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Teichpflanzen: Richtig auswählen

Teichpflanzen nach Nährstoffbedarf auswählen: Teich, Ufergraben und Filtergraben richtig planen

Klares Wasser braucht wenig Nährstoffe, üppige Ufer- und Blühpflanzen brauchen viel. Das Video zeigt im NaturaGart-Park, warum Pflanzen an der falschen Stelle scheitern und wie Teich, Ufergraben und Filtergraben beides möglich machen.

Seerosen und Uferbereiche

Eine Seerose blüht auf, jeden Morgen aufs Neue. Klarheit und Strahlkraft der Seerosenblüten sind unübertroffen. Offiziell gibt es etwa 300 verschiedene Sorten, rund 250 davon gibt es derzeit im Park von NaturaGart. Am Ufer ist es ähnlich bunt, und auch dort gibt es eine ganz besondere Vielfalt.

Nährstoffreiches Ufer und Pflanzenwachstum

Warum ein solches Seeufer so nährstoffreich ist und so üppiges Pflanzenwachstum ermöglicht, lässt sich leicht nachvollziehen. Alles, was auf die Wasseroberfläche fällt, wird zum Ufer getrieben: der Blütenstaub, die Blätter, eine tote Fliege. Der Wind bläst das alles zum Ufer, es sackt ab, wird zu Schlamm und wird Teil eines gigantischen Komposthaufens. Die Pflanzen dort haben sich seit Jahrmillionen an diese Luxusbedingungen gewöhnt und tun sich schwer, wenn sie weniger Dünger bekommen.

Ob viel oder wenig Nährstoffe vorhanden sind, hat deutliche Auswirkungen auf das Pflanzenwachstum. Das beginnt schon bei relativ kleinen Pflanzen wie den Sumpfdotterblumen. Ihr natürlicher Standort sind schlammige Uferbereiche. Wo genug Dünger vorhanden ist, wachsen sie gut, ohne Dünger eher nicht. Deutlicher zeigt sich das oft an der Wuchshöhe.

Pflanzenkläranlage für Abwasser

Hier in der Pflanzenkläranlage von NaturaGart kommt das Abwasser von etwa 120.000 Parkbesuchern pro Jahr an. Diese Abwasserfracht, also alles, was aus Wasser Abwasser macht, wird in Pflanzen eingebaut. Die Pflanzen leben davon, denn das ist Dünger. Deshalb wird der Rohrkolben hier zweieinhalb bis drei Meter hoch. Ein netter Nebeneffekt: Die gesamte Pflanzenmasse verdunstet sehr viel Wasser. Dadurch wird die Abwassermenge immer geringer, sodass am Ende einer solchen Anlage kaum noch etwas ankommt.

Das ist eigentlich der Witz dabei: Pflanzenkläranlagen gehören zu den umweltfreundlichsten Methoden, aus Abwasser Wasser zu machen. Die Pflanzen helfen dabei, indem sie riesig werden. Die Eiweißreste aus der Sahnetorte wurden zunächst von Bakterien abgebaut. Was davon übrig blieb, hat der Rohrkolben für sein eigenes Wachstum genutzt. Das Ergebnis ist einigermaßen sauberes Wasser. In der Kläranlage sind die Röhrrichte daher entscheidend wichtig. Die Wasserreinigung durch Pflanzen ist faszinierend und hocheffektiv.

Wasserreinigung durch Pflanzen im Gartenteich

Oft wird Teichbesitzern empfohlen, diese Technik zu nutzen, damit aus einer Algensuppe kristallklares Wasser wird. Doch so einfach ist es nicht. Große Röhrichte können aus sehr dreckigem Wasser zwar einigermaßen sauberes Wasser machen, dieses Wasser ist aber immer noch so schmutzig, dass es für einen normalen Gartenteich ungeeignet ist. Der Teich würde sofort quietschgrün. Setzt man einen zwei bis drei Meter hohen Rohrkolben aus der Kläranlage in einen nährstoffarmen, idealen Teich, ist er nur noch knie­hoch, weil ihm der Dünger fehlt.

