlich prüft, ob alles noch ideal funktioniert.

Garden Control als Steuergerät

Das hier ist der NaturaGart Garden Control. Er hat fünf Steckdosen und fünf Steuerungsmöglichkeiten und lässt sich auch mit einer Fernbedienung nutzen. Drücke ich hier auf diesen Schalter, springt die laute Pumpe an, die eigentlich nur 135 Watt verbrauchen dürfte. Tatsächlich verbraucht sie, wie man hier deutlich sehen kann, weit über 400 Watt.

Einflussfaktoren: Kohlensäure und Wasserhärte

Es macht also Sinn, Pumpen mit einem solchen Steuergerät zu betreiben. So weiß man, wie viel Strom sie verbrauchen, und kann frühzeitig sehen, ob man etwa bei der Verkalkung aktiv werden muss.

Die Frage, wie schnell eine Pumpe verkalkt, hat übrigens relativ wenig mit dem Kalkgehalt im Wasser, also der Wasserhärte, zu tun. Es geht vielmehr darum, wie gut der Kalk gelöst ist. Entscheidend ist vor allem der Kohlendioxid- bzw. Kohlensäuregehalt im Wasser. Er bestimmt, ob der Kalk gelöst im Wasser bleibt oder ob er sich zum Beispiel in einer solchen Pumpe absetzt.

Wir hatten einmal einen Kunden in Österreich, bei dem die Pumpe nach 14 Tagen so verkalkt war, dass man sie gar nicht mehr als solche erkennen konnte. Das Ding sah aus wie ein Feldstein. Wir haben ihm eine andere Pumpe geschickt, weil wir dachten, das liege an der Pumpe. Das war aber nicht so. Wir haben ihm noch drei Pumpen geschickt, auch von anderen Herstellern, mit demselben Ergebnis. Es hat immer zwei bis drei Wochen gedauert, dann war die Kontur der Pumpe von außen nicht mehr zu erkennen. Es handelte sich um einen völlig kahlen Folienteich mit einer Wasserhärte von 15 Härtegraden. Das ist überhaupt nicht ungewöhnlich, das hat fast jeder.

Empfehlungen zur Wartung

Was kann man tun, um das zu vermeiden? Legt man einen Teich neu an, sollte man nach zwei bis drei Wochen einmal nachsehen, wie die Pumpe von innen aussieht. Hat man einen Garden Control und kann das kontinuierlich überwachen, ist es natürlich noch einfacher. Dann muss man nur auf die Fernbedienung schauen, ob der Stromverbrauch ansteigt. Wenn nicht, ist alles ruhig und unkompliziert.

Ansonsten empfehle ich, die Pumpe etwa einmal pro Jahr auseinanderzunehmen. Das ist ganz einfach möglich, die Schrauben habe ich Ihnen ja gezeigt. Dann legt man die Pumpe in ein solches Entkalkungsbad. Ein bisschen Kalk setzt sich immer an, und es ist sicherlich besser, frühzeitig dafür zu sorgen, dass in der Pumpe keine Reibung entsteht.

Teichpumpe richtig pflegen und entkalken

Eine Pumpe, die keinen Mucks mehr macht, ist nicht immer kaputt. In vielen Fällen ist sie verkalkt, und das lässt sich beheben. Das Video zeigt, was man tun muss, damit die Pumpe betriebsbereit bleibt.

Eine verkalkte Pumpe zieht viel Strom

Ein Beispiel aus dem Video: Eine Pumpe, die keinen Mucks mehr macht, zieht an der Steckdose noch 250 Watt, obwohl sie im Normalbetrieb nur etwa 140 Watt bräuchte. Sie verbraucht etwa das Doppelte an Strom, ohne Arbeit zu leisten, und heizt nur den Teich. Bei einer zweiten Pumpe mit 135 Watt auf dem Etikett werden über 400 Watt gemessen. Man hört schon am Ton, dass etwas nicht stimmt.

Pumpe aufschrauben

Meistens muss man nur drei bis vier Schrauben lösen. Bei den NaturaGart-Pumpen bleibt man damit im elektrofreien Bereich und kommt ohne Weiteres an die Laufeinheit. Ist die Verkalkung nicht zu stark, lässt sie sich vorsichtig herausnehmen.

Kalk erkennen und seine Folgen

Kalk sieht im Pumpeninneren aus wie Puderzucker oder wie eine graue Kruste. Oft zeigt sich schon von außen eine Kalkschicht, und auch weiße Spuren am Gehäuse oder eine schwergängige Laufeinheit sind Hinweise. Kalkkristalle wirken wie Schleifpapier: Sie können die Laufeinheit und das Spaltrohr irreparabel zerstören. Mit zunehmender Reibung steigt der Stromverbrauch, und die Pumpleistung sinkt.

