NaturaGart Online-Shop
Favoriten

Teichpumpe: Auswahl

Kriterien für Typ und Leistung der Teichpumpe

Welche Teichpumpe passt zu Ihrem Teich? Das Video zeigt am Wasserfall und am Fischteich, welche Kriterien zählen: Förderhöhe, Wassermenge, Teichgröße und Teichform, Filtergraben und Filterkapazität.

Einleitung

Herzlich willkommen bei einem neuen Wassertechnik-Video bei NaturaGart TV. In einem anderen Video wurde gezeigt, wie wichtig die Wassermenge, die Förderhöhe und die Leitungsquerschnitte sind und wie das alles zusammenpassen muss. Heute sehen wir im NaturaGart-Park, wie man das in praktische Entscheidungen umsetzt.

Förderhöhe und Wasserfälle

Wir stehen an einem größeren Wasserfall in unserem Park. Eine große Förderhöhe bedeutet mehr Investitionskosten bei der Pumpe und natürlich auch höhere Unterhaltungskosten, weil mehr Strom verbraucht wird, um das Wasser so hoch zu transportieren. Solche hohen Wasserfälle sind für Parklandschaften geeignet, weil Besucher vorbeigehen und das Wasserrauschen genießen. Für einen Terrassensitzplatz, an dem man sich in aller Ruhe unterhalten will, sind sie jedoch völlig ungeeignet.

Wasserfallgröße und Wassermenge

Für den eigenen Garten sind deutlich kleinere Wasserfälle die bessere Wahl. Soll alles harmonisch wirken, muss die Wassermenge zur Wasserfallkonstruktion passen. Ideal ist eine ausgewogene Menge; hier fließt zu wenig Wasser, dort ist unnötig viel unterwegs.

Die Pumpe transportiert eine bestimmte Wassermenge, und diese Wassermenge erzeugt wiederum ein bestimmtes Wasserbild an den Wasserfällen.

Weitere Kriterien: Teichgröße und Teichform

Es gibt noch viele weitere Kriterien, zum Beispiel die Größe des Teiches. Nehmen wir als Beispiel einen Fischteich mit einem Wasserinhalt von 25 Kubikmetern. Bei gut eingestellten Fischteichen reicht es meistens aus, wenn man den Teichinhalt täglich einmal umwälzt. Die Filteranlage muss dann für 100 Kubikmeter pro Tag ausgelegt sein. Pro Stunde sind das etwa 4 Kubikmeter, was einer Pumpenleistung von 70 Litern Wasser pro Minute entspricht.

Wichtig ist auch die Form des Teiches. Nehmen wir an, das Wasser ist algengrün. In den meisten Teichen wird in der Mitte angesaugt, das Wasser zu einer Quelle gepumpt und zuvor durch einen Filter geleitet, der die Algen entfernt. Das Wasser fließt sauber in den Teich zurück. Dabei entsteht jedoch ein strömungstoter Bereich, der kaum gefiltert wird.

Filterverteilung in größeren Teichen

In einer solchen Situation arbeiten die Filter unwirtschaftlich: Viel Wasser läuft zum Beispiel zehnmal pro Tag über den Filter, anderes überhaupt nicht. In größeren Teichen kann man die Wassermenge daher besser auf zwei Filter verteilen.

Der NaturaGart Standardfilter wurde genau für 100 Kubikmeter Wasser pro Tag konstruiert. Wer einen größeren Teich hat, kann mehrere dieser Module einbauen und sie auf mehrere Stellen am Teich verteilen.

Filtergraben und Filterkapazität

Auch die Größe des Filtergrabens ist entscheidend. Damit sich die Sedimentpartikel absetzen können, braucht es Zeit. Dafür muss entweder der Graben größer sein oder es darf nicht zu viel Wasser fließen. Letztlich entscheidet auch die Filterkapazität: Jeder Filter ist nur für eine bestimmte Wassermenge geeignet, denn das Wasser braucht Zeit, um die Filtermedien zu durchströmen.

