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Teichpumpe: Leistung

Förderhöhe und Wassermenge

Eine Teichpumpe soll viel Wasser mit wenig Druck und wenig Strom fördern. Das Video zeigt im Versuch, wie Förderhöhe, Wassermenge, Schlauchdurchmesser und Stromverbrauch zusammenhängen.

Einführung: Wassermenge und Förderhöhe

Herzlich willkommen zu einem neuen Teichtechnik-Video bei NaturaGart TV. Heute geht es um das Thema Wassermenge und Förderhöhe, zwei Dinge, die ganz elementar zusammengehören. Wir erleben immer wieder, dass die falschen Pumpen gekauft werden. Oft können sie 90 Prozent der Stromkosten und 60 Prozent der Investitionskosten sparen. Wie man das macht und wie man das entscheidet, ist Thema dieses Videos.

Druck, Förderhöhe und Wasserbedarf

Durch Schwerkraft fließt das Wasser bergab. Will man es wieder nach oben bringen, muss man es hochdrücken. In Trinkwasserleitungen steht das Wasser unter einem Druck von 3 bis 5 bar. Das reicht aus, um es 30 bis 50 Meter hoch zu drücken. Die meisten Quellen liegen jedoch nur einen halben bis zwei Meter über dem Wasserspiegel. Dafür braucht man wenig Druck, aber möglichst viel Wasser.

Vergleich von Pumpen mit Gartenschlauch und Gabelstapler-Versuch

Das ist das Wasserbild einer idealen Teichpumpe: Sie liefert viel mehr Wasser, das aber nicht so schnell fließt, weil der Druck geringer ist. Das wird besonders deutlich, wenn man gleichzeitig zwei Gefäße füllt. Die Teichpumpe fördert ein Vielfaches der Wassermenge, die ein normaler Gartenschlauch schafft.

Im Versuch gibt es zwei Schläuche: einen mit normalem Wasserdruck von 3 bis 5 bar und einen grünen, der von einer Gartenteichpumpe mit nur 0,3 bis 0,4 bar gespeist wird. Dann lässt man sich mit einem Gabelstapler in die Höhe heben. Je höher es geht, desto weniger Wasser kommt aus dem grünen Schlauch. Der gelbe liefert weiterhin die gleiche Wassermenge. Irgendwann ist Schluss, denn mehr schafft die Pumpe nicht.

Kennlinie und Pumpenetikett (Qmax, Hmax)

Für jede Pumpe gibt es eine sogenannte Kennlinie. Sie zeigt zum Beispiel, dass die Pumpe ebenerdig 122 Liter liefert:

  • Bei 1 Meter Förderhöhe: 102 Liter pro Minute
  • Bei 2 Metern Förderhöhe: 70 Liter pro Minute
  • Bei 3 Metern Förderhöhe: 37 Liter pro Minute

Auf dem Pumpenetikett ist dies jeweils angegeben. Qmax ist die maximale Wassermenge, die die Pumpe auf gleicher Höhe transportiert. Hmax ist die maximale Förderhöhe, bei der nur noch ein Tropfen ankommt. Außerdem steht dort der Stromverbrauch.

Stromverbrauch: Teichpumpe und Baustellenpumpe

Ideale Teichanlagen lassen sich mit sehr wenig Strom betreiben. Oft werden in Teichen aber typische Baustellen- oder Kläranlagenpumpen installiert. Sie verbrauchen in zwei bis drei Stunden so viel Strom wie die ideale Teichpumpe an einem ganzen Tag. Solche Pumpen sind nicht grundsätzlich schlecht, sie sind nur für etwas anderes gebaut worden. Schlecht ist die Entscheidung, sie als Teichpumpe einzusetzen, denn dafür verbrauchen sie viel zu viel Strom.

