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Umsetzen der großen Störe

Die großen Fische bekommen ein neues Zuhause

NaturaGart hat das spektakuläre Umsetzen der großen Störe aus den Teichen des NaturaGart-Parks in die Teiche des Kaltwasseraquariums für Sie in einem Video festgehalten.

Einleitung: Beluga-Störe und das Umsetzen

Beluga-Störe sind die größten Süßwasserfische der Welt und können weit über 100 Jahre alt werden. Dieser ist zwar erst zwölf Jahre alt, aber das Umsetzen in das Aquarium war trotzdem ein Kraftakt.

Grotte und das neue Kaltwasser-Aquarium

Seit vielen Jahren gibt es im NaturaGart-Park eine Grotte, durch die man die Fische am Grund des Teiches beobachten kann. Mit diesen Erfahrungen hat NaturaGart das größte Kaltwasser-Aquarium Deutschlands gebaut. Riesige Störe schwimmen in dem großen Mittelbecken.

Man sieht den Fischen kaum an, welche Kraft in ihnen steckt. Zum Laichen wandern die Störe in den Oberlauf der Flüsse. Wenn man die Strömung einberechnet, schwimmen sie 50 bis 70 Kilometer pro Tag.

Umzug der amerikanischen weißen Störe

In mehreren Teichen des NaturaGart-Parks gibt es so große Fische. Mit der Fertigstellung des Aquariums müssen weitere Tiere umziehen.

Eigentlich haben wir diesen Maxi-Schwimmteich für unsere Parkbesucher gebaut. Dann hat man uns aber ein paar große Störe angeboten: amerikanische weiße Störe, die hier seit zwei Jahren schwimmen, richtig groß geworden sind und heute umziehen werden.

Fangmethode mit dem Kescher

Es ist eigentlich gar nicht so kompliziert, solch einen Stör zu fangen, denn die sind glücklicherweise nicht sonderlich clever. Sie schwimmen seit ein paar hundert Millionen Jahren in den Meeren herum, haben dort nur irgendwelche Schlammwüsten und müssen wochenlang schwimmen, bevor sie mal etwas anderes sehen.

Wenn man einem solchen Stör dann einen Kescher vor die Nase hält, fängt er erst einmal ein, zwei Sekunden an zu denken. In dieser Zeit sackt man ihn ein, aber dann geht die Party richtig los. Verblüffen und einsacken klingt eigentlich ganz einfach.

Aber erst einmal muss man sie finden. Große Fische brauchen viel Futter, dadurch ist die Sichtweite auf etwa 2 Meter begrenzt.

Aber dann geht alles ganz schnell. Fluchtwege versperren, Denkpause nutzen und noch etwas nachhelfen. Doch dann begreift der Fisch, dass es ernst wird, und beginnt den Kampf.

In einem engen Kescher hat er jedoch keine Chance. Er kann seine Kraft gar nicht richtig einsetzen.

Transport im engen Kescher

Ist der Kescher nicht zu klein für derart große Fische? Nein, der Kescher soll so eng sein. Wir wollen verhindern, dass die Störe sich auf dem Transport allzu sehr bewegen können. Wir müssen verhindern, dass die Tiere sich das Rückgrat brechen, wenn sie nicht zu stark durchgehen.

Der Transport ist kurz. Mehrere weiße Störe und Adria-Störe haben jetzt ein neues Zuhause.

Umsiedlung der Beluga-Störe aus dem Unterwasserpark

Der härteste Teil der Umsiedlung kommt aber noch. Im Unterwasserpark leben große Beluga-Störe, die auch auf der Umsiedlungsliste stehen. Für die Taucher sind die Störe eine Attraktion.

Warum sollen sie umgesiedelt werden? Unsere Störe sind in den letzten Jahren sehr groß geworden und haben leider den Respekt vor den Tauchern verloren. Damit sich kein Taucher beim Tauchgang erschrickt, holen wir jetzt die zwei größten Rabauken da unten raus.

Am Grund des Unterwasserparks tummeln sich tausende Fische, dazwischen mehrere Dutzend große Störe. Sie sind alle völlig zahm und suchen sogar den Kontakt mit den Tauchern.

Gewaltige Fische, doch dann kommt der Kescher. Wenig später begreift der Beluga, dass es um alles geht.

Aufstieg und Kampf aus Sicht des Tauchers

Der riesige Fisch ist dem Taucher an Muskelkraft weit überlegen. Doch letztlich entscheidet die Erfahrung. Der Fisch kämpft sich selbst ins Netz. Sobald die Situation unter Kontrolle ist, leitet Norbert den Aufstieg ein.

An der Oberfläche wird der Fisch ruhig. Er wird von Mitarbeitern an Land gebracht.

Interview mit Norbert Jorek

Wie war der Kampf aus Sicht des Tauchers? Norbert Jorek: „Ein Wahnsinnskampf. Der Fisch hat Kraft ohne Ende. Ohne Netz würde das überhaupt gar nicht gehen. An Land haut er fünf Leute um.“

Ganz entscheidend ist, dass du den Fisch so lenkst, dass das Netz für ihn der einzige Weg ist. Diese Situation ändert sich natürlich jede Sekunde, aber irgendwann macht er einen Fehler. Und wenn man dann schnell genug ist, kann man das gewinnen.

Belugas im neuen Aquarium

Zwei dieser großen Belugas schwimmen jetzt im Aquarium und begeistern immer wieder die Besucher.

Videos von NaturaGart TV


NaturaGart TV ist die Videoredaktion von NaturaGart. Hier entstehen praxisnahe Filme rund um Gartenteiche, Schwimmteiche, Wasserpflanzen und naturnahe Gartengestaltung.

Die Videos zeigen, wie Teiche geplant, gebaut und gepflegt werden - basierend auf über 45 Jahren Erfahrung und mehr als 70.000 realisierten Teichen.

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