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Wassertechnik: Die richtige Leitung

Anforderungen für Rohre und Leitungen im Teich

Dieses Teichtechnik-Video beschäftigt sich mit der Frage, welche Leitung für den Transport des Wassers von einer Pumpe zur Quelle am Teich am besten geeignet ist.

Einleitung und Themenübersicht

Herzlich willkommen bei einem neuen Wassertechnik-Video von NaturaGart TV. Heute geht es um den Leitungsweg von der Pumpe bis zur Quelle und um alles, was man dabei beachten sollte.

Druck und Reibungsverluste in Schläuchen

Für den normalen Hausgarten reicht ein dünner Gartenschlauch aus. Das Wasser steht unter hohem Druck und spritzt viele Meter weit. Die besonders stromsparenden Teichpumpen haben hingegen nur ein Zehntel des Druckes, liefern dafür aber deutlich mehr Wasser.

Fließt das Leitungswasser mit hohem Druck durch einen normalen Gartenschlauch, fallen die Reibungsverluste an den Wänden kaum auf. Der hohe Druck treibt das Wasser durch die Leitung. Teichpumpen haben jedoch nur ein Zehntel des Wasserdrucks.

In dicken Leitungen sind die Reibungsverluste gering, weil das Wasser langsam fließt. Je dünner der Schlauch wird, desto schneller fließt das Wasser. Die Teichpumpe erzeugt aber weniger als ein Zehntel des Leitungsdrucks und kann die Reibungskräfte daher kaum überwinden. Die Reibung wirkt sich immer stärker aus.

Vergleich unterschiedlich dicker Schläuche

In einem anderen Video über Wassermengen und Förderhöhen habe ich Ihnen dieses Beispiel schon einmal gezeigt: ein dünner normaler Gartenschlauch, ein 1-Zoll-Schlauch und ein 2-Zoll-Schlauch. Verwendet werden drei gleiche Pumpen und drei gleich große Gefäße, alle Leitungen sind 10 Meter lang.

Man sieht sehr deutlich, dass die dünnen Leitungen gewaltige Reibungsverluste haben. Vom Wasser, das sich aus den 2-Zoll-Leitungen herausholen lässt, kommt nur ein Bruchteil an. Deshalb ist entscheidend wichtig: Man braucht den richtigen Schlauch für die richtige Pumpe. Wassermenge, Wasserdruck und Schlauchdicke hängen stark voneinander ab.

Sehen wir uns an, was bei größerer Förderhöhe passiert. Wieder kommen drei baugleiche Pumpen und drei 10 Meter lange Leitungen zum Einsatz, die aber unterschiedlich dick sind. Auf Höhe der Pumpen kommen sehr unterschiedliche Wassermengen am Ende der Schläuche an. Bei einem Meter Förderhöhe ist der Unterschied noch deutlich sichtbar.

Auf 2 Meter Höhe werden die Unterschiede deutlich geringer. Das ist fast die maximale Förderhöhe. Jetzt liefern die drei Pumpen fast die gleiche Wassermenge.

Einfluss der Förderhöhe auf die Wassermenge

Das Ergebnis mag zunächst überraschen, ist aber einfach zu erklären: Je höher das Wasser transportiert wird, desto weniger Wasser kommt oben an. Dadurch sinkt die Fließgeschwindigkeit im Schlauch und mit ihr die Reibungsverluste an den Wänden. In großer Förderhöhe wirkt sich der Schlauchquerschnitt daher kaum noch aus.

Genau in dem Bereich, in dem die meisten Leute ihre Teiche, Bäche und Wasserfälle bauen, ist der Querschnitt aber entscheidend, denn dort hat man nur Förderhöhen von ein bis zwei Metern. Hier kommt es ganz auf den Leitungsquerschnitt an.

Biofilm und Rauigkeit der Innenwand

Hinzu kommt: In jeder Wasserleitung entsteht an der Innenwand ein sogenannter Biofilm. Dabei handelt es sich meist um mikroskopisch kleine Lebewesen, die zum Teil auch Kalk abscheiden. Die früher glatte Oberfläche wird dadurch deutlich rauer, und der Reibungswiderstand nimmt im Laufe der Jahre spürbar zu. Am Ende einer zu dünnen Leitung kommt dann sehr viel weniger Wasser an.

Wie stark sich das auswirkt, hängt von der Wassermenge und der Schlauchdicke ab. Je dicker die Leitungen, desto mehr Wasser kann ohne Reibungsverluste fließen.

Bei üblichen Schläuchen beziehen sich die Maßangaben auf den Innendurchmesser. Je nach Verbindungstechnik kann bei anderen Leitungstypen auch der Außendurchmesser gemeint sein. Die Dicke einer Leitung wird heute meist in Millimetern angegeben, früher in Zoll.