Je höher das Wasser transportiert werden muss, desto mehr Strom verbraucht die Pumpe. Druck kostet Geld. Eine Pumpe schafft zum Beispiel nur eine Höhe von 2,8 Metern, braucht dafür aber nur 45 Watt. Für einen so hohen Wasserfall muss die Pumpe jedoch viel mehr Druck liefern, und dadurch verbraucht sie sofort sehr viel mehr Strom.

Einfluss des Schlauchdurchmessers auf die Wassermenge

Entscheidend für die Wassermenge ist nicht nur die Leitungslänge, sondern vor allem der Durchmesser der Schläuche. Im Versuch werden drei unterschiedlich dicke Schläuche verglichen:

  • Kleingartenschlauch: 13 mm Innendurchmesser (1,5 Zoll)
  • 1-Zoll-Leitung: 25 mm Innendurchmesser
  • 2-Zoll-Schlauch: 50 mm Innendurchmesser

Jeweils eine identische Pumpe und zehn Meter Leitung, dazu drei gleich große Gefäße, die gleichzeitig gefüllt werden.

Das Ergebnis ist eindeutig: Der dicke Schlauch transportiert viel mehr Wasser. Um durch den dünnen Schlauch die gleiche Wassermenge zu bekommen, bräuchte man eine zehnmal so starke Pumpe. Das verursacht gewaltige Stromkosten, und die Pumpe ist zudem deutlich teurer.

Planung und Beratung

Bei manchen Teichen lassen sich dadurch jedes Jahr ein paar tausend Euro sparen: Man baut die Anlage anders und wählt die Pumpe, die dazu passt. Das ist natürlich eine Frage der Planung, die sehr früh beginnt. Die Kollegen von NaturaGart helfen Ihnen dabei gerne weiter.

Teichpumpe: Förderhöhe und Wassermenge verstehen

Wir erleben immer wieder, dass die falschen Pumpen gekauft werden. Wer Wassermenge und Förderhöhe versteht, wählt die passende Teichpumpe und spart Betriebskosten.

Viel Wasser, wenig Druck

Durch die Schwerkraft fließt Wasser bergab. Will man es wieder nach oben bringen, muss man es hochdrücken. In Trinkwasserleitungen steht das Wasser unter einem Druck von 3 bis 5 bar, das reicht, um es 30 bis 50 Meter hoch zu drücken. Die meisten Quellen liegen aber nur einen halben bis zwei Meter über dem Wasserspiegel. Dafür braucht man wenig Druck, aber möglichst viel Wasser.

Eine ideale Teichpumpe liefert deshalb viel mehr Wasser als ein Gartenschlauch, das Wasser fließt aber nicht so schnell. Im Versuch speist eine Gartenteichpumpe mit nur 0,3 bis 0,4 bar einen Schlauch, der an einem Gabelstapler in die Höhe gehoben wird. Je höher es geht, desto weniger Wasser kommt an, irgendwann gar keins mehr. Der Gartenschlauch am Hausanschluss liefert dagegen in jeder Höhe die gleiche Menge.

Kennlinie und Pumpenetikett: Qmax und Hmax

Für jede Pumpe gibt es eine Kennlinie. Sie zeigt, wie die Wassermenge mit der Förderhöhe abnimmt. Ein Beispiel: Eine Pumpe liefert ebenerdig 122 Liter pro Minute, bei 1 Meter Förderhöhe 102 Liter, bei 2 Metern 70 Liter und bei 3 Metern 37 Liter pro Minute. Auf dem Pumpenetikett steht Qmax, die maximale Wassermenge auf gleicher Höhe, und Hmax, die maximale Förderhöhe, bei der nur noch ein Tropfen ankommt. Dort steht auch der Stromverbrauch.

Stromverbrauch: Teichpumpe oder Baustellenpumpe

Ideale Teichanlagen lassen sich mit sehr wenig Strom betreiben. Oft werden aber typische Baustellen- oder Kläranlagenpumpen eingesetzt. Sie sind nicht grundsätzlich schlecht, sie wurden nur für etwas anderes gebaut. Als Teichpumpe verbrauchen sie viel zu viel Strom. Je höher das Wasser transportiert werden muss, desto mehr Strom braucht die Pumpe. Druck kostet Geld. Welche Pumpe zu welchem Teich passt, zeigen die Teichpumpen von NaturaGart und das Video Video: Teichpumpe, Auswahl.