Nährstoffe, Dünger und Algenwachstum im Teich

Alle wollen klares Wasser im Teich, und gleichzeitig sollen die schönsten, größten Pflanzen blühen. Was aber wachsen und blühen soll, braucht Dünger. Dünger im Teich lässt jedoch allzu oft erst einmal die Algen wachsen. Ein Beispiel: Eine Pflanze mit einem sehr großen Topf Erde bringt oft eine Düngerbombe in den Teich, weil der Dünger ausgewaschen werden kann und dann die Algen füttert. Bei 50 Pflanzen kommen Mengen zusammen, die völlig ausreichen, um den Teich in den nächsten Jahren grün zu machen. Intensives Wachstum wie bei dieser Schwertlilie geht nur mit sehr viel Dünger. In nährstoffarmen Teichen kümmert sie und blüht schlecht oder gar nicht.

Ähnlich ist es beim Froschlöffel. In nährstoffreichen Gräben werden die Pflanzen über einen Meter hoch, die Blätter sind groß, gesund und grün. Bei Düngermangel bleiben sie deutlich kleiner, und die ältesten Blätter werden sehr schnell braun. Ist ein Teich zu nährstoffarm, vermoosen die Ufer im Laufe der Zeit und typische Uferpflanzen ziehen sich zurück.

Wer seine Pflanzen nur nach optischen Gesichtspunkten auswählt und ohne Plan irgendwo hinpflanzt, wird früher oder später unzufrieden sein. Entweder wachsen die Pflanzen nicht richtig, oder der Teich erstickt im Extremfall unter einem Algenteppich. Mit viel Dünger wird das Teichwasser grün, mit wenig Dünger bleibt es zwar klar, aber die Pflanzen am Ufer wachsen nicht vernünftig.

Trennung der Nährstoffsysteme

Aus Sicht des Sprechers bleibt nur eine Trennung der Nährstoffsysteme. Die meisten bauen das so: Die Folie wird aus dem Teich herausgeführt, über den Uferwall gezogen und auf der Landseite eingegraben. Das hält er für falsch. Man kann es auch anders machen: Die Folie wird aus dem Teich herausgeführt, über den Uferwall geführt, wieder nach unten und dann nochmals nach oben gezogen. So entsteht ein Graben außerhalb des eigentlichen Teiches. In diesen Graben kann man Mutterboden einbringen und düngen. Über die Ufermatte wird er genauso mit Wasser versorgt, und dort wachsen genau die Uferpflanzen mit hohen Nährstoffansprüchen. Der Ufergraben kann relativ schmal sein oder als größere Ausbuchtung mit etwas tieferem Wasser angelegt werden. Teich und Graben sind über die Ufermatte verbunden, die auch die Wasserversorgung des Ufergrabens sichert.

Ufergraben als Nährstoffbereich

Ein guter Teich besteht daher aus drei Bereichen:

  • Dem Teich selbst mit möglichst klarem Wasser
  • Einem Ufergraben, in dem es intensiver blüht und sich mehr Blattmasse entwickeln kann oder die Pflanzen höher werden
  • Einem Filtergraben zur Wasseraufbereitung

Klares Wasser und Filtergraben

Klares Wasser wie in diesem NaturaGart-Aquarium gibt es nur auf sehr niedrigem Nährstoffniveau. Bei mehr Dünger im Wasser wachsen sofort die Algen und behindern die Sicht. Damit das nicht passiert, wird das Wasser im NaturaGart-Filtergraben gereinigt. Dieser ist völlig anders konstruiert und ganz anders bepflanzt als die Kläranlage für das Abwasser.

Entscheidend für den Wirkungsgrad des Filtergrabens sind die Unterwasserpflanzen. Sie können die wassergelösten Nährstoffe aufnehmen, sodass die Algen nicht mehr wachsen können. Die Sumpfpflanzen, die aus dem Wasser ragen, bauen in erster Linie das mitgeführte Sediment ab. Wie gut das funktioniert, zeigt sich deutlich am Hechtkraut: Schon zwei Meter nach dem Einlauf in den Filtergraben bleibt es deutlich kleiner.