Angabe und Empfehlung der Leitungsdurchmesser

Die üblichen Kleingartenschläuche sind nur halb so dick. In größeren Gärten verwendet man 19 Millimeter. Für Teiche wird oft eine 25-Millimeter-Leitung verkauft. Dabei verliert man aber meist immer noch mehr als die Hälfte der Fördermenge.

NaturaGart empfiehlt daher mindestens 40 Millimeter. Für längere Leitungen oder größere Wassermengen entscheidet man sich entsprechend für noch größere Querschnitte.

Schlauchsysteme und Leitungstypen

Es gibt ganz unterschiedliche Schlauchsysteme. Normale Gartenschläuche sind für den Teichbau völlig ungeeignet, denn durch die Erdlast werden sie platt gedrückt. Viel besser sind Leitungen mit verstärkten Wänden. Sie sehen zwar alle ähnlich aus, gibt es aber in zahlreichen Variationen mit unterschiedlicher Flexibilität, Kältefestigkeit und damit auch unterschiedlicher Lebenserwartung.

Der ideale NaturaGart-Schlauch eignet sich, um das Wasser von der Pumpe zu einer Quelle zu transportieren. Die schwarzen PE-Leitungen sind dagegen so steif, dass man sie nicht einmal in einem normalen Pkw transportieren kann.

Verstärkte Leitungen und Bezugsquellen

NaturaGart verwendet in der Regel Leitungen, in deren Wand eine Spirale eingebaut ist. Die Innenseite ist völlig glatt, und die Leitungen sind sehr belastbar. Sie werden speziell für NaturaGart gefertigt und LKW-weise angeliefert.

Solche großen Leitungsquerschnitte findet man in normalen Baumärkten meist nicht, denn die großen Rollen passen einfach nicht ins Regal. Auch wenn Pumpenhersteller empfehlen, solche großen Schläuche zu verwenden, bekommt man sie dort in der Regel gar nicht. Wenden Sie sich an NaturaGart, denn wir haben reichlich davon.

Zusammenfassung

Fließendes Wasser ist gerade auch in kleinen Gärten ein ideales Gestaltungselement. Der Pumpentyp, die Förderhöhe sowie Länge und Durchmesser der Leitungen hängen voneinander ab und entscheiden letztlich über die Investitions- und Betriebskosten der Teichanlage.

Die richtige Leitung für die Teichpumpe

Der Leitungsweg von der Pumpe bis zur Quelle entscheidet mit darüber, wie viel Wasser ankommt. Pumpentyp, Förderhöhe sowie Länge und Durchmesser der Leitungen hängen voneinander ab und bestimmen die Investitions- und Betriebskosten der Teichanlage.

Druck und Reibungsverluste

Für den normalen Hausgarten reicht ein dünner Gartenschlauch. Das Leitungswasser steht unter hohem Druck, die Reibung an den Schlauchwänden fällt kaum auf. Stromsparende Teichpumpen haben dagegen nur etwa ein Zehntel dieses Drucks und liefern dafür deutlich mehr Wasser. Sie können die Reibungskräfte in einem dünnen Schlauch kaum überwinden. In dicken Leitungen sind die Reibungsverluste gering, weil das Wasser langsamer fließt.

Dicke und dünne Schläuche im Vergleich

Im Versuch fördern drei gleiche Pumpen durch drei zehn Meter lange Leitungen unterschiedlicher Dicke in drei gleich große Gefäße: ein dünner Gartenschlauch, ein 1-Zoll-Schlauch und ein 2-Zoll-Schlauch. Die dünnen Leitungen haben gewaltige Reibungsverluste. Man braucht deshalb den richtigen Schlauch für die richtige Pumpe: Wassermenge, Wasserdruck und Schlauchdicke hängen stark voneinander ab. Wie sich das auf die Wassermenge auswirkt, zeigt auch das Video Video: Teichpumpe, Leistung.

Förderhöhe und Leitungsquerschnitt

Je höher das Wasser transportiert wird, desto weniger Wasser kommt oben an, und desto langsamer fließt es im Schlauch. In großer Förderhöhe wirkt sich der Schlauchquerschnitt deshalb kaum noch aus. Dort, wo die meisten Leute ihre Teiche, Bäche und Wasserfälle bauen, liegt die Förderhöhe aber nur bei ein bis zwei Metern. Hier kommt es ganz auf den Leitungsquerschnitt an. Mehr zu Bächen finden Sie unter Quelle und Bachlauf: bewegtes Wasser im Garten.