Zusammenfassung der Auswahlkriterien

Auf der einen Seite stehen die Art der Nutzung und die Frage, ob es ein Schwimmteich, ein Fischteich oder ein Naturteich ist. Weitere Punkte:

  • Die Menge der Fische
  • Die Wassermenge
  • Die Größe des Filtergrabens
  • Die Kapazität des Filters
  • Der Widerstand, der beim Durchströmen der Filtermedien entsteht
  • Die Förderhöhe
  • Die gewünschte Optik an den Wasserfällen
  • Die Leitung, ihre Länge und ihr Durchmesser

Fazit: Abstimmung und Planung

Immer wieder zeigt sich, dass nicht alles zusammenpasst. Dabei werden Stromkosten von 1000 bis 2000 Euro unnötig verursacht. Stattdessen lässt sich mit der richtigen Pumpe und der richtigen Leitung viel Geld bei der Investition und im späteren Betrieb sparen. Die Planung entscheidet darüber, wie teuer die Teichanlage hinterher im Betrieb wird. Die Kollegen von NaturaGart rechnen die passende Lösung für Ihre Teichanlage gern aus.

Teichpumpe auswählen: Diese Kriterien zählen

Die Wassermenge, die Förderhöhe und die Leitungsquerschnitte müssen zusammenpassen. Wie man das in praktische Entscheidungen umsetzt, zeigt das Video im NaturaGart-Park. Die Grundlagen erklärt das Video Video: Teichpumpe, Leistung.

Förderhöhe und Wasserfall

An einem größeren Wasserfall zeigt sich die Wirkung der Förderhöhe: Eine große Förderhöhe bedeutet mehr Investitionskosten bei der Pumpe und höhere Unterhaltungskosten, weil mehr Strom verbraucht wird. Solche hohen Wasserfälle eignen sich für Parklandschaften, in denen Besucher das Wasserrauschen genießen. Für einen Terrassensitzplatz, an dem man sich in Ruhe unterhalten will, sind sie ungeeignet. Für den eigenen Garten sind deutlich kleinere Wasserfälle die bessere Wahl, mehr dazu im Video Video: Höhen von Bächen und Wasserfällen.

Wassermenge und Wasserbild

Soll alles harmonisch wirken, muss die Wassermenge zur Wasserfallkonstruktion passen. Die Pumpe transportiert eine bestimmte Wassermenge, und diese erzeugt ein bestimmtes Wasserbild. Ideal ist eine ausgewogene Menge: Hier fließt zu wenig, dort ist unnötig viel Wasser unterwegs.

Teichgröße und Nutzung: ein Beispiel

Nehmen wir einen Fischteich mit 25 Kubikmetern Wasser. Bei gut eingestellten Fischteichen reicht es meistens aus, den Teichinhalt etwa viermal pro Tag umzuwälzen. Die Filteranlage muss dann für 100 Kubikmeter pro Tag ausgelegt sein. Das sind etwa 4 Kubikmeter pro Stunde und entspricht einer Pumpenleistung von 70 Litern pro Minute.

Teichform und Filterverteilung

Auch die Form des Teiches zählt. In den meisten Teichen wird in der Mitte angesaugt, das Wasser läuft durch einen Filter und fließt sauber zurück. Dabei kann ein strömungstoter Bereich entstehen, der kaum gefiltert wird. Dann arbeiten die Filter unwirtschaftlich: Manches Wasser läuft zum Beispiel zehnmal pro Tag über den Filter, anderes überhaupt nicht. In größeren Teichen verteilt man die Wassermenge deshalb besser auf zwei Filter. Der NaturaGart Standardfilter ist nach den Angaben im Video für 100 Kubikmeter Wasser pro Tag konstruiert, bei größeren Teichen werden mehrere Module an verschiedenen Stellen verteilt. Mehr dazu unter Teichfilter von NaturaGart.