Ein Filtergraben ist also eine Wasseraufbereitungsanlage für den Teich. Hier sammeln sich all die Nährstoffe an, die man im Teich nicht haben will. Die Pflanzen im Filtergraben wachsen entsprechend besser, etwa der Blutweiderich, der im nährstoffreicheren Filtergrabenbereich eine Höhe von etwa zwei Metern erreicht.

Filtergraben als Wasseraufbereitung

Der Blutweiderich ist ein gutes Beispiel, denn im Gegensatz zu vielen anderen Teichpflanzen verträgt er ganz unterschiedliche Nährstoffsituationen, wird dann aber auch sehr unterschiedlich hoch. Im Ufer eines nährstoffarmen Teiches wächst nur relativ kleines grünes Zeug. Auf der anderen Seite, im Filtergraben, ist es nährstoffreicher, und der Blutweiderich wird dort deutlich höher. Im Bereich des Teiches und im Bereich des Filtergrabens zeigt sich also ein klarer Unterschied. Es geht aber noch extremer: Auch hier ist es Blutweiderich, mit einer Mini-Blüte auf ganz kurzem Stängel.

Blutweiderich und Schilf bei unterschiedlicher Düngung

Die Unterschiede in der Düngerversorgung sieht man überall im NaturaGart-Park, zum Beispiel am Schilf. Auf der Teichseite ist es etwa zwei Meter hoch. Dort soll ein Röhrichtbestand entstehen. Wo hohes Schilf gewünscht ist, wird es vier Meter hoch, denn dort gibt es mehr Nährstoffe, während im Teich deutlich weniger vorhanden sind. Dort hat das Schilf mindestens die doppelte Biomasse.

Auch kleine Pflanzen zeigen, wie Nährstoffabbau und Wasserreinigung funktionieren. Die Froschbisspflanzen im Einlaufbereich eines Filtergrabens wachsen kräftig grün und sehr dicht. Im Graben nimmt die Düngermenge aber mit jedem Meter Fließstrecke ab. Der Froschbiss wächst am Ende des Grabens daher langsamer, das Grün wirkt nicht so frisch und der Bestand hat viel mehr Lücken.

Froschbiss im Filtergraben

Fazit: Planung von Teich und Bepflanzung

Eine Bepflanzung ist nur dann langfristig stabil und pflegeleicht, wenn die Pflanzen an der richtigen Stelle stehen und genau die Nährstoffmenge bekommen, die sie benötigen. Deshalb werden die Weichen schon bei der Planung des Teiches gestellt. Das Ziel sind klares Wasser und eine passende, schöne Bepflanzung, und das alles mit minimalem Aufwand für die Pflege.

Teichpflanzen richtig auswählen: Die Pflanze muss zum Nährstoffangebot passen

Eine Seerose blüht auf, jeden Morgen aufs Neue. Auch am Ufer ist es bunt, und auch dort gibt es eine besondere Vielfalt. Wer Teichpflanzen auswählt, schaut meist zuerst auf die Optik. Entscheidend ist aber etwas anderes: Welche Pflanze wie viel Dünger braucht und wie viel davon am Pflanzplatz vorhanden ist.

Warum Pflanzen am Seeufer so üppig wachsen

Alles, was auf die Wasseroberfläche fällt, wird zum Ufer getrieben: Blütenstaub, Blätter, eine tote Fliege. Es sackt ab, wird zu Schlamm und Teil eines gigantischen Komposthaufens. Die Pflanzen dort haben sich seit Jahrmillionen an diese Luxusbedingungen gewöhnt und tun sich schwer, wenn sie weniger Dünger bekommen. Schon bei kleinen Pflanzen wie der Sumpfdotterblume ist das sichtbar: Ihr natürlicher Standort sind schlammige Uferbereiche. Wo genug Dünger vorhanden ist, wächst sie gut, ohne Dünger eher nicht. Noch deutlicher zeigt sich das oft an der Wuchshöhe.

Pflanzenkläranlage: Pflanzen verwerten die Nährstoffe

In der Pflanzenkläranlage im NaturaGart-Park kommt das Abwasser der Parkbesucher an. Die Pflanzen bauen die Abwasserfracht ein, denn für sie ist es Dünger. Deshalb wird der Rohrkolben hier zweieinhalb bis drei Meter hoch. Die Pflanzenmasse verdunstet außerdem sehr viel Wasser, sodass am Ende der Anlage kaum noch etwas ankommt. Die Röhrichte sind dabei entscheidend wichtig.

