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Algen und Filtertechnik

Jeder, der einen Teich hat, wird früher oder später einmal mit dem Thema ‚Algen‘ konfrontiert. Die Algen selbst sind nie das Problem, sondern sie sind immer nur ein Anzeichen dafür, dass der Teich ein Problem hat. Und zwar eins, dass er ohne Hilfe der Algen nicht lösen kann.

Algen im Teich: Entstehung und Vermeidung

Im Idealfall regeln die Unterwasserpflanzen, dass kein Nährstoffüberschuss im Wasser entsteht. Im Winter sind die Pflanzen allerdings durch die lange Vereisung stark geschwächt und haben sich oft sogar völlig zurückgezogen. Andererseits fällt im Herbst viel Laub in den Teich, das dort allmählich abgebaut wird. Dadurch werden Nährstoffe frei – und die Algen sind die einzigen, die sie einbauen und unschädlich machen können.

Algen im Teich

Diese Algen wachsen im Winter zunächst als niedriger Rasen auf allen Oberflächen. Gelegentlich lösen sie sich ab und treiben als kurze Ketten durch den Teich. Unter bestimmten Bedingungen können diese kurzkettigen Algen massiv weiterwachsen. Das wird besonders für junge Störe zum Problem, weil die Algenfäden an den Knochenplatten hängenbleiben. In vielen Teichen überleben junge Störe den ersten Winter nicht, weil der Kampf gegen die Algen zu viel Kraft kostet. Dennoch: die Algen sind in dieser Phase wichtig für den Teich. Sie sind ein sicheres Anzeigen dafür, dass etwas in der Nährstoffbilanz nicht stimmt. Mehr noch: Die Algen sorgen dafür, dass das wieder in Ordnung gebracht wird. Das sieht nicht schön aus – aber der Fehler lag viel früher.

Mit Skimmer Algen bekämpfen

Wenn es wärmer und heller wird, sammeln sich Gasbläschen an den Algen und ziehen sie zur Oberfläche. Dort können sie einen schaumigen Teppich bilden, der unter bestimmten Bedingungen den ganzen Teich bedecken kann. Soweit muss es nicht kommen: mit Skimmern kann man die Algen dort einsammeln und die Oberfläche freihalten. Viele Skimmer leiten das Wasser sofort wieder in den Teich – was natürlich sinnlos ist. Es muss unbedingt über einen Filter laufen, der die Algen einfängt. Der NaturaGart Grobfilter ist genau für diese Situation konstruiert. Die Fadenalgen gleiten über eine Siebfläche zu einer Sammelrinne. Je länger der Winter dauert, desto länger wachsen auch die Algen. Die kurzen Stücke sind inzwischen zu langen Fäden herangewachsen. In Teichen mit starker Wasserbewegung können sie praktisch an jeder Stelle wachsen und wehen dann wie Vorhänge durch den Teich. Diese Algenvorhänge sind der effektivste vorstellbare Filter: Milliarden winziger Zellen fangen alles ein, was sich irgendwie verwerten lässt. Kein technisches Gerät kann so perfekt die Nährstoffe binden und gleichzeitig Sauerstoff an das Wasser abgeben. Die filigrane Schönheit aus der Fisch-Perspektive ändert aber natürlich nichts daran, dass die Algen von oben eher unbefriedigend aussehen. Sie wachsen aber nur deshalb, weil es vorher ein Problem gegeben hat – oft lange vorher…

Laubschutznetz gegen Algen

In Naturteichen ohne Pumpenbetrieb liegen die Fäden nur am Boden – genau da, wo sich das Herbstlaub angesammelt hat. Von diesen Blattresten leben sie, bis das intensivere Sonnenlicht auch in der Tiefe zu noch mehr Sauerstoffproduktion führt. Auch hier sind es wieder die kleinen Sauerstoffbläschen, die die Fadenalgen zur Oberfläche ziehen. In dieser Phase sind sie für normale Filtertechnik nicht mehr erreichbar. Für Teichpumpe und Skimmer sind sie längst zu groß geworden. Dafür lassen sie sich aber von Hand gut entfernen. Damit nimmt man die überschüssigen Nährstoffe wieder aus dem System. Das alles kann man sich ersparen, wenn man im Herbst für 2-3 Wochen das Laubschutznetz von NaturaGart aufspannt. Das feine Gewebe fängt fast alles ab, eine Schwimmstütze verhindert, dass das Netz im Wasser hängt.

Teichfilter gegen Algen

Wer Fische hält, sollte nicht mehr füttern als erforderlich. Alles, was in den Teich gelangt, muss auch wieder raus. Das leistet in ganz besonderer Weise die NaturaGart-Filtertechnik. Interview: „Wir haben für genau die Situation die NaturaGart-Filtertechnik entwickelt. Die Teichfilter bestehen aus verschiedenen Komponenten, die ganz unterschiedlich kombiniert werden können. Den Grobfilter haben wir bereits im Film gesehen. Das Wasser fließt anschließend in diese Baugruppe mit Filterschäumen, die eine unterschiedliche Porenweite haben. Das ist wichtig (Schließen der Oberfläche bei feinen Schäumen).“ Ideal ist natürlich, wenn man diese Technologie mit einem Filtergraben kombiniert. Dann ist das System so effektiv, dass man den Filter z.B. bei einem Schwimmteich i.d.R. nur alle 3-4 Wochen einmal ausspülen muss. Sichtweiten von mehreren Metern sind mit diesem System leicht erreichbar.