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Übersicht

Um eine Dachfläche zu begrünen, braucht es nicht viel. Eine Dachfolie für die Abdichtung, eine Drainageschicht, die das Wasser ableitet und eine Erdschicht in der die Pflanzen wachsen können.
Eine Dachbegrünung soll in erster Linie die eigentliche Dachabdichtung vor UV-Strahlung schützen und eine optisch ansprechende Dachfläche bieten. Darüber hinaus hat sie auch dämmende Wirkung und läßt im Sommer weniger Wärme hinein und im Winter hinaus.
Die Lebensdauer einer Dachabdichtung lässt sich durch ein Gründach nachhaltig erhöhen. Damit Sie auch nach vielen Jahren noch Freude daran haben, ist es wichtig alle Schritte gemäß Anleitung auszuführen

Grundkonzept
NaturaGart-Vorteil: Naturnah und nachhaltig
  • Perfekter Schutz vor UV-Strahlung
  • Kein mechanisches Beschädigungs-Risiko
  • Vermeidet Spannungsrisse durch Temperaturausgleich
  • Verhindert Weichmacherverlust bei Hitze
Dachbegrünung benötigt ein dichtes Dach.

Dachabdichtung

Grundvoraussetzung einer jede Dachbegrünung ist ein dichtes Dach. Wer neu baut, kann die Weichen besonders kostengünstig stellen. Speziell bei Nebengebäuden bieten sich oft vereinfachte Lösungen an.

NaturaGart liefert in der Regel eine fertig verschweißte Folie, die im Idealfall nur noch auf das Dach gelegt und am Rand befestigt wird.
Die Entwässerung wird bei der Dachbegrünung oft unterschätzt.

Die Entwässerung

Bei unserem System verwenden wir zur Flächenentwässerung eine Drainagematte, die aus einem kaschierten Nylongewirr besteht und mit bis zu 1to/m² belastet werden kann. Dies sorgt auch über Jahrzehnte für eine wartungsfreie Entwässerung.

Man unterscheidet interne und externe Entwässerung.

Bei der internen Entwässerung ist der Rand an allen Seiten geschlossen und in der Fläche ist ein Klemmablauf eingebaut, über den das Wasser abgeführt wird. Bei der externen Entwässerung ist der Rand nur 3-seitig und über die offene Seite kann das Wasser z.B. in eine angeschlossene Dachrinne entwässern.
Das Dachrand-Profil von NaturaGart ist die erste Wahl bei der Randbefestigung.

Die Randbefestigung

Die beste Lösung ist, wenn die Dachfolie schwimmend verlegt und im Randbereich geklemmt wird. So können sich die Materialien bei Temperaturschwankung ausdehnen und zusammenziehen, ohne dass es zu Spannungen kommt, wie man es von verklebten Materialien kennt.

Schwimmend verlegte Dachabdichtungen müssen gewisse Mindestgewichte zur Sicherung gegen Abheben vorweisen. Gerade die Eck- und Randbereiche sind hier zu beachten.

Die günstigere Variante wird mit einem Holzbalken und Brettern zur Verkleidung hergestellt, besser und dauerhaft ist hier aber unser Dachrand-Profil.
Extensive Dachbegrünung mit Mauerpfeffer.

Das „Sedum-Dach“

Der Name leitet sich ab von einer Pflanzengruppe, deren bekanntester Vertreter der Mauerpfeffer (Sedum acre) ist. Diese und ähnliche Pflanzentypen haben sich darauf spezialisiert, lange Trockenzeiten ertragen zu können. Ein solches Dach ist am einfachsten zu begrünen: Man braucht lediglich eine 3 – 7 cm dünne Erdschicht.
Dachbegrünung mit Gräsern.

Das Grasdach

In der Anfangsphase der Dachbegrünungen spielte dieser Vegetationstyp eine wichtige Rolle. Die Wurzeln verfilzen zu einem dichten Polster, welches die Erde auch auf steileren Flächen noch festhält. Die Gräser sind allerdings nicht so trockenresistent, so dass man eine höhere Erdschicht und eine Bewässerung braucht.
Intensive Dachbegrünung mit Bäumen und Sträuchern.

Höhere Dachpflanzen

Bäume und Sträucher erfordern einen deutlich größeren Durchwurzelungsraum in dickeren Erdschichten. Höhere Trockenstauden und Steingartenpflanzen kann man z.B. an Stellen pflanzen, die durch Mauern unterstützt werden und daher mehr Erde tragen können. Eine solche Dachbegrünung lohnt sich aber nur an gut einsehbaren Stellen.
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