Herbstlicher Park im November
Anfang November sieht es zwar herbstlich aus im Park, doch die meisten Bäume haben noch fast ihr gesamtes Laub. Der Klimawandel beeinflusst zunehmend den Jahresrhythmus der Bäume. Früher begann im Flachland der stärkere Laubfall um den 20. Oktober. In den letzten Jahren blieben die Blätter jedoch etwa drei Wochen länger auf den Bäumen. Daher reicht es im
NaturaGart Park aus, wenn die
Laubschutznetze erst Ende Oktober über die Teiche gespannt werden. Unterschiedlich hohe Stützen halten die Netze so hoch über dem Wasser, dass die Blätter trocken bleiben und leichter weitergeweht werden können.
Schutz der Teiche
Wichtig ist, dass die Netze sehr engmaschig sind und genug Licht ins Wasser fällt, damit die
Unterwasserpflanzen weiterhin Sauerstoff produzieren können. Anfang November sind die Wassertemperaturen unter 10 Grad gesunken, wodurch die Zahl der Taucher stark zurückgegangen ist. Die
Tauchbasis bleibt daher bis April geschlossen. Das ganze Jahr über hatten wir Sichtweiten von mehr als drei bis vier Metern, die inzwischen auf über zehn Meter gestiegen sind.
Blumenzwiebel- und Wildgehölzversand
In der
Gärtnerei nimmt der Versand der
Blumenzwiebeln langsam ab, während der Versand der Wildgehölze jetzt auf Hochtouren läuft. Jetzt ist die beste Zeit, um Bäume und Sträucher zu pflanzen. Die Gehölzflächen werden erst abgedeckt, wenn stärkere Fröste zu erwarten sind. Die meisten Stauden sind bereits unter Tunneln verschwunden, um Winterverluste zu vermeiden, falls wir aufgrund der Kälte längere Zeit nicht gießen können. Ein kleiner Bereich bleibt jedoch für den aktuellen Versand geöffnet.
Erfolgreiches Jahr 2016
Das Jahr 2016 war insgesamt erfolgreich, denn die Zahl der Besuchergruppen ist um mehr als 60 Prozent gestiegen. Zu den letzten Besuchern gehörte eine Radsportgruppe aus Amsdetten bei ihrer Jahresabschlusstour. Obwohl die Vegetation im Herbst zurückgeht, blühen noch viele Pflanzen. Einige
Sommerblumen sind zwar schon gerodet, aber andere, wie die Dahlien, stehen noch in voller Blüte. Auch die
Teichrandrosen überstehen die ersten leichten Fröste problemlos.
Herbstliche Blütenpracht
Einige Pflanzen laufen erst jetzt zur Höchstform auf, wie der
leuchtend rote Schlitzahorn, der als Solitärpflanze auf der Verkaufsfläche der Gärtnerei steht und mit seinen funkelroten Blättern beeindruckt. Für kälteempfindliche Pflanzen, wie die Passionsblume, endet die Saison mit dem ersten Frost. Die Glockenreben und andere Kletterpflanzen des neuen Laubengangs werden jetzt in die Gewächshäuser gebracht, wo sie überwintern können. Sie können jedoch auch jedes Jahr aus Samen neu gezogen werden, wobei sie etwas später blühen.
Ungewöhnliche Herbsterscheinungen
Zu den herbstlichen Merkwürdigkeiten gehören die
Erdbeeren, die bis in den November hinein ständig neue Früchte bilden. Oft bleiben sogar die Blütenblätter erhalten und sitzen wie ein Kragen auf der Frucht.
Panzern des Teiches mit Mörtel
Es gibt drei Videos zu diesem Themenkomplex. Wer keine
fertige Sackware verwenden möchte, kann sich eine Mischung vor Ort herstellen. Das
Video über manuelle Mörtelmischungen zeigt, worauf man achten muss. Für eine fliesenartige Oberfläche im Teich gibt es Anleitungen im
Video über die Nachbearbeitung der Teichpanzerung. Auch die Reparatur von kleinen Schäden wird im
Video zum Einsatz des Reparaturspachtels erklärt.
Wildvögel im Park
Die lange Trockenheit hat den Wasserspiegel stärker abgesenkt als üblich. Abends kommen Grau- und Kanadagänse aus der Umgebung zum Übernachten in den Park. Sie treffen sich hier mit einigen Reihern und etwa 50 Kormoranen. Damit Kormorane optimal tauchen können, werden ihre Federn, anders als bei Enten, nicht eingefettet, sodass sie nass werden. Besonders nach ausgiebigen Bädern müssen die Kormorane regelmäßig ans Ufer, wo sie stundenlang in der Sonne sitzen und ihr Gefieder trocknen.