Warum das für den Gartenteich nicht reicht

Oft wird Teichbesitzern empfohlen, diese Technik zu nutzen, damit aus einer Algensuppe kristallklares Wasser wird. So einfach ist es nicht: Große Röhrichte machen aus sehr schmutzigem Wasser zwar einigermaßen sauberes Wasser, das ist für einen normalen Gartenteich aber immer noch zu nährstoffreich. Der Teich würde sofort quietschgrün. Setzt man einen Rohrkolben aus der Kläranlage in einen nährstoffarmen Teich, bleibt er nur noch kniehoch, weil ihm der Dünger fehlt.

Dünger lässt erst einmal die Algen wachsen

Alle wollen klares Wasser, und gleichzeitig sollen die schönsten, größten Pflanzen blühen. Was wachsen und blühen soll, braucht Dünger, und der lässt im Teich allzu oft erst einmal die Algen wachsen. Eine Pflanze mit sehr großem Topf Erde bringt oft eine Düngerbombe in den Teich, weil der Dünger ausgewaschen wird und die Algen füttert. Bei 50 Pflanzen kommen Mengen zusammen, die ausreichen, um den Teich in den nächsten Jahren grün zu machen. Umgekehrt kümmert eine Schwertlilie in einem nährstoffarmen Teich und blüht schlecht oder gar nicht. Ähnlich ist es beim Froschlöffel: In nährstoffreichen Gräben wird er über einen Meter hoch, bei Düngermangel bleibt er deutlich kleiner, und die ältesten Blätter werden schnell braun. Ist ein Teich zu nährstoffarm, vermoosen im Lauf der Zeit die Ufer, und typische Uferpflanzen ziehen sich zurück.

Wer Pflanzen nur nach der Optik auswählt und ohne Plan irgendwo hinpflanzt, wird früher oder später unzufrieden sein: Entweder wachsen die Pflanzen nicht richtig, oder der Teich erstickt im Extremfall unter einem Algenteppich.

Die Lösung: Nährstoffsysteme trennen

Bleibt nur eine Trennung der Nährstoffsysteme. Üblich ist es, die Folie aus dem Teich herauszuführen, über den Uferwall zu ziehen und auf der Landseite einzugraben. Man kann es auch anders machen: Die Folie wird über den Uferwall geführt, wieder nach unten und dann nochmals nach oben gezogen. So entsteht ein Graben außerhalb des eigentlichen Teiches. In diesen Ufergraben kann man Mutterboden einbringen und düngen. Über die Ufermatte wird er genauso mit Wasser versorgt, und dort wachsen die Uferpflanzen mit hohem Nährstoffanspruch. Der Ufergraben kann schmal sein oder als größere Ausbuchtung mit etwas tieferem Wasser angelegt werden.

Ein guter Teich besteht damit aus drei Bereichen: dem Teich selbst mit möglichst klarem Wasser, einem Ufergraben, in dem es intensiver blüht und die Pflanzen höher werden, und einem Filtergraben zur Wasseraufbereitung.

Der Filtergraben: Unterwasserpflanzen holen die Nährstoffe aus dem Wasser

Klares Wasser gibt es nur auf sehr niedrigem Nährstoffniveau. Bei mehr Dünger im Wasser wachsen sofort die Algen und behindern die Sicht. Deshalb wird das Wasser im Filtergraben gereinigt, der ganz anders aufgebaut und bepflanzt ist als die Kläranlage. Entscheidend sind die Unterwasserpflanzen: Sie nehmen die gelösten Nährstoffe auf, sodass die Algen weniger zum Wachsen haben. Die Sumpfpflanzen, die aus dem Wasser ragen, bauen vor allem das mitgeführte Sediment ab. Wie gut das funktioniert, zeigt das Hechtkraut: Schon zwei Meter nach dem Einlauf in den Filtergraben bleibt es deutlich kleiner. Ein Filtergraben ist also eine Wasseraufbereitungsanlage für den Teich. Hier sammeln sich die Nährstoffe an, die man im Teich nicht haben will, und die Pflanzen im Filtergraben wachsen entsprechend besser. Eine Auswahl bietet die Kategorie Pflanzen zur Wasserreinigung.