Der Schlauchdurchmesser entscheidet mit

Für die Wassermenge zählt nicht nur die Länge der Leitung, sondern vor allem ihr Durchmesser. Im Versuch fördert dieselbe Pumpe durch zehn Meter Leitung in drei Gefäße: durch einen Kleingartenschlauch mit 13 Millimetern, eine 1-Zoll-Leitung mit 25 Millimetern und einen 2-Zoll-Schlauch mit 50 Millimetern Innendurchmesser. Der dicke Schlauch transportiert deutlich mehr Wasser. Um durch den dünnen Schlauch dieselbe Menge zu bekommen, bräuchte man eine viel stärkere Pumpe, mit hohen Stromkosten. Mehr dazu unter Leitungen für Wasser und im Video Video: Wassertechnik, Die richtige Leitung.

Planung und Beratung

Bei manchen Teichen lässt sich viel Betriebskosten sparen, wenn man die Anlage anders baut und die dazu passende Pumpe wählt. Das ist eine Frage der Planung, die sehr früh beginnt. Die Teichberatung von NaturaGart hilft dabei.

FAQ zu Teichpumpe: Leistung

Wie funktioniert eine Teichpumpe?

Eine Teichpumpe fördert Wasser, zum Beispiel durch den Filtergraben oder zu einem Wasserfall. Sie liefert viel Wasser bei geringem Druck. Je höher das Wasser steigen muss, desto weniger Wasser kommt an und desto mehr Strom verbraucht die Pumpe.


Was bedeutet Förderhöhe?

Die Förderhöhe ist die Höhe, auf die eine Pumpe das Wasser hebt. Mit steigender Förderhöhe nimmt die Wassermenge ab. Bei der maximalen Förderhöhe Hmax kommt nur noch ein Tropfen an.


Was bedeuten Qmax und Hmax auf dem Pumpenetikett?

Qmax ist die maximale Wassermenge, die die Pumpe auf gleicher Höhe transportiert. Hmax ist die maximale Förderhöhe, bei der nur noch ein Tropfen ankommt. Die Kennlinie zeigt die Werte dazwischen. Auf dem Etikett steht außerdem der Stromverbrauch.


Warum sind Baustellenpumpen als Teichpumpe schlecht?

Baustellen- und Kläranlagenpumpen sind für etwas anderes gebaut. Im Teich verbrauchen sie viel zu viel Strom, weil sie mit hohem Druck arbeiten, obwohl im Teich meist nur wenig Förderhöhe nötig ist.


Welchen Schlauchdurchmesser brauche ich für die Teichpumpe?

Für die Wassermenge zählt vor allem der Durchmesser. Im Versuch fördert dieselbe Pumpe durch einen 2-Zoll-Schlauch (50 Millimeter) deutlich mehr als durch einen Kleingartenschlauch (13 Millimeter). Der richtige Durchmesser hängt von Teich und Pumpe ab, die Teichberatung hilft bei der Auswahl.


Wie groß muss eine Teichpumpe sein?

Das hängt von Teichgröße, Förderhöhe und Leitungen ab. Maßgeblich ist die Wassermenge bei der benötigten Förderhöhe, also die Kennlinie, nicht die Maximalwerte auf dem Etikett. Bei der Planung hilft die Teichberatung von NaturaGart.


Videos von NaturaGart TV


NaturaGart TV ist die Videoredaktion von NaturaGart. Hier entstehen praxisnahe Filme rund um Gartenteiche, Schwimmteiche, Wasserpflanzen und naturnahe Gartengestaltung.

Die Videos zeigen, wie Teiche geplant, gebaut und gepflegt werden - basierend auf über 45 Jahren Erfahrung und mehr als 70.000 realisierten Teichen.

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