Filtergraben und Filterkapazität

Damit sich Sedimentpartikel absetzen können, braucht es Zeit. Dafür muss der Filtergraben größer sein, oder es darf nicht zu viel Wasser fließen. Jeder Filter ist außerdem nur für eine bestimmte Wassermenge geeignet, denn das Wasser braucht Zeit, um die Filtermedien zu durchströmen.

Die Auswahlkriterien auf einen Blick

  • die Art der Nutzung: Schwimmteich, Fischteich oder Naturteich
  • die Menge der Fische
  • die Wassermenge
  • die Größe des Filtergrabens
  • die Kapazität des Filters
  • der Widerstand beim Durchströmen der Filtermedien
  • die Förderhöhe
  • die gewünschte Optik an den Wasserfällen
  • die Leitung: Länge und Durchmesser, siehe Video: Wassertechnik, Die richtige Leitung

Planung und Beratung

Nicht alles passt von selbst zusammen. Mit der richtigen Pumpe und der richtigen Leitung lässt sich bei der Investition und im späteren Betrieb Geld sparen. Die Planung entscheidet darüber, was die Teichanlage hinterher im Betrieb kostet. Die Teichberatung von NaturaGart rechnet die passende Lösung für Ihre Anlage gern aus.

FAQ zu Teichpumpe: Auswahl

Welche Teichpumpe brauche ich für einen Wasserfall?

Das hängt von der Förderhöhe und der gewünschten Wassermenge ab. Die Wassermenge muss zur Wasserfallkonstruktion passen, damit das Wasserbild harmonisch wirkt. Hohe Wasserfälle brauchen mehr Pumpenleistung, kosten mehr Strom und sind lauter. Für den eigenen Garten sind kleinere Wasserfälle meist die bessere Wahl.


Wie viel Wasser muss durch den Filter eines Fischteichs laufen?

Als Beispiel nennt das Video einen Fischteich mit 25 Kubikmetern. Bei gut eingestellten Fischteichen reicht es meistens, den Teichinhalt etwa viermal pro Tag umzuwälzen. Die Filteranlage ist dann für 100 Kubikmeter pro Tag ausgelegt, das sind etwa 4 Kubikmeter pro Stunde oder 70 Liter pro Minute.


Warum sollte ich bei einem größeren Teich mehrere Filter verteilen?

In den meisten Teichen wird in der Mitte angesaugt, dabei kann ein strömungstoter Bereich entstehen, der kaum gefiltert wird. Der Filter arbeitet dann unwirtschaftlich. Bei größeren Teichen verteilt man die Wassermenge besser auf zwei oder mehr Filtermodule an verschiedenen Stellen.


Welche Rolle spielen Filtergraben und Filterkapazität?

Sedimentpartikel brauchen Zeit, um sich abzusetzen. Dafür muss der Filtergraben größer sein, oder es darf nicht zu viel Wasser fließen. Jeder Filter ist nur für eine bestimmte Wassermenge geeignet, weil das Wasser Zeit braucht, um die Filtermedien zu durchströmen.


Welche Kriterien entscheiden über die Teichpumpe?

Wichtig sind die Art der Nutzung (Schwimmteich, Fischteich, Naturteich), die Menge der Fische, die Wassermenge, die Größe des Filtergrabens, die Filterkapazität, der Widerstand der Filtermedien, die Förderhöhe, die Optik am Wasserfall sowie Länge und Durchmesser der Leitung.


Videos von NaturaGart TV


NaturaGart TV ist die Videoredaktion von NaturaGart. Hier entstehen praxisnahe Filme rund um Gartenteiche, Schwimmteiche, Wasserpflanzen und naturnahe Gartengestaltung.

Die Videos zeigen, wie Teiche geplant, gebaut und gepflegt werden - basierend auf über 45 Jahren Erfahrung und mehr als 70.000 realisierten Teichen.

→ Weitere Videos entdecken