Biofilm macht die Wand rauer

In jeder Wasserleitung entsteht an der Innenwand ein Biofilm aus mikroskopisch kleinen Lebewesen, die zum Teil auch Kalk abscheiden. Die zuvor glatte Oberfläche wird rauer, und der Reibungswiderstand nimmt im Laufe der Jahre zu. Am Ende einer zu dünnen Leitung kommt dann sehr viel weniger Wasser an. Je dicker die Leitung, desto mehr Wasser fließt ohne Reibungsverluste.

Durchmesser richtig lesen und wählen

Bei üblichen Schläuchen beziehen sich die Maßangaben auf den Innendurchmesser. Bei anderen Leitungstypen kann je nach Verbindungstechnik der Außendurchmesser gemeint sein. Die Dicke wird heute meist in Millimetern angegeben, früher in Zoll. Kleingartenschläuche sind nur etwa halb so dick wie die 25-Millimeter-Leitung, die für Teiche oft verkauft wird, in größeren Gärten nimmt man 19 Millimeter. Mit 25 Millimetern verliert man aber meist noch mehr als die Hälfte der Fördermenge. NaturaGart empfiehlt daher mindestens 40 Millimeter Innendurchmesser, für längere Leitungen oder größere Wassermengen entsprechend mehr.

Leitungstypen für den Teichbau

Normale Gartenschläuche sind für den Teichbau ungeeignet, weil sie durch die Erdlast platt gedrückt werden. Besser sind Leitungen mit verstärkten Wänden. Sie unterscheiden sich in Flexibilität, Kältefestigkeit und Lebenserwartung. NaturaGart verwendet in der Regel Leitungen mit einer Spirale in der Wand und einer glatten Innenseite. Das Sortiment steht unter Leitungen für Wasser und Schläuche und Rohre im Shop, dazu passen Fittings und Verbinder.

Planung und Beratung

Welcher Leitungsquerschnitt für Ihren Teich sinnvoll ist, hängt von Pumpe, Länge und Förderhöhe ab. Die Teichberatung von NaturaGart rechnet das gern für Sie aus. Welche Pumpe dazu passt, zeigt das Video Video: Teichpumpe, Auswahl.

FAQ zu Wassertechnik: Die richtige Leitung

Welche Leitung brauche ich für eine Teichpumpe?

NaturaGart empfiehlt für Teichpumpen Leitungen mit mindestens 40 Millimetern Innendurchmesser. Für längere Leitungen oder größere Wassermengen nimmt man entsprechend größere Querschnitte. Der Querschnitt hängt von Pumpe, Länge und Förderhöhe ab.


Warum reicht ein dünner Gartenschlauch an der Teichpumpe nicht?

Teichpumpen haben nur etwa ein Zehntel des Drucks einer Wasserleitung und liefern dafür viel mehr Wasser. In einem dünnen Schlauch fließt das Wasser schneller, die Reibungsverluste steigen, und die Pumpe kann sie kaum überwinden. Es kommt dann deutlich weniger Wasser an.


Ist ein 25-Millimeter-Schlauch für den Teich ausreichend?

Für Teiche wird oft eine 25-Millimeter-Leitung verkauft. Damit verliert man aber meist noch mehr als die Hälfte der Fördermenge. NaturaGart empfiehlt mindestens 40 Millimeter.


Spielt der Schlauchdurchmesser bei jeder Förderhöhe eine Rolle?

Nein. Je höher das Wasser transportiert wird, desto weniger Wasser fließt, und desto weniger wirken sich die Reibungsverluste aus. Bei den ein bis zwei Metern Förderhöhe, mit denen die meisten Teiche, Bäche und Wasserfälle gebaut werden, ist der Leitungsquerschnitt aber entscheidend.


Warum kommt mit den Jahren weniger Wasser an?

In jeder Wasserleitung entsteht an der Innenwand ein Biofilm, der zum Teil auch Kalk abscheidet. Die Wand wird rauer, der Reibungswiderstand steigt. Bei einer zu dünnen Leitung kommt dann deutlich weniger Wasser an. Dicke Leitungen leiden weniger darunter.


Sind normale Gartenschläuche für den Teichbau geeignet?

Nein. Durch die Erdlast werden sie platt gedrückt. Besser sind Leitungen mit verstärkten Wänden, zum Beispiel mit einer Spirale in der Wand und einer glatten Innenseite.


Videos von NaturaGart TV


NaturaGart TV ist die Videoredaktion von NaturaGart. Hier entstehen praxisnahe Filme rund um Gartenteiche, Schwimmteiche, Wasserpflanzen und naturnahe Gartengestaltung.

Die Videos zeigen, wie Teiche geplant, gebaut und gepflegt werden - basierend auf über 45 Jahren Erfahrung und mehr als 70.000 realisierten Teichen.

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