Das Entkalkungsbad

Die Pumpe wird in ein Entkalkungsbad gelegt: Wasser, dem ein Entkalkungskonzentrat zugegeben wird, zum Beispiel der NaturaGart Entkalker Hochkonzentrat. Es bildet sich sofort Schaum, und der Kalk löst sich. Bei schwachem Kalk ist nach wenigen Minuten alles erledigt, dicke Schichten brauchen länger. Nach der Entkalkung hat die Pumpe wieder den geringen Stromverbrauch, der auf dem Etikett steht. Essig ist nicht mehr Stand der Technik, weil er die Metallteile und den Magneten angreift. Gute Entkalker enthalten einen Wirkstoff, der die Metallteile schützt. Weitere Teile finden Sie unter Ersatzteile und Pflegemittel für Teichpumpen.

Warum Pumpen verkalken

Das Kalkproblem gab es schon immer, es hat sich aber durch die energiesparenden Pumpen verstärkt: Der Spalt zwischen dem Magnetfeld des Motors und der Laufeinheit ist schmaler geworden, das behindert den Wasseraustausch und fördert die Kalkbildung. Wie schnell eine Pumpe verkalkt, hat nach den Erfahrungen von NaturaGart relativ wenig mit der Wasserhärte zu tun. Entscheidend ist vor allem, wie gut der Kalk gelöst ist, und das hängt vom Kohlensäuregehalt im Wasser ab. Im Video wird ein kahler Folienteich mit 15 Härtegraden gezeigt, in dem Pumpen schon nach zwei bis drei Wochen so verkalkten, dass ihre Kontur nicht mehr zu erkennen war. Mehr zu Wasserwerten zeigt das Video zu Wasserwerten im Gartenteich.

Wartung: So oft und so einfach

Bei einem neu angelegten Teich sollte man nach zwei bis drei Wochen nachsehen, wie die Pumpe von innen aussieht. Danach empfiehlt NaturaGart, die Pumpe etwa einmal pro Jahr auseinanderzunehmen und zu entkalken. Ein bisschen Kalk setzt sich immer an. Wer den Stromverbrauch laufend mit einem Messgerät oder Steuergerät überwacht, sieht frühzeitig, ob der Verbrauch ansteigt. Zur Auswahl der passenden Pumpe siehe Teichpumpen von NaturaGart und das Video Video: Teichpumpe, Leistung. Bei Fragen hilft die Teichberatung.

FAQ zu Teichpumpe richtig pflegen und entkalken

Wie erkenne ich eine verkalkte Teichpumpe?

Hinweise sind weiße Spuren am Gehäuse, eine schwergängige Laufeinheit, ein auffälliges Geräusch und ein erhöhter Stromverbrauch. Im Pumpeninneren sieht Kalk aus wie Puderzucker oder wie eine graue Kruste.


Warum verbraucht eine verkalkte Pumpe mehr Strom?

Kalkkristalle wirken wie Schleifpapier und erhöhen die Reibung in der Pumpe. Die Laufeinheit läuft nicht mehr rund, die Pumpleistung sinkt, und der Stromverbrauch steigt. Im Video zieht eine Pumpe mit 135 Watt auf dem Etikett über 400 Watt.


Wie entkalke ich meine Teichpumpe?

Die Pumpe wird aufgeschraubt, bei NaturaGart-Pumpen meist durch Lösen von drei bis vier Schrauben im elektrofreien Bereich. Dann legt man sie in ein Entkalkungsbad aus Wasser und Entkalkungskonzentrat. Es bildet sich Schaum, und der Kalk löst sich. Bei schwacher Verkalkung dauert das nur wenige Minuten.


Kann ich die Pumpe mit Essig entkalken?

Das ist nicht mehr Stand der Technik, weil Essig die Metallteile und den Magneten der Pumpe angreift. Gute Entkalker enthalten einen Wirkstoff, der die Metallteile schützt.


Wie oft sollte ich die Teichpumpe warten?

Bei einem neu angelegten Teich lohnt ein Blick in die Pumpe nach zwei bis drei Wochen. Danach empfiehlt NaturaGart, die Pumpe etwa einmal pro Jahr auseinanderzunehmen und zu entkalken.


Verkalkt die Pumpe bei hartem Wasser schneller?

Nicht unbedingt. Nach den Erfahrungen von NaturaGart hängt es weniger von der Wasserhärte ab als davon, wie gut der Kalk gelöst ist. Entscheidend ist vor allem der Kohlensäuregehalt im Wasser.


Videos von NaturaGart TV


NaturaGart TV ist die Videoredaktion von NaturaGart. Hier entstehen praxisnahe Filme rund um Gartenteiche, Schwimmteiche, Wasserpflanzen und naturnahe Gartengestaltung.

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