Blutweiderich, Schilf und Froschbiss als Beispiele

Der Blutweiderich verträgt im Gegensatz zu vielen anderen Teichpflanzen ganz unterschiedliche Nährstoffsituationen, wird dann aber auch sehr unterschiedlich hoch. Im nährstoffreichen Filtergraben erreicht er etwa zwei Meter, im Ufer des nährstoffarmen Teiches bleibt er kniehoch und blüht kaum. Beim Schilf ist es ähnlich: Auf der Teichseite wird es etwa zwei Meter hoch und soll dort einen Röhrichtbestand bilden. Wo hohes Schilf gewünscht ist, wird es vier Meter hoch und hat mindestens die doppelte Biomasse. Auch der Froschbiss zeigt, wie der Nährstoffabbau funktioniert: Im Einlaufbereich eines Filtergrabens wächst er kräftig grün und dicht, am Ende des Grabens, wo die Düngermenge mit jedem Meter Fließstrecke abgenommen hat, wächst er langsamer, und der Bestand hat viel mehr Lücken.

Fazit: Die Weichen werden bei der Planung gestellt

Eine Bepflanzung ist nur dann langfristig stabil und pflegeleicht, wenn die Pflanzen an der richtigen Stelle stehen und die Nährstoffmenge bekommen, die sie benötigen. Deshalb werden die Weichen schon bei der Planung des Teiches gestellt. Das Ziel sind klares Wasser und eine passende, schöne Bepflanzung, und das mit möglichst wenig Pflegeaufwand. Wie die Technik dazu zusammenspielt, zeigt die Anleitung für klares Wasser.

FAQ zu Teichpflanzen: Richtig auswählen

Warum wachsen Uferpflanzen am Teichrand schlecht?

Der Rand eines Teiches mit klarem Wasser ist nährstoffarm. Pflanzen mit hohem Nährstoffbedarf bleiben dort klein und blühen schlecht. Der Blutweiderich zum Beispiel erreicht im nährstoffreichen Filtergraben etwa zwei Meter, am Ufer des klaren Teiches nicht einmal Kniehöhe.


Warum dünge ich die Pflanzen nicht einfach mehr?

Dünger im Teich lässt allzu oft erst einmal die Algen wachsen. Auch Pflanzen mit sehr großem Topf Erde können Dünger ins Wasser bringen. Bei 50 Pflanzen kommen Mengen zusammen, die den Teich in den nächsten Jahren grün machen können.


Was ist ein Ufergraben?

Ein Ufergraben ist ein Graben außerhalb des eigentlichen Teiches. Die Folie wird dafür über den Uferwall geführt, wieder nach unten und nochmals nach oben gezogen. Im Ufergraben kann man Mutterboden einbringen und düngen. Über die Ufermatte wird er mit Wasser aus dem Teich versorgt.


Reicht eine Pflanzenkläranlage oder ein Röhricht für klares Teichwasser?

Nein. Große Röhrichte machen aus sehr schmutzigem Wasser einigermaßen sauberes Wasser. Für einen normalen Gartenteich ist dieses Wasser aber noch zu nährstoffreich. Der Filtergraben ist deshalb anders aufgebaut und mit Unterwasserpflanzen bepflanzt.


Welche Pflanzen reinigen das Wasser im Filtergraben?

Entscheidend sind die Unterwasserpflanzen, die die gelösten Nährstoffe aufnehmen. Sumpfpflanzen, die aus dem Wasser ragen, bauen vor allem das mitgeführte Sediment ab. Im Video werden Hechtkraut und Froschbiss als Beispiele gezeigt.


Woraus besteht ein guter Teich?

Aus drei Bereichen: dem Teich mit möglichst klarem Wasser, einem Ufergraben für Pflanzen mit hohem Nährstoffbedarf und einem Filtergraben zur Wasseraufbereitung.


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